
Im 19. Jahrhundert wurden weltweit Großstädte Opfer verheerender Brände, Seuchen und Naturkatastrophen. Oft mussten die betroffenen Städte vollständig neu aufgebaut werden. Ihr historischer Ursprung war damit vernichtet.
Es gibt Forschende, die vermuten, dass die Brände, Seuchen und Naturkatastrophen kein Zufall waren, sondern bewusst herbeigeführt wurden. Was ist dran an dieser Theorie? Ein Essay von Frank Schwede
Von wegen „Gute alte Zeit“. Wer in der Geschichte zurück blättert wird bald sehr bald feststellen, dass vor allem das 19. Jahrhundert, das von Sozialromantikern gerne glorifiziert wird, alles andere als romantisch war.
In Wahrheit war das 19. Jahrhundert weltweit geprägt von Naturkatastrophen, verheerenden Bränden und Seuchen. Wer sich näher damit beschäftigt, wird bald zu seinem Erstaunen feststellen, dass die Katastrophen einem bestimmten Muster folgten.
Gerne wird in diesem Zusammenhang behauptet, dass im 19. Jahrhundert sehr viel Holz verbaut wurde und Holz brennt bekanntlich wie Zunder. Dass aber gleich Tausende Städte auf der ganzen Welt in Flammen aufgehen, oft über mehrmals in Folge, ist möglicherweise kein Zufall.
Auch in der jüngsten Geschichte kam es zu verheerenden Bränden, die sogar eine ganze Stadt vernichteten. 2023 stand über mehrere Tage die hawaiianische Urlaubsinsel Maui in Flammen.

Mehr als achtzig Menschen kamen in der Flammenhölle ums Leben. Laut den Zahlen des Pacific Desaster Center und der FEMA sind rund 2.200 Gebäude dem Flammenmeer zum Opfer gefallen, beschädigt oder zerstört worden, darunter die historische Stadt Lahaina, die komplett zerstört wurde.
Linke Befürworter des Klimawandels machten die globale Erderwärmung für die Katastrophe verantwortlich. In den sozialen Medien wurde bald die Vermutung geäußert, dass das Feuer mithilfe gerichteter Energiewaffen entfacht wurde.
Beobachter gingen deshalb davon aus, weil das Muster immer dasselbe ist: Starke Winde – und plötzlich brechen an mehreren Stellen gleichzeitig Feuer aus, die sich in Windeseile zu einem riesigen Wald- und Buschfeuer ausbreiten und schließlich auf bewohnte Gebiete übergreifen.
Im Oktober 2017 wütete in der Region um San Francisco eine gigantische Feuerwalze. Die apokalyptischen Bilder gingen damals um die Welt. Im Verlauf einer Woche loderten 22 Brandherde gleichzeitig in Kalifornien.
Mehr als 20.000 Menschen wurden evakuiert, 3.500 Häuser gingen in Flammen auf, 31 Menschen verloren ihr Leben. Häuser und Autos wurden zerstört, während oftmals Bäume in den Vorgärten unversehrt blieben.
Katastrophen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte
Das sieht nicht nach gewöhnlichen Waldbränden aus, sondern nach gezielter Brandstiftung, welche Gründe auch immer dahinterstecken – wir wissen es nicht, sondern können nur vermuten.
Großbrände, Naturkatastrophen und Seuchen ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und traten in nahezu allen Epochen und auf allen Kontinenten auf. Oft sogar gleichzeitig.

Das Erdbeben von Lissabon am 1. November im Jahr 1755 zerstörte zusammen mit einem Großbrand und Tsunami die gesamte portugiesische Hauptstadt Lissabon. Mit geschätzten 100.000 Todesopfern war das Beben einer der verheerendsten Katastrophen in der europäischen Geschichte. Die genaue Ursache ist bis heute umstritten.
Oft wird das Ereignis auf Gemälden mit darüber fliegenden Engeln dargestellt, weshalb im 18. Jahrhundert in diesem Zusammenhang häufig von einem „göttlichen Urteil“, die Rede war.
Im Jahr 1788 wurde New Orleans von einem verheerenden Brand heimgesucht. Kaum zehn Jahre später folgte ein weiterer. 1812 fand die „Große Schlacht von New Orleans“ statt, 1892 wütete ein weiterer Großbrand in der Stadt.
Egal, ob Unglück, göttliche Strafe oder inszenierter Krieg – die Ära der „Großen Brände“ begann im späten 18. Jahrhundert. Das ist vielleicht kein Zufall. Das 18. Jahrhundert war der Beginn einer weltweiten Zeitenwende, die als „Zeitalter der Revolution“ bezeichnet wird.
Die Amerikanische Revolution (1775-1783) und die Französische Revolution (1789) schafften den Absolutismus ab und brachten universelle Menschenrechte. Gleichzeitig leitete die Industrielle Revolution in Großbritannien den Wandel von der Agrar- zur Industriegesellschaft ein.
Versuchte die Elite durch ein als Naturkatastrophe getarntes Ereignis das Volk einzuschüchtern und die Knie zu zwingen? Die Vermutung liegt nahe – vor allem mit Blick auf die Vereinigten Staaten.
Im Jahr 1776 waren die Vereinigten Staaten noch nicht unabhängig. Amerika war eine britische Kolonie und führte einen Unabhängigkeitskrieg gegen die europäischen Kolonisatoren.
Im Sommer 1776 waren die Briten bereits in New York – da kam einem revolutionären Offizier die Idee, die Stadt zusammen mit den Kolonialisten niederzubrennen, anstatt gegen sie zu kämpfen. Eine Woche später stand die Stadt in Flammen.

Eine Stadt und ihre Bewohner werden komplett zerstört
Das Feuer brach in einem Café aus und griff rasch auf andere Gebäude über. Infolgedessen brannten fast 500 Häuser nieder. Viele Menschen starben. Die Offiziere der revolutionären Armee hatten die Stadt zu diesem Zeitpunkt bereits verlassen.
Einige US-Städte traf es besonders hart. Beispielsweise Savannah im US-Bundesstaat Georgia. Die Stadt wurde erstmals im Jahren 1796 von einem verheerenden Brand heimgesucht.
Es folgten weitere in den Jahren 1819, 1820, 1889 und 1898. Insgesamt waren fünf Brände nötig, um die Stadt komplett zu zerstören. Außerdem wütete in Savannah 1804 ein Hurrikan.
1820 folgte eine Gelbfieberpandemie mit Massengräbern, 1838 eine gewaltige Schiffexplosion, 1893 ein weiterer Hurrikan, 1864 ein Bürgerkrieg mit Zerstörung des Hafens, 1876 eine weitere Gelbfieberpandemie mit vielen Opfern und 1899 schließlich verheerender Frost, der Ernten und Menschenleben kostete. War das Gottes Wille, Zufall oder steckte irgendein bis heute geheimer dunkler Plan der Elite dahinter?
Ein weiteres Beispiel ist die Stadt Portsmouth im Bundesstaat New Hampshire. Die Stadt wurde insgesamt drei Mal, in den Jahren 1802, 1806 und 1813 von verheerenden Bränden heimgesucht – und es ist zweifellos kein Zufall, dass alle drei Brände genau am Weihnachtsfest ausbrachen.
Brände prägten auch die Geschichte von Detroit maßgeblich. Im 18. Jahrhundert war die Stadt eine eng bebaute französische, später britische Handelssiedlung. Der verheerende Brand von 1805 war schließlich der Höhepunkt einer Brandkatastrophe.
Sie ereignete sich am 11. Juni 1805 und nahm angeblich in einer Bäckerei ihren Anfang. Ausgelöst wurde die Flammenhölle angeblich durch heiße Asche, die in trockenes Heu geweht wurde – so steht es im offiziellen Bericht.
Detroit wurde außerdem in den Jahren 1832, 1834 und zwischen den Jahren 1849 bis 1854 von schweren Choleraepidemien heimgesucht und schließlich folgte 1896 ein Wirbelsturm, der viele weitere Menschenleben forderte.
Am 8. und 9. Oktober 1871 brannte ein Großteil des Geschäftsviertels von Chicago nieder. Etwa 300 Menschen kamen dabei ums Leben, über 100.000 Einwohner wurden obdachlos. Laut offiziellen Berichten war die Ausbreitung des Feuers auf die weit verbreitete Holzbauweise zurückzuführen.
Ein weiteres erschreckendes Beispiel sind die großen Brände in der Stadt Charleston im US Bundesstaat South Carolina in den Jahren 1740 und 1778 sowie weitere in den Jahren 1810, 1838 und 1861.
Zynisch betrachtete sind Brände Begleiter des Fortschritts, weil sie das alte Gesicht einer Stadt zerstören, woraufhin der Wiederaufbau folgt. Was also steckt hinter den Ereignissen? Unfall, Völkermord, Zufall, Abriss und Neustart?

In Europa dasselbe Bild
Auf dem europäischen Kontinent dasselbe Bild wie in Amerika. Der Großbrand von Trinidad im 1808, bekannt als „Great Fire of Port of Spain, war eine verheerende Katastrophe, die am Abend des 24. März begann und beinahe die gesamte Hauptstadt Port of Spain in Schutt und Asche legte. Insgesamt wurden 435 Gebäude vernichtet.
Neben Wohn- und Geschäftsgebäuden fielen dem Feuer auch alle öffentlichen Bauten sowie die ursprünglich anglikanische Kirche zum Opfer. Durch das Feuer wurden rund 4.500 Menschen obdachlos.
Auch dieser Brand veränderte das Gesicht der Stadt dauerhaft. Um zukünftige Brände zu verhindern, erließ die Regierung strengere Bauvorschriften. Öffentliche Gebäude und viele Wohnhäuser wurden fortan aus Ziegeln oder Stein gebaut, was heute noch an den historischen Kalkstein-Brandmauern sichtbar ist.
Das verhinderte jedoch nicht, dass erneut große Brände in den Jahren 1895 und 1896 ausbrachen; hinzu kommt der Brand des Parlamentsgebäudes während der Unruhen im Jahr 1905.
Vom 5. bis 8. Mai 1842 zerstörte ein riesiges Feuer rund ein Viertel bis ein Drittel der Hamburger Altstadt. Die Katastrophe forderte 51 Menschenleben, machte etwa 20.000 Menschen obdachlos und vernichtete zudem unzählige Gebäude. Der Wiederaufbau veränderte auch das Stadtbild Hamburgs nachhaltig.
In historischen Berichten wird gerne von Zufällen gesprochen oder leicht brennbaren Materialien. Aber wenn dem wirklich so ist, warum gab es in keinem anderen Jahrhundert der Menschheitsgeschichte weltweit so viele Städte, die durch Brände zerstört wurden.
Die Brände dauerten bis in die frühen 1900er Jahre an. Die überwiegende Mehrheit ereignete sich im 19. Jahrhundert, einige dauerten bis ins 20. Jahrhundert. Der Ursprung liegt aber klar im 18. Jahrhundert.
Was steckt hinter diesen verheerenden Ereignissen? Einige Historiker vermuten, dass es sich um eine Art verdeckten Weltkrieg handelt. Offizielle Berichte sprechen von Unfällen deklariert, die durch Wind und Wetter verstärkt wurden.
Nur sehr wenige dieser Ereignisse stehen im Zusammenhang mit Bürgerkriegen und Brandstiftung. Die bittere Realität ist, dass im 19. Jahrhundert Hunderte von Städten niederbrannten. Prachtvolle und fantastische Architektur wurde Opfer der Flammenhölle und verschwand für immer aus dem Stadtbild.
Vor allem die prächtigsten Gebäude fielen der Flammenhölle zum Opfer, was vermuten lässt, dass diese Stadtviertel gezielt ausgesucht und angegriffen wurden. In vielen Fällen ist sogar ein zeitliches Muster zu erkennen.

Alle Kontinente waren betroffen
Beispielsweise traten Brände in China, Kanada und bestimmten US-Bundesstaaten zur gleichen Zeit auf, danach nicht wieder. – das könnte eine gezielte Planung gewesen sein.
Auffällig ist, dass nahezu alle Regionen der Welt betroffen waren. Die verheerendsten und schwersten Brände wüteten jedoch an Orten, die für Forschende der Alternativgeschichte noch heute von besonderer Wichtigkeit sind. Wurden sie bewusst vernichtet? Diese Gebiete sollten sehr genau unter die Lupe genommen werden.
Der geheime „Flammenkrieg“ des 19. Jahrhunderts richtete mehr Zerstörung an als beide Weltkriege zusammen. Möglicherweise waren der 1. und 2. Weltkrieg lediglich der letzte Sargnagel, um die alte Welt für immer in die ewigen Jagdgründe zu verabschieden.
Im 19. Jahrhundert traten außerdem unzählige Epidemien auf, die ganze Bevölkerungsgruppen auslöschten – insbesondere die in der jeweiligen Region lebende einheimische Bevölkerung.
Fazit: Das 19. Jahrhundert war die Schwelle zu einer neuen Epoche. Die Welt wurde über Nacht eine andere. Nach Meinung kritischer Beobachter ein Punkt, an dem wir uns aktuell wieder befinden.
Die Geschichte wiederholt sich also. Zwar treten mit den wenigen Ausnahmen keine weltweit verheerenden Brände auf, stattdessen versucht die Elite diesmal die alte Welt mit einem 3. Weltkrieg, möglicherweise sogar atomar geführt, in Schutt und Asche zu legen, was freilich dieselbe Wirkung hat.
Wieder stünde die Welt in Flammen. Nichts würde mehr übrig bleiben, was an die alte Welt erinnert – und mit einer neuen Zivilisation würde eine Welt mit völlig neuem Gesicht und gefälschter Geschichte entsteht.
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Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 14.06.2026
