Die Neurowissenschaften entdecken die fernöstliche Meditation (Videos)

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Wie funktioniert Meditation? Ist es möglich, Meditation mit neurowissenschaftlichen Methoden zu untersuchen?

Erstmals ist japanischen Wissenschaftlern der wissenschaftliche Nachweis für eine berührungsfreie Einwirkung eines Meditierenden auf biologische Proben gelungen. In Experimenten konnten die Wissenschaftler aufzeigen, dass sich die Anwesenheit einer meditierenden Person auf Biosensoren in Form von Gurkenscheiben bzw. der Gaskonzentration auswirkt, die diese Scheiben emittieren.

Die gemessenen statistisch signifikanten Unterschiede zu den Kontrollproben erfüllen, so die Wissenschaftler, die Ansprüche eines wissenschaftlichen Beweises dafür, dass Menschen eine messbare Einwirkung auch auf Objekte haben können, zu denen kein direkter physikalischer Kontakt besteht.

Wie die Doktoren Osamu Takagi, Hideo Yochi und Kimiko Kawano, sowie Prof. Hideyuki Kokubo und Prof. Mikio Yamamoto vom Information and Research Center des Inter-national Research Institute (IRI) im japanischen Chiba und Dr. Masamichi Sakamoto von der Aquavision Academy aktuell im „International Journal of Physical Sciences“ (IJPS, DOI: 10.5897/IJPS2012.3800) und in einer deutschen Übersetzung in der aktuellen Ausgabe der „Zeitschrift für Anomalistik“ (ZfA, Band 13, 2013, S. 341-350) berichten, wurde die Konzentration der Gasemissionen der Gurkenscheiben mit der Gasemissions-methode anhand von Stichproben von insgesamt 672 Petri-Schalen mit je vier Scheiben gemessen, wodurch ein sinnvoller statistischer Vergleich möglich wurde.

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„In Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit der meditierenden Person fanden wir einen statistisch signifikanten Unterschied (p=3,31x10hoch-10, t-Test, zweiseitig) in den Konzentrationen des emittierten Gases“, schreiben die Forscher. Hierbei wurde natürlich auch darauf geachtet, dass besagte Emissionen nicht durch andere, äußere Faktoren – wie beispielsweise Temperaturunterschiede – die Ergebnisse beeinflussen konnten.

Die Ergebnisse lassen die Autoren der Studie zu der Schlussfolgerung kommen, dass „die beobachteten Ergebnisse auf einem wissenschaftlich noch nicht bekannten Phänomen beruhen, das aber durch die Anwesenheit des Meditierenden verursacht ist.“

Diese Ursache für das Phänomen offenzulegen, so zeigen sich die Forscher überzeugt, „würde die moderne Wissenschaft außerordentlich voranbringen“, weswegen nun weitere Experimente geplant sind.

Video: Planet Wissen – Wie Meditation das Gehirn umbaut

Video: Mönche im Labor – Die Neurowissenschaften entdecken die fernöstliche Meditation

Die Dokumentation erzählt ein ebenso menschliches wie wissenschaftliches Abenteuer: Warum interessiert sich die Wissenschaft für Meditationspraktiken? Und warum lassen buddhistische Mönche ihr Gehirn und ihren Körper wissenschaftlich untersuchen? Seit 2.500 Jahren erforschen die Buddhisten ohne jedes Hilfsmittel das Wesen des Geistes.

Sie haben Meditationstechniken entwickelt, um die Konzentration zu fördern und Gefühle zu steuern. Lange wurden diese Praktiken in den westlichen Industrieländern ignoriert, heute jedoch interessieren sich viele Wissenschaftler für diese Techniken, weil sie sich Antworten auf jahrtausendealte Fragen erhoffen: Was sind Emotionen? Was ist der Geist?

Die Dokumentation zeigt Neurowissenschaftler in ihren Laboren, die Versuche mit praktizierenden Buddhisten durchführen, und verschafft Einblicke in einen neuen Bereich der Wissenschaft, der das Verhältnis zwischen Körper und Geist, die faszinierende Formbarkeit des Gehirns untersucht und wie Mitgefühl unser Leben verändern kann.

Quellen: arte tv/anomalistik.de/academicjournals.org/journal/IJPS

/grenzwissenschaft-aktuell.de vom 10.01.2014

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29 comments on “Die Neurowissenschaften entdecken die fernöstliche Meditation (Videos)

  1. In einer Querschnittsstudie (Gruppenvergleich) wurden 25 buddhistische Achtsamkeitspraktizierende mit einer nicht-meditierenden Kontrollgruppe verglichen, um auf diese Weise zu untersuchen, ob eine Korrelation zwischen Aufmerksamkeitsleistungen und der durch die Probanden berichteten Achtsamkeit besteht. Der bekannte Stroop-Test sollte darüber Auskunft geben: Die Worte „blau“, „rot“ usw. werden in verschiedenen (anderen) Schrift-Farben dargeboten. Die Probanden sollen die Farbe des jeweiligen Wortes benennen, dabei wird die Fehlerhäufigkeit bei der Benennung gemessen. Hierdurch können Schlüsse im Hinblick auf die sogenannte exekutive Kontrolle festgestellt werden. Im Ergebnis weist die Gruppe der Achtsamkeitspraktizierenden eine geringere Fehlerquote im Vergleich mit der Kontrollgruppe auf. Auch innerhalb der Gruppe der Achtsamkeitspraktizierenden gilt: Je höher die selbst berichtete Achtsamkeit ist, desto geringer ist die Fehlerhäufigkeit. So scheint also die Achtsamkeitsmeditation im Zusammenhang zu stehen mit einer verbesserten Kontrolle. Ein ursächlicher Zusammenhang kann jedoch aus verschiedenen Gründen nicht ohne Weiteres postuliert werden, so Dr. Malinowski.

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