Sklaven von Morgen: 38,5 Stunden – Schule für viele Kinder Vollzeitjob

Viele Kinder und Jugendliche arbeiten für die Schule so viel wie Erwachsene in Vollzeitjobs. Rund 38,5 Stunden pro Woche verbringen viele Schüler hinter ihren Schulsachen – die Kleinen weniger, in den Klassen 9 bis 13 sind es aber auch schon mal Wochen mit 45 Stunden. Das geht aus einer nicht repräsentativen Online-Umfrage zum Weltkindertag hervor, die Unicef und Deutsches Kinderhilfswerk am Mittwoch in Berlin vorstellten.

Zugleich forderte Arche-Gründer Bernd Siggelkow, Kinder aus bildungsfernen Familien stärker individuell zu fördern. Das deutsche Bildungssystem benachteilige diese Kinder dramatisch. Der Initiator des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks Arche stellte in Berlin sein neues Buch vor. Für die Online-Umfrage gaben rund 2000 Jungen und Mädchen an, was sie in einer Woche alles machen. Durchschnittlich 18 Stunden pro Woche verbringen die Kinder mit der Familie.

An dritter Stelle steht «Chillen» mit 15 Stunden, gefolgt von Computerspielen und Fernsehen (14 Stunden). Dabei zeigte sich erneut: Mädchen tun im Schnitt mehr für die Schule als Jungen (40 bzw. 37 Stunden). Dafür kleben Jungen gut 17 Stunden vor PC oder Fernsehgerät, während Mädchen das nur zehn Stunden lang tun. Elf bis zwölf Stunden wöchentlich sind für Freunde reserviert, für Hobbys bleiben rund acht Stunden.

Kinder aus armen, bildungsfernen Familien hingegen können von Hobbys oft nur träumen, berichtete Siggelkow aus der Arche-Arbeit. Ihnen fehle es zu Hause oft an jeglicher Unterstützung, um schulische Probleme zu bewältigen.

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Die Forderungen von Pastor Siggelkow und seinem Co-Autor Wolfgang Büscher an ein sozialeres Bildungssystem lauten deshalb: Kleinere Klassen, mehr Lehrer, doppelt so viele Sozialarbeiter, dafür weg mit Haupt- und Förderschulen. «Wir brauchen eine Kita-Pflicht schon für Zweijährige und Ganztagsschulen, an denen sich die Kinder wohlfühlen», so Siggelkow. Die Gemeinschaftsschule nach finnischem Vorbild – mit viel individueller Frühförderung – ist für ihn die Schule der Wahl.

1995 gründete Siggelkow die erste Arche 1995 in Berlin. Mittlerweile gibt es bundesweit 15 Arche-Standorte, an denen rund 2500 Kinder warme Mahlzeiten, Freizeitangebote und Betreuung bekommen.

Anstatt Zusammenhänge zu verstehen, wird unseren Kindern unsinniges Wissen reingepresst, uniformiert, nicht individuell, rein systemkonform!

Die Sklaven von morgen sollen nicht eigenständig Wissen zusammensetzen, sondern gehorsam die Sklaven-Matrix mit ihrem Einsatz, der Arbeit, füttern.

Quellen: PRAVDA-TV/aachener-zeitung.de vom 20.09.2012

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