
Ein algerischer Jugendlicher greift eine Transperson mitten in Bremen an und fügt ihr schwere Verletzungen zu. Das Opfer muß ins Krankenhaus. Doch wie alt ist der mutmaßliche Täter wirklich?
Ein mutmaßlich jugendlicher Algerier hat am Dienstagnachmittag eine 27jährige Transperson in der Bremer Innenstadt zunächst beschimpft und anschließend mit Reizgas attackiert. Zivilpolizisten griffen den Mann auf und übergaben ihn an die Sicherheitskräfte, wie die Polizei nun berichtet.
Der Tatverdächtige soll das Opfer mehrfach mit dem Wort „Schwuchtel“ beleidigt haben und ihm über den Bahnhofsvorplatz gefolgt sein. Vor dem Eingang eines Hotels sprühte er der Person schließlich Pfefferspray ins Gesicht.
Das Opfer erlitt starke Augenreizungen, wie der Weser-Kurier berichtet. Unklar ist das Alter des angeblich 17jährigen Nordafrikaners. Laut den Ermittlern liegen Hinweise vor, „daß er möglicherweise älter ist, als angegeben“.
Gegen den Mann laufen nun Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung und verhetzender Beleidigung. Das Opfer wurde von einem Rettungswagen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. („Rassistische Tendenzen“ und Strafe für die Grünen: Botswana will 20.000 Elefanten nach Deutschland schicken)

Syrischer Migrant sticht vierjähriges Mädchen in Supermarkt nieder
Ein syrischer Migrant hat am Mittwoch in Baden-Württemberg ein vierjähriges Mädchen in einem Supermarkt angegriffen und schwer verletzt. „Der Mann ging bisherigen Erkenntnissen zufolge unvermittelt auf das vierjährige Mädchen zu und verletzte es mit einem Messer“, teilte die Polizei mit. Der Angriff ereignete sich in Wangen im Landkreis Ravensburg.(Deutschland: 17jähriger getötet – und der Täter kommt frei: „Wenn man solch ein Urteil hört, verliert man das Vertrauen in den Staat“)
Ein Zeuge konnte den Angreifer, der einen niederländischen Paß besitzt, entwaffnen und verständigte die Sicherheitskräfte. „Das Mädchen wurde unverzüglich operiert und befindet sich inzwischen in einem stabilen Zustand“, heißt es von der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler bestand zwischen dem Kind, das mit seiner Mutter unterwegs war, und dem Migranten keine Vorbeziehung.
Bürgermeister bestürzt
Der Angreifer soll im Laufe des Donnerstags einem Haftrichter vorgeführt werden. Ob der Mann bereits in Deutschland polizeibekannt ist, konnte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT noch nicht sagen.
Bürgermeister Michael Lang zeigte sich schockiert. „Daß ein Kind unvermittelt angegriffen wird ist etwas, was uns alle schockiert und uns unglaublich betroffen macht und bestürzt.“ Der parteilose Politiker gab an, die Familie des Opfers zu kennen. In Wangen leben rund 25.000 Einwohner.


Somalier überfallen deutschen Frachter – und leben jetzt in Hamburg
Zehn somalische Piraten kapern einen deutschen Frachter und werden in Hamburg verurteilt. Nach der Haftstrafe folgt die Abschiebung – oder?
Zwei somalische Piraten, die 2010 ein deutsches Schiff angegriffen hatten und dafür zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden waren, leben mittlerweile legal in Hamburg.
Einer der beiden besitzt eine reguläre Aufenthaltserlaubnis, der andere hält sich mit einer Duldung in der Hansestadt auf, wie aus der Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervorgeht.
Als Grundlage für die Aufenthaltserlaubnis führt der Senat Paragraph 25b Absatz 4 Aufenthaltsgesetz an, wonach Ehegatten, Lebenspartnern und minderjährigen Kindern eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden soll, wenn sie mit einem anderen Ausländer, der bereits eine Aufenthaltsgenehmigung besitzt, in familiärer Lebensgemeinschaft leben.
Weiter heißt es in der Antwort auf die AfD-Anfrage, daß der geduldete Somalier einen Asylfolgeantrag gestellt habe, der sich gegenwärtig in der Prüfung befinde. Beide Somalier würden außerdem einer Erwerbstätigkeit nachgehen.


Weitere verurteilte Somalier in Deutschland?
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Hintergrund: 2010 hatte das Duo gemeinsam mit acht Landsleuten den Frachter „Taipan“ der Hamburger Reederei Komrowski vor der somalischen Küste gekapert.
Nach einem zwei Jahre andauernden Prozeß waren die Täter 2012 wegen Angriffs auf den Seeverkehr und erpresserischen Menschenraubes in Hamburg zu Haftstrafen zwischen zwei und sieben Jahren verurteilt worden.
Dem Senat zufolge sind fünf der anderen acht Täter inzwischen ausgereist, bei drei Personen liegen der Ausländerbehörde keine aktuellen Informationen zum Aufenthaltsort vor. Ob einige der ausgereisten Piraten mittlerweile nach Hamburg zurückgekehrt sind, ist dem Senat nicht bekannt.
Der AfD-Fraktionschef im Hamburger Senat, Dirk Nockemann, bezeichnete den Vorgang als „Armutszeugnis“ für den Rechtsstaat. „Somalische Piratenintegration dank Rot-Grün.
Was wie ein verspäteter Aprilscherz anmutet, ist rot-grüne Realität. Im Hamburg 2024 werden selbst verurteilte somalische Piraten nicht abgeschoben. Auch bei jahrelanger Duldung werden Abschiebungen kaum angestrebt“, kritisierte Nockemann.

Baerbock wirbt in arabischer Welt für Einbürgerung
Auf Arabisch trommelt das Auswärtige Amt dafür, sich einbürgern zu lassen. Aber nicht in Deutschland, sondern im Ausland. Kern der Werbung: Ihren alten Paß können die Neubürger behalten.
Mit einem Tweet bei X hat die Bundesregierung in der arabischen Welt für ihre neue Turbo-Einbürgerung geworben. Unter einem Bild zweier deutscher Pässe heißt es in arabischer Sprache darüber hinaus, die Neubürger könnten ihre bisherige Staatsbürgerschaft behalten.
Daß es nur drei Jahre dauere, bis man Deutscher werden könne, wird in dem Tweet, den das Regionale Deutschlandzentrum (RDZ) in Kairo (Ägypten) veröffentlicht hat, hervorgehoben. Das RDZ ist dem Auswärtigen Amt von Annalena Baerbock (Grüne) unterstellt.
Turbo-Einbürgerung als „realitätsgetreues Bild Deutschlands“
Der Post stammt von der Staatsministerin beim Bundeskanzler, der irakischstämmigen Integrationsbeauftragten Reem Alabali-Radovan (SPD). Wörtlich heißt es darin: „Viele haben jahrzehntelang darauf gewartet, jetzt steht es endlich im Gesetzesblatt.
Das neue Staatsangehörigkeitsrecht gilt ab dem 26. Juni 2024 für alle, die Deutsche werden wollen.“ Die 33jährige Alabali-Radovan möchte sich aber nicht erklären und verweist auf Baerbocks Zuständigkeit.
Das Auswärtige Amt begründete gegenüber Bild den Tweet in der arabischen Welt damit, daß dies „zu einem realitätsgetreuen Bild Deutschlands“ beitrage. Politiker von AfD und Union sehen darin einen weiteren „Pullfaktor für die illegale Einwanderung“. Migranten würden damit regelrecht nach Deutschland „gelockt“.

Daß „Deutschland“ auf den abgebildeten Pässen falsch geschrieben („Deutshland“) wurde, sei übrigens Absicht, heißt es aus dem Baerbock-Ministerium. Damit seien die Bilder fälschungssicher.
Quellen: PublicDomain/jungefreiheit.de am 05.04.2024
