Peru: 877 tote Delfine angeschwemmt

Vor der Küste sind hunderte toter Delfine gefunden worden. Noch ist unklar, woran die Tiere starben.

Der stellvertretende peruanische Umweltminister Gabriel Quijandría Acosta erklärte, es werde untersucht, ob die Delfine an einer viralen Erkrankung gestorben sind. Die toten Tiere wurden in den vergangenen Wochen auf einer 220 Kilometer langen Strandstrecke von Punta Aguja bis Piura angeschwemmt, rund 700 Kilometer nordwestlich von Lima.

Rund 80 Prozent der Delfine befanden sich in hohem Verwesungszustand, was die Laboranalysen erschwert. Die Ergebnisse werden für nächste Woche erwartet. Bei den Erregern könne es sich um Morbilliviren handeln, die Staupe oder ähnliche Krankheiten auslösen.

Massive Virenerkrankungen seien bereits in Peru, Mexiko und den USA verzeichnet worden, fügte Quijandría Acosta hinzu. Er schloss sowohl die Fischerei als auch eine Vergiftung oder die Folgen eines Erdbebens als Todesursache der Delfine aus. Experten der US-Umwelt- und Wetterbehörde sollen in Peru die Untersuchungen über das Delfinsterben unterstützen.

PRAVDA-TV: Es gibt auch Stimmen die spekulieren, dass das Delfinsterben mit der Arbeit der Firma BPZ Energy Company aus Houston, USA, zusammenhängt. Diese Firma hat zwischen dem 8. Februar und 8. April 2012 vor der Küste Perus mit technischem Gerät nach Ölvorkommen, in Form von Sonar und Erzeugung von Schallimpulsen, gesucht. 

Quelle: B.Z./ibtimes.com vom 22.03.2012

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