Medwedew: Westen spielt Elefant im Porzellanladen – Beispiel Libyen und der böse, böse Diktator (Video)

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Einige Länder des Westens führen sich nach Ansicht von Premier Dmitri Medwedew in so manchen Regionen der Welt auf wie ein Elefant im Porzellanladen.

„Sie dringen ein, zerstören drinnen alles und wissen dann nicht, was damit anzufangen ist“, äußerte er in einem Interview für den TV-Sender Russia Today.

„Was hat der Arabische Frühling der arabischen Welt gebracht? Freiheit? Nur teilweise. In einer beachtlichen Zahl der Staaten sind es endlose blutige Zusammenstöße, Regimewechsel und Unruhen. Diesbezüglich habe ich keine Illusionen“, so Medwedew.

Unter dem Vorwand des Kampfes für nationale Interessen sowie für Rechte und Freiheiten sei es faktisch zu einer gewaltigen Demontage des politischen Systems eines anderen Staates, zu einer flagranten Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates und zur Installierung eines genehmen politischen Regimes gekommen.

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„Im Irak ist es äußerst unruhig. Täglich gibt es dort Dutzende von Toten“, führte der Regierungschef weiter aus. „Libyen ist vom Krieg faktisch zerfleischt, heute gibt es dort mehrere einzelne Gebiete, die, wie wir auch angenommen haben, nicht wirklich aus dem Zentrum verwaltet werden. Vom furchtbaren Schicksal von Muammar al-Gaddafi ganz zu schweigen. Dies ist ein weiterer Fleck auf dem Gewissen der Menschen, die den Beschluss über die Militäroperation gefasst haben.“

Video: Interview mit Medwedew über den Konflikt in Südossetien, Kaukasus 2008

„In Syrien ist wirklich ein Bürgerkrieg im Gange, was sehr traurig ist. Wir haben stets die Meinung vertreten, dass die Syrer selbst ihre Probleme regeln müssen. Eine aktive Ein-mischung in ihre inneren Angelegenheiten würde dort die gleichen Probleme entstehen lassen. So würden wir einen weiteren instabilen Staat bekommen, der sich im Zustand eines permanenten Bürgerkrieges befindet“, betonte Medwedew.

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Was der Diktator und Tyrann Gaddafi seinem Volk alles antat, wird jetzt täglich Stück für Stück bekannt. Hier eine Aufzählung seiner Grausamkeiten unter denen die Libyer 4 Jahrzehnte leiden mussten.

1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.

2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.

3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.

4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.

5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam, konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.

6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, ein Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kostenlos.

7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatliche Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.

8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.

9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.

10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durch-schnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde.

11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.

12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.

13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.

14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.

15. Gaddafi startete Das Great-Man-Made-River-Projekt (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trink-wasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.

Gott sei Dank haben Nato und Rebellen das libysche Volk davon befreit.

Quellen: PRAVDA-TV/MR/Ria Novosti/RussiaToday vom 05.08.2013

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38 comments on “Medwedew: Westen spielt Elefant im Porzellanladen – Beispiel Libyen und der böse, böse Diktator (Video)

  1. „Westen“ bedeutet auf Russisch wörtlich übersetzt „Verfall“ und das ist es was der Westen der ganzen Welt bringt!

  2. Tach,

    Eines fällt ganz deutlich auf, die Aussagen Russlands klingen plausibel und vernünftig.
    Die Aussagen der westlichen Politiker wirken dagegen unglaubwürdig, lächerlich grotesk und hetzerisch. Ich kann westliche Nachrichten kaum mehr ertragen, weil sie so auffallend verlogen und voller Probaganda sind.

    Gruß Danni

  3. Russland hat niemals jemanden angegriffen, es hat sich immer nur verteidigt. Die USA haben noch nie einen richtigen Krieg geführt. Deren Vorgehen besteht darin Unruhe zu stiften, hier und da zu bestechen, Waffen zu liefern, und dann wenn die Gefechte fast zu Ende sind, wird einmarschiert. Sie krönen sich selbst zum Sieger. Was sie aber mit den Scherben und Trümmern anstellen sollen wissen sie allerdings nicht. Alles was sie können ist, sich auf fremder Kosten zu bereichern. Ich stimme dem zu was Wladimir Wolfowitsch Schirinowski, von der Partei LDPR gesagt hat. http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Wolfowitsch_Schirinowski der ürbigens kein Blatt vor den Mund nimmt.

  4. Naja, ein wenig makaber ist es aber schon, was Medwedjew zu Libyen sagt. Die entscheidende Abstimmung im Unsicherheitsrat fiel in SEINE Zeit als Staatschef, als Rußland und China sich wegen der Flugverbotszone der Stimme enthielten, statt dagegen zu stimmen. Jede Person mit gesundem Menschenverstand wußte, daß das eine unausgesprochene Zustimmung für die Aggressoren war. Aber die eigentlich gut informierten Politiker Rußlands wollen so naiv gewesen sein?? Und danach? Nirgendwo war zu erkennen, daß Rußland seinen Fehler wieder ausbügelte und versuchte, Schlimmeres in Libyen zu verhindern. Ohne mit der Wimper zu zucken sahen sie zu, wie Libyen brutalst abgeschlachtet wurde. Wie soll man das je verstehen können??

    Ja, sie verhindern bisher sehr erfolgreich, daß Syrien gleiches passiert. Rußland hat seit damals dank Putin auch eine noch stärkere Position wiedergefunden. Dennoch, mit ihrem Schweigen und Wegsehen haben sie wesentlich dazu beigetragen, daß der derzeitige Wahnsinn der psychopathischen Kriegstreiber voranschreiten konnte. Wenn Medwedjew sich jetzt hinstellt und in Bezug auf Libyen mit dem Finger auf den Westen zeigt, was an sich natürlich völlig zurecht geschieht, dann erscheint es dennoch ziemlich heuchlerisch.

    1. Russland hielt sich immer aus den Angelegenheiten anderer Länder heraus, anders als der Westen, der sich überall einmischt. Aber es gibt in der Duma selbst Vorwürfe darüber, dass Russland bei den Anschlägen am 11. September für die falsche Seite Partei ergriffen hätte. Die Kriege im Nahen Osten wären alle ihrer Meinung nach vermeidbar gewesen, wenn Russland sich rechtzeitig auf die Seite seiner Freunde gestellt und Solidarität gezeigt hätte.

      1. So ganz würde ich das nicht so sehen. Denn in Syrien halten sie sich nicht aus deren Angelegenheiten heraus. Ein Glück natürlich, daß sie es nicht tun!! Es ist aber die gleiche Situation, mit der Libyen konfrontiert war. Und dort hätten sie vergleichsweise leicht verhindern können, daß diesem Land derartiges Leid widerfuhr. Ein „Nein“ bei der entscheidenden Abstimmung hätte viel bewirkt. Da von „…hielt sich immer aus den Angelegenheiten anderer Länder heraus…“ zu sprechen wirkt ein wenig seltsam. Zumal das einfach auch nicht stimmt. Wenn das so wäre, hätten Rußland und die Sowjetunion nie in Kriege außerhalb ihres eigenen Territoriums verwickelt sein dürfen ;-).

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