Louisiana Sinkloch: Bohrung hat begonnen, Sinkloch wächst, neue Wasserblasen in Bayou

Die Firma Texas Brine hat die Bohrung zur Untersuchung des kollabierten Salzstocks begonnen, derweil wird das Sinkloch immer tiefer und der Salzgehalt im Sinkloch ist nun 10 mal höher als im Golf von Mexiko. Zeitgleich wurden neue Wasserblasen an einer anderen Stelle in Bayou, in der Nähe des Sinklochs, entdeckt.

Die Bohrung dient der Untersuchung des Texas Brine Salzstocks (Kaverne) und wurde auf 40 Tage angesetzt, momentan durchbricht der Bohrer die Deckschicht aus Gestein. Zunächst will man feststellen, ob der Salzstock tatsächlich der Auslöser für das Sinklochs ist und ob eine Entlastungsbohrung zwecks Minimierung des Drucks nötig wird.

Direkt neben dem Salzstock von Texas Brine lagert die Firma Crosstex Energy in zwei Kavernen einmal ungefährliche Salzsole und in der anderen Kaverne entflammbares und explosives Butan. Genau diese Kaverne sitzt direkt neben dem Sinkloch.

Crosstex Energy behauptet, dass das flüssige Butan nicht heraustreten kann, aufgrund der Tiefe und dem hohen Druck. Wissenschaftler des State Department of Natural Resources (DNR) vermuten einen Kollaps des mit 20 Millionen Barrel von Texas Brine gefüllten Salzstocks mit Sole, der zu dem Sinkloch führte.

Nach Recherchen von examiner.com ist aber nicht zu 100% klar, was Texas Brine wirklich dort eingelagert hat – Butan, Sole oder radioaktives Material?

Währenddessen sind ein paar hundert Meter von dem Sinkloch neue Wasserblasen in Bayou aufgetaucht, die Meldungen reichen von “natürliches Gas” bis zu “wir wissen nicht warum die Blasen auftreten, aber wir beobachten das jetzt.”

Das Sinkloch wächst weiter und hat mittlerweile eine Tiefe von 130 Metern erreicht, je tiefer das Sinkloch wird, desto salziger ist der Gehalt des Wassers, salziger als der Golf von Mexiko. Vor ein paar Tagen mussten zwei Männer aus einem Boot gerettet werden, da bei Messungen ihr Boot vom Sinkloch verschluckt wurde. Sie hatten das Boot an einem Baum festgebunden, der just in dem Moment langsam im Sinkloch verschwand.

Die in Sicherheit gebrachten Einwohner haben von den Behörden einen mickrigen Scheck zum Ausgleich ihrer Kosten von $ 875 (EUR 700,-) erhalten…

Aus Sicherheitsgründen sind alle in der Gegend verlaufenden Pipelines geschlossen worden. Nach unbestätigten Angaben sollen dort mehr als 50 solcher Kavernen angelegt sein, einige mit ungefährlicher Salzsole, einige mit Butan und möglicherweise anderen Gasen.

Hier ein interessanter Kommentar zu unserem letzten Artikel und der Situation in Deutschland:

Ich wohne in Friedeburg (Niedersachsen / Ostfriesland) hier entsteht gerade die größte Erdgasdrehscheibe von ganz Europa. 99 Kavernen sind schon genehmigt, weitere 45 sollen dazu kommen. Uns verkauft man auch, dass diese Anlagen absolut sicher sind. Wir haben schon auf eigene Kosten ein Gutachten erstellen lassen und dieses sagt etwas anderes aus.
Laut meinen Informationen sind die Kavernen in den USA mit deutscher Technik gebaut worden…

Die Situation ist nicht nur per se gefährlich, sondern kann sich in Zukunft weiter ausbreiten, oder auch in anderen Regionen der Welt ereignen.

Denn was nützen die schönsten Analysen, Studien und Berechnungen, wenn es zu seismischen Ereignissen kommt und die unterirdischen Kavernen zusammenbrechen.

Niemand will einen unerwünschten Domino-Effekt!

Quellen: PRAVDA-TV/connectingdots2/Sheilaaliens/wbrz.com/WAFB vom 23.08.2012

Weiterer Artikel:
Louisiana Sinkloch: Katastrophe im Anmarsch? Explosionskraft einer Wasserstoffbombe?

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