Ley-Linien: Das geheime, unsichtbare Gitternetz um die Erde (Video)

Machu Picchu, Stonehenge, die Pyramiden von Gizeh und die Moai auf den Osterinseln wurden auf geheimnisvollen Linien errichtet, die den gesamten Erdball umspannen. Geomanten bezeichnen sie als Ley-Linie oder Drachenlinie, die Iren nennen sie Feenpfad.

Alten Zivilisationen waren die Linien bekannt. In der Antike wurden sie zur Navigation, zur Heilung und zum Erreichen höherer Bewusstseinszustände auf der Astralebene genutzt – heute wird den Energielinien keine Bedeutung mehr beigemessen. Von Frank Schwede

Geomantie ist die Kunst, Lebensräume nach den Bedürfnissen der Seele im Einklang mit der Ortskraft zu gestalten. Somit ist die Geomantie das geisteswissenschaftliche Pendant zur Geologie. Poetisch ausgedrückt ist die Geomantie die Kunst, die Handlinien der Erde zu lesen.

Geomantiker gehen davon aus, dass die Erde als Körper mit einem Gitternetz aus Meridian- und Akupunkturlinien durchzogen ist. In der Antike nutzten die Menschen diese Form von Energie für die Navigation, für zeremonielle Rieten, zur Heilung, zur Entfaltung übersinnlicher Fähigkeiten oder als Zugang zu anderen Realitäten.

Eines Tages verschwand dieses uralte Wissen aus den öffentlichen Aufzeichnungen und Bibliotheken. Es wurde entfernt, weil es das Potential besaß, die Menschen zu ermächtigen – das musste die Elite unbedingt verhindern.

Das geheime Wissen wurde ab dem Mittelalter vor dem einfachen Volk verborgen und als bloße Fantasie und Mythologie abgetan, während uralte Zivilisationen durch genau diese unsichtbaren unterirdischen Pfade miteinander verbunden waren.

Auch wenn wir nicht dazu in der Lage sind, die geheimnisvollen unterirdischen  Pfade mit unseren Augen zu sehen, heißt das nicht, dass sie nicht existieren. Viele heilige Stätten sind genau auf diesen Linien ausgerichtet. Vielfach wurden sie in der Vergangenheit als Handelsroute oder für Pilgerfahrten genutzt – zum Teil sogar noch heute.

Entstanden ist der Begriff Ley-Line durch den britischen Amateur-Archäologen und Hobbyfotografen Alfred Watkins. Watkins gilt übrigens noch heute als Entdecker der Meridiane.

Dem Briten fiel bei seinen Wanderungen im Jahr 1920 auf, dass in dem Dorf seiner Heimat Hertfordshire mehrere alte Ruinen auf umliegenden Hügeln augenscheinlich in einer geraden Linie angeordnet waren. Das machte Watkins stutzig.

Er beobachtete das Phänomen auch an anderen Stellen in seiner näheren Umgebung und schloss bald daraus, dass es offenbar ein Netzwerk gerader Wege gibt, das historische Bauwerke in England miteinander verbindet.

Anfangs glaubte Watkins, es seien alte Handelspfade, die sich einfach so schnurgerade, ohne Rücksicht auf Hindernisse wie Moore, Wälder und Höhenzüge und Ähnliches, quer durch die Landschaft ziehen.

Die Pfade waren umsäumt von uralten Grabhügeln, Kultstätten, prähistorischen Siedlungen, Menhiren, Kirchen, Burgen, Wegkreuzungen und heilige Quellen. Watkins bezeichnet die Pfade als Ley-Line. Der Grund ist: viele Orte, die sich auf diesen Pfaden befinden, enden mit ley.

Watkins war nicht der Einzige, der sich mit den altertümlichen Pfaden beschäftigte. Auch der britische Altertumsforscher William Stukeley war fasziniert von der Idee, dass von den Pfaden eine starke, geradezu magische Energie ausgeht.

Viele Stätten entlang dieser Linien haben sich im Laufe der Geschichte zu Zentren von Reichtum, Einfluss und Macht entwickelt – sie sind auf der ganzen Welt zu finden. Ganze Metropolen entstanden und wurden zum Inbegriff von Handel, Wirtschaft, Finanzen und  politischer Macht.

Eine der bekanntesten Ley-Linien in Großbritannien ist die St.-Michael-Line, die am St. Michael´s Mount in Cornwall beginnt und auf Hopton on Sea in Norfolk endet. Die Linie erstreckt sich weit über Stonehenge und anderen heiligen Stätten Großbritanniens hinaus und bildet weit verzweigte Bahnen, die sich über den gesamten Erdball erstrecken.

Ein zentraler Knotenpunkt dieses mächtigen globalen Energie-Netzwerks, das über die Osterinseln, Machu Picchu und Angkor Wat verläuft,  ist die Cheops-Pyramide von Gizeh.

Machu Picchu in Südamerika wird von Geomanten gerne als primärer Wirbelpunkt im Erdgitternetz betrachtet. Mächtige Megalith-Stätten wie Machu Picchu sind übrigens auf der ganzen Welt zu finden.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass Tempel, Paläste und andere heilige Bauwerke genau auf diesen Pfaden oder Linien errichtet wurden.  Ley-Linien dienten sogar noch in der späten Antike als Navigationssystem.

Außerdem waren sich antike Zivilisationen darüber im Klaren, dass es über diese Pfade möglich ist, Zugang zu höheren Bewusstseinsebenen zu erlangen – und vielleicht ist es sogar möglich, auf ihnen große Entfernungen zurückzulegen.

Europaweites Netzwerk St. Michel-Line

Eine der berühmtesten Linien ist das „Schwert es Heiligen Michael“. Laut einer alten Überlieferung verbindet die Linie von Nordwest quer durch Europa bis Südost sieben heilige Klöster miteinander. Also von Irland bis nach Israel .

Sie beginnt in Skellig Michael (Irland) und führt über St. Michels Mount (England), Mont Saint Michel (Frankreich),  Sacra di San Michele (Italien), San Michele Arcangelo (Italien), Kloster Panormitis (Griechenland) ins Karmelkloster Stella Maris in Israel.

Diese Linie ist exakt auf den Sonnenuntergang zur Sommersonnenwende ausgerichtet und die drei größten Heiligtümer Mitteleuropas befinden sich im gleichen Abstand zueinander.

Alle sieben Stätten ist eines gemeinsam: Sie sind dem Anführer der himmlischen Heerscharen geweiht und liegen abgeschieden auf Inseln, Felsen oder fernab der moderne Zivilisation und werden noch heute gerne auf Pilgerreisen besucht.

Der Legende nach zeichnet diese Linie den Stoß der Himmlischen Waffe nach, mit der Erzengel Michael den abtrünnigen Engel Luzifer in die Hölle schleuderte, wie es in der Offenbarung des Johannes beschrieben wird.

Diese geheimnisvolle Linie und die damit verbundenen Heiligtümer bleiben wohl für immer ein faszinierendes Rätsel, gleichzeitig inspirieren sie den Geist und erinnern an die tiefe spirituelle Bedeutung, die Erzengel Michael in der christlichen Tradition noch heute inne hat.

Die Frage „Quis ut Deus?“ (Wer ist wie Gott?) wird traditionell mit Erzengel Michael in Verbindung gebracht und spiegelt gemäß der Heiligen Schrift und Tradition den Kampf wider, der im Himmel zwischen den Kräften des Lichts und der Finsternis ausgetragen wurde.

Die Klöster auf der St. Michaels-Linie wurden fortan als heilige Festungen und spirituelle Zufluchtsorte betrachtet – also als Orte des Schutzes vor den dunklen Mächten. Diejenigen, die ihnen angehörten, sahen sich oft als spirituelle Krieger des Lichts, die sich der Bewahrung und Verteidigung der menschlichen Seele verschrieben hatten.

Entlang der Ley-Linien kommt es häufig zu einer Vielzahl paranormaler Erscheinungen; diese Tatsache ist in der irischen Mythologie weithin bekannt und hat sich in einigen Regionen bis zum heutigen Tag erhalten.

Es herrscht allgemein der Glaube vor, dass das „Stören dieser Pfade“, sei es durch Bebauung, Blockierung oder Zerstörung der „Feenbäume“, die die Pfade markieren, schweres Unglück zur Folge hat – das reicht von Krankheit und Tod bis hin zu schwerem Missgeschick.

Viele große und bedeutende Städte weltweit sind entlang der Ley-Linien errichtet worden und zählen heute zu bedeutenden Finanzzentren. Ein herausragendes Beispiel ist London mit einem ausgesprochen interessanten  geometrischen Muster sowie einem Netzwerk aus Ley-Linien.

Auf magischen Pfaden wandern

Eine bedeutende Linie bildet ein Dreieck, das Boudiccas Mount in Hampstead Heath mit dem Tower of London und dem West Brompton Cemetery verbindet.

Doch die wichtigste ist die Coronation Line, die von St. George´s Hill in Surrey nach Leytonstone und weiter nach Essex verläuft. Sie verbindet die Londoner Friedenspagode, Big Ben, die St. Pauls Kathedrale, Westminster Abbey, den Oxo Turm und St. Mary Aldermanbury Garden. Die Coronation-Line ist Teil des größten geomantischen Gitters von London – eine Menge Mythen und Legenden ranken um diesen bedeutungsvollen Pfad.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass sich häufig im direkten Umfeld megalithischer und heiliger Stätten im Vereinigten Königreich, in Europa und sogar weltweit Militärbasen und anderen Arten von bedeutenden Anlagen befinden.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die obersten Ebenen des militärisch-industriellen Komplexes Kenntnis über das Wissen dieser Stätten haben und es für ihre eigene Forschungs- und Technologiezwecke nutzen.

Häufig kommt es entlang von Ley-Linien zu UFO-Sichtungen – eine Verbindung zwischen dem Auftauchen unbekannter Flugobjekte und den Linien ist sehr wahrscheinlich.

Es wird vermutet, dass die Besatzungen der Objekte die Linien als Energiequelle, quasi als eine Art Tankstelle nutzen. Das würde erklären, warum sich die Objekte mit hoher Geschwindigkeit zwischen verschiedenen Orten bewegen können.

Jeder der irischen und britischen Druiden, die geistige und politische Elite der alten Kelten,  war sich der Tatsache bewusst, wie unterirdische Wasserläufe unterhalb der Ley-Linien verlaufen und dass natürliche, elektrische Ströme in bestimmten Gebieten Englands von großer Kraft geprägt waren und wohl auch heute noch sind –  jener Insel, die einst Albion hieß und erst später zu Britannien wurde.

Vermutlich war es so, dass okkulte Technologie aus der Zivilisation von Atlantis während der vorsintflutlichen Epoche und des Jungpaläolithikums heimlich auf die Britischen Inseln verbracht wurden, wo sie auch erforscht wurde.

Die Universität von Oxford und Cambridge wurde auf einer Ley-Linie errichtet. Zu   jener Zeit, als Großbritannien noch Albion hieß, dürften die Universitätsstandorte druidische Schulen gewesen sein.

Albion war eine gänzlich andere Landschaft, bevor die Römer dort einfielen. Julius Cäsars erster Befehl bei seiner Ankunft an den Küsten Britanniens lautete: sämtliche Druiden vernichten und alle heiligen Stätten zerstören. Und so fragt man sich noch heute, ob das Römische Reich jemals wirklich untergegangen ist  oder ob es lediglich im Schatten der Gesellschaft verschwunden ist.

Natürliche, elektrische Ströme

Ley-Linien sind natürliche, elektrische Ströme oder energetische Resonanzen des Planeten Erde, die unter der Erde fließen. In Großbritannien wird diese Form von Elektrizität auch als „West Country Earthlights“ und „Avebury Circle Lights“ bezeichnet.

Alfred Watkins verfasste drei sehr bedeutende Bücher, in denen er bestätigt, dass Ley-Linien in exakten Ausrichtungen quer durch das Vereinigte Königreich Großbritanniens verlaufen.

Der britische Naturphilosoph John Michell kommt in seinem Werk „So ist die Welt gebaut“ zu dem Schluss, dass bereits den Baumeistern von Stonehenge, und der Cheops-Pyramide die „Quadratur des Kreises“ bekannt war und dass sie diese Beziehung in ihre Konstruktion einbauten.

heute als Entdecker der Meridiane.

Er stellte die These auf, dass es ein wohlkonzipiertes System aus weltweit vernetzten psychischen Zentren gibt, das bereits von den Bewohnern von Atlantis genutzt wurde.

Gleichzeitig sehen wir, dass bedeutende antike Stätten sehr akkurat nach der Heiligen Geometrie angelegt worden sind und dass dieses Wissen bei den antiken Baumeistern offenbar bekannt war.

Orte wie Stonehenge sowie das neolithische Henge namens Avebury Circle gelten als neolithische Tempel mit ausgeprägter elektrischer Potenz, die Ley-Linien und Energien mit einbezogen.

Von den irischen und britischen Druiden wurden diese Stätten verehrt. Einerseits weil sie für ein geistiges und körperliches Wohlbefinden sorgten, andererseits weil es möglich war, über die Schnittpunkte der Ley-Linien in Gestalt eines dimensionalen Portals Zutritt zur Astraleben zu erlangen.

Ob die amerikanischen Ureinwohner, die Aborigines, die Inkas, die Maya – jede antike Zivilisation verstand die tiefere Bedeutung der Ley-Linien. Heute hingegen herrscht auf diesem Gebiet ein hohes Maß an Skepsis, weil die Kenntnisse jenseits der Mainstream-Wissenschaft liegen.

Tatsache ist: Ley-Linien, Drachenlinien, Gesangslinien, Geistlinien und Feenpfade existieren bereits seit der Geburt unseres Planeten und bilden ein aktives Gitternetz, das sich über die gesamte Erde erstreckt

Sie mögen zwar ruhend erscheinen, doch sind sie vollkommen aktiv, sobald man sich ihrer Existenz bewusst wird. Sie helfen dabei, Zugang und Wissen und einem tieferen Verständnis jener Realität zu erlangen, in der wir uns befinden.

Viele Geomantiker glauben, dass Ley-Linien einen verschlüsselten Code einer frühen mystischen Wissenschaft enthalten, die die Existenz von Energiekanälen anerkannte sowie deren Rolle in, auf und über der Erde – vor allem in Bezug auf die Lebewesen unseres Planeten.

heute als Entdecker der Meridiane.

Im Mittelalter haben die alten Meister die Energie der Ley-Linien sogar in Steine konserviert. Wer das Steinmehl eines durch die Energie der Ley-Linien besetzten Steins in einem Amulett trug, hatte die Weisheit seiner Ahnen immer bei sich.

Ley-Linien spielten in der Besiedlungsgeschichte eine zentrale Rolle und könnten tief in die Wurzeln von Atlantis und Lemuria zurückreichen.

Video.

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 26.05.2026

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