Soziale Fürsorge durch den Staat – der Kampf gegen illegales Glücksspiel

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Der Staat versucht mit dem Schweizer Geldspielgesetz illegales Glücksspiel einzuschränken ⇒ Zugleich wurde das Online Glücksspiel in der Schweiz legalisiert ⇒ Hier mehr!

Schon sehr früh versuchten weltweit viele Staaten das Glücksspiel einzuschränken und oft auch ganz zu verbieten. Das hat sich vom Grundsatz her bis heute kaum geändert, wenngleich es mittlerweile in der Schweiz, aber auch Ländern wie Deutschland kein vollständiges Verbot von Glücksspielen mehr gibt.

Der Staat greift aus verschiedenen Gründen ein

Die Motivation des Staates beim Glücksspiel wie in den Online Casino Schweiz Echtgeld regulierend einzugreifen, rührt aus der Sorge, dass durch einen hohen Anteil der Bevölkerung mit Spielsucht eine Gefahr für die Ordnung im Leben der Menschen und somit auch für den Staat einhergehen kann. Wenn massenhaft Leute über ein vernünftiges Maß hinaus spielen und sprichwörtlich Haus und Hof verlieren, fallen diese Menschen auch dem Staat und der Allgemeinheit zur Last.

Weitere Folgen können ein Anstieg der Kriminalität und ab einem gewissen Punkt auch soziale Unruhen sein. Dem gegenüber steht die Einsicht des Staates, dass man den Spieltrieb der Menschen nicht unterbinden kann.

Ein vollständiges Verbot nutzt jedoch kaum etwas, da sich das Spiel um echtes Geld wie heute in den Online Casinos sonst in die Illegalität bewegen würde, wo der Staat noch weniger Zugriff hat, ganz ähnlich wie bei der Prohibition in den USA in den 30er Jahren. Daher wurden Schweizer Casinos zugelassen und bereits hunderte ausländische Webseiten gesperrt.

Ein schöner Nebeneffekt der Legalisierung des Glücksspiels ist, dass der Staat auch noch Steuern einnehmen kann und somit über eine solide zusätzliche Einnahmequelle verfügt, die so schnell nicht versiegen sollte.

In der Schweiz wurde 2019 das neue Geldspielgesetz eingeführt

Genau das hat man in der Schweiz auch erkannt und letztendlich vor einigen Jahren das Volk gefragt. Heraus kam das Verbot von ausländischen Online Casinos und anderen Glücksspielanbietern im Netz und die Legalisierung von Online Glücksspiel in der Schweiz für in der Schweiz ansässige Plattformbetreiber. Seitdem wurden bislang durch die zuständige Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK elf Konzessionen für Online Casinos an die Betreiber von landbasierten Spielbanken vergeben.

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Die Konzessionen gelten zunächst bis 2024 und müssen dann neu beantragt werden, um die Anforderungen an die bislang gemachten Erfahrungen auch förmlich anzupassen. Mit den bisherigen Konzessionen sind die Online Casinobetreiber angehalten, bestimmte Maßnahmen zum Spieler- und Sozialschutz zu ergreifen. Ein entsprechender Maßnahmenkatalog muss bereits bei der Beantragung einer Konzession vorgelegt werden.

Die Maßnahmen betreffen zum Beispiel die umfassende Aufklärung der Spieler über die Risiken des Glücksspiels. Spieler sollen sich bewusst machen, dass sie beim Spielen an Spielautomaten oder Roulette, Poker oder Blackjack viel Geld verlieren können und daher keinesfalls Geld einsetzen sollten, das sie zum Leben oder zum Bezahlen von Rechnungen benötigen. Selbstverständlich muss auch eine Prüfung des Alters der Spieler stattfinden, sodass sich niemand im Online Casino anmelden kann, der noch nicht volljährig ist.

Darüber hinaus müssen die Online Casinos das Spiel ihrer Spieler laufend überwachen. Spieler, die ein auffälliges Spielverhalten an den Tag legen, sind gezielt anzusprechen und es müssen in diesen Fällen auch die wirtschaftlichen Verhältnisse überprüft werden. Macht ein Spieler freiwillig keine Angaben, ist er umgehend zu sperren. Ergeben sich andererseits Hinweise, dass die normale Lebensführung des Spielers aufgrund der Höhe der Einzahlungen und Einsätze gefährdet sein könnte, muss ebenfalls eine Sperre im Online Casino erfolgen.

Steuern auf Online Glücksspiel

Neben den Maßnahmen zum Spielerschutz wurde auch eine Steuer für die Glücksspiele eingeführt. Die Betreiber der Online Casinos müssen seitdem je nach konkreter Ausgestaltung der Konzession sowie nach Höhe der Einnahmen eine Spielbankenabgabe zwischen 40 und 80 % des Bruttospielertrages aus den Spielen anteilig an die Kantone und anteilig an die AHV entrichten.

Insgesamt haben alle Schweizer Spielbanken zusammen im Jahr eine Spielbankenabgabe von 273 Millionen Schweizer Franken entrichten müssen. Der gesamte Bruttospielertrag lag im selben Jahr bei 640 Millionen Schweizer Franken.

Quellen: PublicDomain am 15.07.2022

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