Armut bis ins Grab: Deutsche haben nicht mehr genug Geld, um Angehörige zu bestatten

Im vergangenen Jahr sollen rund 21.500 Menschen in Deutschland kein Geld gehabt haben, um ihre Angehörigen zu bestatten. Sie mussten von Sozialämtern finanziell unterstützt werden.

Das teilte das statistische Bundesamt mit. Die Passauer Neue Presse berichtet, dass die Kommunen vergangenes Jahr 60 Millionen Euro für sogenannte Sozialbestattungen aufwenden mussten.

Demnach haben in Nordrhein-Westfalen statistisch die meisten Menschen nicht genug Geld für Bestattungen zur Verfügung, gefolgt von Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen. Die Kommunen mussten mit 17 Millionen Euro am meisten Finanzhilfe für Armenbegräbnisse beisteuern. Dabei legen die Kommunen selbst fest, wieviel Geld sie für Bestattungen ausgeben.

Vor der Genehmigung der Finanzierung werden die Vermögens- und Einkommensverhältnisse der Hinterbliebenen geprüft.

Bezahlt werden „ortsübliche und einfache“, der Würde des Verstorbenen entsprechende Beisetzungen. Bereits in den vergangenen Jahren konnten rund 20.000 Bürger keine Bestattungen ihrer Angehörigen mehr bezahlen. Tendenz steigend.

Die Vize-Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sabine Zimmermann, forderte die Einführung von bundesweit einheitlichen Standards für Sozialbestattungen.

Wegen zunehmender Altersarmut und sich ausbreitender prekärer Beschäftigungen sei für die Zukunft ein Anstieg von Sozialbestattungen zu erwarten, sagte sie der Zeitung.

Die Linke-Politikerin warnte die Kommunen vor künftigen Einsparungen. “Dabei wäre es in vielen Regionen notwendig, die Leistungen anzuheben, um auch armen Menschen ein würdevolles Begräbnis zuteilwerden zu lassen”, sagte sie.

Krieg, Terror, Weltherrschaft

Selbst das Sterben können sich viele Menschen in Deutschland nicht mehr leisten. Noch nach dem Tod werden Menschen durch das ärmliche Begräbnis als Arme gebrandmarkt. Aufgrund der zunehmenden Altersarmut sind in Zukunft noch mehr Sozialbestattungen zu erwarten.

Die Armut in Deutschland greift immer mehr um sich. Die Entwicklung in Deutschland ist besorgniserregend. Immer mehr Rentner sind betroffen, Arme werden immer ärmer, Arbeitslose finden kaum noch in feste Anstellungen zurück und inzwischen ist auch die Mittelschicht von Wohnungsnot betroffen.

Vielen Dank Frau Merkel, vielen Dank Herr Schulz!

Anzeige

Literatur:

Demokratie im Sinkflug: Wie sich Angela Merkel und EU-Politiker über geltendes Recht stellen (Edition Tichys Einblick)

Armut in Deutschland: Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln?

Verfallssymptome: Wenn eine Gesellschaft ihren inneren Kompass verliert

Die Hartz-IV-Diktatur: Eine Arbeitsvermittlerin klagt an

Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 15.01.2018

Weitere Artikel:

Altersarmut in Deutschland: Rentner werden zu Dauergästen bei Tafeln

Neues aus den Unterklassen – aussichtslos prekär

Deutschland – ein Land in dem bald gut und gerne 1,2 Millionen Menschen ohne Wohnung leben

Kinderarmut: Über das Schweigen der gesellschaftlichen Elite

16 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht: Trotz Billigjob-Skandal verweigert Merkel jede Diskussion

Neues aus den Unterklassen: Verteilungskämpfe auf der Straße

Neues aus den Unterklassen: Das Prinzip „Teile und herrsche“ funktioniert (Videos)

Neue Studie: 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche leben in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze

Die Armut geht in Deutschland nicht zurück – „Gute Voraussetzungen für die Zukunft unserer Kinder“ (Video)

About aikos2309

4 comments on “Armut bis ins Grab: Deutsche haben nicht mehr genug Geld, um Angehörige zu bestatten

  1. Die Preise für die Begräbnisse und das Drum und Dran sind sowieso Wucher.
    Ich bin der Überzeugung, daß ein toter Körper in einen Leinensack gehört, in ein langgestrecktes Loch gelegt gehört und Erde drauf und vielleicht noch ein paar hübsche Blümchen mit drauf. Das soll es gewesen sein. Wenn die Leiche nicht zu einem Selbstmörder gehört, ist der Mensch sowieso schon weg. Das Begräbnis ohne Sarg-Kasten sorgt dafür, daß der organische Körper schnell und gut verrotten kann und das Orgon schnell und gut an die Mutter Erde weitergegeben wird. Mehr braucht es nicht. Der Selbstmörder hat leider sowieso große Probleme, bei dem ist es eigentlich noch viel wichtiger, daß sein Körper sehr schnell und gut verrottet.

    Die Begräbnis-Kultur mit Grabsteinen und lackierten Kisten ist wirklich zu nichts nütze.
    Vor der Leichenverbrennung würde ich ebenfalls abraten. Das scheint zwar eine saubere Sache zu sein, aber diese angeblich saubere Sache schadet dem Verstorbenen wahrscheinlich empfindlich.

    Schön wäre es, die dreitägige Totenruhezeit zu Hause durchzuführen. Während dieser Zeit lösen sich die feinstofflichen Körper vom grobstofflichen Körper, es ist schöner, wenn das zu Hause passiert. Bei einem Selbstmörder findet diese Ablösung leider nicht statt und das führt leider zu massiven Problemen für den Betroffenen. Darum sollte man wirklich alles mögliche tun, einem Menschen, der an Selbstmord denkt zu helfen, doch Mut für sein Leben zusammenzuraffen und das wirklich Beste aus seinem Leben zu machen. Das ist sehr wichtig!

    Übrigens schafft die neuerdings immer mehr beworbene Sterbeermöglichung von Kranken oder Alten auch massive Probleme für den Betroffenen Menschen, aber auch für den Helfer. Man glaubt dazu das Recht zu haben oder etwas Gutes zu tun, aber das stimmt so nicht. Der Getötete verliert durch diese gewollte Tötung wahrscheinlich seine seelischen Erfolge, die er sich während seines Lebens oft hart erarbeitet hat. Das ist jammerschade.

    Das was die angeblichen Experten in Gesetze gießen und als menschlich und modern verkaufen, muß es wirklich noch lange nicht sein. Es mag archaisch und brutal zu lesen und anzuschauen sein, wenn man einen Verstorbenen, eingehüllt in einen Leinensack in eine Erd-Grube legt, aber es ist wirklich die beste Art, begraben zu werden.

  2. eventuell sollte man dazu noch erwähnen wie es inzwischen in Detroit / Amerika gehandhabt wird……dort werden die Verstorbenen von der Müllabfuhr abgeholt…..wirklich extrem Menschenverachtend

  3. Erst mal wird hier in Deutschland ordentlich Kasse mit dem Tod gemacht. Die emotionalen Schwächen werden von Bestattern, den Freidhofsbetreibern und allem voran dem “Staat” über Steuern voll ausgenutzt. Die Geldmaschine funktioniert mittels Bestattungsgesetz. Man ist nicht mal nach demTod frei und Nachkommen bzw. Verwandte werden mit diesem “dreckigen” Geschäft ausgenommen.
    Man braucht nur den Friedhofszwang aufzuheben. In anderen Ländern funktioniert das auch. Habe meiner Frau schon gesagt, falls in ein paar Jahren die staatliche Friedhofsdiktatur aufgehoben werden sollte, dann nimm meine Urne, vergrabe sie in unserem Garten oder versteue meine Asche auf dem Beet. Das kostet nicht viel und ich falle dir als Toter nicht zur Last.

  4. ? Hallo BRD Bewohner – die Umvolkung ist nun offiziell von der EU laut NT-V beschlossen worden! ? – YouTube https://www.youtube.com/watch?v=JfD-JRLnhyA
    http://www.deagel.com/country/Germany_c0078.aspx
    http://www.deagel.com/country/forecast.aspx
    https://www.ddbradio.org/ Menschen der Verfassunggebenden Versammlung wollen zurück ins Völkerrecht.!!! https://www.youtube.com/watch?v=zA5AnzJGx6Q https://www.verfassunggebende-versammlung.com/anmeldung-ohne-abstammungsunterlagen/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.