🇷🇺 🚀 🇩🇪 Eskalation: Merz erklärt Russland den Krieg, NATO veröffentlicht Angriffspläne

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat den Ton in der Auseinandersetzung mit dem Westen weiter verschärft. Die von Bundeskanzler Friedrich Merz gegen Moskau erhobenen Anschuldigungen, Russland sei verantwortlich für den Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen, sei der Beginn eines echten Krieges, erklärte Lawrow. Inzwischen hat die NATO einen Plan für einen Angriff auf Russland veröffentlicht. Von Frank Schwede

Während aus Berlin der Ton gegen Moskau immer rauer wird, halten US-Präsident Donald Trump, Finnlands Präsident Alexander Stubb und NATO-Oberbefehlshaber General Alexus Grynkewich einen russischen Angriff auf NATO-Gebiet keineswegs für unmittelbar bevorstehend, mit dem in Deutschland Aufrüstung und steigende Militärausgaben begründet werden.

Der Drohnenvorfall am 4. August am Leipziger Airport hat das Fass zum überlaufen gebracht. Am 1. September erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz Russland faktisch den Krieg, indem er Russland den versuchten Anschlag zuschreibt.

Innenminister Alexander Dobrindt und Außenminister Johann Wadepuhl berufen sich in ihrer Erklärung auf Tatmittel, technische Merkmale, Tatmuster und nachrichtendienstliche Erkenntnisse  – ohne entsprechende Nachweise.

Dobrindt erklärte in seiner Rede, nicht näher genannte „Erkenntnisse“ würden klar auf eine russische Beteiligung hinweisen. Hinzukommt kommt noch, dass die Minister nicht einmal Fragen der anwesenden Journalisten zugelassen haben. Das ist nicht nur peinlich, sondern höchst verdächtig.

Reicht diese Erklärung  wirklich für Sanktionsmaßnahmen gegen Russland, denn dabei ist es hier in erster Linie gegangen. Die Bundesregierung hat nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen gesucht  und sie auch gefunden. Oder sollte man in diesem Fall besser sagen, sie hat sie vorher selbst hineingeworfen, denn alles sieht nach einer inszenierten False Flag-Operation aus.

Investigativ-Journalist Thomas Röper berichtet auf Anti-Spiegel, dass sich angeblich ein Angestellter vom Flughafen Leipzig bei einem Journalisten gemeldet und behauptet habe, dass die Aktion offenbar von langer geplant war, weil Einsatzkräfte samt Kamerateams quasi bereits in den Startlöchern standen und nur wenige Minuten nach der Alarmierung auf dem Vorfeld anrückten. Das sieht ganz nach einer geplanten Operation aus. (🚀 🇷🇺 Putin lässt Westen auflaufen – Medwedew warnt vor „bedauerlichen Folgen“ für Deutschland)

Der anonyme Mitarbeiter kann nicht verstehen, wie ein Spezialkommando, ein Fernsehteam und schweres Gerät nahezu unmittelbar nach der Funkmeldung auf das speziell gesicherte Vorfeld gelangen kann, berichtet Röper.

Und auch bei der Drohne soll es sich um ein kleines handelsübliches Gerät gehandelt haben, das für Foto- und Videoaufnahmen eingesetzt wird und nicht für den Transport von Sprengstoff.

Merz: „Eine sehr klare Warnung an Russland!“

Merz betonte mit Blick auf die russische Verantwortung: „Die Zuordnung ist sehr klar, unbestreitbar, auch gerichtsfest.“ Die Bundesregierung habe sich vier Wochen für die Prüfung Zeit genommen.

Man habe mit „einer sehr klaren Warnung an Russland“ die richtigen Konsequenzen gezogen, erklärte der Kanzler bei einer Veranstaltung in Hannover-Langenhaben.

Selbst wenn Merz, Dobrindt und Wadepuhl mit ihren Anschuldigung recht hätten, wäre ein solch hybrider Angriff zwar ein schwerwiegender Eingriff, aber noch lange kein Beweis dafür, dass Russland mitten in den Vorbereitung für einen Angriff auf ein NATO-Land steckt.

Das die Bundesregierung ausgerechnet am 1. September, am Jahrestag des Überfalls auf den Sender Gleiwitz und des Beginns des Zweiten Weltkriegs, ihre Anschuldigung gegen Russland verkündete, mag Zufall sein, doch an Zufall will zumindest in Russland niemand glauben, weil alles fein orchestriert erscheint. Auch der Überwall auf den Sender Gleiwitz war ein Angriff unter falsche Flagge.

Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Sanktionen Deutschlands gegen sein Land als „schweren Fehler“. Er sprach von Beweisfälschung und einem innenpolitischen Manöver in Wahlkampfzeiten.

Laut dem russischen Botschafter liege die alleinige Verantwortung bei der Bundesregierung. Das russische Außenministerium kündigte eine „spiegelbildliche Reaktion“ an, also ähnliche Vergeltungsmaßnahmen. Konkret äußerte sich Moskau dazu nicht.

Außenminister Sergej Lawrow hat den Ton in der Auseinandersetzung mit dem Westen weiter verschärft, indem er Kanzler Merz vorwarf, seinem Land den Krieg erklären zu wollen. Von der staatlichen Nachrichtenagentur Tass wird Lawrow mit den Worten zitiert:

„All diese Aussagen von Merz, Deutschland wieder zur führenden Militärmacht in Europa zu machen – sie werden in die Tat umgesetzt. Er erklärt uns faktisch den Krieg.“

Und offenbar liegen bereits Pläne der NATO vor, wie man vorgehen wird, um Russland anzugreifen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei Drohnen, autonome Kampfzonen und Einsätze von Spezialkräften.

Die Bild-Zeitung hat Schlüsselpunkte im neuen „NATO-Land Warfare Concept“ enthüllt, dass von US-Militärs für einen direkten Krieg gegen Russland in den baltischen Staaten entwickelt wurde.

NATO plant Krieg in drei Phasen

Der Plan der Allianz fordert ausdrücklich Angriffe auf russisches Territorium und Sabotageoperationen. Laut Bild wird der NATO-Krieg in drei Phasen erfolgen. Als erstes sieht der Plan eine Deaktivierung der Luftverteidigung und einen präventiven Angriff auf Kaliningrad vor.

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Im Falle russischer Raketenangriffe und Vorstöße von Panzertruppen würden NATO-Kampfflugzeuge und Drohnen zunächst auf Kaliningrad abzielen, wo russische Luftverteidigungs- Raketensysteme stationiert sind.

Entlang der Grenze zwischen Russland und Belarus ist der Einsatz von Robotern geplant. Die vordringenden russischen Truppen sollen von Schwärmen von Kampfdrohnen und Robot-Technologie gestoppt werden.

Anschließend werden von NATO-Spezialeinheiten Drohnen Angriffe auf Flugplätze, Waffenfabriken, Brücken und Eisenbahntrassen tief im russischen Inland durchgeführt.

Das Konzept fordert nach Bild-Informationen ausdrücklich die Nutzung von Verrätern, einschließlich Russen, die sich gegen Wladimir Putin stellen, sowie die Einrichtung von Luftbrücken, um Drohnen in russischen Regionen abzuwerfen.

NATO-Militärs haben sich geweigert, das Dokument geheim zu halten, und erklärten, die Veröffentlichung diene als Abschreckung. Putin indes hat wiederholt erklärt, dass Russland nicht die Absicht habe, Krieg gegen Europa zu führen. Doch wenn der Westen Krieg wolle, sei Russland sofort bereit, so der russische Präsident.

Der geschätzte Zeitraum für mögliche militärische Aktionen reicht von diesem Herbst bis ins Jahr 2029. Ein NATO-Militärsprecher wollte sich bei CNN nicht zu den klassifizierten Berichten äußern.

Während aus Berlin der Ton gegen Moskau immer rauer wird, erklärte US-Präsident Donald Trump, dass er nicht mit einem von der Europäischen Union befürchteten Angriff auf ein NATO-Mitgliedsland rechne.

Auch Finnlands Präsident Alexander Stubb und NATO-Oberbefehlshaber General Alexus Grynkewich halten einen Angriff auf NATO-Gebiet keineswegs für unmittelbar bevorstehend.

Finnland teilt eine rund 1.340 Kilometer Grenze mit Russland. Dennoch erklärte Stubb Ende August, dass er weder Belege noch Fakten für einen bevorstehenden Angriff sehe.

Ähnlich äußerte sich Grynkewich im Juni auf der „Internationale Luftfahrtausstellung“ (ILA) in Berlin. Dort erklärte der NATO-Oberbefehlshaber der NATO, dass Russland keinen Konflikt suche, dass er die Geheimdienstinformationen sehr genau verfolge.

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Politiker suchen Rückhalt der Bevölkerung

Es scheint mittlerweile eine gesicherte Tatsache geworden zu sein, dass es innerhalb der EU und NATO Hardliner gibt, die mit allen Mitteln versuchen, dass die Spannungen zwischen dem Westen und Russland eskalieren, dass Russland den ersten Schritt unternimmt und die NATO die Gegenoffensive einleiten kann.

Vor allem aber steht die Verbreitung von Angst im Vordergrund, um, wie unter Corona, den Notstand auszurufen, mit dem Ziel, die Freiheit ein weiteres Mal einzuschränken und weitere anstehende  Wahlen im Herbst aussetzen.

Für einen großen Krieg braucht die Politik den Rückhalt der Bevölkerung, doch den hat sie, wie es aussieht, nicht. In einem Kommentar unter dem veröffentlichen Angriffsplan der NATO schreibt ein Leser:

„Die meisten von uns wollen mit dem Scheiß nichts zu tun haben. Wir wollen einfach nur in Wohlstand leben. Stattdessen lassen wir uns von Zentralbanken, Rüstungsunternehmen und Konzernen ausnehmen. Sie saugen den Reichtum auf und schicken die Arbeiterklasse auf die Schlachtfelder des Todes.“

„Hier wird kein Friedrich Merz kämpfen, hier wird kein Macron kämpfen. Kein Boris Pistorius. Hier sind ganz viele Kriegsindustrien, die davon profitieren werden, Waffenhersteller und Co. Und der kleine Mann, der wird hier einfach ausgequetscht.“

Fakt ist: Wenn der US-Präsident, der Staatschef eines an Russland angrenzenden NATO-Landes und der Oberbefehlshaber des Bündnisses einen Angriff Russlands für nahezu ausgeschlossen halten, kann das behauptete Gegenteil aus Berlin nicht einfach als gesicherte Tatsache im Raum stehen bleiben.

Es ist nicht nur eine historische Schande, sondern eine Katastrophe, dass sich Deutschland an die Spitze einer von der EU orchestrierten Eskalationspolitik stellt. Das zeigt, dass Deutschland nichts aus seiner Geschichte gelernt hat.

Der Sinn und Zweck von Sicherheitspolitik sollte immer darin bestehen, einen Krieg zu verhindern und nicht, ihn erfolgreich zu führen. Was Deutschland jetzt dringend braucht, sind Politiker mit Weitblick, die dazu in der Lage sind, zu deeskalieren.

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 09.09.2026

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2 comments on “🇷🇺 🚀 🇩🇪 Eskalation: Merz erklärt Russland den Krieg, NATO veröffentlicht Angriffspläne”

  1. Starke Führungspersönlichkeiten mit Weitsicht sind nicht gewollt und wurden mitunter gegen parasitäre Individuen ausgetauscht … überall wo man hin schaut grassiert die Korruption, was ein Dilemma !

    1. Hallo. Tja ,die nächste katze ist aus dem sack. Wen wunderts noch. Die kreative zerstörung,ist in vollem gange,bzw die prozesse laufen! „Und wollt ihr nicht,softig von der erde schreiten,kommt die harte tour“. Nein,nein das ist schon lange kein dilemma mehr,das wars vor 20-25 jahren. Ab 1980 hies es noch „Rettet den (baum)“, (regenwald,eisbär,griechenland,flüchtlinge,umwelt,) bis!? Tja bis 2020,ab dann hies es rette sich wer kann! Des öfteren kommt doch eingefühl , wäre ich blos nicht über orwell gestolpert. Denn auch da heist es „unWissenheit ist stärke“. Und die starken sehe ich jeden tag. Und so wird es wohl kommen,wie es kommen sollte! gruss

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