Tropensturm 'Gordon' auf dem Weg nach Europa

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Der wohl seltsamste Tropensturm seit langer Zeit erhielt den Namen „Gordon“. Schon vor einigen Tagen bildete sich ein tropisches Tiefdrucksystem, das die Kleinen Antillen bedrohte und zum Tropensturm „Gordon“ werden sollte. Doch es kam ganz anders.

Das Tiefdrucksystem sorgte für intensive Regenfälle auf den karibischen Inseln und diese Regenschauer zogen weiter Richtung Jamaika und Mexiko, aber es konnte sich kein stabiler Wirbelwind bilden. Damit war das Thema „Gordon“ durch. Tatsächlich zogen die Regenschauer weiter, aber der Tropensturm und sein Kern entschieden sich anders.

Das Tropentief zog nämlich nach Norden und Nordost und befindet sich nun östlich der Bermudas und damit weit außerhalb des Bereiches, der für die Karibik wetterent-scheidend ist. Und erst hier, Tage später, bildete sich am 16. August 2012 der Tropensturm „Gordon“, der schon vor zumindest einer halben Woche über die Kleinen Antillen hätte ziehen sollen.

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Die Zugrichtung von „Gordon“, der Windgeschwindigkeiten von moderaten 60 km/h mit sich führt, ist weiter Nordost und damit ist die Karibik kein Thema mehr und er zieht in Richtung Europa, wobei er dort als Tropensturm kaum ankommen wird. Zulange ist die Reise und zu schwach ist er auch in Sachen Windgeschwindigkeit. Dennoch könnten sich in ein paar Tagen einige intensive Regenschauer über den Westen Europas ergießen.

Quellen: PRAVDA-TV/RSOE/Google/wissenswertes.at vom 16.08.2012

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