Südsudan: 170.000 Flüchtlinge aus dem Sudan leben unter katastrophalen Bedingungen

170.000 Flüchtlinge sind vor dem Konflikt und der Nahrungsmittelunsicherheit aus den sudanesischen Bundesstaaten Blue Nile und Süd-Kordofan geflohen. Nach einer qualvollen Reise kommen sie in den Lagern im Südsudan an, wo es extrem an Hilfe fehlt.

Epidemiologische Daten von Ärzte ohne Grenzen aus zwei der Flüchtlingslager (Yida unde Batil) im Südsudan zeigen, dass die Sterblichkeits- und Mangelernährungsraten weit über dem Schwellenwert einer akuten Krisensituation liegen. Jedes dritte Kind in Batil ist mangelernährt, und im Lager Yida sterben seit Juni durchschnittlich fünf Kinder pro Tag.

Quelle: Ärzte-ohne-Grenzen vom 07.08.2012

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