Tradingstrategien: So werden Börsenneulinge erfolgreich

Reich werden und finanziell unabhängig sein – davon träumen viele. Und oft bleibt es bei einem Traum. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet nicht automatisch, zum Millionär zu werden. Es reicht schon, das Einkommen nicht mehr aus einem Beschäftigungsverhältnis erzielen zu müssen. Wie lässt sich dieses Ziel realisieren?

Versucht wird unter anderem, beim Lotto oder in Spielbanken den Jackpot zu knacken. Mit den Kurssprüngen der Kryptowährungen und den steigenden Kursen an den Börsen wächst das Bedürfnis, sich auch hier eine Scheibe abschneiden zu wollen. Wer als Börsenneuling alles auf eine Karte setzt, darf sich allerdings nicht wundern, wenn am Ende des Tages nicht mehr viel übrig ist.

Trading ohne Strategie führt selten zum Erfolg

Besonders Börsenneulinge sind aufs schnelle Geld aus. Gepaart mit einem Mangel aus Erfahrung und fehlendem Know-how ideale Voraussetzungen, um schnell Kapital zu verlieren. Ein wichtiger Grundsatz, der jedem erfahrenen Trader in Fleisch und Blut übergegangen ist, fällt unter den Tisch: Handle niemals ohne Strategie.

Nur wer als Anleger diese Regel beherzigt und zu seinem Mantra macht, wird auf lange Sicht mit Wertpapieren Erfolg haben. Bleibt die Frage, welche Strategietipps sich Börsenneulinge am besten zurecht legen? Wichtig: Viele Einsteiger vergessen, dass nicht nur das Depot Geld kostet, sondern auch der Handel. Eine kostenlose Depotführung darf die Orderkosten nicht verdecken. Was damit gemeint ist, erfahren Leser unter dem Link.

Dividendenstrategie: Alternative zu Zinsen

Niedrige Leitzinsen sind gut für alle, die Schulden haben und Zinsen zahlen (wie der Staat), aber schlecht für jene, die mit Zinsen Geld verdienen. Und dazu gehören leider nun mal auch Sparer. Dass in den letzten Jahren die Zahl direkter Aktionäre steigt, ist sicher nur ein Indiz dafür, dass Aktien als alternativlos angesehen werden.

Mit der Dividendenstrategie setzen Anleger auf einen Ansatz, der nicht den Kursgewinn in den Vordergrund rückt, sondern die Gewinnausschüttung. Unternehmen lassen so Aktionäre am Unternehmenserfolg teilhaben. Entsprechend der Wichtung der Dividenden werden beim Kauf Wertpapiere bevorzugt, die in der Vergangenheit hohe Dividenden ausgeschüttet haben.

Trendstrategie: Kursgewinne mitnehmen

Die Trendstrategie ist eigentlich das Gegenteil der Dividendenstrategie. Statt darauf zu setzen, dass sich die Positionen im Portfolio wirtschaftlich gut entwickeln, dreht sich hier alles um Kursgewinne. Im Kern geht die Strategie davon aus, dass sich ein Trend am Markt fortsetzt – sofern das Momentum stimmt.

Im Hinblick auf die Eignung für Beginner ist dieser Ansatz ein „zweischneidiges Schwert“. Trends ändern sich – sprich nach einer Aufwärtsbewegung geht es auch wieder nach unten. In diesem Zusammenhang besteht die Herausforderung darin, den Trend mit seinen Umkehrpunkten korrekt vorherzusagen.

Werkzeuge hierfür sind einmal der Griff zu den Fundamentaldaten und auf der anderen Seite die technische Analyse. Daher ist die Trendmethode nur bedingt anfängertauglich. Tipp: Mithilfe eines Musterdepots können Trader heute Erfahrung sammeln – ohne dafür Geld in die Hand nehmen zu müssen.

Passiver Ansatz: Aktien auch einfach mal liegen lassen

Ein Portfolio ständig optimieren und jeden Tag die beste Performance herausholen – aktives Wertpapiermanagement lässt sich nicht treffender beschreiben. Gerade zu Beginn fehlt nicht nur die Erfahrung. Auch mit der Zeit, die investiert werden kann, ist es so eine Sache. Wer sich als Börsenneuling nicht jeden Tag mit seinem Depot beschäftigen will, kann auch einen eher passiv geprägten Ansatz wählen.

Hier bleibt das Portfolio auch einfach mal liegen und es wird darauf gesetzt, dass diese abwartende Haltung zum Erfolg führt – sprich sich Erträge von ganz allein einstellen. Eine Möglichkeit, diesem Ansatz zu folgen, sind sogenannte ETFs. Dahinter verbergen sich Indexfonds, welche einen Börsenindex wie den DAX nachbilden. Der Vorteil: Geht’s für den Index nach oben, zieht auch der ETF an. Allerdings sollten die Ansprüche an die Rendite bei diesem Ansatz nicht zu stark in die Höhe geschraubt werden.

Quellen: PublicDomain am 20.01.2018

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