Alte Schutzsymbole aus aller Welt

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Die Welt war schon immer ein Ort voller Kräfte, die Menschen auf seltsame und Furcht einflößende Weise herausfordern. Das Grundbedürfnis des Menschen nach Schutz ist so alt wie die Schöpfung.

Von den alten Griechen zu den Indianerstämmen, von Kelten und Wikingern über Heiden, Wiccas bis hin zu Christen entstanden alte Schutzsymbole mit dem gleichen Ziel: dem Unbekannten, Beängstigenden und als böse Empfundenen zu begegnen.

Wenn man sich von alten Schutzsymbolen angezogen fühlt, kann es sein, dass man sich durch die unzähligen verfügbaren Optionen überfordert fühlt. Um die vielen Arten und Typen zu erkunden, ist es hilfreich, die Orte und Kulturen zu verstehen, von denen die Symbole stammen. Viele der Symbole entstehen aus erdgebundenen Verbindungen, zur Mythologie, zur dunkleren Seite unserer Psyche (Historischer Schutzzauber zur Abwehr des Bösen (Videos)).

Indianische Schutzsymbole

Die Kulturen der amerikanischen Ureinwohner vertrauten auf ihre tiefe Verbindung zur Erde und zu Tiergeistern, um Zugang zu Schutzsymbolen und -geistern zu erhalten. Einige der häufigsten sind:

  • Der Bär, der für Führerschaft, körperliche Stärke und persönlichen Mut steht.

 

  • Die Krähe, die Weisheit und ein hohes Maß an Intelligenz verkörpert.

 

  • Der Adler, der ein Symbol für Mut, Weisheit und Stärke ist.

 

  • Der Hirsch, der den Weg zu Sicherheit, Sanftmut, Wohlstand und Schutz weist.

 

  • Die Gila-Krustenechse, die für Erhaltung und Überleben steht.

 

  • Die Libelle, die ein Zeichen für Glück, Geschwindigkeit und Reinheit ist.

 

  • Der Blitz, der mit dem Donnervogel oder Regenvogel verwandt ist, einem legendären und mächtigen Geist.

Zusätzlich zu Geistertieren glauben indianische Stämme noch an andere Schutzsymbole:

  • Der Pfeil symbolisiert Verteidigung und Schutz. Ein Pfeil nach links hält das Böse fern; ein nach rechts zeigender Pfeil stellt symbolisiert ebenfalls Schutz; ein Pfeil nach unten steht für Frieden. Pfeilspitzen bedeuten Wachsamkeit und Richtung.

 

  • Der Kaktus ist die Verkörperung von Wärme, Schutz und Ausdauer sowie mütterlicher Liebe, die ungeachtet der harten Bedingungen und Umstände Bestand hat.

 

  • Die Trommel ist ein zentraler Bestandteil aller indianischen Zeremonien und ein Mittel, um mit dem großen Geist zu kommunizieren.

 

  • Die Adlerfeder wird für heilige Rituale und Gebete verwendet und repräsentiert die Wahrheit.

 

  • Der Medizinbeutel besteht in der Regel aus Tierhaut und enthält eine Pfeife, Mineralien, Tabak, Salbei und andere Schutzgegenstände. In alter Zeit glaubte man, dass Medizinbeutel in Zeiten des Kampfes und Krieges schützen.

Ägyptische, keltische, christliche und griechische Schutzsymbole

Nicht nur die Kultur der amerikanischen Ureinwohner hat Schutzsymbole hervorgebracht, sondern auch die Alten Kelten glaubten fest an Tiergeister, angefangen beim Stier, dem Zeichen von Reichtum, Status und Fruchtbarkeit bis hin zum Lachs, der Weisheit und die Heiligkeit des Lebens symbolisiert.

Während jede Kultur ihre einzigartigen Schutzsymbole hat, gibt es auch einige, die in mehreren Traditionen zu finden sind, wie Kreuze, Kränze, Hände und Augen.

  • Das Kreuz ist in der Regel mit dem Christentum sowie der Kreuzigung Jesu Christi verbunden und ist ein Zeichen des Segens, aber das Kreuz ist auch in anderen Kulturen von Bedeutung. Das altägyptische Ankh ist die Darstellung des Lebens, wobei die abgerundete Spitze einen Spiegel der Selbstreflexion symbolisiert. Das griechische Kreuz repräsentiert die vier Richtungen der Erde, ebenso wie das Kreuz in den Kulturen der amerikanischen Ureinwohner.
  • Das Auge ist ein wichtiges Schutzsymbol in der altägyptischen Kultur. Das Horusauge, das dem rechten Auge des Falkengottes Horus ähnelt und das Auge des Ra oder des Sonnengottes, repräsentiert das Universum, die männlichen/weiblichen Energien sowie Sonne und Mond. Das Horusauge gilt als schützend und heilend, und das Auge als universelles Schutzsymbol ist auch als freimaurerisches Auge sowie als modernes pharmazeutisches Symbol zu sehen.

 

  • Das Schutzsymbol der Hand der Fatima (Titelbild) wird zur Abwehr des “bösen Auges” um den Hals getragen oder an die Wand gehängt. Die Hand der Fatima ist im Nahen Osten, im arabischen, hebräischen und nordafrikanischen Raum sowie im Alten Ägypten und einigen christlichen Sekten zu finden.

 

  • Der Kranz geht auf das frühe Christentum zurück, von der Auswahl der Art der jeweiligen Zweige bis hin zur Form an sich. Wenn ein Kranz an einer Tür hängt, steht er symbolisch für die Einladung an den Geist Christi, das Haus zu betreten. Andere assoziieren den Kranz mit dem Alten Rom, wo er nach einer siegreichen Schlacht an Türen gehängt wurde. Der Kranz ist für die meisten Menschen ein Symbol für den Kreislauf des Lebens und für das Immergrüne, das für Widerstandsfähigkeit unter rauen Bedingungen steht.

Jenseits der Religion: Schutzsymbole in heidnischen und okkulten Kulturen

Zusätzlich zu den Schutzsymbolen religiöser Vereinigungen stehen sie auch im Zentrum vieler heidnischer, wiccanischer und okkulter Überzeugungen. Die Wicca-Praxis des Gehens durch ein Labyrinth signalisiert den gesamten Lebenszyklus sowie einen Schutzpfad, da man sich in einem Labyrinth nicht verirren kann: Es gibt immer nur einen Weg hinein und nur einen Weg hinaus.

In der nordischen Tradition ist Yggdrasil, der Baum des Lebens, eine schützende Darstellung einer universellen und zentralen Verbindung. Zu anderen heidnischen und vorchristlichen Symbolen gehören:

(Nordisches Symbol: Das Zeichen des Schreckenshelms)

  • Wikingerschutzsymbole wie das Zeichen des Schreckenshelms, dessen achtfacher Dreizack vor feindlichen Kräften schützt, und Thors Hammer, das Symbol des Schutzes der Menschen, sowie des Segens für Ehen.

 

  • Innerhalb des Wicca soll das Pentagramm, ein fünfzackiger Stern, Hexen und Dämonen abwehren und gleichzeitig den Geist über die Materie erheben.

 

  • Die Mistel, die normalerweise als hübsche Weihnachtsdekoration angesehen wird, hat tiefe keltische Wurzeln und gilt als Schutzsymbol für alles Mögliche, von der Liebe über das Vieh bis hin zum Baby.

Schutzsymbole können auch als Folge des Wunsches nach einer umfassenderen Beziehung zu allem angesehen werden, was das Universum zu bieten hat – vom Guten über das Dunkle bis zu dem, was dazwischen ist.

Die Bedeutung, die Schutzsymbole in alten und modernen Kulturen in unserem Leben haben, könnte als Demut gegenüber Mächten angesehen werden, die größer sind als wir. Wenn das Leben kompliziert und herausfordernd wird, kann der Zugang zu unseren gemeinsamen Schutzsymbolen als ultimativer spiritueller Leuchtturm dienen und uns durch die Unbilden des Lebens führen.

Literatur:

Mein Vater war ein MiB – Band 2: Missing Link – Freimaurer erschufen die Evolutionstheorie, um die größten Geheimnisse der Welt zu verbergen!

Unterirdisch (DuMont Bildband): Verborgene Orte in Deutschland

Verwunschene Orte: Atlas der unheimlichen Orte. Eine düstere Reise um die Welt. Über 40 verfluchte Plätze der Welt und ihre geheimnisvollen Geschichten, illustriert mit historischen Karten.

Vulkane, Schluchten, Höhlen: Geologische Naturwunder in Deutschland

Videos:

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 18.08.2019

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