Die Fähigkeit, Niederschlag, Nebel und Stürme auf der Erde zu erzeugen oder das Weltraumwetter zu modifizieren, (…) und die Erzeugung von künstlichem Wetter sind Teil eines integrierten Sets von Technologien, die eine erhebliche Steigerung der Fähigkeiten der USA oder der Verminderung von Fähigkeiten eines Gegners dahingehend ermöglichen können, globale (…) Reichweite und Macht zu erreichen.“
Doch nicht nur das Militär macht sich die Kontrolle des Wetters zunutze. Ein ganzer Industriezweig ist im Laufe von mehr als 70 Jahren damit beschäftigt, sich über die Natur zu erheben.
Ein Beispiel: Im Jahr 1961 wurde die im US Bundesstaat North Dakota ansässige „Weather Modification Inc. gegründet, die vom punktuellen Eingriff bis zum großangelegten Modifikationsprogramm eine Menge „Spielzeug“ im Angebot hat, mit dem es möglich ist, Petrus ins Handwerk zu fuschen.
Während das Militär noch vor 70 Jahren vom Wetter als Waffe träumte, faseln Politiker, selbsternannte Wetterexperten und Medien heute vom Klimawandel und vom Schutz der globalen Erderwärmung.
Egal, ob für militärische Zwecke oder zum Schutz vor einer möglichen Erderwärmung. Sogenannte Geoingenieure wollen meteorologische Prozesse, sprich das Wetter, kontrollieren. Experten wie der Meteorologe Frank Böttcher warnen seit Langem vor den unabsehbare Folgen. In einem Interview mit dem Fernsehsender n-tv sagte Böttcher:
„Meine starke Vermutung ist: Wenn wir jetzt auch noch anfangen, dass Wetter zu beeinflussen, werden wir mehr Unheil anrichten, als dass wir Gutes tun. Ich glaube, wir überschätzen uns maßlos und sollten aus meiner Sicht die Finger davon lassen, weil es wirklich enorme Risiken birgt. Auch, was an Substanzen in die Atmosphäre gepustet wird und dann wieder runterfällt.“
Wettermodifikation zur Beeinflussung der Niederschlagsmengen und der Vorbeugung von Hagelschlag ist weder etwas Neues noch ein regionales Phänomen.
Es ist vielmehr eine alteingesessene Industrie. Nach Berechnungen von Fortune hatte sie 2023 ein weltweites Marktvolumen von 375, 6 Millionen US Dollar – Tendenz steigend, denn im Jahr 2024 lag er bereits bei 406,4 Millionen US Dollar und für 2032 wird sogar ein Marktvolumen von 684,2 Millionen US Dollar prognostiziert.
Das sind keine guten Nachrichten. Denn auch ein regional begrenztes Ausbringen von Silberjod, Pestiziden oder Herbiziden zur Wettermodifikation bedeutet eine enorme Belastung für die Umwelt. Zu Recht bezeichnet Telepolis die Methoden als „giftige Kunst der Regenmacher“.
Wettermodifikation im lokal begrenzten Einsatzbereich ist eine Thema, Geoengineering ein anderes, weil dabei handelt es sich um eine weiträumige, überregionale oder sogar globale, langfristige Manipulation der Erdatmosphäre durch das Ausbringen sogenannter Aerosole.

„Und wenn wir die Sonne einfach verdunkeln“
Obwohl selbst Wissenschaftler der ETH Zürich zugeben, dass Geoengineering das Problem des Klimawandels nicht lösen wird, finanzieren diverse Staaten und Organisationen weiterhin derartige Projekte – und das unter Missachtung gesundheitlicher Risiken für die Bevölkerung.
Das im Mainstream breit empfohlene Buch „Und wenn wir einfach die Sonne verdunkeln“ wurde 2023 von Gernot Wagner verfasst, der das „Solar Geoengineering Research Programm“ der Harvard-University bis 2019 leitete.
Wagner schreibt, um „die Atmosphäre in den oberen Luftschichten so zu verändern, dass sie mehr Sonnenlicht zurück ins All wirft, sei alles, was man brauche Spezial-Transportjets und genügend Schwefel, Aluminiumoxid, Kalzit oder spezielle Salze, um mikroskopisch feines Pulver gleichmäßig in der höheren Atmosphäre zu verteilen.“
Bereits im Jahr 1968 beschrieb der Physiker Heinz Haber im deutschen Fernsehen wie das Ausbringen von Kohlenstaub in großer Höhe umgesetzt werden könnte. Wörtlich erklärte Haber:
„Um das Wetter und Klima wirklich zu beeinflussen, kann man die Sonnenstrahlung stellenweise vermindern. Beispielsweise könnte man eine Rakete in den Weltraum schicken und bei einer Rückkehr in die Atmosphäre bei einer Höhe von 80 Kilometern könnte man Kohlenstaub absetzen, der dann sich verbreitet und wie ein Schirm wirkt und dadurch Sonneneinstrahlung vermindert.“
Dass Geoengineering in großem Stil weitreichende Folgen für den das Wetter, das Klima und schließlich auch für den Planeten und seine Bewohner hat, erkannte auch der Physiker und ZDF-Moderator Joachim Bublath. 2007 warnte er mit den Worten:
„Diese Aktion erscheint nur auf den ersten Blick verführerisch, denn wir wissen viel zu wenig über das Erdklima. Das Wetter und sogar die Meeresströmungen könnten durch die verminderte Sonneneinstrahlung völlig durcheinandergeraten. Die Folge wäre sogar ein Klimachaos, wie wir es noch nie erlebt haben.“
Mittlerweile existiert eine schier unüberschaubare Anzahl an Geoengineering-Projekten, zudem erreicht das Thema kontinuierlich die Öffentlichkeit, die nicht gerade begeistert ist davon.
Das hat zur Folge, dass die meisten Green-Economy-Projekte nicht über das Versuchsstadium hinauskommen, denn sie sind illegal, kostenintensiv und müssen aufgrund von Protesten aus der Bevölkerung eingestellt werden.

Gefährliche Experimente in letzter Minute gestoppt
Ein Beispiel ist ein von Bill Gates finanziertes und von der Harvard University im Juni 2021 in Schweden durchgeführtes SRM-Experiment, das bereits im März 2024 aufgrund von öffentlichem Widerstand eingestellt werden musste.
Ähnliches geschah mit dem Silverlining Projekt im Jahr 2024. Über der Bucht von San Francisco wollte man Salzkristalle verteilen, um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, aber aufgrund gesundheitlicher Risiken wurde es von der Stadtverwaltung in letzter Minute gestoppt.
Darüber hinaus sollte man wissen, dass es der Green-Economy im Wesentlichen nicht um Klima- und Umweltschutz geht, sondern um die Monetisierung natürlicher Ressourcen und die Enteignung globaler Gemeinschaftsgüter.
Auf den Punkt gebracht sind sämtliche Green-Economy-Projekte nichts anderes als ein Raubzug der Finanzkartelle. Es geht um Kontrolle, nicht um Klimaschutz. Bundesländer wie Schleswig-Holstein lancieren bereits Projekte wie den Klimathon, bei dem die Bevölkerung mittels 2zero-App ihre CO-2 Fußabdrücke messen und reduzieren soll. Das Ganze ist natürlich freiwillig. Doch wie lange noch?
Keine Frage, die Green Economy boomt. Der Kohlenstoffmarkt wächst, die CO-2-Besteuerung weitet sich aus, der Emissionshandel gleich mit dazu. Es ist alles nur noch eine Frage der Zeit, bis derlei Maßnahmen unter Strafandrohung für jeden verpflichtet werden.
Bleibt abschließend noch die Frage zu klären, ob die weißen Streifen am Himmel, die sogenannten Chemtrails, etwas mit Wettermodifikations- und Geoengineering-Projekten zu tun haben, oder ob sie tatsächlich nur eine Verschwörungstheorie sind.
Zahlreiche Aufklärungsportale wie „GeoEngineering Watch“ von Dane Wigington, „Zero Geoengineering oder „Americans For A Clean Atmosphere“ haben sich in zahlreichen Beiträgen mit den Zusammenhängen zwischen den Streifen. Wettermodifikationstechniken und Geoengineering beschäftigt.
Es ist richtig, dass die Streifen, deren korrekte Bezeichnung Contrails lautet, sich zu Cirrus-Wolken entwickeln und von regulären Linienflugzeugen verursacht werden. In einem Beitrag der BBC vom 17. September 2014 stellten die Autoren fest, dass das Kerosin verantwortlich dafür ist, dass nach der Verbrennung Ruß und, im Verhältnis zur Betankung circa 0,05, Schwefeldioxid erzeugt.
Diese Schwefeldioxidpartikel im Abgas sind für die Entstehung von Wassertropfen verantwortlich, die in entsprechender Flughöhe zu Eispartikeln gefrieren und Kondensstreifen (Contrails) bilden, die wiederum als artifizielle Cirrus-Wolken den Himmel bedecken.
Diese Wolken bestehen hauptsächlich aus Abgasen und enthalten unter anderem Aluminium, Barium, Blei, Nickel, Zinn und Strontium, weshalb sie gesundheits- und umweltschädlich sind und ein „Global Dimming“ verursachen.
Das heißt, die Triebwerkstechnologie, die Zusammensetzung des ab etwa Mitte der 1990er Jahre verwendeten „JP8-Kraftstoffs und atmosphärische Begebenheiten sind die tatsächlichen Schlüsselfaktoren beim „Global Dimming“.

Es geht um die Zukunft unseres Planeten
Das Wissenschaftsmagazin Science klärt in seinem Beitrag vom 28. Juni 2019 „Das dreckige Geheimnis der Luftfahrt“ darüber auf, dass die durch das JP8-Kerosin künstlich erzeugten Cirrus-Wolken nicht nur giftige Abgase sind, sondern auch das Klima verändern. Science schreibt:
„Eine Studie aus dem Jahr 2011 legt nahe, dass der Nettoeffekt dieser Kondensstreifen-Wolken (Contrail Cirrus) mehr zur Erwärmung der Atmosphäre beiträgt als der gesamte CO2-Ausstoß, der seit Beginn der Luftfahrt von Flugzeugen verursacht wurde.
Und es wird prognostiziert, dass sich diese Auswirkungen mit zunehmendem Flugverkehrs und der daraus resultierenden Wolkendeckungen noch verschärfen werden. Einige Schätzungen gehen davon aus, dass sich der globale Flugverkehr bis zum Jahr 2050 vervierfachen wird.“
Daraus lässt sich ableiten, dass wir es mit einem eher unbeabsichtigten Geoengineering zu tun haben. Könnte man meinen. Doch bleibt immer noch die Frage, warum der JP8-Kraftstoff überhaupt eingeführt wurde, wenn nicht mit dem Hintergedanken, auf künstliche Weise Wolken zu erzeugen, die das Sonnenlicht dimmen.
Vonseiten der Zivilluftfahrt wird sogar offen zugegeben, dass man Emissionen nutzen möchte, um den „anthropogenen Klimawandel“ zu bekämpfen. Vor allem dadurch, dass man weniger wärmende und mehr kühlende Kondensstreifen erzeugt.
Tatsache ist, JP8-Kerosin sorgt neben der Wolkenbildung für eine deutlich höhere Belastung mit Aluminium, Barium, Sulfur, Zinn, Titanium und Strontium als das vormals verwendete JP4.
Das heißt für die Zukunft, dass nicht nur sämtliche bekannten Wettermodifikation- und Geoengineering-Projekte gestoppt werden müssen, sondern auch Treibstoffhersteller künftig dazu gebracht werden müssen, den Schadstoffausstoß so weit wie möglich zu reduzieren – immerhin geht es hier um die Zukunft künftiger Generationen und die unseres gesamten Planeten.
Mehr über Wettermanipulation und Experimente lesen Sie in den Büchern „DUMBs 1“ und „DUMBs 2“ und „Antarktis: Hinter der Eiswand„
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Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 11.09.2026
