Vor wenigen Tagen wurde ein Vorfall bekannt, in dem das Auto des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selensky in einen Unfall verwickelt war.
Ebenso wie Wladimir Putin. Doch dabei scheint es sich um einen „Anschlag“ gehandelt zu haben. Von Guido Grandt
Konkret gab der Pressesprecher des ukrainischen Präsidenten bekannt, dass „ein Personenwagen mit dem Auto des Präsidenten der Ukraine und Begleitfahrzeugen kollidierte.
So soll sich der Vorfall ereignet haben:
Mit der Wagenkolonne war Putin gerade auf dem Weg zu einem seiner Wohnsitze in Russland. Dabei ereignete sich der Angriff auf den Staatspräsidenten.
Das erste Begleitfahrzeug wurde auf dem Weg zu der einige Kilometer entfernten Residenz von einem Krankenwagen blockiert. Das zweite Begleitfahrzeug umfuhr daraufhin das plötzlich aufgetauchte Hindernis. Dabei fuhr es konstant weiter, ohne anzuhalten.
„Während das dritte gepanzerte Fahrzeug, in dem Putin saß, das Hindernis umfuhr, ertönte ein lauter Knall am linken Vorderrad. Dem folgte starker Rauch“, berichtet die Quelle.

Kurz darauf fanden die Sicherheitskräfte auf dem Fahrersitz des Krankenwagens die Leiche eines Mannes. Die Behörden stuften daraufhin die Untersuchung des Vorfalls und alle diesbezüglichen Informationen als Verschlusssache ein.
Quelle: https://glavred.info/world/hlopok-i-zadymlenie-v-rf-proizoshlo-napadenie-na-kortezh-putina-smi-10409090.html
Wie das Portal „Profidom“ berichtet, war lediglich ein enger Kreis von Menschen über die Route und das Ziel des Präsidenten informiert. Alle, die darüber Bescheid wussten, waren vom Sicherheitsdienst des Präsidenten.
Nach dem Vorfall verschwanden drei von ihnen. Es waren genau die Personen, die sich im ersten Fahrzeug der Autokolonne befanden. Derzeit ist ihr Verbleib unbekannt. Das Auto, in dem sie unterwegs waren, wurde wenige Kilometer von dem Unfallort verlassen aufgefunden.
Aufgrund dessen entschied der russische Staatschef, den Leiter des persönlichen Sicherheitsdienstes des Präsidenten und mehrere andere Personen zu suspendieren und zu inhaftieren.
Putin blieb bei dem Anschlag offenbar unverletzt.

Quelle: https://profidom.com.ua/novosti/skandaly/44205-srochno-na-putina-soversheno-pokushenie
Doch zuvor schon gab es wohl einen „Vorfall“, wurde nämlich einen Anschlag auf den Leiter des russischen Sicherheitsrates, Nikolaj Patruschew, verübt, der zu den engsten Vertrauten Wladimir Putins gehört und ein glühender Verfechter der Fortsetzung des Krieges in der Ukraine ist.
Es sei bekannt, dass sich Nikolai Patruschew abends nach der Arbeit unwohl fühlte, fast unmittelbar nachdem er nach Hause gegangen war, schreibt der russische Telegram-Kanal „General SVR“, der oft Insider-Informationen aus dem Kreml veröffentlicht.
„Der Sicherheitsdienst hat sofort gearbeitet und unverzüglich ein Ärzteteam zu ihm gerufen“, sagte die Quelle unter Berufung auf informierte Quellen.
Gleichzeitig untersuchten die Ärzte den Sekretär des Sicherheitsrats der Russischen Föderation und kündigten die Notwendigkeit seines Krankenhausaufenthalts an. Nachdem er Hilfe in einem stabilen Zustand erhalten hatte, soll er nach Hause gebracht worden sein.
„Die Ergebnisse seiner Tests bestätigten, dass es sich bei der giftigen Substanz um ein synthetisches Gift handelte. Patrushev wurde durch rechtzeitige medizinische Hilfe und wahrscheinlich durch eine unzureichend hohe Konzentration der giftigen Substanz, die über die Haut in den Körper gelangte, gerettet“, heißt es in der Mitteilung.
Früher wurde berichtet, dass der russische Sicherheitsratssekretär Nikolai Patrushev versuchen könnte, den Platz von Präsident Wladimir Putin einzunehmen . Er gewinnt immer mehr an Einfluss, und seine Ideen können den Entscheidungen des derzeitigen Kremlherrn zugrunde liegen.
Laut der Washington Post ist Patrushev seit mehr als zwei Jahrzehnten als „Machtmakler“ hinter den Kulissen tätig, aber seit Beginn der groß angelegten Invasion Russlands in der Ukraine ist er viel sichtbarer geworden.

Quellen: https://glavred.info/world/travili-sinteticheskim-yadom-na-pravuyu-ruku-putina-soversheno-pokushenie-smi-10392443.html und: https://glavred.info/world/dyavol-na-pleche-nasheptyvayushchiy-na-uho-patrushev-mozhet-zanyat-mesto-putina-the-washington-post-10391339.html und: https://t.me/generallsvr/98
Letztlich geht es hier um Informationen von russischen, überwiegend aber von ukrainischen Quellen. Und die dürften in einem Krieg natürlich mit Vorsicht zu genießen sein.
Andererseits würden es bis auf die wenigen oben benannten russischen Quellen wohl keine andere es offiziell wagen, über einen Anschlagsversuch auf den russischen Staatspräsidenten zu berichten.
Ob es sich also tatsächlich nun um einen Anschlag auf Putin gehandelt hat oder nicht, wird deshalb schwer festzustellen sein.

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Quellen: PublicDomain/guidograndt.de am 16.09.2022
