Merz gegen Trump eskaliert: die USA ziehen 5.000 Soldaten aus Deutschland ab

Nach Kritik von Merz am Iran-Feldzug ziehen die USA 5.000 Soldaten aus Deutschland ab. Es ist der Höhepunkt einer Eskalation zwischen Trump und Merz.

Zum ersten Mal ziehen die USA Truppen aus Deutschland als „Strafaktion“ ab. Für viele wirkt das absurd: Normalerweise würde ein Land sich befreit fühlen, wenn ausländische Soldaten abziehen. In Deutschland sieht die politische Klasse darin jedoch eine Bestrafung.

Nach scharfer Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz am US-Militäreinsatz im Iran kündigte das Weiße Haus den Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland an – quasi eine Erziehungsmaßnahme.

Der Abzug soll sofort beginnen und binnen drei Monaten abgeschlossen sein. „Deutschland kritisiert unsere legitime Selbstverteidigung, während es sich gleichzeitig unter dem amerikanischen Schutzschirm sicher fühlt. Das passt nicht zusammen“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social.

Tatsächlich haben die USA noch nie so plötzlich und explizit als Strafe Truppen aus Deutschland abgezogen. 2020 hatte Trump bereits den Abzug von rund 12.000 Soldaten angeordnet, doch der damalige Wahlsieger Joe Biden stoppte dies.

Ansonsten erfolgten US-Truppenreduzierungen bisher geordnet – vor allem nach der Niederlage der Sowjetunion im Kalten Krieg und nach der Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands.

Trump hat nun offenbar einen willkommenen Vorwand gefunden. Nachdem Merz in einer Regierungserklärung den US-geführten „Iran-Feldzug“ als „militärisch wirksam, aber strategisch hoch riskant“ bezeichnet hatte, setzt er um, was er bereits 2020 wollte. In Washington werden Merz’ Aussagen als „Verrat an gemeinsamen Werten“ gewertet.

Betroffen sind vor allem Standorte in Bayern und Rheinland-Pfalz, darunter Teile des 2. US-Kavallerie-Regiments und Logistikeinheiten.

Das politische Establishment in Berlin und Brüssel ist sichtlich unruhig. NATO-Generalsekretär Mark Rutte sprach von einem „schweren Rückschlag für die kollektive Verteidigung“.

Frankreichs Präsident rief zu einem „europäischen Verteidigungspakt der zweiten Generation“ auf. Genau darin liegt die große Gefahr: der schleichende Niedergang der NATO zugunsten einer stark zentralisierten EU-Verteidigungsstruktur, in der nationale Souveränität noch weniger zählt und auch neutrale Staaten wie Österreich oder die Schweiz eingebunden werden könnten.

Besonders Emmanuel Macron dürfte darauf nur warten.

In Berlin bemüht man sich derweil um Schadensbegrenzung. Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) reist bereits nächste Woche nach Washington.

Wirtschaftsexperten rechnen mit Einbußen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro jährlich für die betroffenen Regionen. Man hat sich nicht nur militärisch auf US-Soldaten verlassen, sondern sie auch wirtschaftlich genutzt.

Merz schlägt souveränistische Töne an und erklärt, Deutschland lasse „sich nicht erpressen“. „Wir stehen zu unseren Werten – auch wenn das in Washington gerade nicht gefragt ist.“

Eine Aufklärung zum Nord-Stream-Anschlag bleibt indes weiter unerwünscht.

Die transatlantischen Beziehungen haben einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Quellen: PublicDomain/tkp.at am 02.05.2026

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About aikos2309

5 comments on “Merz gegen Trump eskaliert: die USA ziehen 5.000 Soldaten aus Deutschland ab

  1. Entschuldigt Leute, aber was sind 5000 Mann, wenn die USA 250000 im Land hat.

    Das ist entbehrliches Kanonenfutter. Trump weiß, dass wenn er zu viel Besatzungstruppen abzieht kollabiert seine Kolonie und damit die Kontrolle über Europa.

    5000 unter bemittelte Amerikaner, die in den sicheren Tod geschickt werden.

    Trump, wird im Pentagon ein und aus gehen und mögliche Taktiken überprüfen und entsprechende Strategien ausarbeiten. Palantir und Co zeigen wahrscheinlich noch kein Szenario, bei dem es erneut losgeht.

    Er spielt auf Zeit, er hat die Amerikaner verarscht in dem er vor dem Kongress sagte er führe keinen Krieg und damit sind die 60 Tage egal, was ist es dann, wenn er keinen Krieg angezettelt hat, ein Schoßhund der Israelis, die bellen und die Amerikaner losrennen.

    Tja und der Kongress, winselt wie Schoßhündchen, wie sie mal so sind und bewilligen den Terrorkrieg gegen die Menschheit.

    Bei den Zwischenwahlen wird er wohl doch gewinnen, ich sehe es an den Artikel aus Wirtschaft und Politik in den USA, ein so armseliges Volk…

    Die Deutschen mit den Blackrock Star an der Spitze, wird das Übrige Unternehmen in den glorreichen Untergang auf nach …..

    Macht euch auf einige Überraschungen gefasst, 2027 wird keine gradlinige Entwicklung sein.

    1. novatime, D kollabiert ohnehin, egal wie viele Soldaten Trump noch hier hat ! Und mit D geht auch die EU, die liegt eh schon auf den Sterbebett ! Harte dunkle Zeiten liegen vor uns !!!

      1. Wir gehen ganz sicher nicht mit euch unter, wir sind es schon seit jahrzehnten, jahrhunderten gewohnt, ohne Verlass auf irgendwelche Politik, zu überleben. Wieso „flüchten“ soviele Deutsche nach Portugal? Nach Spanien? Und meinen dann auch noch, uns mit ihrem herrschaftlichen Dasein zu dominieren? In der EU gehen nur die reichen Sklaven unter. Die Arroganten, die Verweichlichten etc. Wir haben hier keine Angst, aber schön wäre es, wenn ihr mal eurem Black Rock-Jüngling dem Marsch blasen würdet.

  2. novatime, das läuft alles nach Plan.
    Diese 250.000 Mann können schon aus logistischen Gründen gar nicht immerhalb eines Jahres abgezogen werden.
    Diese 5000 Mann sind nur der Beginn des Rückzugs und wird sich über Jahre hinweg weiter fortsetzen, denke für alle 250.000 Mann sind ca 5 Jahre für einen geordneten Rückzug eingeplant.
    Denn wenn es dann zum Krieg von Europa/Deutschland und Amerika kommt, wären ja die stationierten 250.000 amerikanischen Soldaten in der Falle.
    Amerika will mit dem Abzug verhindern das 250.000 seiner Soldaten in der Falle sitzen.

    Es wird zum Krieg Amerika gegen Europa/Deutschland kommen.
    Russland ist das egal, und werden da nicht eingreifen, beobachten das nur aus der Ferne.

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