Lichtverschmutzung: 80 Prozent der Menschen lebt unter einem anomal hellen Nachthimmel (Video)

Während die Bundeskanzlerin es sich gut gehen lässt …

… schon kurz nach der Wahl werden ALLE Rentner in bitterer Armut leben. Und das wegen dieser 3 faulen Merkel Lügen! So einfach ist es Ihnen das Geld aus den Taschen zu ziehen!>>Erfahren Sie HIER, wie es um Ihr Geld steht!

titel1

Wir machen die Nacht zum Tag: Die künstliche Beleuchtung von Straßen, Gebäuden und Industrieanlagen überlagert vielerorts den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Die Folgen davon: Das nächtliche Streulicht stört die innere Uhr von Mensch und Tier und macht uns blind für den Nachthimmel.

„Wir haben allein in den USA eine ganze Generation von Menschen, die noch nie die Milchstraße gesehen haben“, sagt Koautor Christopher Elvidge von der US-National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). „Dieser Anblick ist ein wichtiger Teil unserer Verbindung zum Kosmos – und geht uns verloren.“ (Bild: 60 Prozent der Europäer bekommen die Milchstraße nie zu sehen)

Satellitendaten und Citizen Scientists

Wird Unrecht zu Recht, dann wird Auswandern zur Pflicht!
>>> Wandere aus, solange es noch geht. Jetzt Grundstück sichern! < < <
Finca Bayano in Panama.

Wie stark die Lichtverschmutzung inzwischen weltweit ist, zeigt nun ein neuer Atlas, den Elvidge, Fabio Falchi vom Light Pollution Science and Technology Institute in Italien und ihre Kollegen zusammengestellt haben. Die Daten dafür stammen zum großen Teil vom NASA-Satelliten Suomi NPP, der die Erde auf einem polaren Orbit umkreist. Dank eines speziellen Sensors misst er die Intensität des nächtlichen Streulichts siebenmal genauer als bisherigen Instrumente und erfasst dabei das Spektrum vom grünen bis in ins rote und infrarote Licht.

Ergänzt wurden die Satellitendaten durch tausende Messungen von Forschern und freiwilligen Helfern, die mit Hilfe von Lichtsensoren und einer Handy-App die Helligkeit des Himmels an 21.000 Orten der Erde ermittelten. „Rund zwanzig Prozent der Eichdaten kamen von Citizen Scientists“, berichtet Koautor Christopher Kyba vom GeoForschungszentrum Potsdam (GFZ). „Ohne sie hätten wir keine Daten von außerhalb Europas und Nordamerikas.“

Planet im leuchtenden Nebel

Das Ergebnis der Messungen: Weite Teile der Welt sind selbst nachts förmlich in Licht gebadet. „83 Prozent der Weltbevölkerung und mehr als 99 Prozent der Bewohner Europas und der USA leben unter einem lichtverschmutzten Himmel“, berichten Falchi und seine Kollegen. „Die Menschheit hat unseren Planeten in einen leuchtenden Nebel eingehüllt.“

Mehr als ein Drittel der Menschheit habe dadurch keine Chance mehr, die Milchstraße zu sehen, in Europa seien es sogar 60 Prozent. Zu den Ballungsräumen ohne Chance auf den Milchstraßenanblick gehören die Region vom Ruhrgebiet bis nach Belgien hinein, der Großraum London, die Städte an der US-Ostküste zwischen Boston und Washington und die asiatischen Ballungsräume um Peking und Hongkong (Stille abgeschafft: Mehr Tote durch Verkehrslärm als durch Unfälle (Video)).

bild2

(Das dicht besiedelte Europa produziert viel nächtliches Streulicht, einer der Hotspots: Ein Gebiet vom Ruhrgebiet bis nach Belgien)

Taghelle Nacht in Singapur

Das weltweit am stärksten lichtverschmutzte Land ist den neuen Daten nach Singapur. „Hier lebt die gesamte Bevölkerung unter einem Himmel, der so hell ist, dass die Augen erst gar nicht auf Nachtsicht umschalten“, so die Forscher. Ähnlich hell ist es auch in einigen arabischen Staaten, darunter Kuweit, Qatar und den Emiraten.

Interessanterweise schneidet Deutschland zumindest unter den G20-Staaten gar nicht so schlecht ab: „In Saudi-Arabien und Südkorea lebt der höchste Anteil der Bevölkerung unter extrem hellen Himmeln, während Deutschland in dieser Hinsicht am wenigsten Menschen unter Lichtverschmutzung leiden“, berichten Falchi und seine Kollegen (Lichtverschmutzung: Kunstlicht hemmt Pflanzen- und Tierwachstum).

bild3

(Die Ostküste der USA ist ein einziges Lichtermeer und auch sonst gibt es im Land nur noch wenige dunkle Stellen)

Dunkel nur noch in den Wüsten und Dschungeln

Wer allerdings einen richtig dunklen Nachthimmel erleben möchte, der sollte nach Madagaskar, in das Herz Afrikas oder nach Grönland fahren. Denn dort ist noch in den meisten Gebieten ein nicht von Licht verschmutzter, unberührter Himmel zu sehen. Innerhalb der G20-Staaten ist Australien das Land mit der geringsten Lichtverschmutzung.

Für die dunklen Himmel vor allem der trockenen Regionen der Erde spielt dabei neben der Bevölkerungsdichte auch das Wetter eine wichtige Rolle. Denn wenn der Himmel bewölkt ist, reflektieren die Wolken das Licht und erzeugen einen um ein Mehrfaches intensiveren „Skyglow „, wie die Wissenschaftler erklären. In Berlin beispielsweise steige die Intensität des Streulichts dadurch um das Zehnfache an („Nächte tausend Mal heller als früher“: Licht-Verschmutzung gefährdet Mensch und Tier (Videos)).

 

Grenzwerte für die Lichtverschmutzung?

Die Forscher warnen vor den langfristigen Folgen dieser massiven Lichtverschmutzung – es müsse dringend etwas dagegen getan werden. Sinnvolle Maßnahmen dafür wären beispielsweise eine bessere Abschirmung von Lampen, das automatische Abschalten oder Abdimmen nicht benötigter Lichter und die Einführung von Grenzwerten für die Lichtverschmutzung – ähnlich den bereits bei der Luftverschmutzung geltenden.

Wichtig sei es zudem, neue Lichttechnik, wie die LED-Beleuchtung im Straßenverkehr, vor dem großflächigen Einsatz sehr genau zu prüfen: „Wenn wir nicht sehr genau auf das LED-Spektrum und die Beleuchtungsstärken achten, könnte das zu einer Verdoppelung oder sogar Verdreifachung der Himmelsaufhellung in klaren Nächten führen“, warnt Falchi.

Video:

Literatur:

Vernetzte Intelligenz: Die Natur geht online – Gruppenbewusstsein, Genetik, Gravitationvon Grazyna Fosar

Lass dich nicht vergiften!: Warum uns Schadstoffe chronisch krank machen und wie wir ihnen entkommen von Joachim Mutter

Im Netz der Frequenzen: Elektromagnetische Strahlung, Gesundheit und Umwelt. Was man darüber wissen muß von Franz Bludorf

Quellen: PublicDomain/scinexx.de am 13.06.2016

Weitere Artikel:

Stille abgeschafft: Mehr Tote durch Verkehrslärm als durch Unfälle (Video)

Gesundheit: Lärm ist schädlicher als oft vermutet

Unterwasserlärm: Ostsee so laut wie eine Disco

Lärm macht krank – Herz-Kreislauferkrankungen können die Folge sein (Video)

Tierwelt: Motten haben gelernt – Stadt-Motten vermeiden künstliche Lichtquellen

Lichtverschmutzung: Kunstlicht hemmt Pflanzen- und Tierwachstum

„Nächte tausend Mal heller als früher“: Licht-Verschmutzung gefährdet Mensch und Tier (Videos)

EU-Kommission plant schweren Schlag gegen alternative Tiermedizin

„Das Klonen der Tiere führt zu einer Verarmung der genetischen Vielfalt „

Lärmkarte erstellt: Fische, Wale und Delfine – es ist extrem laut im Mittelmeer

Großes Walsterben geht weiter (Videos)

Schallkanonen vs. Mönchsrobben und Wale: Geophysiker und Naturschützer im Konflikt

Massentiersterben – Forscher tappen im Dunkeln (Videos)

Studie: Explosion der Deepwater Horizon Ursache für Delfinsterben

Warum der Mensch ein „Superraubtier“ ist

Das Anthropozän – Der Mensch und die Tiere

Gigantische Tierliebe: Pottwale adoptieren behinderten Delfin (Video)

Lichtverschmutzung: Kunstlicht hemmt Pflanzen- und Tierwachstum

Schlagloch Tierhaltung: Geboren und geschreddert

Schweine für den Müllcontainer: Warum es zu viel Fleisch gibt (Video)

Tierhaltung: Drohne fliegt über eine Schweinefarm und filmt Verstörendes (Videos)

Es stinkt zum Himmel: Wie Schweinegülle unser Grundwasser gefährdet

Standpunkt Fleisch: Du sollst nicht töten

Lieber länger leben: Intermittierendes Fasten scheint lebensverlängernde Wirkung zu haben

Bio-Skandale: Verrückt vor lauter Eierlegen

Tierversuche in der ALS-Forschung: Stellungnahme zur Ice Bucket Challenge

Zeitversetztes Artensterben bisher stark unterschätzt

Tierrechtsorganisation PETA: Tiere stehlen und töten auf Tagesordnung

Massensterben in der Tierwelt nehmen zu (Video)

Abholzung der Wälder bedroht auch Artenvielfalt in Fließgewässern

“A Living Nightmare”: Verdacht auf Tierquälerei – Polizei durchsucht Max-Planck-Institut in Tübingen (Video)

Brasilien: Mysteriöses Fischsterben in Bucht vor Rio

Tierhaltung: Drohne fliegt über eine Schweinefarm und filmt Verstörendes (Videos)

Tschernobyl verseucht norwegische Rentiere

Mexiko: Tonnenweise Fischsterben in See (Video)

Bis zum letzten Fang: Das Geschäft mit dem Fisch (Videos)

Vögel werden von Solarkraftanlage gegrillt

Umweltschutz in Kanada: Rohstoffe statt Rentiere

Thailands Fischerei fußt auf Sklavenarbeit

Müll im Fluss: In der Donau schwimmt mehr Plastik als Fisch

Folgen von Deepwater Horizon: Rohöl löst Herzversagen bei Thunfischen aus (Video)

EU-Kommissare versorgen sich auf Kosten der Steuerzahler

Versenktes Gift: Wie alte Chemiewaffen bis heute die Meere vergiften (Video)

Plastik-Fische vor Müll-Inseln

Rätselraten über den toten Riesenfisch mit Hörnern (Videos)

‘Vermüllung’ der Meere – Strategien gegen Plastik im Ozean (Videos)

Fukushima: Radionuklide reisen per Meeresströmung

Streit um Fischgründe: Spanien droht Gibraltar mit Vergeltung (Video)

Erich Fromm: Die seelischen und geistigen Probleme der Überflussgesellschaft (Hörbuch)

Sauerstoffmangel: Bakterium zeigt “Todeszonen” im Meer an

Verschmutzung der Ozeane: Gefährliches Plastikmeer

Verbrauchertäuschung: „Fremdwasser“ in Fisch und Garnelen

Wir konsumieren uns zu Tode (Video-Vortrag)

Umwelt: Fische auf Psychodroge

Hongkong: Fabrik voller Haifischflossen empört Tierschützer

Ozean-Wirbel sind Schwarze Löcher des Meeres (Video)

Der Konsum und seine Folgen (Video)

Gewaltige Süßwasser-Reserven unter dem Meer

Die Weltmeere sind fast leergefischt

Das Meer ist kaputt

Sie leben! Der konsumierende Unhold (Video)

About aikos2309

2 comments on “Lichtverschmutzung: 80 Prozent der Menschen lebt unter einem anomal hellen Nachthimmel (Video)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*