Natron & Kernseife: Hornhaut entfernen und Schweißfüße beseitigen – 3 Schritte zu gesunden Füßen

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Fast jeder Mensch hat zu viel Hornhaut an den Füßen – und fast jeder will sie loswerden! Meist sieht die dicke und harte Schicht aus abgestorbenen Hautzellen nicht nur unschön aus, oft entstehen auch schmerzhafte Risse und Schrunden, die Infektionen wie zum Beispiel Fußpilz begünstigen.

Um die Füße von überschüssiger Hornhaut zu befreien, sind keine Mittel mit fragwürdigen Inhaltsstoffen, teuren Geräte oder gar der Besuch eines Kosmetikstudios notwendig.

In drei Schritten und mit einfachen Hausmitteln kannst du die Hornschicht an den Füßen dauerhaft reduzieren, für gesündere und schönere Füße (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Schritt 1: Hornhaut aufweichen

Damit sich die harte Hornschicht leichter bearbeiten lässt, ist es sinnvoll, sie zunächst aufzuweichen. Ein warmes Fußbad mit Kernseife oder Natron lässt die Hornhaut aufquellen und macht sie weich (Was Oma noch wusste: Unterschätztes Hausmittel Kernseife – erstaunliche Anwendungsbeispiele).

Totes-Meer-Salz ist aufgrund seines hohen Mineralstoffgehalts für ein erweichendes Fußbad ebenfalls besonders geeignet, aber auch ein normales Stein- oder Meersalz erfüllt den Zweck. Auch die in Weidenrinde enthaltene Salicylsäure wirkt stark hautaufweichend (Natron-Shampoo kann dein Haar schneller wachsen lassen als je zuvor).

Eine Tinktur aus Weidenrinde, die unverdünnt auf kleinere Hautstellen aufgetragen werden kann, oder ein Fußbad mit einem Aufguss aus Weidenrinde kannst du nicht nur gegen Hornhaut anwenden, sondern auch zur Behandlung eingewachsener Fußnägel, Hühneraugen und Warzen.

Ein Fußbad mit Milch oder Milchpulver hilft zum einen beim Aufweichen der harten Hornhaut und dient zum anderen als Emulgator für weitere Substanzen, die du deinem Fußbad zugeben möchtest. Lavendel– oder Teebaumöl helfen beispielsweise, wenn sich bereits ein Fußpilz in der rissigen Hornhaut eingenistet hat. Auch ein Fußbad mit Apfelessig kann das lästige Hautleiden lindern (Gesunde Haut: Natron gegen Pickel – so wendest Du es an).

Schritt 2: Hornhaut entfernen

Die aufgeweichte oberste Hornschicht kann leicht mechanisch entfernt werden, zum Beispiel mit einem Bimsstein ebenso wie mit einer Hornhautraspel oder Feile. Bei sehr starker Verhornung ist auch ein Hornhauthobel geeignet.

Dabei besteht allerdings eine erhöhte Verletzungsgefahr, weshalb es besser ist, diese Prozedur lieber einer Fachkraft in der medizinischen Fußpflege zu überlassen.

Hinweis: Reinige die Hilfsmittel nach der Anwendung gründlich, um zu verhindern, dass du eventuell vorhandenen Fußpilz oder andere Erreger beim nächsten Mal wieder auf deine Füße überträgst.

Auch durch ein Fußpeeling mit grobkörnigem Natron, ein Kokosöl-Zucker-Peeling oder ein Peeling mit Öl und grobem Meersalz können Hornhautschichten sanft entfernt werden.

Eine Fischpediküre, die in manchen Kosmetikstudios angeboten wird, hilft zwar ebenfalls, lose Hautpartikel von den Füßen zu entfernen, wird aber aus Tierschutzgründen und wegen des erhöhten Infektionsrisikos kritisiert.

Das Aufweichen und Entfernen überschüssiger Hornhaut kannst du in einem Abstand von jeweils etwa einer Woche mehrmals wiederholen, um die Hornhaut in sanften Schritten zu normalisieren. Es ratsam, dabei nicht zu übertreiben, denn eine gewisse Hornschicht schützt die darunter liegende Haut vor Verletzungen. Zudem löst eine zu starke Reduzierung der Hornhaut als Gegenreaktion ein verstärktes Wachstum aus (Natron als Hausmittel: Vielseitig und ökologisch).

Schritt 3: Füße weich und geschmeidig halten

Um deine Füße dauerhaft weich und die Hornhaut auf einem normalen Niveau zu halten, kannst du sie in regelmäßigen Abständen mit einer pflegenden Fußbutter, Ringelblumensalbe oder Fettcreme (Wasser-in-Öl-Gemisch) verwöhnen. Besonders intensiv wirken Cremes und Salben, wenn du sie großzügig aufträgst und über Nacht wirken lässt. Ziehe dafür am besten Baumwollsocken über, um die Bettwäsche nicht zu verschmutzen.

Am nächsten Morgen wirst du mit babyweichen Füßen aufwachen! Bei Problemen besser zur Fußpflege gehen. Wenn du die Hornhaut selbst nicht in den Griff bekommst, unter Hühneraugen leidest oder Probleme bei der Fußpflege durch Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes hast, ist es ratsam, eine medizinische Fußpflege aufzusuchen.

Da die Füße wenig schmerzempfindlich sind und Verletzungen und Entzündungen zuweilen schlecht sichtbar sind, könnte es sonst zu ernsthaften Erkrankungen kommen.

Tipp: Die Entwicklung einer gesunden, geschmeidigen Hornhautschicht an den Füßen kannst du unterstützen, indem du regelmäßig barfuß läufst! (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video))

Natron: Hausmittel gegen Schweißfüße

Schweißfüße oder Fußgeruch sind ein häufiges Problem. Besonders im Sommer, wenn durch die Wärme vermehrt Schweiß an den Füßen auftreten kann oder im Winter, wenn Füße in dicken Socken und warmen, engen Schuhen gefangen sind, können Schweißfüße auftreten.

Als bewährtes Hausmittel gegen Schweißfüße kann Sie Natron bei der Neutralisierung von Fußgeruch ideal unterstützen. Dabei liefert Das Hausmittel Natron verschiedene Möglichkeiten um üblen Gerüchen Einhalt zu gebieten.

Zum einen können Sie Natriumhydrogencarbonat während dem Tragen von Schuhen gegen Schweißfüße einsetzen. Zum anderen können Sie mit Hilfe von einem Fußbad Fußgeruch vorbeugen.

Und so geht’s:

Streuen Sie vor dem Tragen der Schuhe etwas Natron hinein und schütten Sie es nach dem Tragen wieder aus.
Leiden Sie häufiger unter Schweißfüßen, können Sie dieses Vorgehen täglich wiederholen, denn Natron ist in der Lage Gerüche zu binden und zu neutralisieren. Das hat zu Folge, dass Fußschweiß in den Schuhen vermieden und vorgebeugt werden kann.

Um ein Fußbad zu nehmen und Schweißfüßen so vorzubeugen, benötigen Sie:

  • 3 TL Natron-Pulver
  • Eine Schale bzw. Wanne
  • Wasser je nach Größe der Wanner
  • Kochlöffel zum Umrühren

Und so geht’s:

Füllen Sie die Wanne mit Wasser in ihrer gewünschten Badetemperatur. Geben Sie anschließend 3 TL Natron hinzu und verrühren Sie das Bad mit dem Kochlöffel bis das Natron sich aufgelöst hat. Nun können Sie sich ein entspannendes Fußbad gönnen, das zudem Schweißfüßen entgegenwirkt.

Medizinskandal Übersäuerung

Warum ist Natron ein Hausmittel gegen Schweißfüße?

Schweißgeruch entsteht vor allem durch Bakterien, die den eigentlich geruchlosen Schweiß auf der Haut zersetzen und dabei unangenehmen Geruch entstehen lassen können. Diese Bakterien fühlen sich vor allem in einem sauren Milieu wohl. Die Haut hat normalerweise einen pH-Wert von 5, was recht sauer ist. Somit fühlen sich geruchsverursachende Bakterien pudelwohl auf unserer Haut.

Mit Hilfe eines Fußbades mit Natron kann man den pH-Wert der Haut sanft anheben, sodass sich Bakterien nicht mehr so wohl fühlen und Fußgeruch vermindert werden kann. Wenn bereits ein unangenehmer Geruch entstanden ist und dieser sich in Schuhen festgesetzt hat, kann man diesem mit etwas Natron in den Schuhen vor, während und nach dem Tragen entgegenwirken.

Ein Geheimtipp unserer Großmütter gegen Schweißfüße:

Beim Waschen dem letzten Spülgang einen Esslöffel Natron hinzufügen – dann helfen schon die Socken bei der Geruchsneutralisierung! (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt)

Literatur:

Krebserreger entdeckt!: Die verblüffenden Erkenntnisse einer russischen Forscherin

Cannabis gegen Krebs: Der Stand der Wissenschaft und praktische Folgerungen für die Therapie

Krebs und Homöopathie: Natürliche Hilfe bei den häufigsten Nebenwirkungen von Chemo-, Strahlentherapie und Operation

Reinigung der inneren Organe: Entschlacken und entgiften Sie Ihren Körper

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 28.11.2018

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