Gesundheitliche Beschwerden – Smartphones unter der Schulbank

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Immer mehr Schüler leiden an Kopfschmerzen und Übelkeit. Ein heimlicher Blick unter die Schulbank, unauffällig ein paar Zeilen auf dem Touchscreen getippt, auf „Enter“ gedrückt – und schon ist die Verbindung hinaus zu google, facebook oder whatsapp aus dem Klassenraum am Wertinger Gymnasium aufgebaut. Und gemerkt hat es keiner.

Schulleiter: Handyverbot auf dem ganzen Schulgelände

Immer mehr Schüler schummelten während des Unterrichts, indem sie mit ihren Smartphones Antworten im Internet suchen oder mit Klassenkameraden kommuni-zieren. Das beklagt der Deutsche Philologenverband. Dabei dürfen die Handys in der Schule überhaupt nicht eingeschaltet sein. „Auf dem ganzen Schulgelände des Gymna-siums herrscht ein Handyverbot“, erklärt stellvertretender Schulleiter Winfried Heppner.

Und auch an der Anton-Rauch-Realschule und der Mittelschule Wertingen sind Smartphones nicht erlaubt. „Wird ein Schüler mit einem Handy erwischt, sind wir verpflichtet, es ihm abzunehmen“, verdeutlicht Josef Kreuzer, Schulleiter der Mittel-schule. An der Realschule droht sogar ein Verweis. Diese Vereinbarung hätten die Jugendlichen zum Schuljahresbeginn selbst unterschreiben müssen, so Rektor Bernhard Wiesner. Dennoch passiert es immer wieder, dass sich Schüler dabei erwischen lassen, wie sie ihr Smartphone heimlich benutzen. „Ungefähr fünfmal im Monat kommt es vor, dass wir ein Handy wegnehmen müssen“, erklärt Josef Kreuzer.

Nur in Ausnahmefällen sind Handys erlaubt

Natürlich gebe es Ausnahmen, darin sind sich alle drei Rektoren einig. Wenn ein Schüler krank wird und sich abholen lassen muss, könne er auf Erlaubnis hin natürlich telefo-nieren, erklärt Josef Kreuzer. Auch Heppner gestattet Sonderfälle: „Neulich hat mir eine Schülerin gezeigt, dass sie auf ihrem Smartphone einen Terminkalender benutzt.“ Das sei dann auch erlaubt. Dennoch frage er sich, welchen Nutzen Fünftklässler von einem iPhone haben. Denn davon gebe es inzwischen auch schon einige.

Im Jahr 2006 wurde in ganz Bayern an allen Schulen ein Handyverbot erlassen. Grund dafür waren die damals per Handykamera aufgenommenen Gewaltszenen in Schulhöfen. Dass das heutige per Smartphone überall erreichbare Internet auch in Wertingen bald eine viel größere Rolle spielen wird, sei dahingestellt.

Handywellen können gesundheitliche Beschwerden auslösen

Denn Verstöße gegen das Verbot gebe es kaum. „Es kommt eher selten vor, dass ein Schüler durch das Benutzen eines Handys im Unterricht auffällt“, so Bernhard Wiesner. Ganz überprüfen könne man das Benutzen von Smartphones im Schulbereich aber nicht, so Winfried Heppner.

„Bei knapp 900 Schülern kann man nicht jeden Einzelnen kontrollieren.“ Zugeben, sein Handy im Unterricht zu benutzen, tut jedoch keiner. Es ist eine Dunkelziffer, wie viele Jugendliche ihr Handy während der Schule tatsächlich benutzen, sei es, um zu schummeln oder mit Freunden zu chatten. Und da das Handy innerhalb von Sekunden wieder in der Hosentasche verschwindet, lässt es sich auch kaum nachweisen.

Dabei ist das überhaupt nicht nötig: Die Jugendlichen hätten, falls die Notwendigkeit bestehe, immer den Zugriff auf die Computer der Schule. Außerdem plane die Realschule für nächstes Jahr die Anschaffung von iPads für die Schüler. „In der heutigen Zeit darf man die neue Technik nicht ablehnen.“ Man könne Schulbücher virtuell darauf spielen, Lern-Apps installieren und im Internet recherchieren.

Das ständige „online sein“ am Handy hat aber nicht nur auf den Unterricht negative Auswirkungen. Denn immer mehr Schüler klagen in der Schule über Kopfschmerzen oder Übelkeit. Das könnte darauf hinweisen, dass die Handys nicht nur ablenken oder Schummelei ermöglichen, sondern auch dem Körper schaden. Denn wie Professor Alois Loidl von der Universität Augsburg erklärt, können die unsichtbaren Wellen, die vom Handy ausgehen, durch ihre Strahlung für gesundheitliche Beschwerden sorgen. „Mit bloßem Auge kann man diese nicht sehen“, verdeutlicht er. Deshalb sollte das Smart-phone bewusster benutzt werden.

Viele Männer behalten ihre Mobilfunkgeräte während eines Telefonats in der Hosen-tasche. Das, so fanden Wissenschaftler heraus, beeinträchtigt die Samenzellen in den Hoden. Die Studie vom Zentrum für Reproduktionsmedizin an der Cleveland Klinik mit 32 Versuchspersonen zeigte, dass die Samenqualität von Männern abnahm, wenn sie während des Telefonats das Mobiltelefon in der Hosentasche oder am Gürtel ließen.

Quellen: PRAVDA-TV/Hosch/augsburger-allgemeine.de vom 21.02.2013

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