Berlin – Zentrum der veganen und vegetarischen Kultur

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern mit über 6 Millionen Einwohnern der größte Agglomerationsraum hierzulande. Durch die bewegte Geschichte als Stadt der zwei Länder befindet sich Berlin in einem stetigen Wandel.

Zwar ist Berlin durch die Umstände in der Vergangenheit und diverse schlechte politische Entscheidungen nicht sehr reich – der ehemalige regierende Bürgermeister Klaus Wowereit bezeichnete die Stadt einst als „arm, aber sexy“ – allerdings zieht es immer mehr junge Menschen in die Stadt.

So sind in den letzten Jahren viele Menschen mit unterschiedlichstem ethnischem und kulturellem Hintergrund in die Hauptstadt gezogen.

Mit dem Zuzug junger Menschen hat sich auch die Essenskultur gewandelt. Da sich vor allem die junge Elite immer mehr mit Nachhaltigkeit und gesunder Ernährung beschäftigten, ist besonders in Berlin das Lebensmittelbewusstsein deutlich gestiegen.

So sind neben vielen „verpackungsfreien Läden“ besonders viele Restaurants entstanden, die auf die Wünsche der Kunden nach Nachhaltigkeit und gesunden Lebensmitteln eingehen.

Durch den Wunsch nach einer gesünderen Ernährung hat sich besonders Angebot an vegetarischer und veganer Küche vervielfacht. Denn immer mehr Menschen verzichten bewusst auf Fleisch, da eine fleischlose Ernährung viele Vorteile mit sich bringt.

Neben den Vorteilen für den eigenen Körper, wie die Senkung des Risikos von Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck und die Senkung des Cholesterinspiegels, werden weniger Tiere bei der Produktion von Fleisch gequält. Auch die hohe Belastung der Umwelt bei der Herstellung von Fleisch wird somit verringert.

Mittlerweile gibt es in Berlin über 300 vegetarische und 30 vegane Restaurants. Diese Tendenz ist weiter ansteigend und hat dafür gesorgt, dass Berlin zur Welthauptstadt der Vegetarier ernannt wurde. Diese Ernennung verstärkt den Trend noch zusätzlich.

So ist der Zugang zu gesundem und auch zu vegetarischem Essen deutlich besser geworden. Heute kann man sich auch von Zuhause aus gut mit dem gewünschten Essen versorgen, da viele der vegetarischen Restaurants sich mit Lieferdiensten zusammengeschlossen haben.

So können über das Portal schon heute verschiedenste Gerichte nach Hause bestellt werden.

Es ist zu hoffen, dass dieser Trend zur gesunden und nachhaltigen Ernährung weiter anhält, da nicht nur die vegetarischen Restaurants davon profitieren. Neben der gestiegenen Vielfalt erhoffen sich Gesundheitsexperten eine gesündere Gesellschaft und weniger Zivilisationskrankheiten.

Zudem profitiert die Umwelt und Natur durch den gestiegenen Anteil an Vegetariern, da bei der Zucht von Tieren eine sehr hohe Kohlendioxidbelastung entsteht. Klimaforscher reden sogar von einem direkten Zusammenhang von Fleischproduktion und Klimawandel.

Zudem werden sehr viel Wasser und Land verbraucht um die Tiere zu füttern, die teilweise unter unwürdigen Verhältnissen leben.

Schlussendlich ist der Trend also als sehr positiv zu sehen und es bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung in Berlin nur ein Saatkorn ist, welches gerade beginnt zu sprießen und die Pflanze sich später auf andere Regionen weltweit ausbreitet.

Quellen: PublicDomain am 17.06.2017
 

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3 comments on “Berlin – Zentrum der veganen und vegetarischen Kultur

  1. Also wenn ich diesen Artikel lese kriege ich die einen allergischen Ausschlag. Diese Veganer müssen ihren Mangel an bestimmten Stoffen durch Tabletten schlucken ausgleichen. Ich für meinen Teil finde diese sogenannte Religion als total unsinnig. Und wenn ich das mit Kohlendioxid-monoxid lese springen mir die Fingernägel aus den Fingern. Ohne Kohlenstoffe können unsere Pflanzen nicht überleben, damit werden uns der “Sauerstoff” den Pflanzen entzogen. Und überhaupt, Pflanzen besitzen ein rudimentäres Gehirn, was auch die Frage in den Raum stellt, ob Pflanzen auch Schmerzen spüren. http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/forscher-entdecken-rudimentaere-gehirn-aehnliche-strukturen-bei-pflanzen20170608/ . Also ich muss diesen Artikel absolut negieren…… Die Veganer Essen mehr als die normalen, was auch heißt, dass sie unserem Essen das Essen weg essen. Machen rum wegen Tierquälerei und sind dabei noch größere Quäler durch Abschlachtung von massig an Pflanzen.

  2. Ähnlich wie Xili argumentiere ich ebenfalls seit Jahren. Allmählich entsteht in mir ein Artikel mit dem Titel “Gesund – aber tot!”, weil es kein “entweder – oder” sondern nur ein “sowohl – als auch” gibt. Auf diesem Planeten bleiben Menschen aus vielerlei Gründen gesund und werden gleichzeitig alt. Dieser Umstand muss unabhängig von örtlichen Geschäftsmodellen betrachtet werden.

    Wer sich um 300 bis 1000 ppm Kohlendioxid kümmert, sollte auch die Parasiten in Schach halten, die ihn bereits bevölkern. Ein einziges Flohweibchen zerstört ein ganzes Menschenleben, wenn man versäumt, ihm entschlossen entgegenzutreten.

    Man bleibe stets auf dem Teppich – aber unbedingt auf einem flohfreien!

    Wega oder Vega ist der Hauptstern des Sternbildes Leier. Wie nennt man Außerirdische, die von Vega auf die Erde kommen?

    Vegane Kinder – Vegane Eltern
    http://www.dzig.de/Vegane-Kinder-Vegane-Eltern

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