Inder siedelten schon vor 4.000 Jahren in Australien

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Australien galt bisher als isoliert. Wissenschaftler gingen davon aus, dass nach der erstmaligen Besiedlung vor 40.000 Jahren niemand dorthin kam – bis die Europäer den Kontinent im 18. Jahrhundert kolonialisierten. Jetzt haben neue Genforschungen ergeben: Lange vor den Europäern, nämlich vor 4.000 Jahren, siedelten sich Menschen aus Indien dort an. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachmagazin „PNAS“.

Die Wissenschaftler analysierten das Erbgut von Menschen aus verschiedenen Gegenden der Welt. Darunter waren auch australische Aborigines und Inder. Laut den Forschern hat sich dabei gezeigt, dass beide vor ungefähr 140 Generationen miteinander in Kontakt gekommen sind und Nachwuchs gezeugt haben.

Ungefähr zur gleichen Zeit gab es in Australien auch noch weitere Veränderungen. Es seien plötzlich andere Arten von Steinwerkzeugen genutzt worden. Außerdem tauchten plötzlich Dingo-Wildhunde auf. Sie ähneln den Wissenschaftlern zufolge indischen Hunden.

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Das Max-Planck-Institut berichtet wie folgt:

Genfluss von Indien nach Australien vor 4.000 Jahren

Lange vor der europäischen Besiedlung wanderten Menschen vom indischen Sub-kontinent in Australien ein und vermischten sich mit den Aborigines.

Bisher ging man davon aus, dass Australien zwischen seiner ursprünglichen Besiedlung vor etwa 40.000 Jahren und der Ankunft von Europäern im späten 18. Jahrhundert größtenteils isoliert geblieben war. In einer neuen Studie belegen Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig jetzt einen substanziellen Genfluss zwischen indischen Populationen und Australiern vor etwa 4.000 Jahren.

Darüber hinaus belegen die Forscher eine gemeinsame Herkunft von Populationen aus Australien, Neuguinea und den auf den Philippinen lebenden Mamanwa. Diese Populationen waren einer frühen südlichen Migrationsroute aus Afrika heraus gefolgt, während andere Populationen die Region erst zu einem späteren Zeitpunkt besiedelten.

In Australien finden sich die frühesten archäologischen Belege für die Anwesenheit von modernen Menschen außerhalb Afrikas. Die frühesten Fundstätten werden auf ein Alter von wenigstens 45.000 Jahren datiert. Die australischen Aborigines zählen somit zu den ältesten kontinuierlich wachsenden Populationen außerhalb Afrikas. In Fachkreisen wird angenommen, dass es im Anschluss an die ursprüngliche Verbreitung von Menschen über die gemeinsame Landmasse Australien-Neuguinea (Sahul) und vor dem Eintreffen der Europäer im 18. Jahrhundert keinen Kontakt zwischen Australien und dem Rest der Welt gegeben hat.

Die Wissenschaftlerin Irina Pugach und Kollegen vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig analysierten in ihrer aktuellen Studie die genetische Variation innerhalb des Erbguts von australischen Aborigines, Bewohnern Neuguineas, Bewohnern der Südostasiatischen Inseln und Indern.

Das Ergebnis: Vor 4.230 Jahren kam es während des Holozäns, also deutlich vor dem Kontakt mit Europäern, zu einem substanziellen Genfluss von Indien nach Australien. „Interessanterweise findet man etwa zur selben Zeit zahlreiche Veränderungen im australischen Fossilbericht“, sagt Erstautorin Irina Pugach. „Dazu gehören plötzliche Veränderungen bei der Verarbeitung von Pflanzenteilen und der Herstellung von Steinwerkzeugen sowie das erste Erscheinen des Dingos in der Region.“ Pugach fasst zusammen: “Da es etwa zeitgleich einen Zufluss von Genen aus Indien nach Australien gegeben hat, stehen die Veränderungen sehr wahrscheinlich mit dieser Migration in Verbindung.“

Weiterhin belegen die Wissenschaftler eine gemeinsame Herkunft von Populationen aus Australien, Neuguinea und den auf den Philippinen lebenden Mamanwa – einer Negritogruppe – und schätzen, dass diese Gruppen sich vor etwa 36.000 Jahren getrennt voneinander weiter entwickelten. Max-Planck-Wissenschaftler Mark Stoneking sagt: „Die Ergebnisse unterstützen die Ansicht, dass es sich bei diesen Populationen um die Nachfahren der Menschen handelt, die einer uralten südlichen Migrationsroute aus Afrika heraus gefolgt waren, während andere Populationen die Region erst später über eine andere Migrationsroute besiedelten.“

Das bedeutet auch, dass Australier und Neuguineer sich bereits frühzeitig in der Geschichte Sahuls getrennt voneinander weiterentwickelten und nicht erst nachdem diese Landabschnitte vor etwa 8.000 Jahren durch den ansteigenden Meeresspiegel voneinander getrennt wurden.

Quelle: PRAVDA-TV vom 15.01.2013

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