Diese Partikelgröße gilt als ideal geeignet, um im menschlichen Organismus die positiven Reaktionen hervorzurufen, die dem kolloidalen Silber zugeschrieben werden. Das gilt vor allem für die antimikrobielle Wirkung, die ein häufiger Anwendungsgrund für diese besondere Form des Silbers ist (Gesundheit: Immun mit kolloidalem Silber).
Auch, wenn die einzelnen Silberpartikel als solche nicht mit bloßem Auge erkennbar sind, ist es möglich, kolloidales Silber anhand seiner optischen Eigenschaften zu beurteilen. Da die Partikel sehr fein sind, ist der Unterschied zu herkömmlichem Wasser allerdings nur anhand bestimmter Eigenschaften zu erkennen.
Das Silberwasser kann, wenn die Konzentration der Silber-Ionen besonders hoch ist, eine gelbliche Farbe annehmen. Weiterhin kann es auch einen leicht metallischen Geschmack besitzen. Dieser ist nur leicht wahrnehmbar und auch nicht immer vorhanden.
Wenn das kolloidale Silber wie herkömmliches Wasser riecht und schmeckt, ist das kein Hinweis auf eine schlechte Qualität.
Empfehlungen zur Einnahme
Bei der Einnahme von kolloidalem Silber sollte weder Metall noch Plastik benutzt werden, sondern immer über einen Keramiklöffel oder ein Glasbehältnis eingenommen werden. Kolloidales Silber und Metall können chemisch miteinander reagieren, wodurch sich die Wirksamkeit stark beeinträchtigt wird.
Bei einer oralen Einnahme ist es zwingend nötig, dass die Nutzer das Silberwasser (Silbersol) vor dem Herunterschlucken über eine gewisse Zeit (Minimum 20 Sekunden) im Mund belassen wird. Auf diese Weise können die Inhaltsstoffe bereits gut auf die Mundschleimhaut übergehen. Um die Aufnahme und somit auch die Wirkung von kolloidalem Silber zu fördern, sollte es morgens nüchtern eingenommen werden.
Die nachfolgende Nahrungsaufnahme darf erst eine Stunde später erfolgen. Auf Mineralwasser sollten Nutzer von kolloidalem Silber mindestens zehn Minuten vor wie auch nach Einnahme des Mittels unbedingt verzichten, da Mineralien und Silberpartikel eine Salzverbindung ergeben können. Silberwasser sollte zudem nicht übermäßig verdünnt werden, lediglich dann, wenn eine Erkrankung des Dickdarms besteht. Grundsätzlich kann unverdünnt Silberwasser seine beste Wirkung entfalten (Stammzellenbildung: Der Silber-Zauber mit kolloidalem Silber).



Dosierung von kolloidalem Silber
Eine konkrete Dosierungsanweisung liegt derzeit für kolloidales Silber nicht vor. Das Mittel kann bereits in sehr kleinen Mengen höchst wirkungsvoll sein, sodass auch hier während der Therapie das Prinzip: Weniger ist mehr, zu berücksichtigen ist.
Bei bereits länger bestehenden chronischen Erkrankungen und bei äußerlicher Anwendung kann die Dosierung/Konzentration höher angesetzt werden. Bei sensiblen Menschen, der oralen Anwendung oder bei akuten Erkrankungen/Beschwerden, sollte eine geringere Dosierung angewendet werden. Wichtig ist dabei, dass das kolloidale Silber stets Zusätze Anwendung findet. Pures kolloidales Silber und kleinste Partikel sorgen dafür, dass die Dosierung geringer ausfallen darf.
Konzentration in ppm und Dosierung pro Behandlung
Die Konzentration des kolloidalen Silbers wird normalerweise in ‚ppm‘ angegeben. Das Kürzel steht für ‚parts of million‘ – übersetzt ‚millionster Teil‘ oder ‚Teile pro Million‘. Die übliche Konzentrationsmenge von kolloidalem Silber ist 25 ppm. Es kommen allerdings auch 5 ppm bis zu 100 ppm oder sogar mehr bei manchen Therapien zum Einsatz.
Die Erfahrungen zu Dosierung und Konzentration von kolloidalem Silber haben gezeigt, dass für unterschiedliche Behandlungen die Konzentration von circa 25 ppm bis zu 50 ppm zu empfehlen sind. Hiervon sollten täglich 50 Milliliter (ml) eingenommen werden. Ein Teelöffel ergibt etwa 5 Milliliter (ml) und ein Esslöffel ungefähr 10 Milliliter kolloidale Silberlösung. Um Nebenwirkungen wie ein flaues Bauchgefühl, leichte Übelkeit oder Schwäche zu vermeiden, sollte die Anwendung vorerst nur mit einer geringen Dosierung stattfinden.
Die übliche Dosierung des Silberwassers liegt normalerweise bei circa einem bis zwei Teelöffeln, zwei Mal täglich, die Konzentration liegt dabei zwischen 5 ppm bis zu 25 ppm.
Kurmäßige Anwendung des kolloidalen Silbers
Soll kolloidales Silber kurmäßig zum Beispiel über drei Wochen dosiert und eingenommen werden, kann morgens sowie abends täglich ein Esslöffel (25 ppm) nüchtern (Essen erst wieder nach einer Stunde) eingenommen werden (Kolloidales Silber – das Universal-Antibiotikum).



Einreibung mithilfe von kolloidalem Silber
Für Einreibungen lassen sich zum Beispiel Küchenpapier oder einfache Baumwolltücher verwenden, die mit Silberwasser getränkt verwendet werden. Die Konzentration sollte herbei zwischen 25 ppm bis zu 100 ppm liegen. Die Behandlung wird zu Beginn mehrmals täglich und später einmal pro Tag durchgeführt.
Feuchte Umschläge mit Silberwasser
Kolloidales Silber kann auch mittels Umschläge angewendet werden. Hierfür idealerweise ein Baumwolltuch mit Silberwasser tränken und auf die entsprechende Körperstelle legen. Die Stärke des Mittels sollte sich hierbei zwischen 25 ppm bis 100 ppm bewegen.
Das feuchte Tuch wird anschließend mit einem Wolltuch oder Frotteehandtüchern umwickelt, damit die Feuchtigkeit zurückgehalten wird. Die Umschläge bleiben mindestens für einige Stunden oder sogar über Nacht am Körper liegen.
Anwendungsdauer der Therapie mit kolloidalem Silber
Ähnlich wie die Dosierung, spaltet auch die Behandlungsdauer mit Silberwasser die Meinungen. Es ist jedoch Fakt, dass die Anwendungsdauer der jeweiligen Erkrankung anzupassen ist, egal ob es sich um akute oder chronische Beschwerden handelt.
Bei akuter oder absehbar kurzer Erkrankung erfolgt eine Therapie mit kolloidalem Silber bis zum Abklingen der Beschwerden. Chronische Erkrankungen können im Vergleich dazu mit einer kurmäßigen Therapie behandelt werden, die zwischen zwei Wochen und drei Monaten dauern kann (Kolloidales Silber – Die Wirkungen und Herstellung).



Tägliche und/oder dauerhafte Anwendungen, um beispielsweise Infektionen oder weiteren Erkrankungen vorzubeugen, sind nicht empfehlenswert und auch nicht angezeigt. Zwischen den Behandlungs-Zyklen sollten zudem immer Pausen eingelegt werden.
Wird kolloidales Silber ständig eingenommen, kann laut Beschreibung der Nebenwirkungen, die Gefahr von Argyrie (irreversible, grau-bläuliche oder schiefergraue Verfärbung von Schleimhäuten und Haut) bestehen.
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Literatur:
MMS-Gold: Das neue Lebensmineral
Kolloidales Silber: Der natürliche Ersatz für Antibiotika richtig angewendet
Kolloidales Silber und Gold in der alternativen Medizin: Wirkung, Risiken, Dosierung und verantwortungsbewusste Anwendung
Gold als Medizin: Von der Goldkur der Hildegard von Bingen bis zur Goldsole in der Naturheilkunde
Quellen: PublicDomain/kolloidales.com am 24.05.2018
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