Häuser sind mit Hanf gut geschützt

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Im ländlichen Bayern haben die fleißigen Handwerker jahrelang auf die falschen Baustoffe gesetzt. Über einen unüberschaubaren Zeitraum ließen Hausbesitzer ihre Gebäude mit Polystyrolplatten bekleben und danach mit giftigem Flammenschutz behandeln.

Hexabromcyclododecan ließ die eigentlich leicht brennbaren Styroporecken dann zwar als Wärmedämmung einsetzen, die Entsorgung des chemischen Sondermülls wird jetzt von nah ansässigen Deponien jedoch nur unter besonderen Umständen durchgeführt. Hexabromcyclododecan ist seit 2014 schließlich weltweit verboten.

In Berlin testete eine Wohnungsbaugesellschaft dagegen erstmalig Hanf als Dämmmaterial und stellte dabei schnell fest – Häuser sind mit Hanf gut geschützt (Heilkraft von Cannabis: Klare Worte zu einer verfemten Nutzpflanze (Video)).

Bis zu 15.000 € Euro verlangt eine Sondermüllanlage für die Inobhutnahme einer Tonne vergifteter Polystyrolplatten – sollten diese noch nach der Mitte des Jahres 2015 hergestellt worden sein – ansonsten wird die Annahme verweigert.

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Feuerwehrleute berichten auch von den besonderen Gefahren für die Gesundheit und das unpraktische Brennverhalten flammender Häuserfassaden, die mit den behandelten Platten gepflastert wurden. Teils hätten Hausbesitzer ihre Außenwände gleich doppelt bekleben lassen, um damit besonders viel Wärme zu speichern.

Leider muss jetzt dafür sehr viel Aufwand betrieben werden, damit bei diesen anfallenden Massen kein HBCD in das Grundwasser gelangt, wo es zur Gefahr für Embryonen und Säuglinge werden könnte.

In der Berliner Gartenstadt Lichterfelde hat die Wohnungsbaugesellschaft Märkische Scholle dagegen nun erstmalig Hanf als Dämmstoff im überprüften Einsatz. Das Projekt, das unterschiedliche Materialien zur Fassadendämmung in Augenschein nimmt, wurde bereits im Juli gestartet und scheint vielversprechende Ergebnisse aufzuzeigen:

Die Berliner Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle testet Hanf als Dämmstoff in einem Projekt zur energetischen Sanierung eines rund 80 Jahre alten Quartiers.

Die Wohnungsgenossenschaft Märkische Scholle gab im Rahmen eines Tages der offenen Tür im Juli 2016 in ihrem Quartier Gartenstadt Lichterfelde Süd den Startschuss für ein in der Region Berlin-Brandenburg bislang einzigartiges Pilotprojekt, bei dem der natürliche Dämmstoff Hanf im Mittelpunkt steht.

 

Das Forschungsprojekt rund um die bei Rauchern und in der Medizin so begehrte Rausch- und Heilpflanze ist eingebettet in ein seit 2014 laufendes Modernisierungsprojekt in der Gartenstadt. Dabei werden über mehrere Jahre hinweg insgesamt 860 Wohnungen in mehreren Gebäuden aus den 1930er-Jahren haustechnisch so ausgerüstet, dass der Wärmebedarf weitgehend aus Umweltwärme, also regenerativ gedeckt werden kann.

Rundum „sehr gut“ betitelt der Marketing/ Produktmanager im Bereich Fassadendämmtechnik der Firma Caparol Andreas Kamp den natürlichen Rohstoff, der in den Bereichen Lärmschutz, Wärmedämmung und ökologische Bilanz besonders punkte.

Schon eine Dämmung von nur acht Zentimeter Durchmesser hätte bereits den gewünschten Effekt, einer seitens der Energiesparverordnung vorgeschriebenen zwölf Zentimeter dicken Fassadendämmung. Daher bemängelt der Geschäftsführer des verantwortlichen Projektplanungsbüros Taco Holthuizen auch die bestehende Bindung verfügbarer Fördergelder an die Durchmesserzahl der Dämmschichten.

 

Man dürfe die Ökobilanz nicht ohne graue Energie betrachten, die zur Produktion der Werkstoffe verbraucht würde, wenn der entstehende Nutzenfaktor in keinem Verhältnis mehr stehen würde. Zwölf Zentimeter Durchmesser würden nur benötigt, um an die öffentlichen Mittel zu gelangen.

Auch wenn die Ökobilanz von Hanf im Vergleich zu den anderen verwendeten Materialien – EPS-Hartschaum, Mineralwolle und Holzweichfaser – sicherlich weit positiver ausfallen müsste, kann man sich die einzig einen kleinen Geldsegen bringende vier Zentimeter dicke Extraschicht bei der Fassadendämmung vollständig sparen … der Umwelt zuliebe!

Literatur:

Der Cannabis Anbau : Alles über Botanik, Anbau, Vermehrung, Weiterverarbeitung und medizinische Anwendung sowie THC-Messverfahren von Lark-Lajon Lizermann

Haschisch Anno 1855: Das narkotische Genussmittel Hanf und der Mensch (Edition Rauschkunde) von Ernst von Bibra

Die Behandlung mit Cannabis und THC: Medizinische Möglichkeiten, Rechtliche Lage, Rezepte, Praxistipps von Franjo Grotenhermen

Quellen: PublicDomain/hanfjournal.de am 19.11.2016

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