
Einen neuerlichen Lockdown könne er sich „überhaupt nicht vorstellen“, erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) noch am Sonntag bei der ORF-Sendung „Hohes Haus“.
Mittlerweile wurde mit der Gemeinde Kuchl in Salzburg bereits für den ersten Ort in Österreich der Stillstand verhängt. Weitere Bezirke zittern. Er soll bis 1. November andauern. In der Zwischenzeit versetzen Regierungen international ihre Staaten bereits in den Ausnahmezustand.
Erst am Dienstag warnte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vor einem neuerlichen Lockdown. Israel gab bekannt, seinen nationalen Stillstand zu verlängern, in Frankreich gelten strikte Ausgangssperren. In Großbritannien stemmt sich Boris Johnson noch gegen einen Lockdown.
Härtere Maßnahmen dank Söder in Deutschland
Markus Söder verkündet noch am Donnerstag Verschärfungen der Maßnahmen in Bayern. Für ihn würden die beschlossenen Maßnahmen der deutschen Regierung nicht weit genug gehen. Die Zahlen würden geradezu „explodieren“. Er setzte gemeinsam mit Angela Merkel eine Sperrstunde auf 22 Uhr durch. Private Feiern werden bis auf 10 Personen eingeschränkt.
Kinder müssen hinkünftig auch im Unterricht Masken tragen, dasselbe gilt für Studenten an den Universitäten. „Professionelle Veranstaltungen“ wie Messen dürfen dafür weiterhin stattfinden.
Rigorose Ausgangssperren in Frankreich
In Frankreich gelten strikte Ausgangsbeschränkungen. Ab 21 Uhr dürfen die Bürger der französischen Städte nicht mehr das Haus verlassen. Macron erklärte in seiner Fernsehansprache: „Die Entscheidung, die wir getroffen haben, ist eine nächtliche Ausgangssperre. Sie gilt für den Großraum Paris und acht weitere Metropolen. Für Grenoble, Lille, Lyon, Marseille, Aix-en-Provence, Saint-Etienne, Rouen und Toulouse.“
Tauziehen um Lockdown in Großbritannien
In England forderte die Labour-Partei einen großflächigen Lockdown. Premier Boris Johnson stemmt sich nach allen Möglichkeiten dagegen. Zu verheerend wären die wirtschaftlichen Auswirkungen für die Insel. Manchester gab bereits bekannt, bei einem neuerlichen Lockdown nicht teilzunehmen. So lange die Stadt nicht mehr Geld von der Regierung bekomme, komme ein Lockdown nicht in Frage (Durch Covid-19 die Neue Weltordnung? Was das Weltwirtschaftsforum mit seinem „Great Reset“ wirklich will (Videos)).


Holland schränkt Cannabis-Verkauf und Besuche ein
In den Niederlanden wurde die Gastronomie vollständig geschlossen. Als Grund nannte Ministerpräsident Mark Rutte eine zunehmend angespannte Situation auf den Intensivstationen. Speisen und Getränke dürfen nur noch zum Mitnehmen verkauft werden. Die Holländer dürfen nur noch bis zu drei Gäste pro Tag in ihren privaten Wohnungen empfangen. Der Verkauf von Alkohol und Cannabis ist ab 20 Uhr verboten.
Kanada errichtet Lager
Kanadas Premierminister Justin Trudeau plant die Errichtung von bundesweiten Isolationslagern. Aus einer Dokumentation gehe hervor, dass die „Bundesquarantäne-/Isolationslager“ nicht nur für COVID-19, sondern auch für „andere Anforderungen“ verwendet werden könnten, warnte indes ein Politiker aus Ontario.
China ist Vorreiter in der Umsetzung derartiger Isolationslager für Infizierte. Die Volksrepublik verfügt allerdings auch über einen reichen Erfahrungsschatz mit Internierungslagern für Regimegegner. Kritiker befürchten, dass auch Kanada die Lager zur Internierung von Trudeau-kritischen Bürger verwenden werde.
Österreich diskutiert Ampel-Rotfärbung
Auch in Israel wurde indes der Lockdown verlängert. Das Land galt Bundeskanzler Sebastian Kurz bisher als Vorbild.
Jetzt werden auch in Österreich schärfere Maßnahmen diskutiert. Für die österreichische Corona-Ampel werden bereits Rotfärbungen für St. Pölten (NÖ), Wels (OÖ), Rohrbach (OÖ), Hallein (Salzburg), St. Johann im Pongau (Salzburg), Innsbruck (Tirol), Innsbruck Land (Tirol), Imst (Tirol) und Schwaz (Tirol) überlegt (Aktenzeichen Bundestag – Was sie mit uns vorhaben – Bekenntnisse eines Insiders?).


Verschärfte Maßnahmen in Tschechien
Die epidemiologische Lage in Tschechien verschlechtert sich von Tag zu Tag. Die Regierung von Premier Andrej Babis reagiert entsprechend, um einen erneuten Lockdown zu verhindern. Dazu hat Gesundheitsminister Roman Prymula am Montagabend vor Journalisten Stellung genommen.
Auf der Pressekonferenz machte Prymula schnell deutlich, wie ernst die Lage bereits ist. Ihm zufolge habe sich die Lage in Tschechien stark verschlechtert und der Zuwachs an neuen Corona-Fällen sei einer der höchsten in der Welt.
Aufgrund dieses ungünstigen Verlaufs stehe Tschechien vor einem erneuten Lockdown. Den wolle die Regierung aber verhindern, betonte Prymula.
Deshalb werden weitere Maßnahmen ergriffen. So wird die Maskenpflicht weiter ausgedehnt. Sie gilt ab sofort bis auf Widerruf an Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs, also auf Bahnsteigen, an überdachten Haltestellen und in Warteräumen. Ab Mittwoch folgt ein weiteres Paket an Restriktionen. Alle Schulen werden geschlossen, vorerst bis zum 1. November (Belgien: Ärzte beschuldigen in einem unglaublich, offenen Brief die WHO, die Covid-19-Pandemie durch eine gezielte „Infodemie“ erzeugt zu haben).

Auch Restaurants, Kneipen und Bars bleiben geschlossen. Bis 20 Uhr können sie indes weiter Essen zum Mitnehmen ausgeben. Sowohl drinnen als auch draußen dürfen sich maximal sechs Menschen treffen, Ausnahmen gelten für Familien und in weiteren, definierten Fällen. Zudem gilt ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Sämtliche Anordnungen gelten bis zum 3. November, an dem auch der vor neun Tagen ausgerufene Notstand endet.
All diese Restriktionen würden aber ihren Zweck nicht erfüllen, wenn sie nicht auch von jedem eingehalten würden, betonte der Minister.
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Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?
Whistleblower
Quellen: PublicDomain/wochenblick.at/radio.cz am 15.10.2020
