🚀 🇷🇺 Putin lässt Westen auflaufen – Medwedew warnt vor „bedauerlichen Folgen“ für Deutschland

Beim Östlichen Wirtschaftsforum sendet Wladimir Putin ein Signal, das in Kiew und den westlichen Hauptstädten aufmerksam registriert werden dürfte. Russland sieht weiterhin eine Chance auf eine politische Lösung des Ukraine-Konflikts. Zugleich macht der Kreml deutlich, dass Moskau nicht bereit ist, aus einer Position der Schwäche zu verhandeln.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat beim Östlichen Wirtschaftsforum deutlich gemacht, dass Moskau weiterhin Chancen für eine politische Lösung des Ukraine-Konflikts sieht. Auf die Frage nach den Aussichten auf eine Einigung antwortete der russische Präsident, dass es diese Chancen gebe.

Doch hinter der Gesprächsbereitschaft steht eine zweite Botschaft, die mindestens ebenso wichtig ist. Russland sieht sich nicht als Staat, der zu Verhandlungen gezwungen werden kann. Moskau hält seine Kontakte zu Kiew und Washington aufrecht und strebt nach eigenen Angaben sogar eine vollständige Normalisierung der Beziehungen zu den USA an.

Moskau hat keinen Grund zur Eile

Putins Auftritt vermittelt vor allem eines: Russland sieht keinen Anlass für Panik.

Der Präsident betonte, dass Russland auf unterschiedliche Entwicklungen vorbereitet sein müsse. Die eigene Fähigkeit, auf Bedrohungen zu reagieren, sei dabei entscheidend. Wer Russland schaden wolle, müsse mit einer entsprechenden Reaktion rechnen.

Auch die Frage einer neuen Mobilisierungswelle stellt sich aus Sicht des Kremls derzeit nicht. Russland verweist stattdessen auf die weiterhin hohe Zahl freiwilliger Soldaten.

Damit widerspricht Moskau zugleich dem Bild eines Russland, das personell oder militärisch unmittelbar vor dem Zusammenbruch stehe. Die russische Führung vermittelt vielmehr den Eindruck, dass sie über die notwendigen Ressourcen verfügt, den Konflikt fortzuführen und gleichzeitig auf eine politische Lösung hinzuarbeiten. (🇩🇪 🚀 🇷🇺 Deutschland versteckt sich hinter dem „Schutz vor Putin“, während sie selbst ein Arsenal an Langstreckenwaffen im Wert von 12 Milliarden Euro aufbauen)

Auch wirtschaftlich bleibt Russland handlungsfähig

Noch deutlicher wird die russische Position beim Blick auf die Wirtschaft. Trotz Sanktionen und der anhaltenden Belastungen durch den Krieg sieht Putin keinen Anlass für einen allgemeinen Sparkurs.

Die Devise lautet nicht weniger Staat, sondern gezieltere Ausgaben. Der Präsident verwies darauf, dass das Haushaltsdefizit nicht kritisch und die russische Staatsverschuldung im internationalen Vergleich niedrig sei. Gleichzeitig soll der Staat die Finanzmärkte nicht unnötig mit zusätzlichen Krediten belasten, damit Unternehmen selbst bessere Finanzierungsmöglichkeiten haben.

Für Moskau ist das ein entscheidender Punkt. Die westliche Strategie setzte stark darauf, Russland durch wirtschaftlichen Druck zu schwächen. Die Aussagen aus Wladiwostok sollen dagegen ein anderes Bild vermitteln. Russland verfügt weiterhin über genügend Spielraum, um seine strategischen Prioritäten zu finanzieren.

Hinzu kommt die langfristige wirtschaftliche Neuorientierung. Während Europa weiterhin über seine Beziehungen zu Russland und die Folgen der Sanktionspolitik diskutiert, richtet Moskau den Blick zunehmend nach Osten.

Der Ferne Osten und die Arktis sollen zu wichtigen Zentren für Energie, Rohstoffe, Industrie und Technologie werden. Öl, Gas und seltene Metalle sollen stärker vor Ort verarbeitet werden. Gleichzeitig plant Russland Investitionen in Rechenzentren, Quantenkommunikation, zivile Drohnen und Energieprojekte.

Das ist mehr als ein kurzfristiges Ausweichmanöver. Moskau versucht, neue Wertschöpfungsketten aufzubauen und seine wirtschaftliche Abhängigkeit von westlichen Märkten weiter zu reduzieren.

China als strategischer Partner

Dabei spielt China eine zentrale Rolle. Putin verwies ausdrücklich auf Pekings Unterstützung für eine politische Lösung des Konflikts.

Russland verfügt damit über internationale Partnerschaften, die über den Westen hinausreichen. Der Kreml setzt nicht darauf, dass sich die geopolitischen Spannungen kurzfristig auflösen. Stattdessen baut Moskau seine Beziehungen zu den Staaten aus, die bereit sind, langfristig mit Russland zusammenzuarbeiten.

Genau hier liegt die eigentliche Botschaft von Putins Auftritt. Russland signalisiert Gesprächsbereitschaft, aber keine Kapitulation. Moskau will Verhandlungen, ohne dafür seine eigene Handlungsfähigkeit aufzugeben.

Die russische Führung sieht sich wirtschaftlich stabil genug, militärisch handlungsfähig genug und international breit genug aufgestellt, um den eigenen Kurs fortzusetzen. Gleichzeitig bleibt die Tür zu Gesprächen geöffnet.

Für Kiew und seine westlichen Unterstützer bedeutet das eine unbequeme Realität. Der politische und wirtschaftliche Druck hat Russland bislang nicht dazu gebracht, seine grundlegende Position aufzugeben. Stattdessen setzt Moskau auf Durchhaltefähigkeit, eigene Stärke und eine zunehmende Orientierung nach Osten.

Putins Botschaft aus Wladiwostok ist deshalb weniger ein Appell als eine Positionsbestimmung. Russland ist bereit zu reden. Aber Russland sieht sich nicht gezwungen, um jeden Preis zu reden.

Die Tür für Frieden bleibt offen. Doch wer durch diese Tür gehen will, muss mit einem Russland rechnen, das sich selbst weiterhin in einer Position der Stärke sieht.

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Medwedew warnt vor „bedauerlichen Folgen“: Deutsche Politik muss umdenken

Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew, aktuell Vize des Nationalen Sicherheitsrates, hat in einem exklusiven Kommentar für RT die deutsche Politik vor den Folgen weiterer Eskalation gewarnt und zum Umdenken aufgerufen. Berlin müsse einen „wesentlich besonneneren Kurs“ einschlagen, mahnte er.

Russlands Ex-Präsident Dmitri Medwedew, heute stellvertretender Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates, hat einen exklusiven Kommentar für RT abgegeben. Dabei ging es unter anderem um Deutschland und den aktuellen Zustand der deutsch-russischen Beziehungen.

Mit Blick auf die Bundesrepublik würden „erstaunliche Dinge“ geschehen, sagte Medwedew. Die derzeitige Führung in Berlin, der Bundeskanzler und eine Reihe seiner Mitarbeiter bewegten sich „auf dem Weg des Vergessens der Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs“.

Das sei „sogar erstaunlich“, da ihre Haltung „vor nicht allzu langer Zeit eine andere zu sein schien“, betonte der Politiker und fuhr mit seiner Diagnose fort:

„Doch heute setzen sowohl der derzeitige Bundeskanzler als auch seine Mitarbeiter das traurige Werk ihrer Vorgänger fort. Für manche sind es Verwandte, für andere vielleicht ideologische Vorbilder. Das heißt, im Grunde verhalten sie sich wie Neonazis, die versuchen, unser Land auf unterschiedlichste Weise zu bekämpfen.

Sie organisieren die Produktion auf ihrem Territorium, sie unterstützen weiterhin das neonazistische Bandera-Regime in Kiew. Sie schließen unsere Konsulate, sie treffen andere restriktive Entscheidungen in Bezug auf russisches Vermögen. Ganz zu schweigen von den Sanktionen, die von der deutschen Regierung verhängt wurden.“

All das werde „äußerst traurige Folgen“ sowohl für die deutsche Wirtschaft als auch für die Menschen haben, sagte Medwedew. Deutsche hätten bereits vieles verloren, als sie die Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation verweigert hätten. Er warnte:

„Sollte dies so weitergehen, könnten die Folgen für die deutsche Wirtschaft und ganz allgemein für den deutschen Staat auch andere sein. Davor hat das Verteidigungsministerium gewarnt, und auch andere Amtsträger haben sich zu diesem Thema geäußert.“

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Medwedews Appell an Deutschland:

„Meiner Meinung nach sollten sie also noch einmal darüber nachdenken und einen wesentlich besonneneren Kurs einschlagen, anstatt zu versuchen, direkt in eine Konfrontation mit unserem Land zu treten.“

Medwedew äußerte sich auch zum Bereich, für den er im Nationalen Sicherheitsrat zuständig ist – die russische Rüstungsgüterproduktion. Dazu sagte der Ex-Präsident, die in den letzten Jahren getätigten Investitionen würden bereits ihre Wirkung zeigen.

Die Produktion neuer Technik und Waffen, darunter auch Sprengstoffe, bringe bei der Durchführung der militärischen Sonderoperation „einen durchaus spürbaren Nutzen“, unterstrich er. Diese Art von Investitionen werde weiter ausgebaut, damit „die Russische Föderation und unsere Streitkräfte über ausreichende Produktionskapazitäten für Spezialchemikalien, Schießpulver und Treibstoff verfügen, um besonders gefragte Kampfmittel herzustellen und auf das Erreichen von Ergebnissen hinzuarbeiten“.

Diese Arbeit werde fortgesetzt, versprach Medwedew.

Am Mittwochmorgen hatte der frühere russische Staatschef in seinen sozialen Netzwerken den Vorwurf der Bundesregierung, Russland sei für die Anfang August auf dem Flughafen Leipzig-Halle aufgefundene Drohne verantwortlich, zurückgewiesen. Die Darstellungen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bezeichnete er als „erfunden“ und „unbewiesen“.

Im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg warf Medwedew der jetzigen Führung in Berlin einen „neonazistischen“ und „erbittert russophoben“ Kurs gegen Russland vor und drohte dem EU- und NATO-Staat mit Bestrafung:

„Sie verdienen einen direkten Schlag gegen alle deutschen Produktionsstätten für Militärtechnik, die für die Bandera-Clique bestimmt ist. Und durchaus auch gegen einige andere Orte in Berlin.“

Quellen: PublicDomain/rtnewsde.com am 04.09.2026

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