Unterirdische Vakuumzüge: Ein Traum von Hochgeschwindigkeit oder vertuschte Wirklichkeit? (Video)

Es klingt nach Science Fiction. Schon bald könnten in einer Kapsel Menschen mit bis zu über 1000 Stundenkilometer durch eine Röhre gleiten.

Seit Tech-Unternehmer Elon Musk die Idee vorgestellt hat, wird auf der ganzen Welt an Vakuumröhrenzüge getüftelt. Ganz neu ist das Konzept nicht. Vor mehr als 40 Jahren hatte schon die US Denkfabrik Rand Corporation die Idee. Von Frank Schwede

Die Passagiere der legendären Concorde bezeichneten das Überschall-Verkehrsflugzeug gerne als „Zeitmaschine“. Vakuumröhrenzüge könnten künftig die längst ausgemusterte Lady um Nasenlängen toppen.

Das von Elon Musk 2013 vorgestellte Hochgeschwindigkeits-Verkehrssystem, bei dem sich Kapseln in einer weitgehend luftleeren Röhre auf Magnetfeldern gleiten, könnte die Strecke zwischen dem europäischen Festland und den USA noch schneller zurückzulegen.

Doch sein Unternehmen „Hyperloop One“, das sich mit der praktischen Umsetzung des Hyperloop-Konzepts befasste, wurde Ende 2023 aufgrund fehlender Aufträge geschlossen. Doch tot ist das Konzept damit noch lange nicht.

Vakuumröhrenzüge, Vactrains, können eine Geschwindigkeit von bis 4000 Stundenkilometer und mehr erreichen und die Reisezeit von Europa in die Vereinigten Staaten auf nur eine Stunde verkürzen. Das entspricht der fünf- bis sechsfachen Schallgeschwindigkeit.

Das klingt nach Science Fiction. In Filmen wie „Star Trek“ und „Logan´s Run“ ist diese Art Technologie längst Alltag – zumindest auf fremde Planeten. Auch in der dystopischen Zukunft von „Fahrenheit 451“ beschreibt Ray Bradbury einen lautlosen, luftbetriebenen Zug, der geräuschlos durch einen Schacht in der Erde gleitet.

Bereits 1799 entwickelte und patentierte George Medhurst aus London einen atmosphärischen Eisenbahnzug, der Personen und Güter durch weitgehend luftleere Röhren transportieren konnte. (DUMBs: Die Wahrheit unter unseren Füßen: Beherbergen geheime Untergrundstädte bereits die Zukunft der Menschheit? (Video))

1888 entwarf Michel Verne, der Sohn von Jules Verne, in seiner Kurzgeschichte mit dem Titel „Der Express der Zukunft“ die Idee eines pneumatischen Untergrund-Transportsystems, das eine Passagierkapsel in einem transatlantischen Tunnel mit Geschwindigkeiten von bis 1800 Stundenkilometer unter dem Atlantischen Ozean von Boston nach Liverpool in zwei Stunden und vierzig Minuten befördern könnte.

In den 1930er Jahren wurden in den USA mehrere Artikel über Vactrains in Magazinen wie Mechanix veröffentlicht, während zwischen den 1950er und 1980er Jahren Vakuumzüge häufig in Science-Fiction-Zeitschriften und Comics auftauchten.

Von der Zukunftsvision zur Wirklichkeit

Das futuristische Transportmittel spielt auch in Gene Roddenberrys Filmen „Genesis II“ und „Planet Earth“ aus den 1970er Jahren eine zentrale Rolle – genau zu der Zeit, als die US Denkfabrik Rand Corporation die Idee auf dem Schirm hatte und ein unterirdisches Zugsystem in einem Vakuumtunnel mit elektromagnetischem Antrieb vorschlug, dass die Strecke von New York nach Los Angeles in nur einer halben Stunde zurücklegen sollte.

Die Idee dazu stammte von Robert M. Salter, dem Pionier der Überwachungssatelliten-Technologie. Für weniger als 1 US-Dollar, fantasierte Slater, könnten Menschen bald in großen Passagierzügen mit bis 4.800 Stundenkilometer die gesamten USA durchqueren – und das in nur 1 Stunde.

In einem Interview mit der Los Angeles Times erörterte Salter, wie einfach die US-Regierung mit den damals verfügbaren Technologien ein Röhrenbahnsystem bauen könnte. Da die Magnetschwebebahn-Technologie noch in den Kinderschuhen steckte, schlug er vor, zunächst Stahlräder zu verwenden.

Als Hauptgrund der Einführung des Röhrenbahnsystems nannte Salter die Minderung von Umweltschäden. Er wies darauf hin, dass die Energie, die für Start und Flug eines Flugzeugs aufgewendet wird, unwiederbringlich verloren geht.

Es handelt sich seinen Worten nach um verschwendete Energie. Sein Very High Speed Transit System würde nicht nur sehr wenig Energie zum Beschleunigen benötigen, sondern beim Bremsen sogar Energie zurückgewinnen.

Salters plante einen langen, unterirdischen Tunnel, der sich von New York bis Los Angeles erstrecken sollte, mit nur wenigen kurzen Zwischenstationen. Im Innern des Tunnels sollte die Luft weitgehend abgesaugt werden, wodurch ein Vakuum mit dem nötigen atmosphärischen Druck entstünde.

Der Zug sollte magnetisch schweben, was ihm, laut Salters Vorschlag, theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 22.500 Stundenkilometer ermöglichen würde. Zum Vergleich: Die Concorde erreichte eine Geschwindigkeit von knapp 2. 158 Kilometern in der Stunde. Salters Zug wäre also zehnmal schneller.

Salter wollte nicht nur die Umwelt verbessern. Ihm waren auch Aspekte der Lebensqualität wichtig. Flugzeuge sind unglaublich laut, Flughäfen beanspruchen riesige Flächen, und der Verkehr rund um einen Flughafen verursacht immense Staus.

1 2

Die Entwicklung eines unterirdischen Hochgeschwindigkeits-Verkehrssystems würde viele dieser Probleme lösen, war sich Salter sicher. Auch Überschallflüge lehnte der Ingenieur aufgrund des Überschallknalls und der schädlichen Emissionen ab.

Offiziell scheiterte das Konzept an den enormen Baukosten. In zahlreichen Netz-Artikeln und Video-Interviews wird dagegen noch heute von sogenannten Whistleblowern behauptet, dass Salters Hochgeschwindigkeitsbahn im Rahmen schwarzer Projekte für die Elite umgesetzt wurde und bis heute vom Militär geheim gehalten wird.

Ob die Information der Wahrheit entspricht, sei dahingestellt, allerdings gilt zu bedenken, dass so ein riesiges Projekt nicht auf Dauer vor den Augen der Öffentlichkeit geheim gehalten werden kann.

Seltsam ist auch, dass Whistleblower nie Fotos oder Filmaufnahmen vorlegen, sondern immer nur Behauptungen aufstellen, ohne dafür handfeste Beweise vorzulegen.

Das zu Grunde liegende Prinzip blieb immer gleich

Der Bau des Transit-Systems mit Anbindung aller wichtigen Städte sollte nach Schätzungen Salters bis zu 1 Billion US-Dollar kosten – heute wären es vermutlich 3,5 Billionen Dollar.

Neben der Rand Corporation hat sich auch die Susquehanna Corporation aus Englewood, Colorado, mit dem Konzept beschäftigt. Der Hersteller plante, die Passagierkapsel per Wasserdampf mit einer Geschwindigkeit zwischen 600 und 3000 Stundenkilometer in Betrieb zu nehmen.

 

Salter war nicht der eigentliche Erfinder der Vakuumzug-Technologie. Das war der US-amerikanische Ingenieur und Raketenpionier Robert Goddard vor bereits mehr als 100 Jahren.

Nicht zufrieden damit, die weltweit erste Rakete mit Flüssigtreibstoff zu entwickeln und zu bauen, entwarf Goddard schließlich Prototypen für Schnellverkehrssysteme, die große Städte in den USA miteinander verbinden sollten, darunter war auch ein Vakuumzug.

Im Laufe der Geschichte entstanden verschiedene Konstruktionen dieser Art. Das zu Grunde liegende Prinzip blieb immer gleich: Die Luft wird aus einem abgedichteten Tunnel gepumpt, durch den Züge oder Transportkapseln befördert werden – ähnlich wie bei der Rohrpost.

Die Vakuumröhren werden durch Gestein gebohrt oder wie herkömmliche Gleise ober- oder unterhalb der Erdoberfläche verlegt. Einige Konstruktionspläne ermöglichen sogar die Überquerung von Ozeanen mithilfe von großvolumigen, in einer festen Tiefe verankerten Röhren.

Nach Worten von Ernst G. Frankel, Professor für Maschinenbau und Ozeantechnik am Massachusetts Institute of Technology, besteht der Vorteil einer Vakuumröhre darin, dass man damit eine sehr hohe Geschwindigkeit erreichen kann.  Die ist möglich, da der Luftwiderstand, der den Zug abbremst, ausgesprochen gering ist.

Der Bau entsprechender Röhren ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch eine logistische Herausforderung, die mit einer herkömmlichen Tunnelbohrmaschine kaum zu bewerkstelligen sein wird – doch welche Technologie ist dafür erforderlich?

Als geeignetes Mittel erweist sich eine nukleare Tunnelbohrmaschine (Atomic Subterrene) .Ein technisches Konzept, das in den 1960er und 1970er Jahren, insbesondere vom Los Alamos National Laboratory, erforscht wurde.

Bei der Technologie  handelt sich dabei um eine Maschine, die Tunnel nicht durch mechanisches Bohren, sondern durch Schmelzen von Gestein und Erde mittels nuklearer Hitze erzeugen soll.

Hochtechnologie zum Bau der Röhren

Dazu nutzt das Gerät einen kleinen, kompakten Kernreaktor, der eine Temperatur von über 1000 °C erzeugt. Die Hitze wird über flüssiges Lithium an der Vorderseite der Maschine geleitet, um das Gestein zu schmelzen.

Während sich die Maschine vorwärts bewegt, wird das Gestein in Magma verwandelt, das abgekühlt eine glatte, glasartige Wand im Tunnel bildet, die keine zusätzliche Befestigung benötigt.

Mit dem Schmelzverfahren können theoretisch unbegrenzt tiefe Tunnel gebohrt werden, da auch extrem harte Materialien schmelzen. Das Konzept wurde in den 1970er Jahren patentiert (US Patent 3, 693,731), jedoch nie in großem Stil in der Praxis realisiert. Möglicherweise wurde lediglich ein Prototyp gebaut. Genaue Information dazu sind nicht bekannt.

Auch wenn die Idee der Vakuumzug-Technologie nicht neu ist, scheint die Idee langsam Form anzunehmen. Bereits Ende der 1990er Jahre, also lange vor Elon Musk, schlug der US-amerikanische Ingenieur Daryl Oster, Inhaber des Patents für ein sogenanntes Vakuumröhren-Transportsystem, die Umsetzung des Konzepts vor.

Seine Idee nennt sich ET3, was für Evacuated Tube Transport Technologies steht. ET3 soll nicht nur wie ein Schnellzug auf langen Strecken funktionieren, sondern in Zukunft auch U- und S-Bahnen ersetzen, in dem es in großen Städten auch ein Netz aus Neben- und Zwischenstationen verbindet.

Die Kapseln von 1,5 Meter Durchmesser soll vier bis sechs Personen Platz bieten und auf einem Luftbett gleitend 600 bis 10.000 Stundenkilometer erreichen. Oster denkt von Anfang an in großem Stil.

Er glaubt, sein ET3 könne irgendwann den ganzen Erdball überziehen, sodass man vielleicht schon bald in Hamburg am Hauptbahnhof einsteigen und eine Stunde später in Manhattan aussteigen kann.

Osters Unternehmen plant nicht, das Schienennetz selbst zu bauen. Stattdessen verkauft er Lizenzen für seine patentierte Technologie. Bisher wurden nach eigenen Angaben mehr als 60 Lizenzen verkauft. Allein 12 davon gingen nach China, wo ebenfalls mit Hochdruck an der Vakuumzug-Technologie gearbeitet wird.

Ein Hauptprojekt in Datong, Shanxi, absolvierte bereits 2024 erfolgreiche Tests in einer Niedrigvakuumröhre. Sie erlaubten bereits Geschwindigkeiten von bis zu 700 Stundenkilometer auf einer 400-Meter-Strecke.

Die Züge schweben mittels Hochtemperatur-Supraleiter in einer Luftarmen Röhre, um den Luftwiderstand zu minimieren. Das geplante Ziel ist ein „fliegender Zug“, der Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Stundenkilometer erlaubt, um die Reisezeit von Shanghai nach Hangzhou auf 15 Minuten zu verkürzen.

China ist weltweit das einzige führende Land bei der Umsetzung der Magnetschwebebahn-Technologie und treibt auch die Vactrain-Technik intensiv voran, um den Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene zu revolutionieren.

Die Zukunft könnte also bald der Schiene, oder besser gesagt der Vakuumröhre  gehören.

Gene Decode (Pseudonym) hat eine Fülle historischer Dokumente entdeckt, die den Bau von bis zu 10.000 unterirdischen Militärbasen (DUMBs) in den USA und weltweit belegen.

Diese Basen sind durch Hochgeschwindigkeitszüge mit Magnetschwebebahn (MagLev) verbunden, die Überschallgeschwindigkeiten von bis zu 16.000 km/h erreichen können. Die DUMBs wurden mit modernsten Bohrmaschinen errichtet und werden von mobilen Kernreaktoren angetrieben.

Decode behauptet er hat historischen Dokumente, Zeitungsartikel und Patentanmeldungen „gefunden“ und die Bautechniken, Standorte und die miteinander verbundenen Magnetschwebebahnsysteme für dieses weltweite Netzwerk von Tunneln und DUMBs aufzeigen.

Gene Decode ist ein über 20-jähriger Veteran der US-Marine, der während seiner Militärkarriere auf fünf verschiedenen U-Boot-Klassen diente. 1992 hatte er eine Nahtoderfahrung, in der er Informationen aus dem Jenseits empfing, die ihm offenbarten, wie die Erde von dunklen Mächten beherrscht wird.

Zudem erlangte er erweiterte Fähigkeiten wie Fernwahrnehmung. Kurz darauf schied er aus der US-Marine aus und erforscht seither anomale Phänomene und entlarvt die Elitegruppen – sowohl menschliche als auch außerirdische –, die unseren Planeten im Geheimen kontrollieren.

 

Beide Titel u. A. bei Amazon verfügbar: DUMBs und DUMBs 2

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 04.03.2026

About aikos2309

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert