Die lebendige Matrix – Teil 1

Was ist unsere Realität? Aus was besteht unsere Welt, die Matrix? Ist alles was wir mit unseren 5 Sinnen erleben, tatsächlich die Welt in der wir leben?

Wir folgen dem Kaninchen zum Tunnel, um zu erfahren, wie tief der Tunnel hinunter geht und welche Informationen  sich dort unten verbergen. Der Abstieg nach unten beginnt…

Wir beginnen bei den alten Philosophen, bei Platon. Platon`s Höhlengleichnis ist eine Geschichte, wie wir die Realität um uns herum wahrnehmen bzw. wie wir die Projektionen annehmen und als die ultimative Wahrheit hinnehmen…

Der Mensch sitzt gefesselt in einer Höhle, von Kindesbeinen an, und durch die vorherigen Geschichten, Rituale und per Erziehung kennt er auch nur diese Höhle. Vor ihm das Schattenspiel, hinter ihm ein Feuer und Puppenspieler, unsere Realität.

Eines Tages wird ein Mensch befreit oder löst die Fesseln durch seine Erleuchtung. Er verlässt die Höhle und sieht die neue Realität, die Sonne, das Meer, die Berge und Menschen in einer neuen, bunten Welt.

Die Menschen in der Höhle wetteifern, wer den neuen Schatten zuerst sieht, wer aus den Kombinationen der Schatten Voraussagen trifft, für die zukünftigen Schatten die erscheinen werden.

Bei seiner Rückkehr in die Höhle wird er von den “Insassen” nur ausgelacht, niemand glaubt ihm ein Wort, dass seine Beschreibung der Realität stimmen kann, da die anderen zunehmend verbittert reagieren und er das Schattenspiel nicht mehr sehen kann, verlässt er die Höhle…

Hier der Link zu dem animierten Film in ENG:

Und so geht es tiefer in den Tunnel…

Kommen wir zur Physik.

Ein Atom besteht aus einem Atomkern (bestehend aus Nukleonen, also Protonen und Neutronen) und einer Hülle (bestehend aus Elektronen). Das Ganze wird vom sogenannten Higgs-Boson zusammengehalten, dem kleinsten Teilchen, was das LHC in Cern sucht(und angeblich gefunden hat). Demnach sind diese vielen kleinen Bausteine der kleinste Inhalt unseres Universums.

Hier eine sehr gute Erklärung vom Doppelspaltexperiment in DE:

Elektronen reagieren wie Wellen, obwohl es sich um Teilchen handelt. Ohne Beobachtung bilden sie ein Interferenzmuster:

Jedes der Elektronen kann auf die Wand prallen, am Spalt hängenbleiben, oder im Universum sichtbar sein.

Elektronen reagieren bei Beobachtung anders und bilden ein Muster wie Teilchen:

Warum reagiert ein Elektron unterschiedlich wenn es einen Beobachter bzw. ein Messgerät gibt? Ist das Elektron etwa intelligent? Oder ist es eher das Zusammenspiel aus Beobachter und Objekt, dass im Grunde genommen nicht voneinander separiert ist?

Weiterhin hat sich gezeigt, dass die Elektronen durch ein unsichtbares Feld verbunden sind, dass Prinzip der Verschränkung. Ein Teil kann an einem Ort sein und gleichzeitig an einem anderen Ort. Wenn man ein Elektron nach links dreht, dreht sich das andere Elektron auch nach links und das nicht in Lichtgeschwindigkeit, sondern GLEICHZEITIG. Daraus folgert, dass ein Elektron unser Modell von Raum und Zeit nach Einstein oder Newtons Gesetzte der Gravitation über den Haufen wirft.

In den 70er und 80er Jahren haben überall auf der Welt Wissenschaftler eine Alternative zu der gängigen Atomenergie gesucht. Die Kalte Fusion sollte endlich den Durchbruch bringen, doch seltsamerweise gab es eine Gruppen bei der das Experiment immer gelang und eine andere Gruppe, bei der das Experiment immer misslang. Alle ausgetauschten Formeln brachten kein Ergebnis, bis endlich die Lösung klar war, dass der Glaube(nicht religiös gemeint) an den Erfolg, dass Experiment gelingen lässt (Wissenschaftlereffekt). Es wurde nie wieder weiter geforscht.

Zitat Max Planck, der Begründer der modernen Quantenphysik:

Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente, noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen.

Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie!

Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich allein ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen gehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen.”                                                                                                 

Karl Pribram, David Bohm und später Michael Talbot fanden bei ihren Forschungen heraus, dass unsere Realität holographisch ist. Was ist das Besondere daran?  In einem Hologramm gibt es immer zwei Bestandteile, ein 3D-Objekt und die Energie, wie z. B. bei einer TV-Show. Das Studio ist die Projektion und die Energie sind Wellen die das Bild zuhause sichtbar machen. Eine Rose in einem Hologramm ist via Laser in 2, 4 oder 8 Rosen multiplizierbar. Alles scheint in sich Teil eines Großen und Ganzen zu sein und unendlich teilbar bleiben.

Hier ein Interview mit Michael Talbot in ENG:

Hier noch ein kleines Experiment aus dem Interview, welches die oberen Punkte zusammenfassen soll. Das Aquarium.

Auf einen Fisch werden zwei Kameras gerichtet, eine von oben und eine von der Seite, diese Bilder werden auf zwei Monitore gespielt. Ein Mensch der weder Kameras, noch Aquarien oder Monitore kennt, denkt zuerst es sind zwei verschiedene Fische, doch wenn der Fisch sich bewegt, merkt der Mensch auf ein Mal, dass die Fische scheinbar miteinander verbunden sind, dabei handelt es sich immer um den einen Fisch, ein Teil – es wurde durch eine Beobachtung des Menschen in ein Konzept seiner Realität gebracht.

Erste Folgerung hieraus muss sein:                                                                                                 Es ist nichts wie es scheint und wie wir es wahrnehmen und uns erklärt wird. Unter der Decke von Bildung, Erziehung und Geschichte geht es immer tiefer und tiefer in den Tunnel hinab. Wie spannend…

Wir sind nicht separat vom Mitmenschen, der Natur, den Planeten, dem Universum und schon gar nicht vom Bewusstsein zu betrachten. Wir sind der Tropfen aus dem Meere, zwar ein einzelner Tropfen, aber immer noch Meerwasser. Es hat immer noch die identischen Bestandteile.

Im nächsten Teil befassen wir uns mit dem menschlichen Bewusstsein, den Dimensionen und welche Rolle das Herz spielt!

Viel Liebe :)

About aikos2309

57 comments on “Die lebendige Matrix – Teil 1

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*