Konsumfinanzierung: Möglichkeiten ohne Bankkredit

Autos, das Eigenheim oder der neue Fernseher – Wünsche kosten Geld. Und je teurer die Konsumgüter, um so wahrscheinlicher wird die Aufnahme eines Bankkredits. Niedrige Leitzinsen kommen da wie gerufen.

Schließlich müssen Kreditnehmer schon seit Jahren nicht mehr ganz so tief in die Tasche greifen. Besonders deutlich wird die Entwicklung, wenn ein Blick in die öffentlich verfügbaren Zinsstatistiken der Bundesbank geworfen wird.

Während Verbraucher vor sechs Jahren noch einen durchschnittlichen Kreditzins von knapp 5 Prozent haben stemmen müssen, ist die Situation – im Fahrwasser der Niedrigzinspolitik entspannter geworden.

Gerade im Handel sind Finanzierungen seit geraumer Zeit das Mittel, um Produkte interessant zu machen, die sich der Barzahler vielleicht nicht ohne Weitere anschaffen würde. Und steht eine Bank im Hintergrund. Geht´s nicht auch ohne den Kredit einer Bank?

Darlehen von Privat zu Privat

Eine neue Waschmaschine oder der neue Fernseher sind beim Händler schnell finanziert. Das Problem: Spielraum beim Preis gibt es kaum und auch die Suche nach einer alternativen Finanzierung wird problematisch.

Wer sich diesen Zwängen nicht aussetzen will, muss bar zahlen. Banken haben mit niedrigen Kreditsummen, die bei weniger als 1.000 Euro liegen, oft ein Problem.

Diese sogenannten Kleinkredite sind für den Verbraucher interessant, für Geldhäuser allerdings wenig lukrativ. Bleibt die Frage, wie sich Finanzierungen doch noch stemmen lassen. Ein möglicher Ansatz ist das Privatdarlehen. Kreditgeber und Kreditnehmer sind in diesem Fall Haushalte. Banken wickeln am Ende nur die Zahlungen ab.

Diese Form der Kreditleihen existiert als:

  • Verwandtendarlehen
  • Darlehen unter Bekannten
  • Peer-to-Peer Kredit.

Letztere ist eine Form des Privatkredits, der durch das Internet eine Renaissance erlebt. Auch als Crowd- oder Privat-Lending bekannt, schließen sich mehrere Investoren zusammen, um ein Kreditprojekt zu finanzieren. Der Vorteil: Verbraucher können einen Kredit aufnehmen, ohne sich an Banken wenden zu müssen.

Tipp: Wer schnell nur einige hundert Euro braucht, um kurzfristig einen größeren finanziellen Spielraum nutzen zu können, kann sich nach speziellen Kleinkrediten umsehen. Letztere werden heute unter anderem von FinTech-Unternehmen angeboten.

Besonders die Schnelligkeit, mit welcher die Anfragen bearbeitet werden, ist ein Vorteil. Nähere Informationen zum Thema Kleinkredit gibt es auf https://www.kleinkredite.net/.

Pfandleihe: Schnelles Geld ganz ohne Bank

Eine in Deutschland in den letzten Jahren etwas angestaubte Möglichkeit, sich finanzielle Spielräume zu schaffen, ist die Pfandleihe.

Der Ablauf ist unkompliziert: Interessenten suchen ein Pfandleihhaus auf, hinterlegen das Pfand als Sicherheit und erhalten hierfür die entsprechende Summe. Zurückgezahlt wird der Betrag samt Zinsen und Gebühren.

Die Vorteile: Pfandleihe kommt ohne Auskunfteien wie die SCHUFA oder Banken aus. Gleichzeitig müssen Verbraucher nicht fürchten, dass der Pfandleiher einfach das Pfand verwertet. Aus der gesetzlichen Mindestfälligkeit und der Sperrfrist ergibt sich ein Zeitraum von vier Monaten, um das Pfand am Ende wieder auszulösen.

Quellen: PublicDomain am 18.01.2018

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3 comments on “Konsumfinanzierung: Möglichkeiten ohne Bankkredit

  1. Erstens, beim Geld hört die Freundschaft auf, das bedeutet, ich leihe niemandem Geld. basta.
    Ein Lehrstück, das ich gerade erlebt habe. Ich habe ein Buch einem Bekannten geliehen und muß jetzt dann bald anfangen, zu Betteln, daß ich das Buch wieder bekomme. Da sage ich in Zukunft einfach wieder: wenn dich das Buch interessiert, dann kaufe es dir selber, dann hat auch die Wirtschaft was davon.

    Wer kein Geld hat, der soll eben nicht konsumieren, basta.
    Man muß nicht alles haben, was beim Fenster reinschaut.
    Konsum, was ist das überhaupt? Sklaverei ist das.
    Müssen wir uns diesen Scheiß antun?

    Es soll ja glückliche Sklaven gegeben haben und geben.

  2. Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform – für ein neues Steuer-Modell!
    Ich möchte hiermit als ÖDP und ATTAC Mitglied auf Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild Finnland oder auch Japan, das skandinavische Steuer-Modell zur Aushebelung des globalistischen Lohn-, Sozial- und Umweltdumpingsystems seit Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen durch den Freihandel und den gemeinsamen EU Binnenmarkt hinweisen! Die sogenannte Standortkonkurrenz als Erpressungsmittel der Unternehmer muß steuerlich beseitigt werden!
    Die verschwiegenen Vorteile einer Mehrwertsteuererhöhung!
    http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/
    Globalisierungskritik: Was treibt die Globalisierungskritiker …
    http://www.globalisierungskritiker.de/
    Lohnkostenreform statt Neoliberalismus!
    http://www.neo-liberalismus.de/lohnkostenreform.html
    Eine intelligente Lohnkostenreform könnte unser Land retten. Aber das … Der lange Kampf um die Lohnkostenreform … Manfred Julius Müller, August 2005.
    Ich bitte darum, vor allem die sehr einfach umsetzbaren und doch sehr wirksamen Ideen Manfred Julius Müllers (siehe dessen Websites und Bücher, etwa zur Mehrwertsteuer und ihrer Erhöhung!) zu einer Lohnkostenreform nach finnischem oder auch japanischem Vorbild bzw. dem skandinavischen Steuer-Modell zu beachten! (die Regierung ABE in Japan setzt dieses ebenfalls gerade sehr erfolgreich um!)
    Eventuell können sie für deren wissenschaftliche Bekanntmachung und Würdigung sorgen. Eine breitere Rezeption im akademischen Bereich und in der Presse der Mainstream Medien täten diesen gut.
    Der Faktor Arbeit würde so steuerlich stark entlastet (nach funktionierendem skandinavischen und auch schon inländischem Vorbild) und das globalistische Lohn- und Sozialdumpingsystem mit seiner Umweltzerstörung und dem Billiglohnwettbewerb des schrankenlosen Freihandel seit dem Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen als Erpressungsmittel der Unternehmer würde so ausgehebelt!
    Die Demokratie der souveränen Nationalstaaten und die Gewerkschaften wären in dieser Hinsicht gerettet bekämen ihre Einflussmöglichkeiten zurück.
    In der Tat könnte dieses Konzept nach Manfred Julius Müller die Lösung der “Freihandel gegen Protektionismus”-Problematik sein.
    Weitere Widerlegungen der neoliberalen Freihandels-Ideologie findet man u.a. beim National-Ökonomen Gustav Ruhland ( http://www.vergessene-buecher.de ) sowie dem ehemaligen CDU und Grünen Mitglied und Volkswirt Franz Groll, heute Mitglied der Linkspartei und ökonomischer Querdenker, welcher das Buch “Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert – Wege zu einer ökologisch sozialen Gesellschaft” verfasste, siehe auch die freien Online Texte auf seiner Website im Netz!
    Ich möchte darauf hinweisen, dass die Freihandelstheorie nach Adam Smith samt ihren Verfälschungen seit Ricardo im Grunde schon lange widerlegt ist, siehe dazu auch Franz Groll in seinem Buch “Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert”!
    http://franzgroll.de/CMS/

    In seinem “System der nationalen Ökonomie” entlarvt Friedrich List den händlerischen Ungeist der liberalkapitalistischen Wirtschaftstheorien von Adam Smith und David Ricardo. Nach deren Meinung (bereits vorgeprägt durch David Hume 1691) wird der Wert der Güter nicht durch ihren Gebrauchs -, sondern durch ihren Tauschwert bestimmt. Mithin ist also nicht die werteschaffende Arbeit, sondern der wertevermittelnde Handel das Wesentliche. Entscheidend ist auch nicht, ob Güter sittlich oder unsittlich, nützlich oder schädlich, gesund oder ungesund sind, sondern daß es für sie einen Marktbedarf gibt. Die Übersteigerung des händlerischen Denkens gipfelt in der Forderung nach arbeitsteiligem Umbau aller Volkswirtschaften der Erde zu Absatzplantagen der Weltwirtschaft und Zinskolonien der Hochfinanz. Dieser Umbau soll sie zur nationalen Selbstversorgung unfähig und vom internationalen Zwischenhandel abhängig machen. Alle Wirtschaftsstrukturen sind so umzugestalten, daß sie immer neuen Handel erzwingen. Die Wege zwischen Rohstoffen, Fertigprodukten und ihrem Absatz müssen so verlängert werden, daß sie dem Zwischenhandel riesige Profite verschaffen.

    Manfred Julius Müller schlägt auf seinen zahlreichen Internetauftritten und Buchveröffentlichungen eine Lohnkostenreform nach finnischem Vorbild vor – das skandinavische Steuer-Modell!
    Entlastung des Faktors Arbeit durch eine Senkung der Sozialabgaben als Lohnnebenkosten, Umfinanzierung des Sozialstaates über die Mehrwertsteuer – durch den auftretenden protektionistischen Effekt, da deutsche Arbeit und Produkte verbilligt werden und ausländische Importe relativ verteuert, werden das globalistische Lohn- und Sozialdumpingsystem mit seiner durch den Zollabbau erzwungenen Standortkonkurrenz beendet. Die Erpressungsmöglichkeit der Unternehmer ist vorüber, deutsche Betriebe und Produkte sind auf dem Weltmarkt wieder konkurrenzfähig. Dennoch aber steigen die Preise für deutsche Produkte zumindest nicht stark, da das Geld ja wieder an produzierende Unternehmer und Beschäftige über die Senkung der Sozialabgaben als Lohnnebenkosten zurückgegeben wird!
    Dies wurde schon erfolgreich von der Merkel Regierung der grossen Koalition 2005 bis 2009 mit der 2005 beschlossenen Mehrwertsteuererhöhung auf 19%, welche 2007 in Kraft trat, bei gleichzeitiger Senkung der Lohnnebenkosten durchgeführt! (in Skandinavien meist 25% Mehrwertsteuer).
    http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/
    Jobwunder durch Konsumsteuer – erste erfolgreiche Ansätze unter Merkel
    http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/jobwunder-durch-konsumsteuer-21923
    Manfred Julius Müller und die Umsatzsteuer Demagogen
    http://www.dzig.de/Manfred_Julius_Mueller_und_die_Umsatzsteuer-Demagogen
    Wer ist Manfred Julius Müller?
    http://www.das-kapital.eu/manfred-mueller.html
    Gegen die zentralistische Brüsseler EU, die gerade zu einer Art Rätediktatur zu werden droht!
    http://www.europaeische-union-eu.de/
    “Das Kapital” nach Manfred Julius Müller statt nach Karl Marx
    http://www.das-kapital.eu/
    Manfred Julius Müller zur Globalisierung und der neoliberalen Feihandels-Ideologie, gegen den Monetarismus der Chikagoer Schule der Volkswirtschaft nach Milton Friedman und gegen die sogenannte exportfixierte Angebotspolitik für die Grossindustrie nach Hans-Werner Sinn, welche Mittelstand und Handwerk (wo die meisten Leute arbeiten) ausblutet und die Infrastruktur und den Binnenmarkt vernachlässigt!
    http://www.grundeinkommen-buergergeld.de/publikationen.html
    http://www.neo-Liberalismus.de/
    http://www.anti-globalisierung.de/
    http://www.globalisierung.com.de/
    http://www.kapitalismus-online.de/globaler-dumpingwettbewerb.html
    http://www.politik-poker.de/manfred-julius-mueller.php

    Sind EU-Skeptiker deutsch-national?

    http://www.eu-skeptiker.de/

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