Australien schmilzt Landebahn in der Antarktis weg

Die Erderwärmung (kosmisch indiziert) ist für viele immer noch etwas Abstraktes. Australische Antarktis-Forscher leiden aber ganz konkret darunter. Eine Landebahn im Eis, die erst vor wenigen Jahren in der Nähe von drei australischen Forschungsstationen aufwändig angelegt wurde, schmilzt weg.

Ein Sprecher der australischen Antarktis-Behörde sagte der Agentur „AFP“, die Landung dort werde wegen gestiegener Temperaturen immer unsicherer. In den vergangenen 50 Jahren seien die Durchschnitts-Temperaturen in der Antarktis um zwei Grad gestiegen. Das entspreche dem Dreifachen der globalen Erwärmung.

(Foto: Die Station Casey liegt 65 Kilometer von der schmelzenden Landebahn entfernt)

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Jetzt will die Antarktis-Behörde einen alternativen Landeplatz suchen. Ansonsten müssten die drei austalischen Forschungsstationen (Casey, Davis und Mawson) im Eis per Schiff versorgt werden. Eine Fahrt von Tasmanien bis zur Antarktis dauere aber bis zu zwei Wochen. Ein Flugzeug sei in weniger als fünf Stunden vor Ort.

Quellen: PRAVDA-TV/AFP/wissen.dradio.de vom 24.10.2012

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