Gesundheit: Selbstheilung mit dem Placeboeffekt

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Der Placeboeffekt ist ein grandioses Beispiel dafür, dass Ihre Gedanken und Gefühle Ihre Realität bestimmen. Forschungen nach verändert ein Placebo nicht nur das Empfinden, sondern auch den physischen Körper.

Demnach können Sie sich selbst als Placebo sehen, welches in der Lage ist, zu heilen, zu verändern und neu aufzubauen. Das Geheimnis des Placeboeffekts beginnt im Gehirn.

Die Entdeckung des Placeboeffekts

Während des zweiten Weltkriegs geriet der amerikanische Chirurg Henry Beecher in einem Feldlazarett in Not, da ihm das Morphium ausging und er fürchtete, dass der schwer verwundete Soldat die Notoperation ohne dieses nicht überleben würde. Eine Krankenschwester hatte in dieser Situation den Geistesblitz, dem Soldaten eine Spritze mit Salzlösung zu verabreichen und ihn in dem Glauben zu lassen, er hätte Morphium bekommen.

Zum Erstaunen des Chirurgen wurde der Soldat ganz ruhig und verspürte kaum Schmerzen. Beecher wiederholte diese Taktik bei anderen verwundeten Soldaten, da es damals häufig zu einer Morphiumknappheit kam, und überzeugte sich von der Wirksamkeit des ersten Placebos.

Als Beecher nach dem Krieg in die USA zurückkehrte, untersuchte er dieses äußerst spannende Phänomen und schrieb 1955 Geschichte, als seine klinische Studie um die Bedeutung des Placeboeffekts veröffentlicht wurde.

Er gilt auch als der Begründer der »randomisierten kontrollierten Studien«, bei denen die Teilnehmer in Gruppen unterteilt werden und entweder wirksame Medikamente oder Placebos erhalten, damit der starke Placeboeffekt die Ergebnisse nicht verzerrt.

Ende der 70er-Jahre konnte Jon Levine von der Universität Kalifornien in einer Studie nachweisen, dass Personen durch die Einnahme von Placebos selbst Endorphine, ihr körpereigenes Schmerzmittel, herstellen.

Studienteilnehmern, bei denen der Placeboeffekt eingetreten war, wurde ein Morphium-Antidot injiziert, welches die Rezeptoren für Morphium und Endorphine blockiert. Die Schmerzen kehrten zurück, was der Beweis war, dass der Placeboeffekt nicht nur mental stattfindet und so Schmerzen lindert, sondern tatsächlich körperliche Signale gesetzt werden.

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Seit dieser Zeit bestätigen immer mehr Forschungsergebnisse die Basis des Placeboeffekts: Unser Geist hat eine enorme Macht über den Körper. Was wir denken, ist was wir erleben, und das auch in Bezug auf unseren Körper. Unsere Gedanken und Gefühle sind in der Lage, den Körper zu bedienen wie eine Onlineapotheke mit Expresslieferung und Lösungen für jedes Problem.

Um den Placeboeffekt rein wissenschaftlich zu verstehen, braucht man Informationen aus der Medizin, der Neurowissenschaft, der Neuroendokrinologie, der Epigenetik, der Zellbiologie, der Psychoneuroimmunologie, der Energiepsychologie, der Wissenschaft von Gehirnwellen sowie letztendlich auch aus der Quantenphysik.

Man kann jedoch auch recht einfach erklären, warum der Placeboeffekt funktioniert: Unser Denken, unsere Gefühle, unsere Konditionierungen, Erfahrungen und Erwartungen beeinflussen die Prozesse in unserem Körper. Wir sind, was wir glauben zu sein. Was lange als Esoterik abgetan wurde, kommt nun in der Medizin an.(Bewusstsein: Neue Wege für die neue Zeit – Interview von Anutosho mit Martin Strübin (Video))

Gleiche Gedanken = gleiche Ergebnisse, neue Gedanken = neue Ergebnisse

Der Mensch lebt oft mehr in der Vergangenheit als in der Gegenwart. Es kommt zu immer wiederkehrenden Gedanken, Gefühlen und Handlungen. Es werden dieselben Gehirnaktivitäten ausgelöst. Es werden dieselben Signale an dieselben Gene geschickt. Dieselbe Genexpression erzeugt dieselben Zellbausteine und der Körper bleibt derselbe, der er ist.

Nun kommt das Placebo daher und führt in vielen Fällen zu neuen Gedanken. Hoffnungen, Wünschen und Erwartungen. Wir glauben an das Medikament, die Behandlung oder den Eingriff und sind in freudiger Erwartung einer Besserung.

Zu den neuen Gedanken kommen positive Gefühle, welche diese Gedanken »aufladen«. Die Zündung ist gesetzt, der Körper reagiert neu auf die neuen Gedanken und Gefühle. Die Gehirnaktivität verändert sich. Es werden neue Signale an die Gene geschickt. Eine neue Genexpression erzeugt neue Zellbausteine und der Körper verändert sich.

Genauso ist es übrigens auch mit der eigenen Persönlichkeit. Auch diese lässt sich durch neue Gedanken und Gefühle »erneuern«. Dafür muss man auch kein Placebo nehmen, man kann sich den Effekt des Placebos auch ohne Zuckerpille zunutze machen.

Es beginnt mit einem Gedanken

Unsere Gedanken setzen im Gehirn Neurotransmitter frei, wie Serotonin und Dopamin, und diese wandern über die Synapsen von einem zum nächsten Neuron. Das Neuron feuert daraufhin einen elektrischen Informationsblitz ab. Umso öfter das Neuron auf dieselbe Weise feuert, umso stärker wird die Beziehung zwischen den beiden Zellen, damit das Signal beim nächsten Informationsfeuer energiesparender übertragen werden kann.

Das Gehirn ist grundsätzlich darauf ausgelegt, Energie zu sparen, wodurch letztendlich auch unsere Gewohnheiten entstehen. Diese Energiesparfunktion ist der Grund, warum Sie Autofahren können, ohne darüber nachzudenken.

Nun stellen Sie sich vor, dass ganze Netzwerke aus kooperierenden Neuronen aufeinander abgestimmt feuern, um einen Gedanken zu unterstützen. Es werden chemische Botenstoffe in den Nervenzellen produziert, welche im Kern unserer Zellen und schließlich der DNA landen und so die Gene beeinflussen. Die Gene wiederum produzieren die Proteine, welche für die Körperstruktur und die Körperfunktionen verantwortlich sind.

Diese Verbindungen der Neuronen sind plastisch und lassen sich jederzeit verändern. Ersetzt man einen Gedanken mit einem anderen, beginnen die Neuronen sich neu zu vernetzen und die alte Verbindung wird immer schwächer, wenn sie nicht genutzt wird. Es beginnt alles mit einem Gedanken und der Reaktion der Neuronen, endet jedoch mit jeder einzelnen Zelle Ihres Körpers.(Transformationszyklen: Surfen auf den Wellen der Zeit (Video))

Codex Humanus - Das Buch der Menschlichkeit   

Es ist nicht einfach, sich aus festverschalteten Konditionierungen zu lösen, doch es ist mit Mühe und einem bergeversetzenden Glauben möglich. Nicht dieselben Entscheidungen zu treffen wie am Tag zuvor und an dem Tag davor gibt uns sofort ein ungutes Gefühl.

Das ist völlig normal und muss überwunden werden. Neue Wege kosten das Gehirn erst einmal Energie, was es scheut, da es ja auf maximale Effizienz ausgelegt ist.

Machen Sie sich klar, dass das unangenehme Gefühl durch den Abbau alter Überzeugungen und Wahrnehmungen entsteht und tatsächlich ein Entzug von den chemisch-emotionalen Süchten des Körpers stattfindet.

Das Gefühl kommt hinzu

Gedanken erzeugen nicht nur Neurotransmitter, sondern auch Neuropeptide, die als Botenstoffe fungieren und den Körper wiederum mit Gefühlen reagieren lassen. Das Gehirn registriert das Gefühl und reagiert darauf mit weiteren Gedanken, die zu dem Gefühl passen. Ein Teufelskreis, wenn man diesen Kreislauf nicht kontrolliert.

Das Problem bei der Sache ist auch, dass der Körper durch die immer gleichen Gedanken ebenfalls mit einer Automatisierung reagiert und dem Geist somit immer mehr die Kontrolle raubt. Der Körper arbeitet nun eigenständig und lässt sich schwerer umprogrammieren.

So lässt sich beispielsweise auch erklären, warum wir so lange nicht von negativen Gedanken und Gefühlen lassen können. Angenommen, Sie hatten ein Gespräch, das Sie in negative Stimmung versetzt hat.(Aktuelle Transformation der Irrenanstalt: Die alte 5.200 Jahre Matrix stirbt – die neue NWO-Matrix wird geboren! (Video))

Sie denken nach dem Gespräch noch öfter darüber nach, rechtfertigen sich möglicherweise in Gedanken. Sie sprechen mit anderen über das Erlebnis. Durch die immer wiederkehrenden Gedanken wurden immer wieder Signale an den Körper gesendet, der daraufhin angefangen hat, die dazu passenden Gefühle automatisch zu produzieren.

So halten die negativen Gefühle an und lassen im Gehirn immer wieder negative Gedanken entstehen, auch wenn man dem Ärger über das Gespräch schon Luft gemacht hat.

Es ist tatsächlich klug, nicht lange über negative Erfahrungen nachzudenken, damit der Körper keine Chance hat, diese in einbetonierte Gefühle umzuwandeln, die unabhängig vom Geist weiterlaufen.

Die DNA reagiert

Wenn ein chemischer Botenstoff, beispielsweise das Neuropeptid, in der Zelle andockt, gelangt es in den Zellkern, wo die DNA bewahrt wird. Das Neuropeptid modifiziert dabei ein vorhandenes Protein oder erzeugt ein neues, woraufhin dieses der Botschaft entsprechend nach einem bestimmten Chromosom Ausschau hält.

Hat es ein passendes Chromosom gefunden, beginnt es die äußere Hülle der DNA zu entfernen, um sie lesen zu können. Das lesende Protein produziert daraufhin die Ribonukleinsäure (RNA).

Jetzt ist das Gen aktiviert. Die RNA tritt aus dem Zellkern heraus und wird zu einem neuen Protein zusammengesetzt, welches nun in alle möglichen Prozesse in und außerhalb der Zelle eingreifen kann.

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Veränderung der Gene

Unsere Gene lassen sich also an- und ausschalten und wir sind durch Gedanken in der Lage, unser genetisches »Schicksal« zu verändern. Signale aus unserem eigenen Körper und Reaktionen des Körpers auf die äußere Umwelt haben einen großen Einfluss auf unsere Gene. Die Epigenetik beschäftigt sich mit diesen Signalen, die unseren Zellen sagen was sie tun sollen.

Laut der Epigenetik ändert sich der DNA Code nie, doch es sind Tausende Kombinationen, Sequenzen und strukturierten Abwandlungen möglich. Was Sie über sich und Ihr Leben denken, sendet Signale an Ihre Gene. Ihre Gene halten unglaubliche Potenziale für Sie bereit.

Wie Sie den Placeboeffekt nutzen

Der Placeboeffekt tritt dann ein, wenn die Gedanken, die Hoffnungen und der Glaube an das verabreichte Medikament mit Gefühlen der freudigen Erregung und Erwartung verbunden werden und diese innere Haltung realer wird als die Außenwelt. Selbst Spontanheilungen von schweren Krankheiten sind so möglich. Sie selbst kontrollieren Ihr Schicksal.

Übung

Für eine erste Übung suchen Sie sich am besten eine Tätigkeit aus, die Sie häufiger und gerne tun. Beispielsweise Fahrradfahren. Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, wie Sie fahren.

Stellen Sie sich die Situation so echt wie möglich vor: Sehen Sie Ihren Weg vor sich? Spüren Sie den Fahrtwind? Hören Sie die Steine unter Ihren Rädern wegspringen?

Sobald das Gefühl der Freude in Ihnen entsteht, die Sie beim Fahrradfahren verspüren, kann Ihr Gehirn nicht mehr zwischen Ihrer Vorstellung und der Realität unterscheiden. Es ist aus neurochemischer Sicht dasselbe. So glaubt Ihr Gehirn, dass Sie das Vorgestellte in der Realität erleben.

Diese Übung müssen Sie nun auch mit ganz neuen Vorstellungen schaffen. Wenn Sie Krebs haben, sollten Sie Ihr Gehirn und Ihren Körper davon überzeugen, dass es keinerlei Karzinogene in Ihrem Körper gibt.

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Das ist natürlich nicht einfach, wenn man in seiner Krankheit verhaftet ist und sich der Alltag darum dreht. Doch seine Vorstellungen zu modellieren und immer wieder zu üben, lässt einen schnell erahnen, wie lebhaft und kraftvoll unsere Fantasie sein kann.

Stellen Sie sich verschiedene Situationen vor, die Ihr krebsfreies Ich erleben wird, beispielsweise wie Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt auf den Bildern keinen Tumor mehr finden.

Stellen Sie sich vor, wie die gesunden Zellen Ihres Körpers die Krebszellen vernichten und Ihr Körper immer stärker wird. Wenn Sie positive Gefühle bei diesen Vorstellungen und Gedanken verspüren, beginnt bereits die Heilung und Sie werden sich immer besser fühlen.

Quellen: PublicDomain/naturstoff-medizin.de am 21.05.2022

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