Bienenkoloniekollaps durch Allerwelts-Insektizide?

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Eine sehr häufige Insektizidgruppe könnte die bisher unentdeckte Ursache für das Besorgnis erregende Massensterben von Bienenstöcken sein. Zu diesem Schluss kommen zwei Arbeitsgruppen, die unabhängig voneinander neue Untersuchungsmethoden angewendet haben, um bislang nicht erkannte Nebenwirkungen der Neonicotinoide zu untersuchen. Die als in niedriger Konzentration unbedenklich eingestuften Wirkstoffe wurden seit ihrer Einführung in den frühen 1990er Jahren weltweit zu einem der am häufigsten eingesetzten Mittel für die Konservierung von Saatgut gegen Fraßschädlinge und in der direkten Insektenabwehr.

Ein Forscherteam um Dave Goulson von der University of Stirling hat nun die Entwicklung von Erdhummelkolonien (Bombus terrestris) über einen längeren Zeitraum hinweg beobachtet, nachdem die Insekten künstlich mit geringen Mengen des Neonicotinoids Imidacloprid in der Nahrung gefüttert wurden. Mit ähnlichen Dosen dürften die Insekten auch in freier Wildbahn konfrontiert werden, wenn sie etwa Rapsfelder anfliegen: Die Pflanzen wachsen darauf meist aus Samen heran, die gegen Fraßschädlinge mit Neonicotinoiden behandelt wurden; als systemische Insektizide verteilen sich die Wirkstoffe dann beim Wachstum in der gesamten Pflanze und gelangen so auch in die von den Hummeln begehrten Pollen.

Geringe Mengen, wie die im Experiment verabreichten, sind für die Insekten keineswegs tödlich, wie Tests schon früher gezeigt haben. Goulsons Team beobachtet nun aber eindeutige Nebenwirkungen, die in insektizidfreien Hummelkolonien nicht zu erkennen waren. So zeigte sich zum Beispiel, dass die Kolonie viel langsamer wuchs, womöglich auf Grund einer schlechteren Nahrungsversorgung. Zudem entwickelten sich während des Testzeitraums in den mit Imidacloprid-Nektar gefütterten Kolonien im Durchschnitt weniger als zwei Königinnen, während in den normal gehaltenen Kontrollkolonien rund 13 Königinnen aufwuchsen. Die Fortpflanzung der betroffenen Kolonien dürfte damit deutlich weniger effizient sein.

Noch detaillierter haben Mickaël Henry von der französischen INRA in Avignon und seine Kollegen untersucht, welche Langzeitfolgen Neonicotinoide auf einzelne Honigbienen (Apis mellifera) haben. Die Forscher haben dazu die Arbeiterinnen von Versuchskolonien mit RFID-Funkchips ausgestattet und ihr Kommen und Gehen am Stock damit genau aufgezeichnet. Einige der Bienen fütterten sie dann mit niedrigen Dosen des Wirkstoffs Thiamethoxam. Tatsächlich sank die Leistung der – dem ersten äußeren Anschein nach offenbar unbeeinträchtigten – Bienen deutlich: Sie kehrten zwei- bis dreimal häufiger als die Kontrollbienen nicht mehr von Ausflügen zurück und starben wohl fern des Stocks.

Über die Ursachen des Ausbleibens können die Forscher nur spekulieren, sie vermuten aber, dass die auf das Nervensystem wirkenden Stoffe das Navigationssystem der Insekten stören und so dafür sorgen, dass die Tiere den Stock manchmal einfach nicht mehr finden. In freier Wildbahn hätte ein derartiger Leistungseinbruch sicherlich dramatische langfristige Auswirkungen, errechnete Henrys Team mit Hilfe eines mathematischen Modells: Die geschwächten Kolonien entwickelten kaum Reserven und könnten gut ganz zu Grunde gehen, so der Forscher, wenn zusätzliche Bedrohungen – etwa eine Attacke durch Parasiten wie die Varroa-Milbe – dazukommen.

Neonicotinoide sind weit verbreitet: In Nordamerika werden mittlerweile routinemäßig Samen behandelt, aus denen dann Mais, Sonnenblumen oder Rapsfelder heranwachsen. Alle diese Pflanzen werden von Honigbienen auf Nahrungssuche angeflogen, wobei die Sammlerinnen dann insektizidbelastete Pollen auch in die Stöcke tragen. Die Neonicotinoide könnten, spekulieren die Wissenschaftler, demnach gut eine der lang gesuchten Hauptursachen der Colony collapse disorder(CCD) sein, die seit einigen Jahren auf der Nordhemisphäre beobachtet wird. Dabei brechen Kolonien von Honigbienen plötzlich zusammen, weil die Sammlerinnen nicht mehr in ihren Stock zurückkehren.

Quelle: Spektrum.de vom 30.03.2012

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