Heftiger Schneesturm legt US-Ostküste lahm – Wärmerekorde im November und Dezember – Hitzewelle in Australien (Videos)

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Tausende Flüge sind gestrichen, Schulen bleiben geschlossen: Die Ostküste der USA wappnet sich gegen einen Schneesturm mit eisiger Kälte und Neuschnee bis zu 60 Zentimetern. Sogar in Florida werden Minusgrade erwartet.

Weite Teile der USA werden von massiven Schneestürmen und eisiger Kälte erfasst. Betroffen sind vor allem die Neuengland-Staaten im Nordosten. Allein in Boston im Bundesstaat Massachusetts fielen bis Donnerstagabend (Ortszeit) innerhalb weniger Stunden fast 20 Zentimeter Neuschnee. Auch in New York und im weiter südlich gelegenen Washington gab es heftige Schneefälle.

Insgesamt leben etwa 100 Millionen Einwohner im Bereich der Unwetter-Zone, die sich vom Mittleren Westen in Richtung Osten fortbewegt, berichtete der TV-Sender CNN – das seien fast ein Drittel der gesamten US-Bevölkerung. Im Massachusetts sollten am Freitag die meisten Schulen geschlossenen bleiben. In den Bundesstaaten New York und New Jersey haben die Behörden den Notstand ausgerufen. Allen Bürgern wurde geraten, zu Hause zu bleiben.

Nach Vorhersagen des nationalen Wetterdienstes soll es bis Freitagabend (nach deutscher Zeit: Nacht zum Samstag) schneien. Bis dahin könnten in Neuengland bis zu 45 Zentimeter Neuschnee fallen, sagten Meteorologen voraus.

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Allerdings dürften in Neuengland die Schneefälle vom vergangenen Februar nicht er-reicht werden, meldeten Experten im TV-Sender CNN. Damals habe es mehr als einen Meter Neuschnee gegeben. Vor allem aber auch klirrende Kälte und Winde drohen den Menschen zuzusetzen. „Als Folge dieses Sturms werden sich sehr kalte Luftmassen über den Osten der USA bewegen“, sagte der nationale Wetterdienst voraus.

In vielen Gebieten könnten die Temperaturen 20 bis 30 Grad unter die Normalwerte fallen. Die Kältewelle werde sich vermutlich bis in den Norden Floridas ausbreiten – selbst dort könnte es Minustemperaturen geben.

Der Wintereinbruch überraschte zahlreiche Reisende auf dem Rückweg aus ihren Weihnachtsferien. Mehr als 2500 Flüge mussten landesweit gestrichen, weitere 7000 verschoben werden, meldete die Webseite FlightAware. Am stärksten betroffen waren die Flughäfen in Chicago und Newark/New Jersey. Auch am Bostoner Airport fiel etwa ein Viertel aller Flüge aus.

Wie üblich bei solchen Wetterlagen werden in den USA massive Stromausfälle erwartet. Dies kommt vor allem daher, weil Stromleitungen häufiger als in Deutschland noch über der Erde verlaufen und außerdem das Stromnetz im internationalen Vergleich marode ist. Das ist der Grund, warum Eis und umstürzende Bäume dafür sorgen, dass Zehn-tausende selbst in Städten wie Washington tagelang ohne Strom sind.

Häufig wird außerdem kritisiert, dass Katastrophenschutz und Aufräumarbeiten in den USA nicht so effizient funktionieren wie in vergleichbaren Industrieländern.

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Wetterrekord: 2013 weltweit wärmster November seit Beginn der Messungen

In Russland und weltweit hat es im November 2013 die höchsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gegeben. Dies teilte die US-Wetterbehörde (NOAA) mit.

In einigen Regionen des Urals, Sibirien sowie auf den arktischen Inseln im Karasee waren demnach die Temperaturen im vorletzten Monat des Kalenderjahres um mehr als acht Grad Celsius wärmer als im Monatsdurchschnitt. Neben Russland sind auch in anderen Teilen der Erde wie Eurasien, den Küstenregionen Afrikas, Mittelamerika und im zentralen Südamerika überdurchschnittliche Temperaturen für November gemessen worden. Demgegenüber gab es auch Regionen im Norden Australiens, in Teilen der USA oder im Südwesten Grönlands, wo unterdurchschnittliche Temperaturen gemessen wurden.

Durchschnittstemperatur der Landes- und Meeresoberfläche erreicht Rekordhoch

Die gemeinsamen durchschnittlichen Temperaturen der weltweiten Land- und Meeresoberflächen haben im November 2013 Rekordwerte erreicht. Die Temperaturen, die 0,78 Grad Celsius über dem Durchschnitt des zwanzigsten Jahrhundert lagen, stellen die höchsten Werte seit den 134 Jahren der Wetteraufzeichnungen für diesen Monat dar.

Der neue Rekord tritt an Stelle der zuletzt gemessenen Höchstwerte aus dem Jahr 2004. Bei der isolierten Betrachtung der weltweiten Temperaturen an Land ist festzustellen, dass diese auf den zweithöchsten Wert des Erfassungszeitraums gestiegen sind.

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Rückblick Dezember 2013 – Viel Sonne und ungewöhnlich mild

Mit durchschnittlich plus 3,5 Grad ist der Dezember 2013 einer der fünf mildesten Weihnachtsmonate der letzten 30 Jahre gewesen. Außerdem war er sehr trocken und bescherte vor allem dem Süden viel Sonne.

Nach ruhigem und trockenem Start in die Adventszeit brachte Orkantief XAVER am 5. Dezember einen Paukenschlag: Extremen Böen im Norden und auf den Bergen folgte ein kurzer Kaltlufteinbruch mit Schneeschauern bis ins Flachland. Doch rasch wurde es wieder milder und der zweite Nordseesturm, Orkantief DIRK, bescherte zu Weihnachten vielfach sogar Rekordtemperaturen. So wurden verbreitet zweistellige Höchstwerte, in Südostbayern sogar bis zu 19 Grad gemessen. Am kältesten war es am Morgen des 1. Dezember mit fast minus 16 Grad in Oberstdorf.

Milde Luft steht im Winter meist in Verbindung mit Tiefs vom Atlantik und geht daher mit viel Niederschlag einher. Das war in diesem Dezember anders: Die Wetterfronten erreichten oftmals nur den Norden und Westen, im Südosten dominierte hoher Luftdruck und es blieb weitgehend trocken. So war der Dezember mit nur 60 Prozent des Klima-mittels landesweit der trockenste seit 17 Jahren. Am wenigsten regnete oder schneite es in Oberbayern mit kaum 10 Prozent des Klimamittels, am nassesten war es im Schwarzwald, wo sich die Regenwolken stauten.

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Während der Monat vor allem im Nordseeumfeld mit kaum 10 bis allenfalls 20 Sonnenstunden außergewöhnlich trüb ausfiel, kam die Sonne in den meisten anderen Landesteilen mit rund 50 Stunden überdurchschnittlich häufig zum Vorschein. Am meisten schien sie am Alpenrand, wo mehr als 130, auf der Zugspitze sogar über 150 Sonnenstunden registriert wurden. Dies entspricht teils der doppelten Sonnenschein-dauer des langjährigen Klimamittels. Aber auch im Erzgebirge war der Dezember mit 80 bis 100 Stunden weitaus sonniger als im Durchschnitt der Jahre.

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Österreich: Dezember 2013 der viertsonnigste der vergangenen 130 Jahre

Der Dezember 2013 war der viertsonnigste in den vergangenen 130 Jahre, auf den Bergen zählte belegte er sogar Rang zwei in 163 Jahren. Wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Montag berichtete, zählte der letzte Monat des Jahres 2013 auch zu den trockensten in den vergangenen vier Jahrzehnten.

Klimatologe Alexander Orlik bezeichnete den heurigen Dezember als „klimatologisch sehr ungewöhnlich“, denn „österreichweit gesehen gab es 40 Prozent mehr Sonnenschein als im vieljährigen Mittel. Das ist Platz vier seit Beginn der Sonnenschein-Messungen im Jahr 1884. Auf den Bergen war es außerdem der zweitwärmste Dezember seit Temperatur-Messbeginn im Jahr 1851. Hier war es nur im Dezember 2006 noch wärmer.“

Regen und Schneefall waren hingegen sehr ungleich verteilt. Im Süden Österreichs brachte der viele Niederschlag der vergangenen Woche größtenteils noch ein Plus von zehn bis 100 Prozent in der Monatsbilanz. Überall sonst in Österreich war es extrem trocken. Orlik: „In Vorarlberg und Nordtirol war es der trockenste Dezember seit 1975, und von Oberösterreich bis ins Nordburgenland der trockenste Dezember seit 1972. In Hollabrunn in Niederösterreich zum Beispiel, fielen im gesamten Monat nur zwei Millimeter Niederschlag.“

Strenge winterliche Verhältnisse traten im Dezember 2013 nur sehr selten auf. Das führte dazu, dass der letzte Monat des heurigen Jahres gegenüber dem klimatologischen Mittel um 1,5 Grad wärmer verlief. In den hochalpinen Regionen und auf den Berggipfeln lag die Dezembermitteltemperatur sogar um 3,1 Grad höher. Der relativ wärmste Punkt des Landes war mit einer Temperaturabweichung von plus 4,3 Grad der Feuerkogel (OÖ, 1.618 Meter).

Der absolut wärmste Ort war im Dezember 2013 die Wiener Innenstadt mit einem Temperaturmittel von 4,0 Grad. Die absolut höchste Temperatur wurde am 25. Dezember mit 19,1 Grad am Salzburger Flughafen registriert. Das ist für die seit 1939 bestehende Wetterstation ein neuer Stationsrekord für den Dezember.

Am kältesten war es im Dezember 2013 mit minus 19,8 Grad am 7. des Monats am Brunnenkogel (T, 3.438 m). Die tiefste Temperatur an einem bewohnten Ort trat am 1. Dezember in Tannheim (T, 1.100 m) mit minus 16,3 °C auf.

Der Niederschlag glänzte im Dezember 2013 vorwiegend durch Abwesenheit. Im Mittel gab es an den Wetterstationen der ZAMG im Dezember nur sieben Niederschlagstage. Österreichweit gesehen fiel um 50 Prozent weniger Niederschlag. Verglichen mit den jeweiligen klimatologischen Mittelwerten war Wolfsegg (OÖ, 635 Meter) mit einem Defizit von 97 Prozent und einer Dezemberniederschlagsmenge von drei Millimeter der relativ niederschlagsärmste Ort des Landes. Hollabrunn (NÖ, 253 m) war hingegen mit einer Niederschlagssumme von zwei Millimetern der absolut trockenste Ort.

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Meteorologen warnen vor Hitzewelle in Australien

Australier müssen sich an der Ostküste im neuen Jahr auf eine Hitzewelle einstellen. Meteorologen warnten am Neujahrstag vor Temperaturen von teils über 40 Grad.

Die zwei Millionen Einwohner von Brisbane müssen schon Samstag mit dem heißesten Tag seit sechs Jahren rechnen: mindestens 39 Grad. Ohne Meeresbrise soll es in Birdsville 1600 Kilometer weiter im Inland am Donnerstag 48 Grad warm werden, teilte der Wetterdienst mit. In Australien ist derzeit Sommer.

Seit Tagen schon ist es in der australischen Wüste heiß: In Alice Springs sanken die Temperaturen seit Montag tagsüber nicht mehr unter 43 Grad. Dort ist der Hitzerekord von 45,2 Grad von 1960 in Gefahr.

Videos:

Das Jahr 2013 war das heißeste Jahr in Australien seit der Wetteraufzeichnung. Die durchschnittliche Temperatur lag 1,2 Grad über dem Durchschnitt von 21,8 Grad, somit wurde auch der Rekord aus dem Jahre 2005 mit damals 0,17 Grad gebrochen.

Video: Zeichen der Veränderung (Stand 18.12.2013)

Quellen: PRAVDA TV / sueddeutsche.de / AFP / iwr.de / dpa / wetteronline.de / wienerzeitung.at vom 03.01.2014

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