„Meine Regierung glaubt, daß Obama geistig ziemlich krank ist“

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Während Rußland – inzwischen unterstützt durch China – große Erfolge bei seinen Militäraktionen gegen die islamistischen Rebellen in Syrien zu verzeichnen hat, reagieren US-Präsident Barack Obama und seine Gefolgsleute mit Wut.

US-Verteidigungsminister Ashton Carter warnte am 14. Oktober in einer Rede vor der Vereinigung der US-Armee in Boston, das US-Militär werde „alle notwendigen Schritte unternehmen, um Rußlands bösartigen und destabilisierenden Einfluß, Nötigungen und Aggression in Europa und Syrien abzuschrecken“; als Beispiele hierfür nannte er Rußlands „Invasion“ der Krim (wo sich in einer Volksabstimmung 80% der Bevölkerung für eine Abspaltung von der Ukraine und den Beitritt zur Russischen Föderation ausgesprochen hatten) und seine Unterstützung für die ostukrainischen Rebellen, die sich dem (faktisch von der US-Regierung eingesetzten) Naziregime in Kiew widersetzen.

Carter warf Rußland vor, es bekämpfe in Syrien die Falschen – nämlich nicht nur die Truppen des Islamischen Staats, sondern auch die angeblich „pro-westlichen“ islamistischen Rebellengruppen, die den Sturz des syrischen Präsidenten Assad anstreben. Und noch empörender sei es, daß Rußland vom Kaspischen Meer aus Marschflugkörper nach Syrien geschickt habe, ohne die „befreundeten Nationen“ zuvor zu warnen. (Tatsächlich hatte Rußland diese Aktion mit dem Iran, dem Irak und Syrien abgestimmt, über deren Territorium die Marschflugkörper flogen.) „Wir haben und werden keiner Kooperation mit Rußland zustimmen, solange sie weiterhin diese fehlgeleitete Strategie verfolgen“, tönte Carter.

Obamas Provokationen

Nun, offenbar hat Rußland Gründe, die USA derzeit nicht zu den „befreundeten Nationen“ zu zählen. So hat die US-Luftwaffe in Syrien „als eine erste Lieferung“ 50 Tonnen Munition für die „moderaten Rebellen“ in Nordsyrien abgeworfen – die jedoch vermutlich zum großen Teil „in die Hände der Terroristen fallen“ werden, wie Rußlands Außenminister Sergej Lawrow kritisierte. Gleichzeitig erhalten die Rebellen verstärkt Zugang zu TOW-Panzerabwehr-Raketen amerikanischer Herkunft – offenbar zur Abwehr der russisch-syrischen Offensive.

Am 13. Oktober startete die NATO zudem eine Nuklearkriegsübung, die sich offensichtlich in erster Linie gegen Rußland richtete. Bei dieser Übung mit der Bezeichnung „Steadfast Noon“, die vom Luftwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel aus durchgeführt wurde, wurde der Abwurf von Kernwaffen durch Kampfflugzeuge geprobt – auch durch Tornado-Jets der deutschen Luftwaffe.

Neben der US-Luftwaffe waren insgesamt acht NATO-Mitgliedstaaten an der Übung beteiligt, die selbst keine Atommächte sind: Deutschland, Italien, die Niederlande, Belgien, Polen, die Tschechische Republik, Griechenland und die Türkei. Zudem wächst der Druck auf Belgien – wo gerade eine Initiative der Gruppe „Agora Erasmus“ gegen die Modernisierung der NATO-Kernwaffen, die von prominenten Abgeordneten unterstützt wird, großes Aufsehen erregte -, seine Militärausgaben deutlich zu steigern.

Aber nicht nur Rußland wird zum Ziel des militärischen Drucks der US-Regierung, auch China ist davon betroffen, das die russischen Aktionen in Syrien nicht nur politisch, sondern auch militärisch unterstützt. Wie die Navy Times berichtete, erklärte der Operationschef der US-Kriegsmarine John Richardson am 15. Oktober auf Hawaii vor Journalisten: „Es sollte niemanden überraschen, daß wir die Freiheit der Seefahrt ausüben werden, wo immer das Völkerrecht dies zuläßt.“ Im konkreten Fall bedeutet dies die verstärkte Positionierung amerikanischer Kriegsschiffe in Gebieten, die auch von China beansprucht werden – was von China nur als Provokation empfunden werden kann und sofort scharfen Widerspruch aus Beijing auslöste.

Vor diesem Hintergrund haben die neuerlichen Vorwürfe der US-Regierung, die mit Rußland verbündeten Rebellengruppen in der Ostukraine seien für den Abschuß des malaysischen Verkehrsflugzeugs MH-17 verantwortlich, obwohl der niederländische Untersuchungsbericht, auf den sich der Sprecher des Außenministeriums dabei berief, gerade diese Aussage nicht macht, eher propagandistischen Charakter.

Alle diese Entwicklungen haben eines gemein: Sie sind Teil der Reaktion der Regierung Obama auf die großen diplomatischen Erfolge, die die BRICS-Staaten, insbesondere der russische Präsident Wladimir Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping, Ende September im Zusammenhang mit der Vollversammlung der Vereinten Nationen errungen haben: Nicht Rußland und China erwiesen sich als isoliert, sondern die Regierung Obama selbst. Und darauf reagiert Obama mit Wut und Rachsucht.

Aber auch in den USA selbst gibt es etliche, denen Obamas Konfrontationskurs Unbehagen bereitet. So hält beispielsweise US-Außenminister John Kerry trotz allem engen Kontakt zu seinem russischem Amtskollegen Lawrow. Wie die Internet-Nachrichtenseite Russia Beyond the Headlines berichtete, telefonierten Kerry und Lawrow am 15. Oktober und lobten in ihrem Gespräch die per Videoschaltung geführten Gespräche zwischen Vertretern der Streitkräfte der beiden Länder, bei denen Sicherheitsprotokolle für die im syrischen Luftraum eingesetzten Kampfpiloten vereinbart wurden, um versehentliche Gefechte zu vermeiden. Rußlands Außenministerium berichtete, Kerry und Lawrow hätten weitere Kontakte „über verschiedene Aspekte des Schlichtungsprozesses in Syrien in Übereinstimmung mit dem Genfer Kommuniqué vom 30. Juni 2012“ vereinbart.

Amerikas Krieg gegen die Welt: ...und gegen seine eigenen Ideale

Dreht Obama durch?

Aber das Problem ist allein mit diplomatischen Mitteln nicht zu lösen, denn die größte Gefahr geht von Obamas Geisteszustand aus. Tatsächlich hatte Lyndon LaRouche genau eine solche Reaktion Obamas vorhergesehen und vor ihr gewarnt. In einer Videobotschaft an eine Veranstaltung unmittelbar vor der UN-Vollversammlung in New York hatte er gesagt:

„Ende dieser Woche und Anfang nächster Woche wird sich eine der umwälzendsten Entwicklungen der gesamten Neuzeit entfalten. Sie wird sich vollziehen unter diesem ,Neuen Treffen der internationalen Friedensbewegung’ [bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen], wie man es am besten bezeichnen kann.

Und von diesem Punkt an müssen wir erkennen, daß es so ist: Wir stehen am Rande eines thermonuklearen Krieges. Der Präsident der Vereinigten Staaten ist eine der wesentlichen Kräfte, die die Welt auf einen thermonuklearen Krieg hinführen, und das bedeutet so oder so eine Form von Vernichtungskrieg…

Derzeit ist sicherlich unser eigener Präsident die entscheidende, größte Ursache dieser Gefahr – nicht als Mensch, sondern als Präsident der Vereinigten Staaten. Wenn er nicht gemäß dem 25. Verfassungszusatz [wegen Amtsunfähigkeit] suspendiert wird, dann könnte er immer noch einen thermonuklearen Krieg im Weltmaßstab in Gang setzen. All dies ist jetzt möglich. Und deshalb wird das, was in der kommenden Woche und in der Zeit danach geschehen wird, darüber entscheiden, ob die Welt bereit ist, zu verhindern, daß ein thermonuklearer Krieg in Gang gesetzt wird. Darum geht es.“

Dies spricht sich offenbar inzwischen herum. John Schindler, Militär- und Sicherheitsexperte des New York Observer, sorgte am 12. Oktober mit einer Twitter-Meldung für Aufregung, in der er schrieb: „Heute fragte mich ein hoher EU-Diplomat, ein alter Freund: ,Wie läuft eigentlich euer Absetzungsverfahren ab? Meine Regierung glaubt, daß Obama geistig ziemlich krank ist.’“ („My government believes Obama is quite mentally unwell.“)

Welche Regierung der betreffende Diplomat vertritt, teilte Schindler vorsichtigerweise nicht mit. Aber das beste Mittel, die Lage zu entschärfen, ist es tatsächlich, den Geisteszustand des US-Präsidenten so zum Thema zu machen, daß der Weg frei wird für eine Amtsenthebung nach dem 25. Verfassungszusatz.

Literatur.

Amerikas Krieg gegen die Welt: …und gegen seine eigenen Ideale von Paul Craig Roberts

Die Weltbeherrscher: Militärische und geheimdienstliche Operationen der USA von Armin Wertz

Krieg um jeden Preis: Gier, Machtmissbrauch und das Millardengeschäft mit dem Kampf gegen den Terror von James Risen

Countdown Weltkrieg 3.0 von Stephan Berndt

Quelle: nypost.com/solidaritaet.com vom 21.10.2015

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6 comments on “„Meine Regierung glaubt, daß Obama geistig ziemlich krank ist“

  1. klar, obama steht unter druck etwas zu tun und handelt entsprechend. Aber es ist gleichzeitig seine letzte Amtsperiode. Von dem her, kann er nun auch tun, was vorher nicht möglich war (auch im positiven Sinne).
    Und wieso die Bush-Administration damals nicht als geisteskrank und impeachable gehandelt wurde, erschliesst sich mir in diesem Zusammenhang nun überhaupt nicht. Wenn jemand geisteskrank, dann ziemlich sicher die psychopathische, egoistische Bush-Regierung.

  2. Leider stelle ich immer mehr mit Entsetzen fest wohin die Reise geht und hier möchte ich schon betonen, daß Obama, der aus mir völlig unverständlichen Gründen einen Friedensnobelpreis erhielt – wofür?…- , in Europa speichelleckende Helfershelfer hat,
    welche sich gebärden als wären sie Despoten und Besitzer Europas und nicht hochdotierte -aber ad Personam jedoch nicht vom Volk direkt gewählte – Verantwortlichen . Von Demokratie kann in keiner Weise mehr die Rede sein – die Bezeichnung ist nicht einmal das Papier wert, auf dem das geschrieben ist. Das Alles ist ein HOCHVERRAT AN
    EUROPA UND UNSEREN KINDERN !!! Merkel hat keine und macht gemeinsame Sache mit Kriegstreibern – JEDOCH WIR MÜTTER HABEN NICHT KINDER GEBOREN UND MIT LIEBE GROSSGEZOGEN um sie wahrhaft Wahnsinnigen zum Abschlachten in einem Krieg vorzuwerfen, der für niemanden zu gewinnen ist – er bedeutet den UNTERGANG DER MENSCHHEIT – DIESEN FREVEL GEGEN DIE SCHÖPFUNG nicht zu verhindern – das ist allein schon ein schwerwiegendes Verbrechen !!! Anstatt Gelder in die Zukunft der Europäer und der Menschheit zu investieren wird in Waffen investiert , die nur die Waffen-Lobby reich macht – aber auch die können bei einem Atomkrieg von ihrem Geld nicht abbeissen…auch sie werden elendiglich zugrunde gehen – WIE KOMMEN ABER WIR DAZU ???? Sollen sie alle selber an die von ihnen eröffnete Front gehen, selbst sehen wie ihr Kamerad zugrunde geht und selbst dieses Elend ertragen anstatt
    andere hineinzuhetzen und im sicheren Kämmerlein dem menschenverachtenden Schlachten zuzusehen. Es ist einfach widerlich.
    Haben diese Alle keine Kinder, keine Familien, kein Gewissen, keine Moral – wie verkommen müssen diese alle sein – es ist eine Schande für die Menschheit – ich schäme mich vor unseren Kindern und Jungen für alle, die tatenlos diesem gottlosen Treiben zusehen und dann noch die Frechheit besitzen etwas von Menschenrechten daherzufaseln, die sie selbst mit Füßen treten.

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