Die neue multipolare Weltordnung: Russland, BRICS+ gegen G7, NATO – Sie haben über Putin gelacht! Jetzt ist ihnen das Lachen vergangen

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Seit dem Ende der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Pakts konnte die USA die Rolle des Alleinherrschers mehr oder weniger unbehindert einnehmen. Wer nicht spurte, wurde mit Sanktionen belegt.

Der Versuch dies gegenüber Russland zu weit zu treiben, führt aber nun zum Ende dieser unipolaren Herrschaft.

Russland ist heute stärker als es die Sowjetunion war – was die wirtschaftliche Kraft anlangt, sowie die technologische, wissenschaftliche und damit auch die militärische Stärke. Und sie bauen an Bündnissen, die stärker sein werden als es der Warschauer Pakt jemals war.

Das jüngste und bedeutendste Beispiel für diese Bündnispolitik war die Gründung von BRICS+ auf dem Online-Gipfel, der vorige Woche in Peking stattfand. Dieser ging weit über die Festlegung der Grundzüge einer „neuen G8, geschweige denn einer Alternative zur G7, hinaus.

Ein Blick auf die Gesprächspartner der fünf historischen BRICS Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) zeigt einen Mikrokosmos des Globalen Südens, der Südostasien, Zentralasien, Westasien, Afrika und Südamerika umfasst und das „Globale“ wahrhaftig in den Globalen Süden bringt.

Es ist aufschlussreich, dass die klaren Botschaften des russischen Präsidenten Wladimir Putin während des Gipfels in Peking im Gegensatz zur G7-Propaganda an den gesamten Globalen Süden gerichtet waren:

  • Russland wird seinen Verpflichtungen zur Lieferung von Energie und Düngemitteln nachkommen.

 

  • Russland erwartet eine gute Getreideernte – und wird bis zu 50 Millionen Tonnen auf die Weltmärkte liefern.

 

  • Russland wird die Durchfahrt von Getreideschiffen in internationale Gewässer sicherstellen, auch wenn Kiew die ukrainischen Häfen vermint.

 

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  • Die negative Situation für ukrainisches Getreide wird künstlich aufgebauscht.

 

  • Der starke Anstieg der Inflation auf der ganzen Welt ist das Ergebnis der Verantwortungslosigkeit der G7-Länder, nicht der Operation Z in der Ukraine.

 

  • Das Ungleichgewicht in den Weltbeziehungen hat sich seit langem zusammengebraut und ist zu einem unvermeidlichen Ergebnis der Erosion des Völkerrechts geworden.

Daran ist ganz besonders der erste Punkt interessant. Man will an kooperative Partner Nahrungsmittel, Energie und Düngemittel liefern. Länder wie Ägypten und im Grunde genommen ganz Nordafrika, Libanon und andere aus der arabischen Welt sind ganz oder zumindest stark abhängig von Getreidelieferungen für die Versorgung ihrer Bürger.(Putin: Die Ära der unipolaren Welt ist zu Ende, trotz Versuchen, sie um jeden Preis zu erhalten)

Die Kontroversen des arabischen Frühlings entzündeten sich eben genau an Nahrungsmittelmangel, die zu Preiserhöhungen und Knappheit führten. Die Regierungen dieser Länder werden die Bereitschaft Russlands sehr schätzen, sie mit allem Nötigen zu versorgen.

Ein alternatives System

Putin sprach auch direkt eines der wichtigsten Themen an, das die BRICS seit den 2000er Jahren immer wieder erörtert haben und das jetzt wirklich dringend geworden ist – die Gestaltung und Einführung einer internationalen Reservewährung.

Das russische Finanznachrichtensystem ist offen für die Verbindung mit den Banken der BRICS-Länder“.

Das russische MIR-Zahlungssystem baut seine Präsenz aus. Wir prüfen die Möglichkeit, eine internationale Reservewährung auf der Grundlage eines Korbes von BRICS-Währungen zu schaffen“, sagte der russische Regierungschef. Darüber wurden in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder intensive Gespräche geführt mit Ländern wie Iran oder Indien.

Die Einführung einer neuen Reservewährung und die Schaffung eines von den USA und SWIFT unabhängigen Zahlungssystems ist nach den hysterischen westlichen Sanktionen und dem zunehmenden Handel zwischen den BRICS-Staaten unvermeidlich.

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Bis 2030 wird beispielsweise ein Viertel des weltweiten Ölbedarfs von China und Indien kommen, wobei Russland der Hauptlieferant sein wird.

Die „RIC“ in den BRICS-Staaten können es einfach nicht riskieren, von einem G7-dominierten Finanzsystem ausgeschlossen zu werden. Sogar Indien, das versucht mit beiden Seiten Kontakt zu halten und um das sich die USA intensiv bemühen, fängt an, das zu begreifen.

 

Wer spricht für die „internationale Gemeinschaft“?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt repräsentieren die BRICS 40 Prozent der Weltbevölkerung, 25 Prozent der Weltwirtschaft, 18 Prozent des Welthandels und tragen über 50 Prozent zum Weltwirtschaftswachstum bei. Alle Indikatoren sind auf dem Weg nach oben.

Sergey Storchak, CEO der russischen Bank VEG, formulierte es recht diplomatisch: „Wenn die Stimmen der Schwellenländer in den kommenden Jahren nicht gehört werden, müssen wir sehr ernsthaft über die Einrichtung eines parallelen regionalen Systems oder vielleicht eines globalen Systems nachdenken.“

Ein „paralleles regionales System“ wird bereits aktiv zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) und China diskutiert, koordiniert vom Minister für Integration und Makroökonomie Sergey Glazyev, der kürzlich ein beeindruckendes Manifest verfasst hat, in dem er seine Vorstellungen von weltwirtschaftlicher Souveränität darlegt.

Die BRICS stehen für De-facto-Multilateralismus, die Konzentration auf die globale Entwicklung, die Zusammenarbeit für den wirtschaftlichen Aufschwung und die Verbesserung der globalen Governance.

Die USA mit ihrem Gefolge stehen hingegen für die Mentalität des Kalten Krieges, die Ausbeutung der Entwicklungsländer, die gemeinsame Eindämmung Chinas und eine „America-first“-Politik, die die monopolistische „regelbasierte internationale Ordnung“ festschreibt.

Video:

Sie haben über Putin gelacht! Jetzt ist ihnen das Lachen vergangen

Anfang der 2000er Jahre streckte der russische Präsident seine Hand aus, um mit dem Westen und der NATO zusammenzuarbeiten. Doch er wurde brüsk zurückgewiesen, hintergangen und manche lachten sogar über ihn. Jetzt ist ihnen das Lachen vergangen.

Es ist unglaublich, wie Wladimir Putin, der Präsident der Russischen Föderation, hierzulande diskriminiert wird. Dabei sticht vor allem das Selenskij- und Klitschko-Blatt Bild hervor. Vom Kreml-Tyrann ist dort die Rede, vom Kreml-Diktator und Kriegstreiber, vom Kreml-Despoten, von Russlands Diktator und so weiter und so fort.

Das wundert mich nicht, hat die Bild doch ein „besonderes“ Verhältnis zu den beiden Klitschko-Brüdern, die hierzulande Kultstatus genießen. Fast täglich werden sie in Bild-TV als „Kriegshelden“ präsentiert, als tapfere Helden, die ihr Land unnachgiebig gegen die Russen verteidigen.

Im Gegensatz dazu wird uns mantragleich der „böse“, der „dämonische“ Putin vorgeführt. Und so ist es kein Wunder, dass die meisten Deutschen den russischen Präsidenten als den „Teufel“ schlechthin ansehen, der die ganze Welt in Schutt und Asche legen will. Das hatten wir schon einmal. Die westlich-ukrainische Dauerberieselungs-Propaganda macht es möglich. Auch die meisten deutschen Politiker singen eifrig im Chor der „Putin-Hasser“ mit.

Im Gegensatz dazu votieren fast alle meine russischen Freunde für Putin, den sie als den „besten“ Präsidenten ansehen, der sich vom Westen und den Amerikanern nicht auf der Nase herumtanzen lässt und etwas für die Menschen tut.

Ganz anders als der hierzulande noch immer mit Kultstatus bedachte Michail Gorbatschow, den sie als „schwächsten“ Präsidenten sehen, der Schuld war am Zerfall und am Untergang der ehemaligen UdSSR.

Putin streckt die Hand aus

Doch allen Schmähungen zum Trotz übersehen deutsche Politiker und die Einheits-GEZ-Medien wichtige Tatsachen. So etwa, dass der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin im März 2000 in der britischen BBC die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit dem Westen erklärte, einschließlich NATO.

 

Denn Russland sei „Teil der europäischen Kultur“, er könne sich die NATO nicht als Feind vorstellen. Putin schloss auch die Möglichkeit eines Beitritts nicht aus, merkte aber an, dass Russland einer NATO-Osterweiterung nach wie vor ablehnend gegenüberstehe.

Am 25. September 2001 sprach Putin sogar im Deutschen Bundestag und schlug eine „vollwertige Partnerschaft und Zusammenarbeit“ vor. Der NATO-Russland-Rat sollte außerdem gestärkt werden. Das war eine kleine Sensation!

Putins Rede wurde anfangs zwar medial und politisch gefeiert, doch wirkliche Zugeständnisse an die Russen erfolgten nicht. Damit wurde eine historisch einmalige Chance fahrlässig vergeben.

Vom Westen hintergangen

Im Gegensatz zum Angebot des russischen Präsidenten führten die USA und ihre NATO-Vasallen nämlich ihre destabilisierende Politik fort, die da hieß: so viele osteuropäische Länder wie nur möglich in das westliche „Verteidigungsbündnis“ aufzunehmen, im Klartext: immer näher an Russland heranzurücken.

Durch die fortwährende NATO-Osterweiterung fühlte sich Putin letztlich nicht ernst genommen und vom Westen hintergangen. Jahre darauf änderte er dann seine strategische Ausrichtung.

Am 10. Februar 2007 sprach Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz deshalb nicht mehr von einer „Annäherung“, sondern von einer „Bedrohung“, und so fühlte er sich auch – bedroht:

„Es ist offensichtlich, dass es bei der NATO-Erweiterung nicht um die Sicherheit Europas geht. Im Gegenteil: Es ist eine ernst zu nehmende Provokation, die das gegenseitige Vertrauen zerstört.“

Sie haben über Putin gelacht!

Damals hätte man, wenn man im Westen einsichtig gewesen wäre, die Dinge noch in die richtige Richtung lenken können. Doch der Westen, allen voran die Amerikaner, scherten sich wahrlich einen „Dreck“ um die Sicherheitsbedürfnisse der Russen. Das gilt übrigens bis heute.

Der Journalist Andreas Zumach, der bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 dabei gewesen war, sagte:

„Ich habe vor allem dann in der anschließenden Kaffeepause erlebt, wie die politischen, sicherheitspolitischen, militärischen Eliten und auch so manche meiner journalistischen Kollegen gelacht haben über Putin und das einfach nicht ernst genommen haben.“

Die absehbare Folge: Die Beziehungen zwischen dem Westen und der Russischen Föderation wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Die Zeit des Säbelrasselns begann. Dabei stand die Ukraine, der „Vorhof Russlands“, immer mehr im Mittelpunkt.

Bis heute wird Putins ehrlich „ausgestreckte Hand“ negiert oder ins Gegenteil verkehrt. Doch im Gegensatz zu damals lacht heute keiner mehr.

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Quellen: PublicDomain/tkp.at am 30.06.2022

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2 comments on “Die neue multipolare Weltordnung: Russland, BRICS+ gegen G7, NATO – Sie haben über Putin gelacht! Jetzt ist ihnen das Lachen vergangen

  1. Pingback: Il nuovo ordine mondiale multipolare: Russia, BRICS+ vs G7, NATO - Hai riso di Putin! Ora hanno smesso di ridere ⋆ Green Pass News
  2. spiegel.de/panorama/leute/nancy-pelosi-erhaelt-kommunion-im-vatikan-in-den-usa-ausgeschlossen

    thedawnmedia.com/nancy-pelosis-father-was-a-companion-with-mafia-boss/

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