Zweiter 7-Prozent-Crash in vier Tagen in China – Europas Börsen stürzen ab

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Haben Sie mitbekommen, was gerade in China passiert ist? Zum zweiten Mal innerhalb von vier Tagen hat ein massiver Aktienmarkt-Crash eine Notabschaltung der Märkte in China verursacht.

Sowohl am Montag als auch am Donnerstag wurde der Handel für 15 Minuten ausgesetzt, als der CSI 300 um 5 Prozent gefallen war und an beiden Tagen eskalierte der rapide Einbruch bei Wiedereröffnung des Handels auf 7 Prozent. Sobald ein Einbruch um 7 Prozent passiert, wird der Handel automatisch für den Rest des Tages ausgesetzt 8Börsen-Kollaps in China: Handel gestoppt).

Ich würde sagen, das ist auch ein Weg mit dem man den Aktienmarkt vor dem Crash bewahren kann – man lässt einfach niemanden handeln. Und natürlich verursacht die Panik in China, dass auch andere Märkte verrückt spielen. Während ich dies schreibe sind der Nikkei um 324 Punkte und Hong Kong um 572 Punkte gefallen.

Das Erstaunliche ist, dass der Handel in China insgesamt nur für etwa 15 Minuten offen war.CNBC beschreibt das, was eben passiert ist, so:

Chinas Aktien wurden am Donnerstag vom Handel ausgesetzt, nachdem der CSI 300 zu Handelsbeginn um mehr als 7 Prozent gefallen war, was zum zweiten Mal in dieser Woche die Abschaltung des Marktes ausgelöst hat.

Dies hat Märkte in ganz Asien in Mitleidenschaft gezogen, welche aufgrund der Bedenken über Chinas wirtschaftliche Abschwächung, seine Währungsabwertung und den fallenden Ölpreisen ohnehin bereits angeschlagen waren.

Der Shanghai Composite stürzte um 7,32 Prozent bis zum Handelsstopp ab, derweil der Shenzhen Composite um 8,34 gefallen war. Der CSI 300, der Leitindex für den Chinas neue Notabschaltung eingeführt wurde, fiel um 7,21 Prozent. Wenn dieser Index um 5 Prozent steigt oder fällt, dann wird der Handel für 15 Minuten ausgesetzt. Wenn er sich um 7 Prozent bewegt, wird der Handel für den Rest des Tages beendet. Insgesamt wurden chinesische Aktien am Donnerstag nur für 15 Minuten gehandelt.

Der Dow Jones Industrial Average ist im laufenden Jahr bereits um etwa 500 Punkte gefallen. Die Finanzkrise, die in der zweiten Jahreshälfte 2015 begann, beschleunigt sich jetzt zu Jahresbeginn 2016 und niemand kann sagen, was als Nächstes passiert. Ein Schlüsselpunkt, den es zu beobachten gilt, ist der S&P 500.

2.000 Punkte sind quasi ein gigantischer Stich im Sand für den S&P 500. Am Mittwoch konnten wir beobachten, wie der Markt um diese psychologisch wichtige Marke schwangte und es gibt dort eine große Menge Widerstand. Falls wir stabil durch die 2.000-Punkte-Marke brechen und Richtung 1.900 fallen, dann wird dies alles aufbrechen.

Der Hauptgrund für den Aktienmarkt-Crash in China am Donnerstag war eine weitere erstaunliche Abwertung des Yuan. Die Erläuterung bei Zero Hedge ist sehr hilfreich:

Nach dem Kollaps des Yuan auf ein 5-Jahrestief im Ausland erreicht die Dekompression nun den Yuan auch im Inland. Die PBOC [People’s Bank of China – Zentralbank] hat eingegriffen und den Yuan drastisch um 0,5 % auf 6,5646 abgewertet. Dies ist die größte Abwertung seit dem Zusammenbruch im August. Der Yuan hat im Ausland alle mäßigen Zugewinne des Tages wieder verloren und fällt erneut signifikant. DOW-Futures sind aufgrund dieser Nachrichten um 100 Punkte gefallen.

Eine massive Entwertung des Yuan war also einer der Hauptgründe für die Unruhen am Markt, die wir seinerzeit im August gesehen haben. Die Chinesen spielen mit ihrer Währung und das verursacht Chaos in den Weltmärkten.

Derweil habe ich in den letzten paar Tagen einige weitere sehr beunruhigende Nachrichten über die Weltwirtschaft erhalten.

Der Ölpreis kollabiert weiter. Während ich dies schreibe ist der Preis für US-Öl auf $ 33,26 pro Barrel gefallen. Wer meine Arbeit regelmäßig verfolgt weiß, dass dies ein ausgesprochen schlechtes Zeichen für die Weltwirtschaft ist.

Der Baltic Dry Index hat gerade ein brandneues Allzeittief erreicht. Der Welthandel implodiert total und das hat einen verheerenden Impakt auf China und andere große Export-Nationen.

Die Produktion in den USA geht mit der höchsten Geschwindigkeit seit der letzten Rezession zurück. Dias ist exakt das, was man in der Anfangsphase einer neuen Krise erwarten würde.

Auch die Produktions-Importe geht mit der größten Geschwindigkeit seit der letzten Rezession zurück. Wie es scheint, wird “der allmächtige US-Konsument“ die Weltwirtschaft wohl doch nicht retten.

Im Jahr 2015 wurden Billionen an Dollars weltweit an den Aktienmärkten vernichtet. Jetzt nimmt diese neue globale Finanzkrise Fahrt auf und viele der “Experten“ scheinen vollkommen sprachlos über das zu sein, was hier passiert.

Die meisten meiner Leser werden jedoch nicht überrascht sein. Denn ich habe die Zeichen, die uns vor dieser neuen Krise gewarnt haben, seit Monaten in quälenden Details auseinander genommen. Das finanzielle Blutbad, dass wir auf der ganzen Welt in dieser Woche erlebt haben, ist eine logische Weiterentwicklung dessen, was bereits geschehen ist.

Um ehrlich zu sein, selbst ich bin verblüfft über das was in dieser Woche in China passiert ist. Ich kann nicht behaupten, dass ich innerhalb der ersten vier Handelstage des Jahres gleich zwei Mal eine Notabschaltung der chinesischen Märkte erwartet hätte.

Panik und Angst werden jetzt anfangen die Weltmärkte zu ergreifen und sobald das geschieht, werden die Ereignisse sehr schwer vorauszusagen sein. Lassen Sie uns hoffen, dass sich die Dinge bald wieder beruhigen, aber ich würde nicht darauf zählen.

Wie ich schon gesagt hatte, 2016 wird das Jahr in dem sich alles ändert und wir werden in den kommenden 12 Monaten Dinge erleben, die die Welt schockieren werden.

Europas Börsen stürzen ab

Der Abwärtsstrudel der Aktienkurse in China hat den Deutschen Aktienindex (Dax) erneut mitgerissenen. Am Donnerstagvormittag fiel der Leitindex an der Börse in Frankfurt am Main erstmals seit Oktober 2015 wieder unter die Marke von 10.000 Punkten. Von 10.214 Punkten am Vortag sank der Dax bis auf 9810 Punkte und verlor damit in der Spitze fast vier Prozent. Aktuell steht er bei rund 9910 Punkten und einem Minus von knapp 3 Prozent. Auch andere europäische Handelsplätze verbuchten deutliche Verluste. Von den Verlusten blieb keiner der 30 Dax-Konzerne verschont.

Auch an anderen europäischen Handelsplätzen rauschten die Kurse nach unten: Der britische Leitindex FTSE 100 verlor zeitweise rund 2,8 Punkte, sein französisches Pendant, der CAC 40, verlor knapp drei Prozent, über drei Prozent verloren die Börsen in Mailand und Madrid. In Oslo und Helsinki ging es für die wichtigsten Indizes um rund vier Prozent abwärts. Zuvor hatte der Nikkei in Japan mit einem Minus von 2,3 Prozent geschlossen und war unter die Marke von 17.800 Punkte gerutscht. Auch die Börsen in der Golfregion gerieten unter Druck. Ihnen machte neben dem chinesischen Kursrutsch  auch der Ölpreis zu schaffen.

Hintergrund des Kursrutsches in China sind Zweifel an der Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft. Zudem werden die Anleger dadurch verunsichert, dass bestimmte Stützungsmaßnahmen für den chinesischen Aktienmarkt bald auslaufen sollen. Seit Juli ist es Anteilseignern, die mehr als fünf Prozent eines Unternehmens besitzen, verboten, ihre Aktien zu verkaufen. Dieses Verbot sollte am Freitag enden, wurde aber in geänderte Form verlängert.

Die kurz nacheinander erfolgten Schritte, mit denen die chinesische Zentralbank den Yuan abwertete, geben Anlegern inzwischen Anlaß zu Spekulationen: „Die Frage drängt sich auf, warum sie es damit so eilig hat“, sagte Jochen Stanzl, Analyst des Online-Brokers CMC Markets. „Die Regierung könnte etwas wissen, was die Märkte noch nicht wissen.“

Nachtrag 17:55 Uhr. Der DAX liegt bei 2,29 Prozent und der Dow bei 0,99 Prozent im Minus.

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Nachtrag 7:45 Uhr: Der Dow schliesst mit einem Minus von 2,32 Prozent.

Nach dem jüngsten Börsenbeben haben sich die chinesischen Aktienmärkte vorerst leicht erholt. Die Börsen in Shanghai und Shenzhen notierten am Mittag (Ortszeit) deutlich mit ein und zwei Prozent im Plus.

Literatur:

Die große Enteignung von Janne Jörg Kipp

Der stille Putsch: Wie eine geheime Elite aus Wirtschaft und Politik sich Europa und unser Land unter den Nagel reißt von Jürgen Roth

Das Ende der Behaglichkeit: Wie die modernen Kriege Deutschland und Europa verändernvon Michael Maier

Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten von Matthias Weik und Marc Friedrich

Quellen: PublicDomain/n8waechter.info/Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten am 07.01.2016

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