
Hatte der lustigste Komiker der Welt eine Schattenseite? Wollte er eine seiner fünf Frauen lebend beerdigen? Wer kennt sie nicht?
Das Komiker-Duo Arthur Stanley Jefferson und Oliver Hardy, in Deutschland besser bekannt als „Dick & Doof“ wurden weltberühmt, ja geradezu legendär!
Zusammen drehten sie als „Stan“ und „Ollie“ von 1921 bis 1951 insgesamt 107 Filme.
Arthur Stanley Jefferson, der sich später Stan Laurel nannte, wurde am 16. Juni 1890 in Ulverston geboren und verstarb 1965 im kalifornischen Santa Monica.
In seinen Filmen mit Hardy mimte er den einfältigen und kindlichen Stan. Doch so humorvoll und sanftmütig schien er im richtigen Leben nicht immer gewesen zu sein. Vor allem nicht in seinen Ehen. Von Guido Grandt.
Laurel war insgesamt fünfmal (!) verheiratet. Und zwar mit: Lois Neilson (1926-1935), Virginia Rogers (1935-1937), Vera Shuvalova (1938-1940), zum zweiten Mal Virginia Rogers (1940-1946), Ida Kitaeva (1946-1965).
„Stan“ galt also als wahrer Frauenheld, der aber auch sehr temperamentvoll sein konnte.
Während der Scheidung von seiner dritten Frau, Vera Shuvalova, soll es immer wieder zu heftigem Streit gekommen sein. Laurel und seine Frau sollen laut und wütend gewesen sein und getrunken haben.
Beide mussten sich zu verschiedenen Anlässen vor Gericht wegen Trunkenheit am Steuer verantworten.
Als Shuvalova angeklagt wurde, behauptete sie, um ihr Leben geflohen zu sein, als Laurel sie mit einer Pistole verfolgte.
Zeitungen berichteten, dass Shuvalova in der Nacht des 28. September 1938 von Freunden gerettet wurde (und auf eine nahe gelegene Ranch gebracht), nachdem Laurel im Hinterhof ihres Hauses im San Fernando Valley ein Grab ausgrub und behauptete, er wolle sie lebendig begraben.
Ihr Scheidungsvertrag enthielt eine Klausel, die Shuvalova verbot, irgendetwas in Bezug auf ihre Ehe zu veröffentlichen.



War ein Filmstudio am frühen Tod des Hollywood-Stars Judy Garland Schuld?
Hollywood ist nicht nur eine Traumfabrik, sondern kann auch grausam sein! Trieb ein Filmstudio Judy Garland gar in den Tod?
Die US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin Judy Garland (1922 – 1969) wurde neben ihren zwei Dutzend MGM-Filmen vor allem durch ihre Hauptrolle in dem Filmklassiker „Der Zauberer von Oz“ bekannt. Da war sie noch blutjung, nämlich gerade mal siebzehn Jahre alt.
Darin singt sie unter anderem den Welt-Song „Over the Rainbow“.
Garland galt bei den Dreharbeiten als schwierig und schien früh Drogenprobleme (Aufputsch- und Schlafmittel) gehabt zu haben. Ein Selbstmordversuch folgte. Ebenso vier Scheidungen.
Aus der zweiten Ehe mit dem Regisseur Vincente Minnelli stammte die später ebenfalls berühmte Tochter Liza Minnelli.
Im Nachhinein erhob Judy Garland schwere Vorwürfe gegen das Filmstudio MGM und ihre inzwischen verstorbene Mutter, die sie finanziell rücksichtslos ausgebeutet hätten.
Offiziell heißt es zu ihrem Tod, dass die vielen Konzerte, die kräftezehrenden Jahre bei MGM, die Abhängigkeit von Aufputsch- und Schlafmitteln sowie eine schwere Hepatitis zu ihrem Tod geführt hätten.
Am 22. Juni 1969, zwölf Tage nach ihrem 47. Geburtstag, starb sie an einer Überdosis von 10 Tabletten Secobarbital. Wohl versehentlich, da die Packung von 25 Tabletten erst zur Hälfte aufgebraucht und ein weiteres Fläschchen mit 100 Tabletten ungeöffnet war.
Andere Quellen berichten davon, dass MGM, als sie 13 Jahre alt war und einen Vertrag unterschrieb, als zu dick angesehen wurde, um ein Star zu sein.



Das Studio erwartete von ihr, dass sie bis zu 18 Stunden am Tag schuftete und arbeitete. Um dies zu erreichen, erhielt Garland Amphetamine und Barbiturate, um mit ihrer Energie und ihrem Hunger zu helfen.
Als Garland ihren ersten Ehemann, David Rose, mit 18 Jahren heiratete, war er schockiert, als er feststellte, dass ihre tägliche Ernährung hauptsächlich aus Suppe, schwarzem Kaffee und mehreren Zigarettenpackungen bestand.
Der Journalist Radu Alexander schrieb dazu:
All dies geschah auf Drängen des MGM-Chefs Louis B. Mayer.
Es überraschte also nicht, dass Garland ihr ganzes Leben lang mit Sucht kämpfte und im Alter von 47 Jahren an einer Überdosis starb.