Zeichen der Veränderung: Wetterextreme wie Starkregen und Trockenperioden nehmen zu (Video)

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Niederschläge in Hurrikanen nehmen offenbar zu. Wärmste dreißigjährige Periode seit 1.400 Jahren. Der Winter in Deutschland ist seit 1881 um 30 Prozent feuchter geworden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat neue Daten zum globalen Niederschlag vorgestellt. Sie führen Beobachtungen von Satelliten über dem Meer und Stationsdaten über Land zusammen.

„Mit den jetzt verfügbaren täglichen Informationen können wir weltweit sogar Anfang und Ende von Wetterextremen wie Starkregen oder Dürreperioden bestimmen, ihre Häufigkeiten analysieren und Trends für Jahreszeiten oder Wachstumsperioden erkennen“, erklärt Dr. Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes bei der jährlichen Klima-Pressekonferenz des DWD in Berlin.

Mit den bisher verwandten Monatsmitteln der Niederschläge sei das nicht möglich gewesen. Zugleich ermöglichten die neuen Daten des DWD, die Qualität von Klima-modellen sowie der Überwachung und Vorhersage von Dürren weltweit besser zu überprüfen.

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Analysen des DWD von tropischen Wirbelstürmen in der Karibik und über dem Süden der USA hätten gezeigt, dass zum Beispiel der Hurrikan Katrina beim Auftreffen auf das Festland teilweise Regenmengen von über 200 Liter pro Quadratmeter (l/m2) pro Tag brachte. Zum Vergleich: In Berlin fallen im Mittel etwa 580 l/m2 im ganzen Jahr.

Niederschläge in Hurrikanen nehmen offenbar zu

Die Untersuchungen des DWD konnten nun erstmals belegen, was bisher nur vermutet wurde: Bei der Analyse der maximalen Niederschlagsintensität der Hurrikane seit 1988 ergab sich ein klarer Zusammenhang zur Meeresoberflächentemperatur im tropischen Atlantik. Je höher die Meeresoberflächentemperatur ist, desto größer ist die maximale Niederschlagsintensität der Hurrikane.

Die Daten der dortigen Meeresoberflächentemperatur seit 1988 zeigten zudem einen Trend zu höheren Wassertemperaturen in der Hurrikansaison. Passend dazu konnte der DWD eine Tendenz zur Intensivierung der mit Hurrikanen verbundenen Niederschläge feststellen. Becker: „Da die Klimaszenarien davon ausgehen, dass die Meerestemperatur dieser Region weiter steigen wird, müssen die Anrainer künftig mit noch stärkeren Niederschlägen im Umfeld von Hurrikanen rechnen.“

Beim Blick auf die weltweite Entwicklung des Niederschlagsverhaltens in den vergangenen hundert Jahren ergeben sich laut DWD regional erhebliche Unterschiede – nur wenige Regionen zeigen stabile Trends. Im zentralen und östlichen Nordamerika haben die mittleren Jahresniederschläge seit 1900 um 5 Prozent zugenommen. Für Nordchina zeigt die Auswertung zurückgehende Niederschläge. In Europa gibt es eine Zunahme in Nord- und Mitteleuropa um 20 Prozent und eine Abnahme im Mittelmeerraum.

Die Klimaforschung gehe davon aus, dass sich diese Trends bis zum Jahr 2100 weit-gehend so fortsetzen. Insgesamt sei mit einer Verstärkung der weltweiten Nieder-schlagsmuster zu rechnen. Für Regionen, die bereits heute unter Wassermangel leiden – wie der Mittelmeerraum oder Nordchina – sei auch künftig keine Entspannung zu erwarten. Ebenso sei zu befürchten, dass feuchte Regionen künftig noch feuchter werden.

Becker: „Die beobachteten Trends beim Niederschlag und den Extremen machen eines sehr klar: Politik, Gesellschaft und Klimaforschung müssen sich mit diesem Aspekt der Klimaveränderung intensiver auseinandersetzen als bisher. Denn: Zu wenig Wasser ist ein Problem, zu viel aber auch.“ Im gemäßigten Klima Mitteleuropas würden tendenziell längere Trockenphasen und häufigere Starkregen den Druck zur Anpassung an den Klimawandel erhöhen.

Wärmste dreißigjährige Periode seit 1.400 Jahren

Der Klimarückblick für das vergangene Jahr zeige: 2013 lag weltweit bei der Mittel-temperatur mit einer globalen Abweichung von etwa 0,5 Grad erneut deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von etwa 14 Grad Celsius (°C). Es gehörte damit zu den zehn wärmsten Jahren seit etwa 1850. Der DWD weist auf einen weiteren „negativen“ Rekord hin: In der Nordhemisphäre war der 30jährige Zeitraum von 1983 bis 2012 wahrscheinlich der wärmste der vergangenen 1.400 Jahre.

In Deutschland lag die Jahresmitteltemperatur 2013 bei 8,7 °C und damit um 0,5 Grad über dem Soll der Referenzperiode 1961-1990. Es war damit „nur“ das 40. wärmste Jahr seit 1881. Der Winter 2013/14 fiel dann allerdings mit einem Plus von 3,1 Grad deutlich zu mild aus. In den vergangenen 30 Jahren waren in Deutschland lediglich sechs Jahre zu kalt, in den zurückliegenden 20 Jahren waren es sogar nur zwei Jahre. Zudem ist es seit dem Ende der Referenzperiode 1961-1990, also in den vergangenen 23 Jahren, um 0,4 Grad wärmer geworden. Seit Beginn der inzwischen 132jährigen deutschen Temperatur-Zeitreihe sogar um gut 1,2 Grad.

Der Winter in Deutschland ist seit 1881 um 30 Prozent feuchter geworden

Der Klimawandel in Deutschland wird auch beim Niederschlag sichtbar. Im Jahresmittel errechneten die Experten des DWD seit 1881 eine Zunahme um etwa 10 Prozent. Betrachtet man nur den Winter, liegt die Zunahme bundesweit bei fast 30 Prozent. Für den Frühjahr und den Herbst ergaben sich Zuwächse von knapp 12 Prozent sowie knapp 9 Prozent. In den Sommermonaten sind die mittleren Niederschlagsmengen dagegen seit 1881 um 1,2 Prozent zurückgegangen.

Video: Zeichen der Veränderung – Februar 2014

Quellen: DWD/seismoblog.de vom 27.03.2014

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18 comments on “Zeichen der Veränderung: Wetterextreme wie Starkregen und Trockenperioden nehmen zu (Video)

  1. Ist ja kein wunder dank Haarp kann man ja das Wetter machen wie man es braucht! Kriege braucht man nicht mehr, wenn man Wirtschaftsaufschwung in einem Gebiet oder Land braucht dann lässt man es halt mal eine Woche regnen wie im Osten der BRD zu den Wahlen! Und die Bevölkerung wird neben bei auch noch dezimiert , schöne neue Welt ! Ich kann dieses der Mensch hat Schuld an den Wetterveränderungen, nicht mehr hören! ohne Cheamtrails und Haarp gäbe es das angebliche Problem garnicht ! Alles so gewollt und absichtlich herbei geführt!

  2. Wenn der Wandel kommt, dann kommt er ..
    Niemand wird das aufhalten können.
    Der Mensch soll endlich mal begreifen, dass er die Gesetze des Universums nicht steuern kann. Das Klima wird über uns, weit oben im Universum gemacht, vor allem die Sonne beinflusst das Klima.
    Statt permanet zu labern, zu beobachten , ständig Panik..Berichte schreiben u.s.w. sollten sie sich lieber vorbereiten, auf das, was kommen kann, aber nicht muß.
    Sie sind alle besessen davon, dass wir kleinen Erdenbürger das aufhalten könnten. Was für eine Torheit . Damit verplempern sie die Zeit.
    Nutzen wir doch die Zeit, Vorsorge zu treffen, nur dann sind wir auf der sicheren Seite.
    Extrem gefährdete Gebiete sollten eben dann nicht mehr mit teuren Bauten überzogen werden.
    Die Natur geht ihren Weg, da gibt es Jahrtausende alte Zyklen, sie waren schon da ind kommen wieder.. keiner weis genau wann und die das dann aussieht.
    Stattdessen verlässt man sich idiotischerweise darauf, dass man das verhindern könnte, Was für eine Vermessenheit und Dummheit der armseligen Kreatur “ MENSCH. “
    Wenn der Zyklus wieder da ist, wird ihn niemand , absolut niemand, aufhalten können.
    Deshalb müssen wir vorbeugen, vorsorgen, das können wir tun, sonst gar nichts.
    Aber genau das tun wir nicht.
    Sie glauben an die Allmacht der Menschen, die Natur zu befehlen, sie möge doch die Erderwärmung auf 2 Grad begrenzen ( orginalton Merkel) Wir müssen nur dies und jenes tun. Selig die Armen im Geiste,……
    Ich kriege gleich einen Lachanfall.
    Der Mensch hat sich der Natur und ihren Gesetzen anzupassen, Punkt aus.
    Tut er das nicht, dann geht er unter. Die Natur braucht den Menschen nicht.
    Aber wir brauchen die Natur.
    Niemals wir der Mensch die Gesetze des Universums ausser Kraft setzen können.
    Dafür ist er doch etwas zu klein .
    Wer sich das einbildet, der ist ein Narr, der hat seine Begrenztheit hier auf Erden nicht begriffen.
    Diese ganze Hysterie um das Klima ist ein riesiges Geschäft geworden.
    Deshalb hält man die Panikmache am Laufen, immer schön die gleiche Soße wiederholen, bis es der Letzte glaubt und alles tut, was die Regierenden dazu verlangen.

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