Verhaltensforschung: Draufgänger und Angsthasen

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Dass selbst einfache Tiere eigene Persönlichkeiten haben, ist längst kein allzu menschliches Hirngespinst mehr: Die Unterschiede lassen sich sogar genetisch bestimmen.

Die Biene Maja war schon immer eine Draufgängerin: Ein summendes Energiebündel, ständig unterwegs auf der Suche nach neuen Abenteuern und spannenden Entdeckungen. Ganz im Gegensatz zu ihrem Kumpel Willi, einem eher trägen Faulenzertyp mit Hang zu gutem Essen und langem Schlafen. Es wird wohl niemanden überraschen, dass es in der Welt der Zeichentrickinsekten so unterschiedliche Charaktere gibt. Doch mit der Realität scheint das auf den ersten Blick wenig zu tun zu haben. Das Heer von Arbeiterinnen, das einen Bienenstock am Laufen hält, übernimmt zwar durchaus verschiedene Aufgaben. Die einzelnen Tiere wirken dabei aber ziemlich austauschbar. Kaum jemand würde eine Biene für unternehmungslustiger, neugieriger oder ängstlicher halten als eine andere. Der Eindruck täuscht allerdings.

Gene Robinson von der University of Illinois in Urbana und seine Kollegen haben zwei Verhaltensweisen genauer betrachtet, die für das Gedeihen eines Bienenvolkes wichtig sind. Zum einen gilt es, immer neue Nahrungsquellen ausfindig zu machen. Dafür stellen die gestreiften Insekten eine Art Suchtrupp ab – zwischen fünf und 25 Prozent der Arbeiterinnen, die für die Nahrungsbeschaffung zuständig sind, fliegen auf eigene Faust durch die Gegend und fahnden nach bisher unentdeckten Blüten. Zum anderen macht sich gelegentlich ein Teil des Insektenvolkes selbständig und gründet anderenorts einen neuen Staat. Weniger als fünf Prozent der Auswanderer kundschaften dann zunächst einen günstigen Platz für das neue Nest aus.

Weder die Suche nach Futter noch die nach Unterkünften ist ein sicherer Routinejob. Schließlich können unterwegs alle möglichen unbekannten Gefahren lauern. Es ist deshalb wohl kein Zufall, dass sich immer nur relativ wenige Mitglieder jedes Volkes auf die schwierigen und riskanten Aufgaben einlassen. Brauchen diese Späherinnen vielleicht besondere Talente, die einfach nicht jede Biene hat? Etwa eine Eigenschaft, die Menschen als Neugier oder Entdeckerlust bezeichnen würden? Dieser Vermutung sind Gene Robinson und seine Kollegen in einer Reihe von Experimenten nachgegangen. Unter anderem wollten sie herausfinden, ob es sich bei Nest- und Futtersucherinnen um die gleichen Individuen handelt. Denn das würde dafür sprechen, dass es einen bestimmten Typ von besonders neugierigen und wagemutigen Insekten gibt, der sich für beide Aufgaben gut eignet.

 

Tatsächlich hat sich dieser Verdacht bestätigt, berichten die Forscher im Fachjournal „Science“ [1]. Zwar bleiben nicht alle Nest-Scouts nach erfolgreichem Umzug in der Kundschafterbranche. Die meisten aber schon. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Tiere für den gefährlichen Job als Blütenfahnderin entscheiden, liegt mehr als dreimal so hoch wie bei anderen Arbeiterinnen. „Bei Menschen ist die Lust, Neues zu entdecken, ein Teil der Persönlichkeit“, sagt Gene Robinson. Das aber führt ihn sofort zu einer spannenden Frage: „Können auch Insekten Persönlichkeit haben?“

Gene Robinson zögert nicht, diese Frage mit ja zu beantworten. Dabei hätten die meisten Verhaltensforscher so eine Idee noch vor wenigen Jahrzehnten mit einem verächtlichen Kopfschütteln abgetan. Selbst unter den viel näher mit dem Menschen verwandten Säugetieren gebe es keine unterschiedlichen Charaktere, lautete der Tenor. Wer mehr als zwei Hunde kennt, weiß zwar, dass es unter diesen Vierbeinern durchaus verschiedene Typen gibt. Und dass Katzen echte Individualisten sind, ist unter Tierhaltern auch kein Geheimnis. „Es hat aber lange gedauert, bis auch die Wissenschaft das anerkannt hat“, sagt Jana Uher. Die Psychologin leitet an der Freien Universität Berlin eine Forschungsgruppe, die Persönlichkeitsunterschiede bei verschiedenen Primatenarten untersucht

Ein paar Pioniere der Verhaltensforschung hatten zwar schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf individuelle Unterschiede im Verhalten von Hunden oder Schimpansen hingewiesen. Der wissenschaftliche Mainstream aber sah Tiere lange Zeit eher als Automaten, die auf einen bestimmten Reiz immer gleich reagierten. Wie sich ein Schimpanse verhielt, hing nur von seinem Alter und Geschlecht ab. Da hatte er gefälligst nicht aus der Reihe zu tanzen.

Entsprechend viel Kritik musste sich die britische Schimpansenforscherin Jane Goodall anhören, als sie der Fachwelt in den 1960er Jahren zum ersten Mal von ihren aufsehenerregenden Beobachtungen in Tansania berichtete. Nicht nur, dass sie den Mitgliedern der Affengruppen Namen gab, statt sie wie damals üblich durchzunummerieren. Sie betonte auch immer wieder, dass jeder einzelne Schimpanse seine ganz speziellen Eigenheiten habe. Viele Kollegen warfen ihr daraufhin vor, sie vermenschliche die Tiere – was so ziemlich der schlimmste Vorwurf ist, den man einem ernsthaften Verhaltensforscher machen kann.

Inzwischen aber sehen viele Biologen und Psychologen die Sache anders. So ist Jana Uher fest davon überzeugt, dass Affen tatsächlich unterschiedliche Persönlichkeiten haben – auch aus der wissenschaftlichen Distanz betrachtet. Zum ersten Mal ist ihr das vor ein paar Jahren bei einer Studie mit Gorillas im Leipziger Zoo aufgefallen. Die Tiere durften sich in diesem Experiment aussuchen, ob sie lieber eine oder vier Rosinen haben wollten. Da entscheidet sich normalerweise jeder Affe spontan für die größere Menge. Allerdings gaben ihm die Forscher in diesem Fall immer die unerwünschte Portion. Würden die Tiere irgendwann ihren ersten Impuls unterdrücken und die kleinere Menge wählen, um die größere zu bekommen? Das herauszufinden, war das eigentliche Ziel des Versuchs.

Jana Uher aber hat etwas viel Spannenderes beobachtet. Alle Gorillas machten die frustrierende Erfahrung, nicht das zu bekommen, was sie wollten. Doch sie gingen mit ihrer Enttäuschung ganz unterschiedlich um. „Manche bekamen regelrechte Wutausbrüche und trommelten frustriert gegen die Scheiben“, erinnert sich die Forscherin. Andere ließen dagegen nur den Kopf hängen und seufzten tief. Und wieder andere schienen ihre Enttäuschung überspielen zu wollen, indem sie sich scheinbar hochkonzentriert mit ihren Haaren beschäftigten. Die Psychologin wiederholte den Versuch etliche Male – und jedes Tier zeigte immer wieder sein eigenes typisches Verhaltensmuster. Auch bei Gorillas scheint zu gelten: Man kann nur schlecht aus seinem Fell, ob man nun impulsiv veranlagt ist oder eher zurückhaltender Natur.

Fasziniert beschloss Jana Uher, der Sache weiter auf den Grund zu gehen. In ihrem Forschungsnetzwerk arbeiten sie und ihre Berliner Kollegen inzwischen auch mit Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig sowie verschiedenen anderen Forschungseinrichtungen in den Niederlanden, Italien und Indien zusammen. Gemeinsam wollen die Forscher die Persönlichkeiten verschiedener Primatenarten untersuchen und vergleichen. Dazu beobachten sie zum einen, wie sich die einzelnen Tiere in der Gruppe verhalten: Der eine Affe tritt seinen Artgenossen aggressiv gegenüber, der andere bleibt freundlich. Einer sucht viel Kontakt und mag Spiele, der andere hält sich lieber dezent im Hintergrund, hat dafür aber ein besonderes Faible für Leckerbissen.

Zum anderen suchen Jana Uher und ihre Kollegen mit freiwilligen Verhaltenstests nach Facetten der Affenpersönlichkeit. Die Tiere werden dann beispielsweise mit unbekanntem Futter oder neuen Gegenständen konfrontiert – und reagieren erneut ganz unterschiedlich. Es gibt zum Beispiel Gorillas, die einen aus einer Apfelscheibe ausgestochenen und mit Lebensmittelfarbe bunt gefärbten Stern einfach verspeisen. Andere dagegen sehen darin mehr ein Spielzeug als einen Leckerbissen. Und wieder andere werfen ihn der Forscherin vor die Füße.

Den Primaten als nächsten Verwandten des Menschen mag man ja noch am ehesten so etwas wie eine Persönlichkeit zutrauen. Doch auch bei Tieren, die nicht unbedingt als geistige Überflieger gelten, verhält sich keineswegs ein Artgenosse wie der andere. Angler und Fischzüchter machen zum Beispiel immer wieder die Erfahrung, dass Karpfen durchaus unterschiedliche Temperamente haben. Von diesen beliebten Speisefischen gibt es verschiedene Zuchtformen, die jedoch alle zur gleichen Art Cyprinus carpio gehören. Eine davon ist der Schuppenkarpfen, der noch ziemlich große Ähnlichkeit mit der Wildform hat und als eher scheu gilt. Der durch die Zucht stärker veränderte Spiegelkarpfen mit seinen großen, metallisch glänzenden Schuppen an den Körperseiten hat dagegen den Ruf eines schwimmenden Draufgängers.

 

Ob dieses Image stimmt, haben Berliner Wissenschaftler vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und der Humboldt-Universität mit einer Art Charaktertest für Fische untersucht [2]. Das Team um Thomas Klefoth und Robert Arlinghaus bot den schuppigen Kandidaten ein sicheres Versteck und zwei Futterstellen. Um diese zu erreichen, mussten die Fische allerdings eine freie Fläche ohne Deckung durchqueren – eine echte Mutprobe für einen Karpfen. Wie oft er die Futterstellen besucht und wie lange er sich außerhalb des Unterschlupfes aufhält, verrät daher einiges über seine Risikobereitschaft.

Tatsächlich tauchten die furchtlosen Spiegelkarpfen viel häufiger in den beiden Unterwasserrestaurants auf als die zurückhaltenden Schuppenkarpfen – allerdings nur unter einer Voraussetzung: Das Experiment musste in einem Freilandteich stattfinden. Führten die Forscher den gleichen Test in einem großen Aquarium in einer Halle durch, schien es plötzlich gar keine schüchternen Karpfen mehr zu geben. Das dürfte nach Ansicht der Forscher daran liegen, dass sich die Fische im Aquarium grundsätzlich weniger bedroht fühlten. Zum Beispiel fehlten im Leitungswasser des Labors die charakteristischen Duftspuren von Raubfischen. Entsprechend sorglos verhielten sich auch die scheuesten Karpfen. Erst als die Wissenschaftler eine Bedrohung simulierten und immer wieder Tiere aus dem Becken fischten, kehrten die Schuppenkarpfen zu ihrem alten, vorsichtigen Ich zurück.

Die Persönlichkeitsunterschiede zwischen Individuen oder Zuchtformen könnten also schnell übersehen werden, meinen Klefoth und Kollegen, wenn man nur in künstlichen Umgebungen danach suche. Zwar machen es die kontrollierbaren Bedingungen im Labor leichter, unerwünschte Effekte auszuschließen – weshalb Verhaltensforscher einen solchen Versuchsaufbau eigentlich bevorzugen sollten. Hin und wieder scheinen jedoch genau solche schwer kalkulierbaren Einflüsse nötig zu sein, um die wahre Natur der Tiere hervorzulocken.

Wovon aber hängt es eigentlich ab, welche Persönlichkeit ein Tier entwickelt? Was unterscheidet die Draufgänger von den Angsthasen oder die Unternehmungslustigen von den Trägen? Ein Blick ins Erbgut kann da zumindest ein bisschen Licht ins Dunkel bringen. So haben die Bienenforscher um Gene Robinson auch untersucht, welche Gene in den Gehirnen von Kundschafterinnen und gewöhnlichen Sammlerinnen aktiv sind. „Wir hatten erwartet, dass wir ein paar Unterschiede finden würden“, erinnert sich der Wissenschaftler. Doch es waren Tausende – viel mehr, als sich die Forscher in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatten.

Unter den Genen, die eine Kundschafterin anders reguliert als ihre weniger neugierige Kollegin, sind zum Beispiel etliche, die mit den Signalwegen von körpereigenen Botenstoffen wie Dopamin, Glutamat und gamma-Aminobuttersäure (GABA) zu tun haben. Mit Hilfe dieser so genannten Neurotransmitter gelang es den Forschern sogar, die Persönlichkeit ihrer Versuchsbienen zu beeinflussen. Insekten, die ihr Leben lang nur „Dienst nach Vorschrift“ gemacht hatten, legten nach einer Zusatzdosis Glutamat einen ungeahnten Entdeckerdrang an den Tag. Bekamen altgediente Scouts dagegen eine Substanz, die Dopaminsignale blockiert, hatten sie plötzlich nicht mehr so viel Lust auf ihren abwechslungsreichen und riskanten Job.

Diese Erkenntnisse aber waren für die Wissenschaftler besonders interessant. Denn die gleichen Signalstoffe beeinflussen auch bei Wirbeltieren einschließlich des Menschen Neugier und Erkundungsverhalten. So haben Andrew Fidler vom Cawthron Institut im neuseeländischen Nelson und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen schon im Jahr 2007 eine Art Neugier-Gen bei Kohlmeisen entdeckt, das ebenfalls mit Dopamin zu tun hat [3, 4].

 

Manche dieser Vögel lässt es völlig kalt, wenn neben ihrem Futternapf plötzlich eine Plastikfigur des rosaroten Panthers steht. Andere dagegen halten von solchen unbekannten Gegenständen lieber vorsichtig Abstand. Mutigere und ängstlichere Meisen aber unterscheiden sich in einer Erbinformation namens Drd4. Dabei handelt es sich um die Bauanleitung für einen Rezeptor, an den das Dopamin im Gehirn andockt. Eine bestimmte Variante des Drd4-Gens scheint die Vögel zumindest in einigen Regionen zum Draufgängertum zu verleiten. Und es gibt auch etliche Studien, die einen ähnlichen Zusammenhang beim Menschen finden.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass es Parallelen zwischen dem Erkundungsverhalten von Insekten und dem von Menschen und anderen Wirbeltieren gibt“, sagt Gene Robinson. Seiner Ansicht nach haben sich all diese Lebewesen aus dem gleichen genetischen Werkzeugkasten bedient, um sich jeweils arttypische Versionen von neugierigen Persönlichkeiten zurechtzuzimmern. Eine Sorte Abenteurer lässt sich dann eben immer wieder auf gefährliche Expeditionen zu neuen Blumenwiesen ein. Die andere lebt ihre Lust am Entdecken vielleicht auf den Planken eines Schiffes aus und segelt zu fremden Kontinenten. Die Biene Maja und Kolumbus haben möglicherweise ungeahnte Gemeinsamkeiten.

Quelle: Spektrum.de vom 27.03.2012

About aikos2309

One thought on “Verhaltensforschung: Draufgänger und Angsthasen

  1. Verhaltensforschung enthüllt die Krise zwischen Staatsbürger und Obrigkeit.
    Die Verhaltensforschung bei Menschen scheint ein Tabuthema zu sein.
    Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Rechtsstaatsprinzip, Demokratie bzw. Volksherrschaft, Demokratieprinzip, demokratisches Prinzip, Volkssouveränität, Menschenrechte, Bürgerrechte, Staatsaufbau, Mehrparteienprinzip, Grundgesetz, Verfassung, Bundesverfassungsgericht, Europäische Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Legitimation der Herrschenden durch das Volk durch die Bundestagswahlen bzw. die Landtagswahlen sowie die Lehren dazu wie Gesellschaftswissenschaft, Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft, Politikmanagement, Staatswissenschaft, Sozialwissenschaft, Sozialkunde, Soziologie, Literaturwissenschaft, Politische Soziologie, Politische Ökonomie, Politische Methodenlehre, Verwaltungswissenschaft, Politikfeldanalyse, Rechtswissenschaft, Psychologie, Philosophie sind Wortschöpfungen bzw. Lehren zur Rechtfertigung der Machtverhältnisse. In der DDR hieß dieser Müll u.a. Staatsbürgerkunde, Betriebsökonomie und Geschichte. Jeder wurde täglich mit politischem Mist gefüttert.
    Zu den Machtverhältnissen wird von Herrschenden ein simpler Legitimationszusammenhang konstruiert….. Auf diese Weise erscheint dann alles Verwaltungshandeln als Ausdruck des Volkswillens (vgl. http://www.gewaltenteilung.de/haeuser2.htm ). Wegen der edlen menschlichen Natur der Herrschenden (vgl. http://www.gewaltenteilung.de/demokratieprinzip.htm ) wäre das demokratische Prinzip ausreichend. Dabei wird jeweils im Sinne der Herrschenden übersehen, dass auch Herrschende Verhaltensgesetzen unterliegen und Macht das Verhalten nachteilig verändert.
    Die diversen Wortschöpfungen, Hirngespinste, Philosophien, Ersatzreligionen, Lehren und die entsprechenden Strukturen scheinen von Herrschenden entweder nur zur Rechtfertigung von bestehenden fragwürdigen Macht- und Geldansprüchen oder aus Unkenntnis vom Verhalten konstruiert worden zu sein.
    Denjenigen, der vom Machtapparat mit Machtmissbrauch bedacht wurde oder der gar hungert bzw. obdachlos ist, der kommt sich mit Sprüchen Richtung Legitimation der Herrschenden verhöhnt vor.
    Was auf das Blatt Papier geschrieben wird, ist ganz gleichgültig, wenn es der realen Lage der Dinge, den tatsächlichen Machtverhältnissen widerspricht….“ (Ferdinand Lassalle über das Verfassungswesen, 1862). Wer unerfahren und damit gutgläubig ist, wird das nicht merken.
    Im Endergebnis spielt das von der Evolution vorgegebene, vom Kampf um Selbsterhalt und damit auch durch Gruppenegoismus geprägte Verhalten die größte Rolle.
    Die Konstrukteure der parlamentarischen Demokratie werden wohl eher im Sinn gehabt haben, selbst zu den Herrschenden zu gehören, anstatt Untertanen Rechte zu gewähren.
    Einem Scheidungsratgeber für Frauen von 1979 habe ich die Empfehlung entnommen, dass man nie allein zum Sozialamt gehen soll. Man soll jemanden mitnehmen der einen den Rücken stärkt. Dazu befindet sich eine Zeichnung mit einem schimpfenden Schwein, was über seinen Schreibtisch hängt. Vor dem Schreibtisch steht eine Bittstellerin mit bittenden Händen und gebeugtem Rücken. Auf der nächsten Zeichnung ist die Bittstellerin mit Freundinnen abgebildet, die diskutierten und das Schwein ist halb unter den Tisch gerutscht und schaut mit seinem Rüssel und großen Augen über den Tischrand. Der Rechte begehrende Untertan macht Arbeit und will noch Geld aus dem Topf des Beamten, der Staatskasse. Da ist das Verhalten der Amtsträger verständlich.
    Für Untergeordnete sind die Rechte verweigernden, meist in Gruppen organisierte Übergeordneten Schweine, für Übergeordnete sind Rechte begehrende, meist einzeln auftretende Untergeordnete die Schweine. Das Kräfteverhältnis ist unfair verteilt.
    Cesare Beccaria, ein Zeitgenosse von Montesquieu, meinte, es sei besser, einen absolut regierenden Landesherrn zu haben, als wenn der Bürger als Sklave auslegungswütiger Richter einer Vielzahl „kleiner Tyrannen und Unterobrigkeiten“ ausgeliefert sei.
    Leider ist es in der Regel so, dass bei Rechtsmitteln und Petitionen der Einzelne ganzen Gruppen von Tyrannen und Unterobrigkeiten, bestehend z.B. aus Behördenangestellten bzw. Richtern gegenübersteht, die nicht dem Rechtssuchenden, sondern den Kollegen und den Machtapparaten, also dem eigenen Revier den Rücken stärkt. So ist nicht der die Rechte verweigernde Beamte, sondern der seine Rechte begehrende, vermeintlich unnötige Arbeit verursachende Untertan das „Schwein“. Ich wollte mal von einer Stadtverwaltung ein Baugrundstück zugeteilt haben. Innerhalb der Stadtverwaltung war von verschiedenen Beamten eine Art Führungszeugnis erstellt worden, in dem ich mit erfundenen bzw. herabwürdigenden Angaben als „Schwein“ dargestellt wurde. Für mich war die Stadtverwaltung mit „Schweinen“ besetzt. Beim Landratsamt, das für den Landkreis zuständig war, erschien ich bei dem zuständigen Beamten mit einem Angehörigen. Dem Beamten tat es zwar offensichtlich weh, Rechte zu gewähren und er jammerte, dass er zu viel Arbeit hat. Nach mehrmaligen eigentlich unnötigen Besuchen mit unnötigem Arbeitsaufwand konnte er sich aber nicht mehr zieren.
    Die Überlastung der Justiz wird auch ihre Ursache darin haben, weil Richter eher im Sinn haben werden, ihre Kollegen und ihren Geldgeber, den Staatsapparat zu beschützen, anstatt die Gesetze und die Rechtsprechung zu beachten und den Rechtssuchenden Rechte zu gewähren.
    Alles läuft darauf hinaus, den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 ). Verhältnisse wie im Feudalstaat.
    Herr Gustl Mollath ist nur frei gekommen, weil die Gruppe der unterstützenden Untertanen größer als die Gruppe der Herrschenden geworden war.
    Hatte kürzlich mal einen Lehrer getroffen, der bestätigte und sich ärgerte, dass er die Unwahrheit (Sozialwissenschaft u.ä.) lehren muss. Er macht das nur aus finanziellen Gründen. Dass das, was die Lehrer in der DDR zur Rechtfertigung der Machtapparate z.B. im Fach „Staatsbürgerkunde“ zum Schutz ihrer eigenen Existenz verbreiten mussten, Unwahrheiten beinhaltete, hat die Geschichte bewiesen.
    So wird schon Schulkindern das Heucheln bzw. Lügen und Betrügen beigebracht, damit sie lernen, sich einzuordnen.
    Monarchen und Inquisitoren waren (zur Rechtfertigung des Machtmissbrauchs einschließlich Kriegsführung bzw. Tötung von Menschen) angeblich von Gott legitimiert (Gottesgnadentum für monarchische Herrschaftsansprüche ).
    Übergeordneten wird es zwar gefallen, wenn sie mit falschen Behauptungen legitim unterjochen können bzw. Arbeit und Vermögen bekommen, dem Untergeordneten kommt es aber nicht auf einen erfundenen, ihm Vorteile suggerierenden, aber Nachteile bringenden Zusammenhang, sondern auf seine Vorteile, seine realen Rechte, an.
    Vorteile ergeben sich zwar auch durch die Lüge, die Heuchelei. Auch nach der Verhaltensforschung werden Kritiker geächtet und (auch dümmere) Heuchler gefördert (vgl. http://www.quality.de/cms/forum/26-archiv-2003/4579-prozessmanagment-wer-koordiniert-die-prozessverantwortlichen.html?limit=6&start=12 ).
    Ich habe auch schon zu Gunsten der Machtapparate gelogen, um gute Schulnoten oder finanzielle Vorteile zu bekommen. Das ist aber nicht der richtige Weg. Das Lügen ist auch unchristlich, auch wenn es angeblich christliche Parteien wie CDU bzw. CSU billigend in Kauf nehmen.
    Die Verordnung eines Glaubens und der Heuchelei, die nur oder überwiegend Herrschenden dienen, ist mangelhaft und nicht richtig. Das wird auch in unserer Gesellschaftsordnung übersehen.
    Herrschende verhalten sich weitestgehend uniform und machen in aller Regel nichts, was ihnen und ihren Kumpanen sowie ihren Machtapparaten gefährlich werden könnte. Das als Provisorium geplante „Grundgesetz“ ist ein Provisorium geblieben. Bundesweite Volksentscheide wollen 87 Prozent der Deutschen ( vgl. http://www.volksentscheid.de/9876.html ). Herrschende wollen es nicht. Das könnte ihre Machtansprüche stören.
    Man muss mit der Illusion aufräumen, in Deutschland handele es sich um einen vorbildlichen, demokratischen Rechtsstaat, wie es uns die Medien in Unwissenheit und die Politiker mit Kalkül suggerieren wollen. (vgl. auch http://www.wengert-gruppe.de/wengert_ag/news/2003/SteuerstrafverfinDeutschland.pdf ).
    Im Endergebnis haben wir den Rechtsstaat, der den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat nicht und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 ).
    Bevor etwas behauptet und konstruiert wird, ist es üblich, alles Mögliche zu berücksichtigen und nachzuprüfen, ob die Theorie mit der Praxis übereinstimmt. Es ist auch üblich, Verbesserungen zur Funktionsweise vorzunehmen. Daran fehlt es in unseren Gesellschaftsordnungen. Fantasien ersetzen keine Tatsachen.
    Wie sich derartig schlampig gemanagte Gesellschaftsformen entwickeln, ist kaum vorhersehbar. Wahrscheinlich geht es in Richtung Mafiaherrschaft mit Überwachungswahn und Vernichtung der Umwelt.

    Weitere Beispiele zu den nicht beachteten Verhaltensgesetzen:
    Macht verändert den Charakter (vgl. z.B. http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/psychologie-was-macht-aus-uns-macht-1590134.html ).
    Es gibt Machtinteressen wie das Interesse an Unterjochung (vgl. z.B. http://www.uni-koeln.de/hf/konstrukt/didaktik/experiment/experiment_beispiel.html ), ungerechtfertigte Bereicherung, Selbstgefälligkeit, Ächtung von Kritikern, Förderung von Heuchlern, Egoismus, Gruppenegoismus, Gruppennarzissmus, Gruppenaggressivität, Behördenegoismus, Kumpanei, Gruppenzwang, Heuchelei, Pflege des Ansehens mit Vertuschung von Missständen (Reputation), bessere Behandlung von Bürgern mit „Rang und Namen“, der Wille, an etwas Gutes zu glauben, Anbiederung der Massen bei Mächtigen, auch wenn diese Menschenrechte mit Füßen treten bzw. Morde begehen (NSDAP, SED usw.). Auch unser Mehrparteiensystem ist nicht ausreichend.
    Die angeblich funktionierende Gesetzgebungs- und Gerichtspraxis ist die schlimmste Lebenslüge, denn hier ist die Berichterstattung in allen Medien nicht nur sehr weit von den wahren Verhältnissen entfernt, sondern sogar irreführend. Gerichtlichen und behördlichen Entscheidungen (nebst Justizministerien, Petitionsausschüssen etc.) fehlt wegen gewollter Verdrehungsabsicht der Tatsachen und der Rechtslage zumeist eine plausible Begründung, oft sogar die Sachbezogenheit. Hauptverantwortlich für das perfide Rechtschaos mit Methode sind die Parlamentsabgeordneten, das Bundesverfassungsgericht und auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Einzelfallgerechtigkeit gibt es selbst in schwersten Fällen für die meißten Betroffenen nicht. Das bedeutet, sie sind hilflos der Willkür des Staates und den schweren Folgen dieser Willkür ausgeliefert (aus http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html ).
    Gruppenaggressivität gegenüber Gruppenfeinden gibt es bei verschiedenen Lebewesen, auch bei Menschen (vgl. z.B. http://www.hoffmeister.it/biologie/11.04sozialverhalten_und_verhaltensoekologie.pdf ). Habe einen Fernsehbericht gesehen, in dem eine Gruppe größerer Schimpansen einen einzeln lebenden kleineren Schimpansen fing, schlug und tötete. In unserer Gesellschaft geht es dem Rechtsuntergebenen gegenüber der Gruppe der Rechtsübergeordneten ähnlich. Wir unterscheiden uns von Schimpansen genetisch nur um etwa 1%. Im Gehirn sind die Gen-Unterschiede am geringsten.
    Der Rechtsphilosoph und Rechtstheoretiker hat Gustav Radbruch formuliert, das Recht sei wo die Macht sei…. Die definitionsgemässe Verschwisterung von Recht und Macht ist der Sachverhalt, aus dem die Frage nach der „verschleiernden Rechtssprache“ ihre besondere Brisanz bezieht. Die Ermittlung der Verschleierungstendenzen und Verschleierungsmöglichkeiten in der Rechtssprache wird zur vielleicht pointiertesten Form der Feststellung, wie eindeutig und klar – oder eben nicht – der Staat seinen Rechtsunterworfenen (auch in spezifischen Funktionen wie Regierender, Beamter, Richter, Vertragspartner) sagt, was er von ihnen erwartet und unter welchen Voraussetzungen er was wie erzwingen wird…. Die Korrektive (Hilfen) kommen von den Gegenparteien (von den Herrschenden) her, die analog vorgehen, in Strafverfahren von den Untersuchungsrichtern und dem Staatsanwalt, schließlich von den Gerichten, je nach Fall auch von den Regierungs- und Verwaltungsbehörden…. Ein Problem für sich war und ist überhaupt der einseitige Gebrauch, schlimmer: der einseitige Gebrauch und Missbrauch von Macht und Recht. Im Internet gibt es unter http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/695/pdf/25_Kopp_EBook.pdf einen Aufsatz dazu, von dem Passagen übernommen wurden.
    Ein aktueller Beweis, dass Macht den Charakter verändert:
    Obama nimmt öffentlich das Recht für sich in Anspruch, amerikanische Staatsbürger ohne Anklage zu töten. Das heißt, jemand, der den Friedensnobelpreis bekam, der Professor für Verfassungsrecht war, besteht darauf, gleichzeitig Ankläger, Richter, Geschworener und Henker seiner eigenen Bürger zu sein. Ohne ihnen ein Verbrechen nachzuweisen (vgl. http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/hr/sendung_vom_13102013-106.html ). Es wäre interessant zu erfahren, was die angeblichen Verfechter der „Legitimationskette“ und der „Gewaltenteilung“ sowie andere Professoren für Verfassungsrecht zu ihresgleichen (Obama) dazu meinen.
    Wer auf Machtmissbrauch hinweist bzw. einem Machtapparat nicht blind gehorcht, wird von Herrschenden als Verbrecher bzw. Verrückter behandelt (vgl. z.B. Edward Snowden, Bradley Manning ( http://www.zeit.de/2013/32/edward-snowden-prozess ), Julian Assange, Gustl Mollath, Rechtsanwalt Rolf Bossi (http://www.jurablogs.com/de/ble-nachrede-geldstrafe-fuer-rolf-bossi ), Rechtsanwälte Claus Platiko und Friedrich Schmidt aus Bernkastel-Kues (beiden letztgenannten Anwälten wurde die Zulassung entzogen!). Links dazu: http://wikimannia.org/Claus_Plantiko , http://bloegi.wordpress.com/2010/09/26/3-jahre-4-monate-gefangnis-fur-beamten-beleidigung/ , Ilona Haslbauer ( http://www.regensburg-digital.de/statt-sechs-monate-haft-psychiatrie-auf-dauer/16122012/ ).
    Beschwerden, Petitionen und Rechtsmittel werden nach meinen Erfahrungen mit Hilfe der verschleiernden Rechtssprache (vgl. http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2011/695/pdf/25_Kopp_EBook.pdf ) nach Belieben beantwortet. Tatsachen werden ignoriert, darunter auch die z.B. im Internet propagierte höchstrichterliche Rechtsprechung. Ansprüche werden pauschal abgelehnt.
    Der Petitionsausschuss fordert von der Regierung eine Stellungnahme an (vgl. http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a02/grundsaetze/verfahrensgrundsaetze.html ) und bekommt von dort eine Antwort, die die selbstgefällige Grundhaltung der Regierung (vgl. http://www.gruene-bundestag.de/cms/archiv/dok/294/294128.achtung_der_grundrechte.html ) zum Ausdruck bringt. Diese selbstgefällige Antwort der Machtapparate wird an den Petenten weitergereicht, der das so hinzunehmen hat.
    Kritiken wie Petitionen, Beschwerden und Rechtsmittel können auch nicht funktionieren, weil Kritiker geächtet und Heuchler bevorzugt werden (vgl. http://www.quality.de/cms/forum/26-archiv-2003/4579-prozessmanagment-wer-koordiniert-die-prozessverantwortlichen.html?limit=6&start=12 ).

    Weitere Beispiele zum Gruppenegoismus mit Missbrauch von Macht und Recht:
    Der Staat will Bürger arm machen. Diese Erkenntnis basiert auf der juristischen Überprüfung von hunderten Rechtsfällen, s. http://unschuldige.homepage.t-online.de/flugblat.htm .
    König Kunde. Angeschmiert und abserviert (Buch von Günter Ogger).
    Was wir bekommen ist noch viel schlimmer als STASI und GESTAPO zusammen, meint Prof. Albrecht- http://politikforen.net/showthread.php?131970-Die-deutsche-Polizei-l%C3%B6st-sich-immer-mehr-vom-Rechtsstaat .
    Stasi- bzw. Gestapo-Verhältnisse sind im Aufbau (vgl. auch http://deutschlands-wahrheit.blogspot.de/2013/05/schlimmer-als-stasi-und-gestapo.html ).
    Whistleblower Daniel Ellsberg über Prism: Vereinigte Stasi von Amerika (vgl. http://www.sueddeutsche.de/kultur/whistleblower-daniel-ellsberg-ueber-prism-vereinigte-stasi-von-amerika-1.1718578 ).
    Der psychologische Abwehrmechanismus insbesondere der Justiz funktioniert
    perfekt (siehe dazu Schneider AnwBl. 2004.333), alles läuft darauf hinaus,
    die Unantastbarkeit richterlichen Verhaltens zu stärken und den Staat von
    dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen. Die einzigen
    Juristen, die sanktionslos die Gesetze verletzen dürfen, sind die Richter! … (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 ).
    Die Gehörsrüge nach § 321a der Zivilprozessordnung wird von der Justiz als eine Belästigung empfunden. Bis heute gibt es infolgedessen nicht eine erfolgreiche Anhörungsrüge (vgl. http://www.lhr-law.de/magazin/der-aussichtsloseste-rechtsbehelf-der-welt ). Wem kein rechtliches Gehör gewährt wird, der hat eben Pech gehabt.
    Das Bundesverfassungsgericht liefert den Beweis, dass wir keinen Rechtsstaat haben, denn es stellt folgendes fest und handelt selbst nicht danach:
    Das rechtsstaatliche Erfordernis der Messbarkeit und Vorhersehbarkeit staatlichen Handelns führt zu dem Gebot, dem Rechtssuchenden den Weg zur Überprüfung gerichtlicher Entscheidungen klar vorzuzeichnen (vgl. BVerfGE 49, 148 ; 87, 48 )- vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtssicherheit . Das Verfassungsgericht genügt diesem rechtsstaatlichen Erfordernis nicht, denn es hat eine Fülle von Voraussetzungen durch Richterrecht eingeführt, die zur Abweisung der Beschwerde führen. Ist der Kläger nicht anwaltlich vertreten, ist die Erfolgsquote im Bereich von 0,2 bis 0,3 %. Selbst der Experte Zuck, und er ist einer führenden in Deutschland, vermag den Erfolg einer Beschwerde nicht zu prognostizieren. (vgl http://www.amazon.de/Das-Recht-Verfassungsbeschwerde-R%C3%BCdiger-Zuck/dp/3406467237 ).
    Und die Bundesregierung meint, dass es bei der Achtung der Grundrechte überhaupt keinen Grund zur Kritik gibt (vgl. http://www.gruene-bundestag.de/cms/archiv/dok/294/294128.achtung_der_grundrechte.html ).
    Dienstaufsichtsbeschwerden sind bekanntlich auch fruchtlos (Angaben im Internet).
    Eine konsequente Manipulation in der Rechtspflege aus Gründen der Reputation, der ungerechtfertigten Pflege des Ansehens der herrschenden Gruppe, wird auch von einem Richter a.D. bestätigt (vgl. http://www.wikimannia.org/Frank_Fahsel ).
    Es ist bezeugte Gerichtspraxis: „Einzelnen wird kein Recht gewährt, weil sonst intern Köpfe rollen müssten“ (vgl. http://www.locus24.de/foc/foc-0002.html ).
    Welche Rechtsverletzungen Richter auch immer begehen mögen, ihnen droht kein Tadel. Alles wird “kollegialiter” unter den Teppich des “Kernbereichs der richterlichen Unabhängigkeit” gekehrt (vgl. http://www.odenwald-geschichten.de/?p=682 ).
    Der Gruppenegoismus der Herrschenden geht auch auf Kosten unserer Gesundheit. Dazu paar Beispiele:
    In dem arte-Video „Unser täglich Gift“ ( http://www.youtube.com/watch?v=ghGm51AobGw&playnext=1&list=PLA295763D18767345 ) gibt ein Insider zu, dass von Verantwortlichen Fehler nicht zugegeben werden, weil das einen Vertrauensverlust bedeutet und Kritikern Tür und Tor öffnet. Es könnte behauptet werden, dass nicht nur einer, sondern viele Fehler gemacht wurden und das gesamte Verfahren könnte in Frage gestellt werden. Gleiches gilt für alle Machtapparate.
    Schon Babys werden mit Machtmissbrauch geschädigt. Nach Medienberichten ist bereits Gentechnik in Bio-Babynahrung. Bekanntlich können Lebensmittel mit Gentechnik Krebs hervorrufen (s. z.B. http://mon810.wordpress.com/2007/10/31/krebs-durch-gentechnik/ ) hinzunehmen. Giftiges Quecksilber wird auch für Impfstoffe verwendet. Ein Quecksilberverbot ist geplant, aber nicht für Impfstoffe (vgl. http://www.youtube.com/watch?v=rGWj3GUcjyk ).
    Amalgam (ein Zahnersatz mit Quecksilber) verursacht die schlimmste Chemiekatastrophe mit 450 000 Toten alljährlich in Deutschland, jeder zweite Deutsche stirbt am Amalgam! (vgl. http://toxcenter.wordpress.com/article/amalgamklage-europ-gerichtshof-fur-3otpgsm3m33p5-280/ ). In der Zeitschrift „Spiegel“ wurde bereits im Jahre 1993 kritisch über Amalgam und den Großversuch mit Palladiumkronen berichtet. Menschen wurden als Versuchskaninchen benutzt (vgl. wissen.spiegel.de/wissen/image/show.html?did=13687724&aref=image036/2006/05/11/cq-sp199300700810085.pdf&thumb=false ). Amalgam löst Multiple Skerose aus ( vgl. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/amalgam-und-multiple-sklerose-ia.html und http://toxcenter.org/artikel/Amalgam-loest-Autoimmunkrankheiten-aus.php ).
    Risiken und Nebenwirkungen z.B. beim Amalgam werden im Interesse des Ansehens der Herrschenden verheimlicht, verleugnet bzw. vertuscht, auch unter Mitwirkung des Petitionsausschusses des Bundestags (vgl. https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2010/_11/_24/Petition_15450.abschlussbegruendungpdf.pdf ).
    Schandtaten der Medizin (wie Gabe von todbringendem Risperidon bei Demenz bzw. Verhungernlassen im Krankenhaus bei Multipler Sklerose mit Schluckstörungen) konnte ich auch bei meinen Eltern beobachten. Tötung durch Versetzen in künstliches Koma ist mir auch bekannt geworden.
    „… Die jeweiligen die Demokratie sichernden Grundregeln waren und sind unzureichend und haben versagt. Diktatoren, wie Diktatorengemeinschaften, sind, wie die Zeitgeschichte belegt, deshalb auch in solchen angeblichen Demokratien möglich, die ihr wahres Ansinnen jedoch mit einem demokratischen Gewand umgeben …. (aus http://unschuldige.homepage.t-online.de/default.html ).
    … Und so bleibt am Ende die Erkenntnis: Einen Rechtsstaat, wie er den Verfassern des Grundgesetzes vorgeschwebt hat, den haben wir nicht, und wir entfernen uns ständig weiter von diesem Ideal (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134 ).
    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen… und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein).
    Die Gruppenaggressivität ist genetisch bedingt (vgl. http://www.hoffmeister.it/biologie/11.04sozialverhalten_und_verhaltensoekologie.pdf ). Unsere Strukturen, nach denen weiterhin Übergeordnete als Gruppe gegenüber dem einzelnen Untergeordneten auftreten, sind untauglich.
    Lösungen könnte die Verhaltensforschung aufzeigen. Aber die Verhaltensforschung wird bei Herrschenden unbeliebt sein, weil sie deren „Recht“ auf Macht mit Machtmissbrauch und eine selbstgefällige Grundhaltung aushebelt. Herrschende müssen gezwungen werden, keinen Egoismus bzw. Gruppenegoismus zu pflegen, sondern Außenstehenden Menschenrechte zu gewähren.
    Weiterverbreitung erwünscht. Fehler dürfen korrigiert werden. Kürzungen bzw. Löschungen erlaubt. Andere Gedanken und Fakten können eingebracht werden.

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