Verbotene Archäologie: Die Welt des Mythos – Brücke zum Ursprung des Menschen

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Die Geschichtsschreibung ist sehr stark von anderen Wissenschaften abhängig, allen voran die Geologie. Sie liefert aber immer wieder Beispiele, dass sie auch ganz anderen Interessen unterworfen ist, die Einfluss auf sie nehmen.

Diese Interessen können nationaler, religiöser, ethnischer, wirtschaftlicher oder auch rein persönlicher Natur sein, die zum Antrieb werden, Geschichte auf einen gewünschten Weg zu lenken.

Als die britische Archäologin Katherine Routledge 1914 zur Osterinsel kam, erkannte sie schnell, dass das Wissen der polynesischen Inselbewohner über die Moai-Statuen und die Ahus, die Plattformen, auf denen sie aufgestellt waren, mehr als dürftig war. Sie schrieb in ihr Tagebuch, dass die Insulaner nichts über deren Herstellung sagen konnten, sie wusste auch von der Wahrscheinlichkeit der Existenz einer früheren Bevölkerung, den Langohren, deren Beschreibung viel mehr Ähnlichkeit zu den Moais aufweist als es die Polynesier tun.

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Die ihr bekannten Berichte früherer Besucher sagten ihr auch, dass die Insel bei den ersten Kontakten zu Europäern von weniger als tausend Menschen bewohnt war. Die karge, hauptsächlich aus porösem Vulkangestein bestehende Insel ließ auch kaum eine größere Bevölkerung zu, die Fauna beschränkte sich auf wenige Seevögel, der Fischfang war nur im direkten Uferbereich der Insel möglich, da es keine Bäume gab, aus denen die Insulaner größere Boote hätten bauen können.

Eine solch geringe Bevölkerung und die gegebenen Möglichkeiten erklären auf keinen Fall die Herstellung von mehr als neunhundert der Riesenstatuen und der dazugehörenden Ahus. Trotzdem übernahm Mrs. Routledge die Nutzung der Ahus als Begräbnisstätte durch die Polynesier zur Basis ihrer These, all diese Dinge seien durch die Polynesier errichtet und zu Begräbniszwecken genutzt wurden, die Moais sollten der Verehrung einzelner herausragender Personen dienen.

Diese These wurde nie mehr in Frage gestellt, die Inselbevölkerung übernahm sie und hat inzwischen das früher weitergegebene Wissen fast gänzlich vergessen. Es waren wohl persönliche und berufliche Interessen, die Routledge zu dieser These bewegten, um nach einem fast einjährigen Aufenthalt auf der Osterinsel mit einem konkreten Ergebnis zurückkehren zu können.

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(Einige der sog. ‚Moais‘ auf der Osterinsel. Ihre vorschnelle Zuordnung zu den Vorfahren der heutigen polynesisch-stämmigen Inselbewohner durch die britische Archäologin Katherine Routledge darf als Beispiel für folgenschwere wissenschaftliche Irrläufe aufgrund persönlicher Interessen einzelner Forscher/innen gelten)

1947 entdeckte ein amerikanischer Pilot beim Überfliegen Chinas in der Provinz Shaanxi, eine große Pyramide. Später wurden dort sogar rund siebzig Pyramiden lokalisiert. Diese Pyramiden sind jedoch nicht aus Stein, sondern aus Erdreich gebaut.

Moderne Luftaufnahmen zeigen, dass die drei größten der Pyramiden in einer ähnlichen Formation erbaut sind wie die drei großen Pyramiden von Giseh. Westliche Forscher, die versuchten, Grabungserlaubnisse zu erhalten, wurden von lokalen Behörden abgewiesen.

Die Wissenschaft Chinas proklamierte für lange Zeit eine isolierte Entwicklung der chinesischen Kultur, ohne Einflüsse anderer Kulturen. Diese Argumentation wurde zur Zeit Maos aus nationalen und aus wirtschaftlichen Gründen gefördert. Zweifel an dieser Sicht konnte die chinesische Regierung nicht ausräumen (Die große weiße Pyramide in China (Videos)).

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(Eine der großen Pyramiden in der chinesischen Peovinz Shaanxi, deren Erforschung offenbar aus politischen Gründen seit Jahrzehnten nur höchst selektiv betrieben wird)

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(Eine von drei fast 100 Meter hohen Pyramiden bei Xian)

Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden in der Taklamakan-Wüste Mumien gefunden. Die Taklamakan-Wüste bedeckt fast zwei Drittel der Provinz Xinjiang im Nordwesten Chinas. Die Bevölkerung der Provinz gehört zu dem Turkvolk der Uiguren, das dort seit dem neunten Jahrhundert ansässig ist. Allerdings wurde der Anteil der chinesischen Bevölkerung permanent aufgestockt (China: Die 150.000 Jahre alten Rohre unter einer Pyramide (Video)).

 

Die Mumien der Taklamakan-Wüste, von denen inzwischen weit mehr als einhundert gefunden wurden, werden auf ein Alter von etwa viertausend Jahren geschätzt und weisen eindeutig die Züge von Kaukasiern auf: längliche Kopfform, ausgeprägte Nasen, tiefliegende Augen, die Haare sind blond, braun und rötlich, einige sind bis zu 1,80 Meter groß.

Gewebeproben ließen auf eine genetische Gruppe von Europiden schließen. Die Geschichte der Uiguren gibt dafür eine Bestätigung. Als ihre Vorfahren um 800 n.u.Z. in die Region kamen, trafen sie auf das indoeuropäische Volk der Tocharer, mit denen es zu Vermischungen kam.

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(Links: Die wohl bekannteste, „Schöne von Loulan“ genannte, Tocharer-Mumie aus der Taklamakan-Wüste. Rechts: Eine zeichnerische Rekonstrukion ihres Gesichts, das eindeutig kaukasoide Züge aufweist)

Wissenschaftler und Kamerateams aus dem Westen erhielten über Jahrzehnte keine Erlaubnis der chinesischen Behörden, die Mumien zu untersuchen. Erst 1997 bekam ein Team mit Wissenschaftlern die Genehmigung, darunter war auch die Archäologin Jeanine Davis-Kimball, die die Existenz der Amazonen nachgewiesen hatte.

Es kam zu einer Reihe von sehr unbefriedigenden Ereignissen, genehmigte Besuche von Museen, in denen solche Mumien ausgestellt waren, wurden wieder abgesagt. In einem Fall wurde das Team zu einer manipulierten Grabstätte geführt, dort lag eine enthauptete Mumie, die die Wissenschaftler zuvor noch in intaktem Zustand im Abstellraum eines kleinen Museums gesehen hatte. Davis-Kimball und andere schlossen daraus, dass die Behörden den Kopf entfernt hatten, um zu verhindern, dass man Aufnahmen eines Kaukasiers machen konnte.

Nur mit Hilfe eines chinesischen Begleiters gelang es Davis-Kimball, nachts in ein Museum zu gelangen, in dem man Aufnahmen machen konnte. Die Motivation chinesischer Offizieller, eine präzise Untersuchung zu verhindern, hatte eindeutig nationalen Charakter, aber es stecken auch wirtschaftliche Interessen dahinter, denn in der Provinz Xinjiang werden Ölvorkommen vermutet.

 

Die neuseeländische Regierung ließ im Waipoua Forest im Norden der Nordinsel Ausgrabungen durchführen. Die Arbeiten begannen Ende der 1970er Jahre und dauerten bis zum Beginn der 1990er Jahre an. Der leitende Archäologe schickte 1988 vierzehn Blätter einer handschriftlichen Notiz an das Nationalarchiv mit dem Hinweis, dass diese Blätter bis 2063 nicht veröffentlicht werden sollten.

Interessierte Archäologen wurden über Jahre hinweg abgewiesen, erst 1996 erstritt sich ein Forscher mit Hilfe eines Anwalts den Zugang zu den besagten vierzehn Blättern, die sich als Auflistung der gesamten Aufzeichnungen und Daten herausstellte, welche über ein Jahrzehnt zusammengetragen worden waren. Noch immer zögerten Regierungsstellen, das Material der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Eine Reihe von Personen, die die Ausgrabungsstätten im Waipoua Forest besichtigen wollten, wurde an die kommunalen Stellen des Te Roroa Stammes in Waipoua verwiesen. Dort wurde ihnen die Erlaubnis verweigert.

Als einige Wagemutige auf eigene Faust die Ausgrabungsstellen aufsuchten, wurden sie von Stammesangehörigen begleitet und bedroht, andere fanden an ihren geparkten Fahrzeugen Notizen, die sie als Diebe bezichtigten, die mit entsprechender Bestrafung rechnen müssten. Erst allmählich stellte sich heraus, dass im Waipoua Forest auf einer Fläche von mehr als zweihundert Hektar an sechshundert Stellen rund zweitausend Steinstrukturen ausgegraben worden waren, die nicht auf die polynesischenMaori zurückzuführen waren.

Hier waren die Interessen der ethnischen Gruppe der Maori ausschlaggebend für die Unterdrückung von Informationen, sie waren aber ebenso verbunden mit handfesten wirtschaftlichen Interessen, die den Maori als den „Ureinwohnern“ in Form von Subventionen gewährt werden. Noch vor hundert Jahren hatten die Maori den Europäern über die Begegnung mit früheren Bewohnern Neuseelands berichtet, wenn auch in der Form mythischer Erzählungen, aber dieses Wissen ging offensichtlich mit der Zeit verloren oder wurde verdrängt.

Einige Historiker und Interessierte nahmen diesen von Regierungsstellen augenscheinlich unterstützten Versuch der Unterdrückung von Informationen auf und fanden dabei eine ganze Reihe von Fällen, in denen Funde gemacht wurden, welche die Existenz einer früheren Bevölkerung vor den Maori belegen, aber nie veröffentlicht wurden. In einem Fall wurden aus dem Auckland War Memorial Museum wellige, rötliche und braune Haare aus der Ausstellung entfernt, die in einer Felsenhöhle gefunden worden waren und den Anschein europider Herkunft erweckten.

Die amerikanische Archäologin Cynthia Irwin-Williams entdeckte 1962 etwa 120 Kilometer südwestlich von Mexiko-City eine interessante Fundstätte sehr alter Steinartefakte. Unter ihrer Leitung wurden aus alten Gesteinsschichten Steinartefakte und Tierfossilien ausgegraben.

Schwierigkeiten traten auf, als die Altersbestimmung der Funde vorgenommen wurde. Irwin-Williams ging von einem Alter von 20.000 bis 25.000 Jahren aus, womit bereits der wissenschaftliche Konsens für die Besiedlung der „Neuen Welt“ über die Beringstraße zu einer Zeit vor 13.000 bis 16.000 Jahren deutlich überschritten worden wäre (Verdrängte und okkulte Hintergründe über die Entdeckung und Unterwerfung Amerikas (Videos)).

Die Geologen Harold E. Malde und Virginia Steen-McIntyre prüften die Fundstücke mit verschiedenen Methoden und kamen zu einem unangenehm überraschenden Ergebnis von 250.000 Jahren. Darüber zerstritt sich Irwin-Williams mit den Geologen, die ihre Arbeiten 1981 publizierten. Die Geologin Steen-McIntyre verlor in der Folge ihr Lehramt.

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(Die amerikanische Geologin Virginia Steen-McIntyre (Bild) wurde wissenschaftlich ‚kaltgestellt‘, weil sie sich weigerte, gesicherte Forschungsergebnisse zurück zu ziehen, die u.a. das derzeit gültige Paradigma einer rezenten Erstbesiedlung Amerikas über den sprichwörtlichen Haufen werfen)

Im Jahr 2004 wurde die Grabungsstelle einer neuen biostratigraphischen Untersuchung unterzogen. Das Ergebnis ergab eindeutig eine Bestätigung des hohen Alters von 250.000 Jahren für die Artefakte. Dennoch bleibt die Besiedlung Amerikas vor rund 15.000 Jahren über die Beringstraße für die meisten Fachwissenschaftler eine unveränderliche Tatsache.

Im Mahabharata hörten wir von der Stadt Dwaraka, der Stadt Krishnas, die kurze Zeit nachdem er seine leibliche Hülle verlassen hatte, vom Meer verschlungen wurde. Das geschah nach der Zeitrechnung der Hindus zum Wechsel des Dwapara Yugas zum Kali Yuga, unserem Jahr 3.102 v.u.Z. (vor unserer Zeitrechnung).

Dieses Dwaraka lag nahe der Mündung des Flusses Gomati in den Golf von Kachchh. Genauer muss man sagen, Dwaraka, jetzt Dwarka, liegt dort, denn es gibt heute wieder eine kleine Stadt, die diesen Namen trägt. Sie liegt in dem heutigen indischen Staat Gujarat, der im Norden an Pakistan grenzt. Das Städtchen liegt an der Küste, dort wo vor mehr als fünftausend Jahren Krishnas Dwaraka versank. In den 1960er Jahren fand man bei Grabungen in dem neuen Dwarka Artefakte, die auf eine sehr alte Besiedlung hinwiesen. Die nationalen Institute für Ozeanographie und Archäologie führten daraufhin 1979 eine erste Unterwassersuche nach Dwaraka durch, die Erfolg hatte.

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(Bilder zu den unterwasser-archäolgischen Arbeiten in der versunkenen Metropole Dwaraka und den dortigen Funden. Wann diese uralte Stadt im Golf von Kachchh versank, ist nach wie vor umstritten)

Ab 1981 wurde der Meeresboden vor Dwaraka systematisch untersucht, auf einem Gebiet, das sich rund einen Kilometer vor der Küste im Meer erstreckte, fand man Reste einer befestigten Stadt, Steinskulpturen, Kupfermünzen und ein Siegel mit einem dreiköpfigen Tier. Ein solches Siegel wird auch in den Überlieferungen erwähnt; die indischen Forscher sind sicher, damit den Nachweis für Krishnas Dwaraka erbracht zu haben.

Einer der Teilnehmer brachte seine Verwunderung zur Haltung der westlichen Wissenschaft zum Ausdruck: „Warum hat die Wiederentdeckung Dwarakas im Westen nicht die gleiche Aufmerksamkeit erregt wie die des antiken Troja durch Heinrich Schliemann?

Thermolumineszenz-Prüfungen von einigen Töpfereien ergaben eine Altersbestimmung von rund 3.500 Jahren, wonach Dwaraka etwa 1.500 v.u.Z. versunken wäre. Dazu sagte der Projektleiter: “Obwohl die Anhänger der westlichen, empirischen Wissenschaften das Alter Dwarakas auf etwa 3.500 Jahre festlegen, stimmen alte, vedische, astronomische Texte und die heute mit den vedischen Traditionen Vertrauten darin überein, dass das jetzige Kali Yuga 3.102 v.u.Z. begann. Der Tod Krishnas und das Versinken Dwarakas geschahen kurze Zeit davor. Deshalb kann Dwaraka nicht unter 5.000 Jahren alt sein.“

  

Die Frage bleibt, wer hat Recht? Die Arbeiten in Dwaraka werden noch immer fortgeführt, inzwischen auf einem weit ins Meer hinaus reichenden Areal. Man plant, dort ein erstes Unterwassermuseum einzurichten. Zu diesem Zweck soll eine Acrylglasröhre verlegt werden, die begehbar ist und von der Besucher die Reste der versunkenen Stadt besichtigen können, ein Projekt, das bei der UNESCO Zustimmung fand (Die Erforschung prähistorischer Zivilisationen und ihrer weltweiten Zusammenhänge (Videos)).

Diese Beispiele zeigen, welchen Interessen und Zwängen die geschichtsschreibenden Wissenschaften ausgesetzt sind, durch welche die wissenschaftliche Methodik oft genug das Nachsehen hat. Es ließen sich viele weitere Beispiele anführen.

Literatur:

Der Todesstern Gizeh: Die Paläophysik der Grossen Pyramide und der militärischen Anlage bei Gizeh von Joseph Farrell

Die Botschaft der Megalithen: Wer erbaute die steinernen Wunder? von Hartwig Hausdorf

Die Erde im Umbruch: Katastrophen form(t)en diese Welt. Beweise aus historischer Zeit vonHans-Joachim Zillmer

Quellen: PublicDomain/atlantisforschung.de am 06.09.2016

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