Die wichtigsten 3 Fakten zum Forex Trading

Die meisten Menschen die sich für Forex entscheiden, möchten für den Rest ihres Lebens nicht mehr arbeiten und selbständige Trader werden. Klar, dass man sich in diesem Fall zu hundert Prozent diesem Thema widmen und erst einmal die notwendigen Erfahrungen sammeln muss.

Obwohl das Internet mittlerweile mit Informationen über Forex Trading schon so richtig überschwemmt ist, heißt das natürlich noch lange nicht, dass man damit auch wirklich erfolgreich traden kann. Erfolgreich traden bedeutet, damit Geld zu verdienen und möglichst viel aus dem investierten Kapital herauszuholen.

Allerdings sind auch viele Händler schon im Vorhinein zum Scheitern verurteilt, da sie auf die wichtigsten Fakten vor dem Trading  überhaupt nicht geachtet haben.

1) Forex ist keine Methode, um damit schnell zum Millionär zu werden

Sicherlich lässt sich mit dem Forex-Handel Geld verdienen, aber man muss sich unbedingt schon vor dem Anfangen bewusst sein, dass sich nur dann viel Geld verdienen lässt, wenn man auch viel investiert. Die Investition bei Forex bezieht sich natürlich nicht nur rein auf das Startkapital, sondern auch auf die Risikobereitschaft.

Je höher die möglichen Renditen, desto größer ist dementsprechend auch das Risiko. Selbstverständlich lassen sich durch die Hebelwirkungen auch bei geringem Kapital hohe Ertragsmöglichkeiten erzielen, allerdings besteht dabei auch das Risiko von einem totalen Verlust. Desweiteren ist auch noch zu beachten, dass bei dem Forex-Hebel auch ein Margin oder eine Sicherheitsleistung hinterlegt wird. Sicherlich konnte ein Kay Brendel bei einem Einsatz von 1000 Euro sogar Gewinne von 3000 % verbuchen, allerdings handelt es sich dabei um eine seltene Ausnahme.

In der Realität ist mit jährlichen Renditen zwischen 10 und 20 % zu rechnen. Wer also innerhalb von nur einem Jahr mit Forex Millionär werden will, ist auf ein hohes Startkapital und auf finanzielle Sicherheit angewiesen, um auch bei Verlusten noch einen ruhigen Überblick zu behalten.

2) Moderne Tools wie Indikatoren und Richtungsfilter verwenden

Ganz klar, dass man beim Traden auf gute Indikatoren wie beispielsweise das Speculative Sentiment Index Tool angewiesen ist, bei dem in einem Währungspaar alle offenen Long- und Short-Positionen von Live Tradern auf den Forex Plattformen gemessen und analysiert werden können. Es gibt mittlerweile sehr viele kostenlose Indikatoren, die problemlos zusammen mit den MetaTrader Handelsplattformen angewendet und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können.

Bei Admiral Markets gibt es übrigens den MetaTrader 4 zum Downloaden für Windows, Mac, Android oder iOS mit der Supreme Edition, die noch zusätzliche Indikatoren zu bieten hat und die auch für die Demokonten zur Verfügung stehen. Ein Demokonto ist vor allem für Einsteiger empfehlenswert, da man damit auch ohne den Einsatz von echtem Geld die Handelsplattformen und ihre zur Verfügung stehende Funktionen ausprobieren kann.

Auch hat der Demo-Account den Vorteil, dass nicht nur die Kurse in Echtzeit angezeigt werden, sondern im Prinzip auch unter „realen Bedingungen“ getradet wird. Der MetaTrader 4 beispielsweise ist

ideal für Anfänger, die sich erst einmal mit den fortschrittlichen Trading-Tools in einer zuverlässigen Umgebung vertraut machen möchten.

3) Eine zu große Hebelwirkung kann profitable Handelsvorteile auch ruinieren

Leverage oder Hebelwirkungen sind vor allem bei Einsteigern mit kleinen Konten erst einmal mit Vorsicht zu genießen. Hebel von 1:500 sind zwar mehr als interessant, um mit wenig Kapital hohe Renditen zu erwirtschaften, aber der Trade kann leider auch in einem Totalverlust bei einer absolut perfekten und profitablen Strategie enden.

Die Verluste können also auch weit über den getätigten Einsatz hinausgehen. Es ist wichtig, dass Trader über ausreichend Sicherheiten verfügen und auch die jeweiligen Margin-Anforderungen und Hebel für die Währungspaare klar erkenntlich veröffentlichen. Um bei einer Gewinnstrategie keine Verluste zu erleiden, sollte man nicht mehr als 10 x wirklich effektive Forex-Hebel benützten. Effektive Hebelwirkungen lassen sich berechnen, indem die gesamte Positionsgröße durch das Kontokapital geteilt wird.

Forex Trader sollten für den Ein- und Ausstieg einer Strategie mit klaren Regeln folgen und die Positionen möglichst mit Stop Loss aufgrund der Hebelwirkungen kombiniert werden. Dadurch werden mögliche Verluste möglichst niedrig gehalten.

Fest steht auf jeden Fall, dass sich viele Fehler schon im Vorhinein vermeiden lassen, wenn auf diese 3 wichtigen Faktoren schon von Anfang an geachtet wird. Die beste Trading-Strategie wird auch bei langjähriger Erfahrung nicht viel nützen, wenn die Hebelwirkungen falsch gehandhabt, die Indikatoren und Richtungsfilter nicht richtig ausgenützt werden und auch eine komplett unrealistische Zielsetzung der Fall ist. Oft ist allerdings auch die Sucht nach schnellen Gewinnen daran Schuld, dass falsche Entscheidungen getroffen werden.

Selbstverständlich spielt auch die Handelsplattform für Forex eine wichtige Rolle, da diese flexibel, benutzerfreundlich, anpassbar und reaktionsschnell sein sollte, vom traden über Mac oder Smartphone einmal komplett abgesehen, was besonders beim Daytrading sehr wichtig ist. Daytrading ist übrigens eine ideale Option, wenn man nicht unbedingt große einzelne Investitionen über einen langfristigen Zeitraum ausführen möchte.

Allerdings muss man sich in diesem Fall als Anfänger erst einmal das notwendige Wissen über die gültigen Handelszeiten aneignen und natürlich auch schon etwas Erfahrungen aufweisen können.

Quellen: PublicDomain am 24.02.2018

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