Anfangs geht es also darum die persönliche Tagesdosis zu finden, um im Urin pH 7,5 bis 8,0 zu erreichen. Denn nur wenn ausreichend Bikarbonat im Blut vorhanden ist, scheiden die Nieren wieder etwas davon aus und der pH- Wert im Urin steigt auf über 7,5.
Der persönliche Bikarbonatbedarf ist im Einzelfall ohne Urin-pH-Messung überhaupt nicht zu erahnen! So kann es trotz Natroneinnahme immer wieder zur Überraschung kommen, als würde das zugeführte Bikarbonat spurlos verschwinden. Teilweise sind anfangs über 20 Gramm täglich nötig, um kurzzeitig über pH 7,5 zu kommen.
Ein erster „guter“ Wert sagt jedoch nichts über den Füllstand des Bikarbonatspeichers im Körper aus. Mit dieser Messmethode besteht nun die Möglichkeit das persönliche Optimum zu finden, den Bikarbonatspeicher aufzufüllen und einem Defizit dauerhaft vorzubeugen.
Laut Dr. Kopp kann Natriumbikarbonat immer nach dieser Methode zugeführt werden ohne zu schaden.
Überdosierung: Die tägliche Natronmenge möglichst oft über den Tag verteilt einnehmen, um eine kurze Überdosierung, auch wenn sie ungefährlich ist, zu vermeiden. Wurde dennoch mal zu viel Natron eingenommen, können folgende Symptome auftreten: Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen und Durchfall. Diese klingen bei empfohlener Dosierung in der Regel schnell wieder ab (Wie Natron die Krebstherapie unterstützen kann).

Die Bedeutung der Nieren
Nur die Nieren junger Menschen können große Säuremengen schnell wieder ausscheiden. Eine sichere Messmethode zur Bestimmung der Nierenleistung belegt, dass die Ausscheidungsfähigkeit der Nieren zivilisatorisch bedingt nach dem 25. Lebensjahr kontinuierlich abnimmt und mit 60 Jahren nur noch bei ca. 50% der ursprünglichen Leistungsfähigkeit liegt.
Schon beim Gesunden entsteht so früher oder später, durch die im Stoffwechsel anfallenden Säuren und die nachlassende Nierenleistung, eine Azidose. Diese Übersäuerung hat einen entscheidenden Einfluss auf die Alterung der Zellen.
Jedoch ist immer mehr zu beobachten, dass bereits bei Kindern die Nierenleistung eingeschränkt ist. Ernährungseinflüsse können dafür aber nicht alleine verantwortlich sein. Meiner Meinung nach sollten wir hier kritischer mit Impfungen im Allgemeinen und den in Impfstoffen enthaltenen „Konservierungsstoffen“ (z.B. Quecksilber, Formaldehyd und Aluminiumverbindungen) umgehen. Denn diese stellen, vor allem bei Säuglingen, eine extreme Belastung für die Nieren dar.
Säurebelastungen liegen also bei fast jedem Zivilisationsmenschen vor. Auch ihr Körper muss wahrscheinlich einen hohen Aufwand betreiben, um den Blut-pH-Wert innerhalb des lebenswichtigen Bereiches zu halten. Schaffen es die Nieren nicht alle entstehenden Säuren auszuscheiden, werden Mineraldepots in Knochen, Bindegewebe und Zähnen als Basenausgleich geplündert – brüchige Knochen und Zähne können Folgen des Mineralstoffmangels sein. Oder er versucht Säuren über Lunge und Haut auszuscheiden – das führt zu unangenehmem Körpergeruch.
Eine weitere Möglichkeit des Körpers besteht darin, Stoffwechselsäuren im Gewebe zu deponieren – Wassereinlagerungen zum „verdünnen“ der Säuren mit Gewichtszunahme und mehr Schmerzempfindlichkeit entstehen häufig so. Das sind alles sinnvolle Reaktionen des Körpers! Und es ist doch völlig unlogisch, diese lebenserhaltenden Maßnahmen mit der Einnahme von Medikamenten (weitere Säuren) zu „verschlimmbessern“.
Die Erkenntnisse zeigen, dass eine dauerhafte Natroneinnahme Zivilisationskrankheiten vielfach vermeidet, damit verbundene Medikamenteneinnahmen überflüssig machen kann und die Vitalität enorm steigert. Dann machen eine gesündere Ernährung und Körpertraining oft wieder Freude.





Dialyse?!
Gerade da besteht eine besondere Indikation (Nutzen). Durch Prof. Kopp ́s Forschungen kann die Dialyse oft verhindert und be Dialysepatienten geholfen werden. Der praktische Nutzen einer solchen Bikarbonatsubstitution wird in der Medizin leider, überwiegend aus marktwirtschaftlichen Interessen, nicht wahrgenommen. Schaut man sich die Kosten und eingeschränkte Lebensqualität alleine von Dialysepatienten an, könnten mit dieser Anwendung Millionen Menschenleben gerettet, viel Leid erspart und Milliarden eingespart werden.
Fazit:
Die ganze Tragweite eines basischen Milieus zeigt sich, abhängig vom Lebensstil und Vorerkrankungen, oft erst nach ein paar Wochen. Bikarbonate sind für jegliche Stoffwechselvorgänge unentbehrlich und somit ein großes Plus für die Lebensqualität. Wird der Bikarbonat-Speicher lebenslang im Optimum gehalten, ist der Nutzen sicher immens.
Literatur:
Krebserreger entdeckt!: Die verblüffenden Erkenntnisse einer russischen Forscherin
Cannabis gegen Krebs: Der Stand der Wissenschaft und praktische Folgerungen für die Therapie
Krebs und Homöopathie: Natürliche Hilfe bei den häufigsten Nebenwirkungen von Chemo-, Strahlentherapie und Operation
Reinigung der inneren Organe: Entschlacken und entgiften Sie Ihren Körper