Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)

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Die meisten Deodorants enthalten heutzutage Aluminiumchlorid oder ähnliche Verbindungen, um den Schweißfluss zu unterdrücken. Doch der Einsatz dieser Substanzen ist umstritten.

Aluminiumverbindungen werden über die Haut in den Blutkreislauf aufgenommen und können sich im Körper anreichern. Sie stehen im Verdacht, Krebs und andere Erkrankungen auszulösen. Seit einiger Zeit sind deshalb im Handel (z.B. in Bioläden) vermehrt Deos ohne Aluminium zu finden.

Meist sind diese Alternativen jedoch etwas teurer. Dabei ist es sehr leicht ein eigenes Deodorant herzustellen und wir haben einige sehr interessante und einfache Rezepte für dich.

In diesem Beitrag zeige ich dir mein Lieblingsrezept für selbstgemachtes Roll-On Deo (Natron-Shampoo kann dein Haar schneller wachsen lassen als je zuvor).

Aluminiumfreies Roll-On Deo herstellen

Das eigene, aluminiumfreie Deodorant lässt sich aber auch leicht selber herstellen. Das ist einfach und die Zutaten sind preiswert.

Du brauchst dafür:

Wasser

Natron (in Pulverform, aus der Apotheke, dem Backregal oder online bestellen)

Speisestärke nach Bedarf ätherisches Öl für den Duft (mehr zum Kauf von Ätherischen Ölen)

leeren Deoroller (einen alten Deoroller wiederverwenden oder neu aus der Apotheke oder online bestellen)

Mit den folgenden Schritten stellst du dein eigenes Deo ganz ohne Aluminium her: 1. 100 ml Wasser in einem Topf erhitzen und 1-2 Teelöffel Speisestärke unterrühren.

2. Das Ganze kurz aufkochen lassen bis eine leicht sirupartig Konsistenz erreicht ist – bei Bedarf mehr Stärke hinzugeben.

3. Beim Abkühlen zwei Teelöffel Natron unterrühren bis es aufgelöst ist.

4. 5 Tropfen ätherisches Öl hinzu geben, gut umrühren.

5. In einen leeren Deoroller füllen.

Fertig ist das selbst gemachte Deo! Die Wirkung ist gut und es kostet nur ein paar Cent für einen ganzen Deoroller. Den Geruch kannst du mit der Art und Menge des verwendeten ätherischen Öls regeln (Natron als Hausmittel: Vielseitig und ökologisch).

Biowaschmittel selbst herzustellen ist leicht, umweltfreundlich und preiswert

Waschmittel ist eines der teuersten Produkte beim Wocheneinkauf. Besonders Familien können ein Lied davon singen: Wenn die Waschmaschine täglich läuft, kommen erstaunliche Summen nur für Waschmittel zusammen.

Dabei sind die gängigen Produkte nicht nur unverhältnismäßig teuer, sie sind oft auch haut- und umweltschädlich. Das muss nicht sein!

Mit einfachsten Mitteln lässt sich zu Hause ein hervorragendes Waschmittel selbst herstellen, und das völlig biologisch und zu einem Bruchteil der Kosten von herkömmlichem Waschmittel.

Für ca. vier bis fünf Euro kannst du eine Menge an Waschmittel herstellen, für die du sonst 60 bis 100 Euro ausgegeben hättest.

Tipp: Ebenso einfach und preiswert, aber noch schneller geht´s mit der Blitzmethode für selbstgemachtes Flüssigwaschmittel.

Benötigte Zutaten

Das Rezept für diesen Trick ist simpel, für gut zwei Liter Waschmittel brauchst du folgende Zutaten für zusammen weniger als 0,50 Euro:

4 Esslöffel Waschsoda, im Handel häufig auch „Reine Soda“ oder einfach nur „Soda“ genannt – es handelt sich um Natriumcarbonat, ein Salz der Kohlensäure 30 g Kernseife, am besten biologisch hergestellt

nach Wahl ein paar Tropfen ätherisches Öl (was du beim Kauf beachten solltest) bzw. Duftöl für den angenehmen Geruch, z.B. Lavendel oder Lemon Grass zwei Liter Wasser Kanister oder Flaschen für die Aufbewahrung (Der Allrounder Natron: Natriumhydrogencarbonat als Krebsmedikament (Video)).

Zubereitung

Die Herstellung unseres Waschmittels ist kinderleicht, wir haben den Ablauf sogar noch mit Hilfe unserer Erfahrungen vereinfacht:

1. Kernseife mit einer Küchenreibe klein raspeln oder mit einem Messer kleinschneiden.

2. Wasser in einen Topf geben.

3. Soda und geriebene Kernseife dazugeben, mit dem Schneebesen unterrühren und kurz aufkochen, bis sich alles aufgelöst hat. Dafür eignet sich am besten ein hoher Topf (Schaumbildung!) aus Edelstahl.

4. Eine Stunde stehen lassen und dann erneut unter Rühren kurz aufkochen.

5. Weitere 6-24 Stunden stehen lassen, die Masse wird dicker, je nach verwendeter Seife sogar an der Oberfläche fest. Umrühren und nochmal erhitzen, bis alles wieder flüssig ist.

6. Abkühlen lassen und optional ätherisches Öl dazu geben.

7. Das fertige Waschmittel mit einem Trichter in Kanister oder Flaschen füllen.

Das erneute Aufkochen (Schritte 4 und 5) ist optional. Es bewirkt, dass sich die Zutaten noch besser miteinander verbinden und sich das fertige Waschmittel noch weniger absetzt. Wenn du es sowieso vor jeder Benutzung kräftig schüttelst, kannst du die Energie für nochmaliges Aufkochen auch einsparen.

Anwendung Das auf diese Weise selbst hergestellte Waschmittel ersetzt viel beworbene Produkte spielend, ist sehr wirksam und dazu völlig umweltfreundlich. Es wird angewendet wie andere Flüssigwaschmittel. Für eine normale Wäsche reichen ca. 150-200 ml Waschmittel aus.

Bei weißer Wäsche kannst du noch 1-2 Teelöffel Natron in die Maschine geben, um das Weiß zu erhalten und ein Ergrauen zu verhindern. Einzig für tierische Fasern wie Wolle und Seide solltest du dieses Waschmittel nicht einsetzen, da Soda die Fasern aufquellen lässt.

Verwende für Wolle und Feines lieber dieses spezielle Rezept oder probiere die sehr milden Waschmittel mit Kastanien oder Efeu! Je nach gewähltem Mischungsverhältnis der Zutaten wird das Waschmittel mehr oder weniger dickflüssig, teilweise sogar geleeartig.

Deshalb ist es sinnvoll, die Flasche vor der Benutzung einmal kräftig zu schütteln. Du kannst das fertige Waschmittel auch mit Wasser verdünnen, sollte es zu dickflüssig sein.

Ökologisches Waschpulver aus eigener Herstellung

Meine Erfahrungen im Bereich „natürlich Wäsche waschen“ reichen von ersten Versuchen mit Waschnüssen (wenig ökologisch wegen weiten Importwegen und marktverzerrend im Ursprungsland), über Kastanien, Efeu und Seifenkraut bis hin zu flüssigem Waschmittel und Waschpulver aus eigener Herstellung.

All diese Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Eine gute Zusammenfassung zu den verschiedenen Wasch-Möglichkeiten findest du hier. Ich lebe mit meiner Familie auf einem alten Bauernhof mit vielen Tieren, Wiesen und Feldern drumherum.

Dementsprechend facettenreich sind auch unsere schmutzigen Kleidungsstücke. Für mich ist wichtig, dass ein Waschpulver auch hartnäckige Flecken reinigt und dennoch natürlich und ökologisch bleibt. Wo Efeu, Kastanien und Co für mich zu wenig Waschwirkung zeigen, liefert das selbst gemachte Waschpulver ein überzeugendes Ergebnis!

Medizinskandal Krebs

Zutaten für das selbstgemachte Waschpulver:

100 g Kernseife

150 g Soda

150 g Natron

optional 100 g Spülmaschinensalz (wirkt als zusätzlicher Wasserenthärter und verbessert so die Waschwirkung – vor allem bei hartem Wasser)

optional ätherisches Öl (z.B. Zitrone oder Lavendel)

Für weiße Wäsche:

100-150 g Zitronensäure

Zitronensäure wirkt als Wasserenthärter, wähle die Menge abhängig vom Kalkgehalt deines Wassers. Sie hat aber auch eine leicht bleichende Wirkung, deswegen ist sie nur bedingt für dunkle oder bunte Wäsche geeignet.

Für bunte und dunkle Wäsche:

Reduziere den Anteil an Zitronensäure und nutze stattdessen den Essig-Weichspüler. Alternativ kannst du auch das selbstgemachte Flüssigwaschmittel nutzen. Hier findest du auch noch einige weitere Aternativen für Weichspüler.

Bitte unbedingt Soda-Pulver, auch als Reine Soda bekannt, verwenden. Kristallsoda (insbesondere in Österreich verbreitet) enthält gebundenes Wasser. Dies führt zu einer vorzeitigen Reaktion mit der Zitronensäure und mindert die Waschwirkung (Gesunde Haut: Natron gegen Pickel – so wendest Du es an).

Hausgemachtes Waschpulver herstellen

Die Herstellung erfolgt in nur zwei Schritten: Kernseife mit einer Küchenreibe fein reiben. Alle festen Zutaten gründlich mischen, in einer Schüssel oder besser direkt im Bügelglas, so wird auch unnötige Aufwirbelung der feinen Zutaten vermieden. Ich bewahre das Pulver luftdicht in einem Einmachglas mit Bügelverschluss auf (Was Oma noch wusste: Unterschätztes Hausmittel Kernseife – erstaunliche Anwendungsbeispiele).

Das selbstgemachte Waschmittel anwenden

Angewendet wird das Pulver fast wie jedes andere Waschmittel auch. Pro Waschgang reicht ein Esslöffel Waschmittel. Bei stark verschmutzter Wäsche benötigst du bis zu zwei Esslöffel. Kurz vor dem Waschgang kannst du nach Bedarf das ätherische Öl hinzugeben. Sind einmal besonders hartnäckige Flecken in deiner Kleidung, dann versuche diesen Trick: Löse in einem Kübel Wasser einen Esslöffel Soda auf und weiche die Wäschestücke über Nacht ein.

Am nächsten Tag wie gewohnt waschen. Das Wasser vom Kübel kannst du in die Spülkammer deiner Waschmaschine leeren und sparst somit einige Liter wertvolles Waschwasser. Sollte das Waschpulver nach einiger Zeit zu klumpen beginnen, kannst du in ein kleines Stoffsäckchen einige Esslöffel Reis füllen und zum Pulver hineinlegen.

Der Reis saugt die Feuchtigkeit auf und verhindert, dass dein Pulver ein einziger Brocken wird.

Achtung: Für tierische Fasern wie Wolle und Seide solltest du auf Zugabe von Soda verzichten, da es die Fasern aufquellen lässt. Als Alternative sieh dir dieses Rezept für Feines und Wolle an.

Hier ein paar Tipps für die Zutaten in diesem Rezept:

Kernseife ohne Palmöl und tierische Fette zu finden ist gar nicht so leicht. Wir nutzen diese Kernseife aus Olivenöl.

Früher haben wir auch gute Ergebnisse mit der Kernseife von Sonett erzielt.

Soda findest du in vielen Drogerien und im Supermarkt bei den Reinigern. Die beiden häufigsten Marken sind Heitmann Reine Soda und Holste Waschsoda.

Auch Natron findest du in jedem Supermarkt und in der Apotheke, vornehmlich unter der Marke Kaiser Natron.

Wenn dir das Rezept gefallen sollte und du auch viele andere Rezepte mit Natron zu schätzen gelernt hast, solltest du dich über den Kauf von Natron in größeren Abpackungen informieren. Die Ersparnisse sind erheblich! (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt)

Literatur:

Krebserreger entdeckt!: Die verblüffenden Erkenntnisse einer russischen Forscherin

Cannabis gegen Krebs: Der Stand der Wissenschaft und praktische Folgerungen für die Therapie

Krebs und Homöopathie: Natürliche Hilfe bei den häufigsten Nebenwirkungen von Chemo-, Strahlentherapie und Operation

Reinigung der inneren Organe: Entschlacken und entgiften Sie Ihren Körper

Videos:

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 11.12.2018

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