Erdbahnparameter und Permafrost verursachten Serie von globalen Hitzeschocks – “Weltkarte des Piri Reis” mit eisfreier Antarktis

Forscher aus den USA und China führen eine Serie von drei Temperaturmaxima vor etwa 55 Millionen Jahren auf astronomische Ursachen zurück. Das Team um Rob DeConto von der University of Massachusetts berechnete die Zeitpunkte der Temperaturspitzen im Verhältnis zu den astronomischen Zyklen und stellte fest, dass alle drei Ereignisse mit Zeiten gleichzeitig hoher Achsenneigung und hoher Exzentrizität der Erdbahn zusammenfielen. Unter diesen Bedingungen habe der Permafrost in Arktis und Antarktis binnen Kurzem enorme Mengen Treibhausgase freigesetzt.

In der darauf folgenden Warmzeit hätten neue Torfmoore und stärkere Gesteinsverwitterung der Atmosphäre wieder Kohlendioxid entzogen, so dass es wieder kühler wurde. Der in den Torfmooren neu entstandene Permafrost taute dann beim nächsten Zusammentreffen der Orbitalparameter erneut auf. Der Zyklus endete erst, als der langfristige globale Erwärmungstrend verhinderte, dass nochmals Permafrost entstand.

Während des Temperaturmaximums an der Paläozän-Eozän-Grenze (Paleocene-Eocene Thermal Maximum, PETM) erwärmte sich die Erde binnen weniger tausend Jahre um etwa fünf Grad, die Ozeane versauerten, und ganze Ökosysteme verschwanden für immer. Doch diese Temperaturspitze war nur eine von mehreren solcher Extremereignisse, die binnen drei Millionen Jahren in kurzer Abfolge auftraten. Bisher hatten Wissenschaftler vermutet, dass an den Kontinentalhängen jedes Mal Milliarden Tonnen Methanhydrat zerfallen waren und so die drastischen Klimaveränderungen ausgelöst hatten.

Doch der Zusammenhang mit Exzentrizität und Achsenneigung deutet nach Ansicht der Forscher darauf hin, dass der eigentliche Auslöser des Klimawandels in hohen Breiten zu suchen ist – dort wirken sich diese beiden Bahnparameter am stärksten aus. Die Permafrostgebiete der Arktis allein hätten jedoch einen solchen Klimawandel nicht auslösen können. Deswegen vermuten die Forscher, dass die Antarktis, die damals noch nicht unter einer Eiskappe lag, weit gehend mit tiefen, kohlenstoffreichen Permafrostböden bedeckt war. Simulationen zeigen tatsächlich, dass solche Böden unter den Bedingungen des frühen Eozäns sehr empfindlich auf Veränderungen der Sonneneinstrahlung reagieren können.

Die dunkelblauen Bereiche zeigen die von den Forschern errechneten Permafrostgebiete unter den Bedingungen des frühen Eozäns vor etwa 55 Millionen Jahren. Das Modell deutet darauf hin, dass diese Flächen gegenüber Veränderungen der Sonneneinstrahlung sehr empfindlich waren.

Quelle: Nature/dapd/Spektrum.de vom 05.04.2012

Piri Reis war Seefahrer und kannte das Mittelmeer von Ost bis West. Er hatte an Seeschlachten teilgenommen und war wegen seiner Klugheit zum Admiral aufgestiegen. Seine Karten stellten den Mittelmeerraum dar, die afrikanischen Küsten außerhalb des Mittelmeerres und Nordamerika. 1513 entstand seine berühmte Weltkarte die u.a. die Antarktis zeigt und die Ostküste Südamerikas. Bis heute ist die Frage ungelöst, woher er die Informationen für diese Karte hatte. Sein Handbuch des Mittelmeeres und der Ägäis(Kitqab-i Bahriye) war für die osmanische Marine von hohem Wert.

1547 wurde Piri Reis zum Kommandeur der Flotte im Indischen Ozean mit Stützpunkt in Suez ernannt. Er siegte in Aden über die Portugiesen, verlor dann aber seine Flotte vor Basra. Zurück in Ägypten wurde er vom dortigen Gouverneur mit der Begründung, er habe seine Flotte im Stich gelassen, festgesetzt und ins Gefängnis geworfen. Intrigen und politischer Ehrgeiz von Widersachern führten schließlich dazu, dass Piri Reis im Alter von 80 Jahren enthauptet wurde.

Sein schmachvoller Tod ließ ihn in Vergessenheit geraten. Die berühmte “Weltkarte des Piri Reis” mit der Darstellung der eisfreien Antarktis wurde erst vier Jahrhunderte später (1929) wieder entdeckt. Sie tauchte bei Aufräumungsarbeiten im Topkapi Palast in Istanbul auf.

Charles Hapgood, ein Gelehrter vom Keene College (USA), war der Erste, der sich mit der Karte gründlich befasste. Er sucht Ende 1959 in der Washingtoner Kongressbibliothek alte Karten der Antarktis. Dabei stieß er auf eine Karte von Oronteus Phynius. Auf dieser Karte war die Antarktis ebenfalls eisfrei gezeichnet. Piri Reis war also nicht der einzige, der eine Karte von der Antarktis ohne Eispanzer gezeichnet hatte. Forscher Hapgood schickte daraufhin die Karte des Piri Reis an die US Airforce, um sie beurteilen zu lassen. Die Antwort der Westover Airforce Base war überraschend:

ECONNAISSANCE TECHNICAL SQUADRON (SAC) UNITED STATES AIRFORCE
Westover Airforce Base , Massachusetts

Betr.: Weltkarte des Admiral Piri Reis                         6. Juli 1960

An Professor Charles H. Hapgood
Kenne College,
Keene, New Hampshire

Sehr geehrter Herr Professor Hapgood,

zu ihrer Bitte um die Bewertung der Piri-Reis Weltkarte aus dem Jahre 1513 durch unsere Behörde nehmen wir folgende Stellung:

Wir teilen ihre Auffassung, dass der untere Teil der Karte die Kronprinzessin Martha-Küste des Königin-Maud-Landes und die antarktische Halbinsel darstellt. Wir halten ihre Interpretation für eine logische und aller Wahrscheinlichkeit nach korrekte Auslegung der Landkarte.

Die geographischen Details des unteren Kartenbereiches entsprechen erstaunlich genau dem seismischen Profil, das die schwedisch-britische Antarktis Expedition im Jahre 1949 durch die Eisschicht hindurch anfertigte. Somit wurde die Küste vor ihrer Vergletscherung kartographisch erfasst.

Heute ist das Eis in der fraglichen Region etwas über 1500 Meter dick. Es ist uns angesichts des geographischen Kenntnisstandes von 1513 unerklärlich, wie die Karte aus jener Zeit dergleichen Daten enthalten kann.

Harold Z. Ohlmeyer
Oberstleutnant, USAF
Befehlshaber

Der Brief enthüllte eine Sensation. War es nämlich richtig, was die NASA der Piri Reis Karte bestätigte, musste die antarktische Halbinsel in der Tat vor ihrer Vergletscherung kartographisch erfasst worden sein. Dies wiederum bedeutete, dass dies lange vor Piri Reis geschehen sein musste. Aber wann genau? Und vor allem: von wem?

Die Forschung zu Hapgoods Zeit war der Meinung, dass die antarktische Eisschicht einige Millionen Jahre alt sei. Neuere Forschungsergebnisse jedoch gehen davon aus, dass die auf der Karte dargestellten Gebiete lange – möglicherweise bis vor 6.000 Jahren – ohne Eisschicht waren. Man muss also nicht einige Millionen Jahre zurück gehen, um die Frage zu beantworten, wer die Fähigkeit gehabt hat, die Antarktis zu kartographieren. Es stellt sich somit die spannende Frage, wer vor 6.000 Jahren, lange bevor es Zivilisationen gegeben hat, von denen wir Kenntnis haben, zu dieser Leistung fähig gewesen sein könnte.

Das Geheimnis der Piri Reis Weltkarte ist also die Tatsache, dass auf ihr 1513 ein Kontinent dargestellt wird, der erst 300 Jahre später entdeckt wurde (1818). Außerdem zeigt sie eine Gegend, die seit rund 6.000 Jahren ein völlig anderes “Gesicht” hat.

Wie lässt sich das erklären?
Die Anmerkungen, die Piri Reis auf seiner Karte gemacht hat, sagen aus, dass er nicht für die Vermessungen verantwortlich ist. Er weißt darauf hin, dass er sich auf Quellen aus zweiter Hand bezieht und lediglich die Informationen zusammengefasst hat. 

Er geht davon aus, dass die Karten, auf die sich Piri Reis bezog, von Menschen einer unbekannten Zivilisation gezeichnet sein müssen und von diesen an die Minoer oder Phönizier weiter gingen. Diese Völker waren ein Jahrtausend lang die ersten Seefahrer der damaligen Welt. Die Karten wurden von Generation zu Generation weiter gegeben. Die Originale könnten schließlich auch in der Großen Bibliothek von Alexandria gelandet sein.

Von dort gelangten Kopien u.a. auch nach Konstantinopel. Bei der Eroberung der Stadt durch die Osmanen fielen sie in deren Hände und landeten somit auf dem Kartentisch von Piri Reis.

Auf den meisten Karten waren das Mittelmeer und Schwarze Meer dargestellt. Es gab jedoch auch einige von Nord- und Südamerika, sowie dem Nördlichen und Südlichen Eismeer. Die alten Seefahrer könnten also auch mit diesen Karten von Pol zu Pol gesegelt sein. Möglicherweise haben auch einige der unbekannten Alt-Völker die antarktischen Küsten erforscht, vielleicht schon zu einer Zeit, als diese noch nicht mit einem Eispanzer überzogen waren.

Hapgood unterstellt, dass diese Früh-Entdecker bereits Navigationsinstrumente zur Berechnung der Längengrade hatten. Sowohl Albert Einstein und John Wright (Präsident der American Geological Society) unterstützten die Thesen von Hapgood. Trotzdem wurden sie bisher nicht weiter verfolgt. Die Vermutungen über die Existenz eines Volkes mit hoch entwickelter Technologie werfen neues Licht auf die Thesen über eine untergegangene Kultur: Platons Atlantis.

Quelle: PRAVDA-TV/insidersegeln vom 06.04.2012

Ergänzende Artikel zu Atlantis:
Orion: Die Pyramide von Ecuador – Verborgenes Wissen
Ende der Tyrannei: Atlantis – Beweise zu unserer Geschichte sollen veröffentlicht werden
David Icke: Das ist kein Spiel – Erinnere Dich wer Du bist!
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Viel Liebe 🙂

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