Heilsames Kurkuma selbst anbauen und vermehren

Kurkuma ist ein heilsames Gewürz, das für seine antioxidative und stark antientzündliche Wirkung bekannt ist. Die Pflanze wird daher unter anderem bei Arthritis eingesetzt.

Doch der Gelbe Ingwer kann noch mehr: Wie Wissenschaftler der University of California, Los Angeles in der Fachzeitschrift „American Journal of Geriatric Psychiatry“ berichteten, stärkt das Gewürz dank des Inhaltsstoffs Curcumin auch das Erinnerungsvermögen und die Stimmung von Menschen mit milden, altersbedingten Erinnerungsschwächen.

„Es ist nicht sicher, wie Curcumin seine Wirkung entfaltet, aber es könnte auf seine Eigenschaften zurückzuführen sein, Gehirnentzündungen zu reduzieren, welche sowohl mit der Alzheimer-Krankheit als auch mit schweren Depressionen in Verbindung gebracht werden“, erklärte Autor Dr. Gary Small in einer Pressemitteilung.

Positive Auswirkungen auf das Gehirn

Doch das ist längst noch nicht alles: Wie Wissenschaftler der Monash University in Australien berichteten, reicht schon ein Gramm Kurkuma, um sein Arbeitsgedächtnis für mehrere Stunden zu optimieren.

Zudem gibt es Hinweise darauf, dass sich das Gewürz, das häufig auch für Currys verwendet wird, positiv auf das Gehirn auswirkt, weil es die Ablagerung von bestimmten Eiweißkomplexen im Hirn verhindert, die Alzheimer fördern.

Des Weiteren haben Studien gezeigt, dass man mit Gelbwurz gegen Leberleiden vorgehen kann und dass das Gewürz bei Darmerkrankungen wirkt. Die gelbe Knolle soll krebshemmende Eigenschaften besitzen (Kurkuma – Natürliche Arznei gegen viele Beschwerden und Krankheiten).

So effektiv wie eine Stunde Sport

Damit nicht genug: In einer Studie der University of Tsukuba in Japan stellten Forscher fest, dass Curcumin genauso effektiv für unsere Gefäßgesundheit ist wie eine Stunde Aerobic.

Dieser Stoff, der auch für die gelbliche Färbung von Kurkuma verantwortlich ist, sorgte bei den Testpersonen offenbar für positive kardiovaskuläre Veränderungen und ein vermindertes Zellsterben.

Durch die regelmäßige Einnahme von Kurkuma könnte demnach die Gefahr für Arteriosklerose (Arterienverkalkung) gesenkt werden. Dadurch reduziere sich auch das Risiko für einen Herzinfarkt.

Die besondere Wirkung wurde laut der Studie bei Frauen festgestellt, die gerade die Wechseljahre hinter sich hatten.

Noch effektiver wird das Ganze, wenn der Konsum von Kurkuma mit regelmäßigem Training kombiniert wird.

Kurkuma-Zucht

Du schätzt Kurkuma wegen seiner Heilwirkung und magst das unverwechselbare Aroma, findest aber die frischen Wurzeln, die es seit einiger Zeit auch bei uns im Supermarkt gibt, zu teuer?

Dann wird es dich sicher freuen zu erfahren, dass du einen eigenen Vorrat der gesunden Wurzel ganz einfach zu Hause nachzüchten kannst.

Der Weg zum Ziel heißt: vegetative Vermehrung! Denn anders als die meisten uns bekannten Zimmerpflanzen vermehrt sich Kurkuma (curcuma longa/alismatifolia) vorwiegend nicht über die Bestäubung von Blüten, sondern über Teilung, das heißt, indem Ableger aus dem Rhizom wachsen.

Das Rhizom ist der aromatische, unterirdische Teil der Pflanze, den wir als Gewürz, Medizin und Färbemittel kennen. Falls du schon Ingwer züchtest, wird dir in diesem Beitrag vieles bekannt vorkommen, denn die Vermehrung funktioniert bei den beiden verwandten Wurzeln aus der Familie der Zingiberaceae auf dieselbe Weise.

Einmal eine eigene kleine Zucht aufgebaut, kann jedes Jahr geerntet werden – und wenn gewünscht jedes Jahr ein bisschen mehr!

So gelingt deine Kurkuma-Zucht

Selbst wer kein begnadeter Kleingärtner ist, kann Kurkuma ganz einfach in nur drei Schritten selber vermehren.

So geht’s: Ein Stück Kurkuma besorgen, am besten in Bio-Qualität, und in der Wohnung keimen lassen. Dazu musst du nichts weiter tun als abzuwarten. Wähle einen nicht zu feuchten Lagerungsort, damit sich kein Schimmel bildet. Du kannst das Kurkuma-Stück auch über Nacht in Wasser einweichen, damit es schneller keimt (Fallbericht: Kurkuma stoppt Blutkrebs).

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Topf mit Blumenerde vorbereiten. Beachte, dass Kurkuma auch in die Breite wächst, wähle deshalb einen Topf mit großem Durchmesser. Alternativ eignen sich auch alte Plastiksäcke, Taschen oder Gemüsekisten. Setze das gekeimte Stück Kurkuma mit dem Keimling nach oben in die Erde ein, sodass ein kleines Stück des Keims heraussteht.

Nun heißt es gießen und abwarten. Kurkuma liebt einen halbschattigen Standort, an dem es nicht unter Zimmertemperatur abkühlt, z.B. auf der Fensterbank. Die Erde feucht halten, dabei aber Staunässe vermeiden. Zwischendurch die Erde immer wieder abtrocknen lassen, nur so bekommen die Wurzeln ausreichend Sauerstoff.

Ernte und Lagerung

Nach ungefähr neun Monaten ist das Rhizom so weit gewachsen, dass geerntet und vermehrt werden kann. Wenn Blüte und Blätter der Pflanze verwelken, kann der Wurzelstock vorsichtig ausgegraben werden. Entweder kannst du deine erste Ernte jetzt frisch verwenden, im Ofen trocknen und zu Pulver verarbeiten oder in Sand oder Erde lagern.

Aus jedem Ende des Rhizoms, an dem nach einer Weile ein neuer Keimling oder eine grüne Färbung zu sehen ist, kann eine neue Pflanze gezogen werden.

So verwendest du die goldene Wurzel

Die Gründe dafür, Kurkuma zu benutzen und immer einen frischen Nachschub zu haben, sind zahlreich. Abgesehen vom würzigen Geschmack, den Kurkuma Salaten und anderen Speisen gibt, ist der Gelbwurz in gemahlener, getrockneter Form eine Hauptzutat von Curry-Würzmischungen und aus der indischen Küche nicht wegzudenken (Kurkuma: Wie man die Bioverfügbarkeit erhöht).

Das auch als Gelber Ingwer bekannte Gewürz besitzt eine ganze Reihe positiver Eigenschaften. Zwar sind noch nicht alle Wirkungen von Curcumin ausreichend belegt, dem Stoff, der für die gelb-orange Färbung des Kurkumas verantwortlich ist, aber schon heute ist einwandfrei bewiesen: Kurkuma ist super gesund!

Es wirkt stark entzündungshemmend, beugt Arteriosklerose vor und kann sich außerdem positiv bei Diabetes-Erkrankungen auswirken.

Für die tägliche Kurkuma-Ration bietet das Internet jede Menge Rezeptvorschläge – von der Nutzung als Gewürz in beinahe jedem Gericht, über die Goldene Milch (Superfood Kurkuma: So gesund ist das beliebte Getränk „Goldene Milch“), bis hin zu Ingwer-Kurkuma-Tee mit schwarzem Pfeffer oder einem Kurkuma-Mango-Smoothie.

Literatur:

Codes Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Workshop Würzen – Gewürz-Know-how für Einsteiger und Profis mit über 200 raffiniert einfachen Rezepten

Kurkuma: Kleine Wunderwurzel, große Wirkung

Quellen: PublicDomain/smarticular.net/heilpraxisnet.de am 28.07.2018

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