Wissenschaftler präsentieren Emotionskarte des menschlichen Körpers (Videos)

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Finnische Forscher haben körperliche Assoziationen als Reaktion auf veränderte emotionale Zustände zu einer Art topografischen Emotionskarte des menschlichen Körpers zusammengetragen und damit gezeigt, dass die Zuordnung bestimmter Emotionen sowohl bei Westeuropäern als auch bei den ostasiatischen Teilnehmern der Studie nahezu identisch ist.

Für die Forscher zeigt das Ergebnis, dass Emotionen und das Verteilungsmuster der jeweiligen damit korrespondierenden körperlichen Empfindungen eine biologische Grundlage haben.

Für ihre Studie befragten die Forscher mehr als 700 Teilnehmer aus Finnland, Schweden und Taiwan, nachdem sie diese zunächst in bestimmte emotionale Zustände versetzt hatten und die Teilnehmer dann baten, diese farblich mit jener Körperregion zu assoziieren, deren Aktivität sie ansteigend oder abnehmend empfanden.

„Emotionen regeln nicht nur unsere mentalen, sondern auch unsere körperlichen Zustände“, kommentiert Professor Lauri Nummenmaa von der Aalto University aktuell im Fachjournal „Proceedings of The National Academy of Sciences“ (PNAS; DOI: 10.1073/pnas.1321664111). „Auf diese Art werden wir darauf vorbereitet, schnell auf Gefahren aber auch auf sich bietende Möglichkeiten, wie soziale Interaktionen, reagieren zu können. Ein Bewusstsein für die Übereinstimmung körperlichen Veränderungen könnte demnach also auch zu einer unmittelbaren emotionalen Reaktion, wie etwa einem Glücksgefühl führen.“

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Das Ergebnis der Studie habe wichtige Auswirkungen auf unser Wissen über die Funktionen von Emotionen und deren physische Grundlage, so die Forscher. Auf der anderen Seite könne es dabei helfen, unterschiedliche emotionale Störungen besser zu verstehen und damit neue Diagnosewerkzeuge entwickeln zu können.

+ + + GreWi-Kommentar
Auch wenn dies ausdrücklich nicht das Ziel der finnischen Studie war, so wäre es aus grenzwissenschaftlicher Sicht nun interessant, die Ergebnisse mit den Grundlagen einiger alternativ-medizinischer Diagnose- und Therapieverfahren oder jenen Beschreibungen von Personen zu vergleichen, die überzeugt sind beispielsweise die sogenannte Aura von Menschen wahrnehmen und deren Veränderungen deuten zu können. In diesem Zu-sammenhang sollten die in der Grafik zur Studie abgebildeten Farben jedoch nicht mit der sog. Aura verwechselt werden. Die Farbgebung entspricht lediglich willkürlich den zugeschriebenen Werten.

Um den Einfluss von Stereotypen auf die Ergebnisse auszuschließen, erzeugten die Wissenschaftler die Gefühle auf mehreren Wegen. Sie lasen den Versuchsteilnehmern emotionale Wörter und Kurzgeschichten vor, zeigten ihnen Filmausschnitte und konfrontierten sie mit entsprechenden Gesichtsausdrücken. Bei allen Verfahren glichen sich die Resultate deutlich.

  • Furcht empfanden die Probanden vor allem im Bereich des Oberkörpers, am stärksten in der Umgebung des Herzens. Ein ähnliches Muster zeigt sich bei der Wahrnehmung von Ekel, allerdings mit einem anderen Schwerpunkt in Hals und Kehlkopf.
  • Hingegen war Freude im gesamten Körper spürbar. Bis in die Finger- und Fußspitzen empfanden die Versuchsteilnehmer erhöhte Körperfunktionen. Am stärksten waren diese im Kopf und im Brustbereich.
  • Anders als positive Emotionen sorgten Trauer und Schwermut auch körperlich für Schwäche – insbesondere in den Gliedmaßen. Traurige Probanden berichteten zugleich von stärkeren Körperfunktionen im Brustbereich.
  • Zu einem ungewöhnlichen Muster führte auch die Empfindung von Liebe: Während sich Kopf, Oberkörper und Körpermitte deutlich wärmer anfühlten, blieben Beine und Füße vergleichsweise unbeeindruckt.

Offenbar passt die eigene Wahrnehmung gut zu dem, was tatsächlich im Körper passiert. Wie die finnischen Wissenschaftler schreiben, gilt bei den meisten Basisemotionen der Oberkörper als besonders aktiv, weil sich Atmung und Herzschlag verändern. Helfen könnte die Verortung der Emotionen beim Verständnis und der Früherkennung psychischer Erkrankungen, darunter Angststörungen und Depressionen.

Video:

Fazit: Wieder einmal zeigt sich, dass der Körper am intensivsten auf Liebe und Freude reagiert, wie auch die Forschungsergebnisse von HeartMath es zeigen.

Video:

Quellen: SpiegelOnline/aalto.fi/grenzwissenschaft-aktuell.de vom 02.01.2014

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