"Hütte" wie eine Festung: Einsiedler baut dreistöckigen Bunker – mit einem Spaten

>> Achtung: Der nächste Krisenfall steht bereits vor. Sie müssen sich jetzt vorbereiten, um nicht mit dem Land unterzugehen. Klicken Sie jetzt HIER! Erfahren Sie GRATIS, welche 10 Dinge Sie jetzt bei sich zu Hause bunkern müssen!

bild1

Sepp Manser lebte etwa 40 Jahre als Einsiedler in einer einfachen Hütte am bewaldeten Hang des Schweizer Dorfes Brülisau. So sah es zumindest von außen aus. Tatsächlich hatte er sich ein mehrstöckiges Untergrund-Imperium gebaut – und zwar nur mit einem Spaten.

Im Wirtshaus „Schäfli“ hatte man sich Sorgen gemacht, als Sepp Manser sich wochenlang nicht mehr hatte blicken lassen. Der 80-Jährige hatte dort fast täglich gegessen und wenn es im Winter in seiner Einsiedler-Hütte am Waldrand im Schweizer Kanton Appenzell zu kalt wurde, übernachtete er auch mal im „Schäfli“, berichtet der Schweizer „Tagens-anzeiger“. Die Polizei verschaffte sich am Abend des 14. August 2012 Zutritt zu Mansers kleiner Hütte aus Wellblech und verwitterten Holzplanken und erlebte eine Über-raschung.

Die Polizisten standen nicht in einer Hütte, sondern in einem Bunker, der drei Stock-werke tief in den Untergrund hineingegraben worden war. Das Volumen entsprach in etwa dem eines Einfamilienhauses. Dort fanden sie auch die Leiche von Sepp Manser. Der 80-Jährige war eines natürlichen Todes gestorben, schreibt der „Tagenanzeiger“.

Wird Unrecht zu Recht, dann wird Auswandern zur Pflicht!
>>> Wandere aus, solange es noch geht. Jetzt Grundstück sichern! < < <
Finca Bayano in Panama.

Sprengstoff und Waffen waren fachgerecht gelagert

Besonders wohnlich war der Mansers Bunker nicht: Im obersten Stock, dem einzigen mit Fenstern, gab es einen kleinen Herd und eine Matratze. Die Toilette befand sich in einer Nebenhütte. Die übrigen Räume waren vollgestopft mit Baumaterialien, Fässern und jeder Menge Schrott. Insgesamt hatte Manser, laut dem „Tagesanzeiger“ 44 Fässer mit Dieselöl, Säuren, Laugen und Lacken gehortet. Die Polizei stellte aber auch 9 Gewehre, Munition für 1000 Schuss und 100 Kilogramm Sprengstoff sicher. Alles war fachgerecht gelagert.

Die Bauweise des Bunkers ist beeindruckend: Alle drei Stockwerke haben den exakt selben Grundriss, bestehend aus einem großen Raum von 5,5 auf 4,6 Metern, daneben jeweils drei kleine Kammern und in der Mitte sogar ein Lift. Strom lieferten ihm ein Dieselaggregat und ein Transformator, der durch ein Windrad auf dem Dach der Hütte angetrieben wurde. Manser hatte sogar begonnen einen Fluchtstollen zu graben.

„Bei uns sind ungewöhnliche Lebensformen noch möglich“

Noch erstaunlicher ist, dass Manser den Bunker ohne fremde Hilfe und nur mit einer Schaufel und seinen bloßen Händen erschaffen hatte. Sogar den Beton machte er selbst. Der Schweizer hatte sich eine Kieswaschanlage gebaut und darin Kies mit Zement vermischt und den Beton dann nachts zu seiner Hütte gekarrt.

Die Frage, ob denn nie jemand Mansers geschäftiges Treiben beobachtet hat, drängt sich in dem Fall auf. „Wenn die Polizei die Nachbarn fragen geht, hat niemand etwas gesehen“, sagte Freddy Mark, Chef des Appenzeller Umweltamtes und verantwortlich für den Rück-bau von Mansers Bunker, dem „Tagesanzeiger. „Bei uns sind ungewöhnliche Lebens-formen noch möglich“, erklärte die „Schäfli“-Wirtin der Zeitung.

bild2

(640 Mannstunden Arbeit und unzählige Lastwagenfahrten waren erforderlich, um die Festung von Sepp Manser oberhalb von Brülisau AI «rückzubauen»)

Die Armee musste beim Rückbau helfen

Für seine vermeintliche „Hütte“ hatte Manser nie eine Baugenehmigung beantragt, aber die Appenzeller ließen ihn gewähren. Das kleine Waldhäuschen störte niemanden und Sepp Manser war in der ganzen Gegend bekannt und galt zwar als verschroben, war aber recht beliebt. Im „Schäfli“ habe er immer gezahlt, bekräftigt die Wirtin gegenüber dem „Tagesanzeiger“. Außerdem brachte er mit seinem technischen Geschick kaputte Kaffee-maschinen und andere Geräte auch dann wieder zum laufen, wenn Fachleute sie längst aufgegeben hatten.

Manser war das Älteste von elf Kindern einer Appenzeller Bauernfamilie. Schon früh musste Sepp auf anderen Höfen als Knecht arbeiten, um die Familie zu unterstützen. Eine Ausbildung durfte der technikbegeisterte Junge, der von einer Karriere als Motocross-fahrer träumte nicht machen. Den Hof der Eltern erbte schließlich Sepps jüngerer Bruder.

Straße zum Abtransport musste erst gebaut werden

Dank seines technischen Talents konnte er sich gut durchschlagen. Er hatte als Elektriker und Mechaniker für verschiedene Firmen gearbeitet, zeitweise sogar mal eine eigene kleine Werkstatt besessen. Manser war verheiratet und hat einen Sohn. In den 1970er Jahren zerbrach die Ehe jedoch. Seine Ex-Frau zog mit dem gemeinsamen Sohn weg und Manser zog sich in die kleine Hütte am Waldrand zurück und begann mit dem Ausbau.

Jetzt ist Mansers Bauwerk wieder verschwunden. Der Rückbau überstieg allerdings die Ressourcen des Kantons. Mit Hilfe der Armee konnten die jeweils 40 Tonnen Metall, Bauschutt und brennbares Material abtransportiert werden. Dazu waren 640 Arbeits-stunden und unzählige Lastwagenfahrten nötig. Die Straße dafür hatten die Truppen allerdings erst bauen müssen.

Quellen: Polizei Schweiz/focus.de vom 10.06.2014

Weitere Artikel:

Die wunderbare Welt der Baumhäuser (Videos)

Zuerst hatte ich Mitleid mit den Menschen, die in diesem kleinen Haus wohnen, dann sah ich genauer hin… (Video)

Leopold Kohr: Leben nach menschlichem Maß (Video)

Die Müllcontainer vor dem Butterberg (Video)

Mysterium am Bahnhof: Ein Mann starrt ins Leere

Von der Großstadt aufs Land: Unsere kleine Selbstversorger-Farm (Video)

Deutschland: Für Lärm bei Kundgebung droht Gefängnisstrafe

Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden / Sepp Holzer – Vielfalt statt Einfalt, ohne Pestizide – die Massen-Lemminge (Videos)

Der kultivierte Wilde: Germanen-Fitness aus dem Wald

Erich Fromm: Die seelischen und geistigen Probleme der Überflussgesellschaft (Hörbuch)

Bildung ohne Lehrer: “Schule ist Sklaverei” (Video)

Mensch Gottfried – der autarke Selbstversorger (Video-Dokumentation)

Endstation Fortschritt [HD] (Video)

US-Gelder für Projekte an deutschen Hochschulen: Pentagon finanziert deutsche Forschung (Video)

Die Massenpsyche und die Verbreitung bodenlos dummer Ideen (Teil 2 & Video)

Idiotenkiste: Wie Fernsehen uns alle in Zombies verwandelt (Videos) 

Wir lassen sie verhungern – Massenvernichtung in der Dritten Welt – “schäbiges Raubgesindel”

Warnung vor Strahlung: Macht WLAN in Schulen die Kinder krank?

Die neuen Narzissten und Egomanen: «Es kommt zur Machtumkehr»

Nikolaus-Verbannung und jetzt aus für Adventkränze in Wiener Schulen

Bedeutender Verlust an Volksbildung (Videos)

Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen zu besuchen

Bildung brutal

Sklaven ohne Ketten (Videos)

Hubschrauber über Grundschule: 200 Kinder mit Insektengift besprüht

Lehrer haben ein schlechtes Ansehen in Deutschland

Bericht zum Schulessen: Oft billig und ungesund

Gesellschaft: “Auf dem besten Wege in die absolute Verblödung”

Deutsche Kommunen als Schulden-Sklaven: Keine neuen Schulen, Krankenhäuser, Straßen

Verzicht als Lebensstil: Wir hätten gern ein Downgrade 

Widerstand: Bürger protestieren gegen Verfassungsschutz an Schulen

Protest gegen Bundeswehr an Schulen: Gegen Hilfslehrer in Uniform

Das ist das Leben…? (Video)

Sklaven von Morgen: 38,5 Stunden – Schule für viele Kinder Vollzeitjob

Die geklonte Gesellschaft (Video)

Schulpflicht ist staatlich organisierte Kindesmisshandlung (Videos)

Die Ja-Sager – Deutschland züchtet eine dumme Generation

Sie leben! Der konsumierende Unhold (Video)

Der Konsum und seine Folgen (Video)

Die Ja-Sager – Deutschland züchtet eine dumme Generation

Saatgut: Monopol und Elend – von Afrika bis Europa (Video)

Körper und Geist: Warum Waldspaziergänge so gesund sind

About aikos2309

7 comments on “"Hütte" wie eine Festung: Einsiedler baut dreistöckigen Bunker – mit einem Spaten

  1. Fääättt!!! Wenn wir hier nicht so hohes Grundwasser hätten, ich würde morgen anfangen zu buddeln! Dann würden noch unzählige Hochbeete im Garten entstehen… 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*