
Irans Energieminister Hamit Chitchian hat vor einer ernsthaften Krise bei der Wasserversorgung in weiten Teilen des Landes gewarnt.
Schon Anfang April wurde gemeldet, dass von den 157 iranischen Stauseen 57 zu weniger als 40 Prozent mit Wasser gefüllt waren. Nur 24 enthielten eine Füllmenge von 90 bis 100 Prozent.
Das bedeutet, so Chitchian, für fünfhundert Städte in den kommenden Sommermonaten die Gefahr eines Wassernotstands. Traditionelle Methoden wie der Bau von weiteren Staudämmen würden nicht helfen, diese Krise zu überwinden. Vielmehr müsse der Fokus auf ein besseres Wasser-Management gelegt werden. In den vergangenen 25 Jahren habe Iran es beim Bau von Stauseen weltweit auf den dritten Platz geschafft. Trotzdem stehe Iran – wie auch viele andere Länder – jetzt vor dem Problem zunehmender Wasser-knappheit.
Zunächst hat die iranische Regierung einen Ausschuss unter Leitung des Vize-Energieministers eingesetzt, um kurzfristige Maßnahmen zur Eindämmung des Problems zu erarbeiten.
Quellen: Iran German Radio/Teheran Times vom 03.05.2014
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