Die freiwillige Knechtschaft

Die stille Macht des Mitmachens.

Macht ist kein Muskel. Macht ist kein Panzer. Macht ist kein Gesetzestext.

Macht ist ein Glaube.

Sie lebt nicht in Parlamenten, Ministerien oder Uniformen – sie lebt im Kopf. In der stillen Zustimmung. In der Gewohnheit. In der inneren Stimme, die sagt: „Das ist halt so.“ Und genau deshalb ist Macht so stabil. Nicht, weil sie gerecht wäre. Sondern weil sie geglaubt wird.

Die Geschichte der Herrschaft ist keine Geschichte großer Tyrannen, sondern eine Geschichte kleiner Unterwerfungen. Jeden Morgen. Bei jeder Unterschrift. Bei jedem Formular. Bei jedem „Ich kann ja eh nichts ändern“. Systeme überleben nicht, weil sie stark sind – sondern weil sie als alternativlos empfunden werden. Und weil Zweifel gefährlicher sind als offene Revolte.

Dieser Essay stellt keine Forderungen. Er ruft zu nichts auf. Er reißt keine Barrikaden nieder. Er stellt lediglich eine unbequeme Frage:

Warum gehorchen Menschen überhaupt?

Nicht aus Dummheit. Nicht aus Bosheit. Sondern aus Angst, Bequemlichkeit, Sozialisation – und aus einem tief verinnerlichten Glauben an Autorität. Einem Glauben, der schon im Klassenzimmer beginnt und selten hinterfragt wird. Wer früh lernt, dass Ordnung wichtiger ist als Gerechtigkeit, wird später Gesetze respektieren – auch dann, wenn sie offenkundig widersprüchlich, willkürlich oder selbstmissachtet sind.

Dieser Text bewegt sich auf einer theoretischen Ebene. Er analysiert Machtmechanismen, keine Handlungsanweisungen. Er beschreibt Denkmodelle, keine Strategien. Er fragt nach Legitimität, nicht nach Umsturz. Und er tut das in einem Ton, der unbequem ist – weil Höflichkeit oft nur ein anderes Wort für Verdrängung ist.

Wer Macht verstehen will, muss dort hinschauen, wo sie wirklich entsteht:

im freiwilligen Mitmachen.

Eine theoretische Betrachtungen über Macht und Gehorsam von Alfred-Walter von Staufen

Macht existiert nur, solange sie geglaubt wird

Politische Macht wird oft wie eine physische Größe behandelt: messbar, greifbar, unausweichlich. Doch genau das ist sie nicht. Macht ist ein soziales Verhältnis, kein Naturgesetz. Sie existiert nicht unabhängig von den Menschen, die ihr gehorchen.

Der Soziologe Max Weber definierte Herrschaft als die Chance, für einen Befehl Gehorsam zu finden. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Diese Definition ist entlarvend schlicht. Sie sagt nichts über Moral, Wahrheit oder Gerechtigkeit. Nur über Akzeptanz.

Gesetze gelten nicht, weil sie gedruckt sind. Sie gelten, weil Menschen sie befolgen. Institutionen funktionieren nicht, weil sie Gebäude besitzen, sondern weil Millionen Individuen jeden Tag ihre Regeln reproduzieren. Selbst der autoritärste Staat ist ohne Kooperation erstaunlich hilflos. Verwaltung, Kontrolle, Durchsetzung – all das setzt Mitwirkung voraus.

Das Paradoxe: Je stärker ein System auf Zwang angewiesen ist, desto schwächer ist es bereits. Denn Zwang ist teuer, ineffizient und endlich. Vertrauen und Gewohnheit dagegen sind billig und unbegrenzt.

Macht tarnt sich deshalb gern als Normalität. Sie will nicht als Macht erkannt werden, sondern als Sachzwang, als Vernunft, als „alternativlos“. Wer glaubt, keine Wahl zu haben, stellt keine Fragen mehr. Und wer keine Fragen stellt, stabilisiert das System effektiver als jede Polizei.

Die freiwillige Knechtschaft

Bereits im 16. Jahrhundert beschrieb Étienne de La Boétie in seinem Essay über die „freiwillige Knechtschaft“ ein verstörendes Phänomen: Menschen unterwerfen sich oft nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es gelernt haben.

Nicht Gewalt ist der Anfang der Herrschaft – sondern Gewöhnung. Eine Generation wächst in ein System hinein, hält es für normal und gibt es weiter. Die nächste kennt nichts anderes. So wird Unterordnung kulturell vererbt, nicht erzwungen.

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Der entscheidende Punkt: Die meisten Systeme benötigen keine Mehrheit fanatischer Anhänger. Sie benötigen lediglich eine große Masse an passiv Mitmachenden. Menschen, die nicht überzeugt sind, aber angepasst. Nicht loyal, aber gehorsam. Nicht begeistert, aber bequem.

Widerstand wird dadurch nicht unmöglich – er wird psychologisch erschwert. Denn wer ausschert, gilt als Störer, nicht als Fragender. Als Problem, nicht als Symptom. Systeme schützen sich, indem sie Abweichung moralisch abwerten: „unvernünftig“, „asozial“, „extrem“.

So entsteht ein Klima, in dem Konformität nicht mehr diskutiert, sondern erwartet wird. Und genau hier wird Macht unsichtbar – weil sie nicht mehr als Zwang erlebt wird, sondern als eigene Entscheidung.

Angst – der eigentliche Souverän

Angst ist effizienter als jede Ideologie. Sie benötigt keine Überzeugung, nur Wiederholung. Angst vor sozialem Ausschluss. Vor finanziellen Nachteilen. Vor rechtlichen Konsequenzen. Vor Etiketten.

Die meisten Menschen gehorchen nicht, weil sie überzeugt sind – sondern weil sie Konsequenzen vermeiden wollen. Das berühmte Milgram-Experiment zeigte nicht Grausamkeit, sondern Anpassung. Nicht Sadismus, sondern Autoritätsgläubigkeit.

Herrschaftssysteme wissen das. Deshalb bestrafen sie nicht flächendeckend, sondern exemplarisch. Nicht jeder muss betroffen sein – es reicht, wenn es sichtbar wird. Abschreckung funktioniert über Beobachtung, nicht über Masse.

Je isolierter Abweichler erscheinen, desto wirkungsvoller ist die Drohkulisse. Angst lebt von Vereinzelung. Solidarität wäre ihr Ende – deshalb wird sie systematisch erschwert, misstrauisch gemacht oder kriminalisiert.

Doch Angst hat eine Schwäche: Sie skaliert schlecht. Sie funktioniert gut gegen Einzelne – schlecht gegen viele. Sie benötigt Übersicht, Kapazität, Durchsetzungsfähigkeit. Und all das ist begrenzt. Genau deshalb setzen Systeme lieber auf Vorauseilgehorsam als auf offene Repression.

Gewalt stabilisiert – sie befreit nicht

Gewalt gilt in vielen Erzählungen als revolutionäres Mittel. Historisch betrachtet ist sie meist das Gegenteil: ein Herrschaftsbeschleuniger. Sie rechtfertigt Ausnahmezustände, verschiebt Grenzen, senkt Hemmschwellen.

Die politische Theoretikerin Hannah Arendt unterschied klar zwischen Macht und Gewalt. Macht entsteht aus gemeinsamer Zustimmung. Gewalt entsteht dort, wo Macht bereits erodiert. Sie ist das Zeichen von Schwäche, nicht von Stärke.

Aufstände liefern Systemen genau das, was sie brauchen: Legitimation. Mehr Kontrolle. Mehr Überwachung. Mehr Eingriffe. Wer Gewalt anwendet, verliert nicht nur moralisch – er spielt dem bestehenden System strukturell in die Hände.

Deshalb sind viele scheinbar rebellische Eskalationen in Wahrheit systemstabilisierend. Sie verschieben die Debatte von Inhalten auf Sicherheit. Von Kritik auf Ordnung. Von Fragen auf Gehorsam.

Die nachhaltigste Herausforderung für Macht ist nicht der Angriff – sondern die Erosion der Selbstverständlichkeit. Das stille Hinterfragen. Das mentale Entkoppeln. Die innere Kündigung des Glaubens an Unfehlbarkeit.

Nicht laut, nicht heroisch, aber wirksam.

Erziehung, Schule, Alltag – die frühe Dressur der Normalität

Macht beginnt nicht im Kanzleramt. Sie beginnt im Klassenzimmer. Dort, wo Kinder lernen, dass Gehorsam eine Tugend ist, Anpassung belohnt wird und Fragen stören. Nicht aus Bosheit, sondern aus Effizienz. Ordnung spart Zeit. Zweifel kosten Nerven.

Die moderne Gesellschaft nennt das Sozialisation. Kritiker nennen es Konditionierung. Beides beschreibt denselben Prozess: Menschen werden früh darauf vorbereitet, Regeln nicht zu hinterfragen, sondern zu internalisieren. Wer sich fügt, gilt als reif. Wer widerspricht, als schwierig.

So entsteht kein blinder Untertan, sondern etwas viel Stabileres: der selbstregulierende Bürger. Einer, der nicht kontrolliert werden muss, weil er sich selbst kontrolliert. Einer, der Regeln verteidigt, auch wenn sie ihm schaden – weil Regelbruch als moralisch verwerflich gilt.

Dieser Mechanismus ist entscheidend. Denn Systeme, die auf Selbstdisziplin setzen, benötigen weniger Zwang. Sie müssen nicht ständig drohen – sie müssen nur Erwartungen setzen. Die eigentliche Sanktion ist dann nicht die Strafe, sondern der Verlust von Anerkennung.

Macht wird dadurch unsichtbar. Sie trägt kein Gesicht, keinen Helm, keine Uniform. Sie ist Alltag. Und genau deshalb so wirksam.

Der Mythos der „notwendigen Regierung“

Kaum ein Glaubenssatz ist stabiler als dieser: Ohne Regierung herrscht Chaos.

Er wird selten bewiesen – aber ständig wiederholt.

Regierungen präsentieren sich gern als Bollwerk gegen Anarchie, Gewalt und Willkür. Doch historisch betrachtet war Machtkonzentration selbst oft Quelle dieser Probleme. Trotzdem bleibt die Erzählung wirksam, weil sie an ein tiefes menschliches Bedürfnis rührt: Sicherheit.

Die Vorstellung, dass Ordnung nur von oben kommen kann, entlastet. Verantwortung wird delegiert. Schuld externalisiert. Wenn etwas schiefgeht, war „die Politik“ schuld – nicht das eigene Mittragen.

Diese Denkfigur ist bequem. Sie erlaubt Kritik ohne Konsequenz. Man darf schimpfen, ohne etwas infrage zu stellen. Ein Ventil, kein Hebel.

Dabei wird übersehen: Regierung ist kein Naturzustand. Sie ist ein historisches Arrangement, entstanden aus Machtkämpfen, Interessen und Zufällen. Ihre Existenz beweist nicht ihre Notwendigkeit – nur ihre Durchsetzungsfähigkeit.

Der Glaube an Alternativlosigkeit ist der größte Verbündete der Macht. Wer glaubt, dass es nicht anders geht, hört auf, anders zu denken. Und wo Denken endet, beginnt Verwaltung.

Warum Minderheiten Geschichte verändern

Geschichte wird gern als Mehrheitsprojekt erzählt. In Wahrheit waren es fast immer Minderheiten, die Denkrahmen verschoben haben. Nicht durch Gewalt, sondern durch Beharrlichkeit.

Neue Ideen beginnen selten populär. Sie wirken störend, unrealistisch, gefährlich. Erst rückblickend nennt man sie Fortschritt. Währenddessen werden ihre Träger verspottet, marginalisiert oder kriminalisiert.

Der entscheidende Punkt: Gesellschaftlicher Wandel ist kein Abstimmungsprozess, sondern ein Deutungsprozess. Es geht nicht darum, wie viele etwas tun – sondern wie viele es für denkbar halten.

Sobald eine Idee den Status des Undenkbaren verlässt, beginnt ihre eigentliche Wirkung. Menschen müssen ihr nicht zustimmen, um sie ernst zu nehmen. Es reicht, wenn sie nicht mehr reflexhaft abwehren.

Systeme wissen das. Deshalb bekämpfen sie nicht nur Handlungen, sondern vor allem Narrative. Nicht die Tat ist gefährlich – der Gedanke ist es. Denn Gedanken sind ansteckend und nicht kontrollierbar.

Minderheiten wirken deshalb nicht durch Masse, sondern durch Vorstellungskraft. Sie öffnen Möglichkeitsräume. Und Möglichkeitsräume sind der Anfang jeder Veränderung.

Warum Systeme Angst vor Gleichgültigkeit haben

Protest ist laut. Gleichgültigkeit ist leise. Und genau deshalb für Systeme gefährlicher.

Protest bestätigt Machtverhältnisse: Er anerkennt das Gegenüber als relevant. Gleichgültigkeit entzieht diese Anerkennung. Sie verweigert die Bühne. Keine Empörung, keine Eskalation, keine Legitimation.

Systeme können mit Feinden umgehen. Sie können sie bekämpfen, diskreditieren, integrieren. Was sie schlecht ertragen, ist Irrelevanz. Wer nicht mehr ernst nimmt, lässt sich schwer kontrollieren.

Gleichgültigkeit ist allerdings kein emotionaler Zustand, sondern ein mentaler. Sie bedeutet nicht Desinteresse, sondern Distanz. Das bewusste Nicht-Mitspielen im symbolischen Theater der Macht.

Deshalb reagieren Systeme oft überempfindlich auf Spott, Ironie und Gelassenheit. Sie untergraben den Ernst, den Macht benötigt, um glaubwürdig zu wirken. Wer lacht, glaubt nicht mehr vollständig.

Diese Form der Entkopplung ist theoretisch betrachtet eine der wirkungsvollsten Formen der Machtkritik – gerade weil sie schwer zu sanktionieren ist. Man kann Handlungen bestrafen. Gedanken nur begrenzt.

Das Paradox der Verantwortung

Viele warten auf „die anderen“. Auf die Mehrheit. Auf den richtigen Moment. Auf perfekte Bedingungen. Das ist menschlich – und politisch wirkungslos.

Verantwortung wird so zu etwas Abstraktem. Zu etwas, das erst greift, wenn alle mitziehen. Doch genau das verhindert Veränderung. Denn alle warten – und niemand beginnt.

Systeme profitieren davon. Sie brauchen keine aktive Zustimmung, nur Passivität. Nicht Engagement hält sie am Leben, sondern Aufschub.

Das Paradox: Wer auf die Mehrheit wartet, delegiert Verantwortung – und stabilisiert genau das, was er kritisiert. Nicht aus Bosheit, sondern aus Hoffnung. Hoffnung, die bequem ist.

Veränderung beginnt selten komfortabel. Sie beginnt dort, wo Menschen ihre eigene Rolle reflektieren. Nicht laut. Nicht heroisch. Sondern ehrlich.

Quellen: PublicDomain/freunde-der-erkenntnis.net am 10.02.2026

About aikos2309

13 comments on “Die freiwillige Knechtschaft

  1. Die Ausrichtung auf eine Soziologie, wie bei Herrn v. Staufen oft zu lesen, ersetze ich hier mal mit phänomenologischer Perspektive.
    Denn Macht kann zunächst als eine pure Vorstelleng aufgefasst werden, jedoch weiß ein Jeder, daß die Wirkung von Naturgewalten keine Einbildung des Bewußtseins ist. Da ist eine reale Macht, gnadenlos, konsequent und ohne Reue.
    Dann spricht der Herr vom „System“, und dies ist ein System, das ein bizarrer Cargo-Kult der Naturgewalt sein möchte. Und es ist ein imaginiertes System, das nicht im Wortsinne aus Einzelkomponenten zu etwas Sinnvollen zusammengesetzt ist.

    Eine Zivilisation ist ohne Regierung nicht möglich, auch nicht ohne ein Geld-„System“, wo materielle Werte gegen soein Abstraktum austauschbar sind. Alle Versuche zB kommunistische Ideen in die Zivilisation zu integrieren sind gescheitert und werden in Ewigkeit scheitern.

    Widerstand gegen System-Dekadenz? Ist nicht notwendig. Die politischen „Systeme“ zerstören sich automatisch und reißen die Gräßlichen mit in den Abgrund.

    Und noch eins, was die Stauf’sche Macht-Illusion betrifft:
    Unterschätze NIEMALS die Brutalität der System-Macht
    Mit einem freundlichen Grinsen prügeln die auf Dich ein,
    zerstören Deine bürgerliche Existenz, sperren Dein Bankkonto,
    wüten wie die Inquisition.

  2. Selbst ein scheinbar gewöhnlicher Arbeitsvertrag ist, philosophisch betrachtet, ein juristisch formulierter Text, der den Arbeitnehmer zum freiwilligen Sklaven macht, also extrem scharf formuliert.

    Sobald man Karriere macht, kommt zunehmend das «Peter-Prinzip» zur Wirkung, besonders aber in staatlichen Gefilden.

  3. Bis zur Hälfte war der Artikel eine logische Abhandlung der Macht, und fragte mich schon, wie so ein Artikel auf die PRAVDA-Seite gelangen kann.
    Doch ab ca. der Hälfte des Artikels „Warum Minderheiten Geschichte verändern“.
    War alles klar, das ganze Süßholzraspeln in der ersten Hälfte war nur darauf ausgerichtet, um dann in der zweiten Hälfte des Artikels in die Falle des System der Macht zu tappen.
    Denn ab da wird eindeutig zur Veränderung des Systems aufgerufendurch Minderheiten.
    Doch Minderheiten welche versucht haben die Macht zu verändern, sind immer entfernt worden. (Scheiterhaufen, Guillotine, Impfung).

    Hier im Artikel wird die hohe Kunst des Fliegenfänger Prinzip dargestellt.
    Denn eine bröckelnde Macht stellt immer Fleigenfänger auf, Klebstoff welcher nach Honig riecht. Aus diesm Klebstoff gibt es kein entrinnen, heute ist Inquisition real.

    Jeder Minderheit in der Geschichte welche die Macht des Systems verändern wollte, setzte sich immer auf den Fliegenfänger des Machtsystems.
    z.B. Martin Luther King, das System dterllte Ihn mit Menschenmassen riesig zur Verfügung mit Mikrofon und Lautsprechern. Da war er schon auf dem Fl
    https://www.deutschlandfunk.de/martin-luther-king-vor-50-jahren-spontanpredigt-in-ostberlin-100.html
    https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/friedensnobelpreis-an-martin-luther-king-1964-100.html
    https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/friedensnobelpreis-an-martin-luther-king-1964-100.html
    https://www.dw.com/de/wer-war-martin-luther-king/a-43151566
    vorne links ist Martin Luther King zu sehen.
    diese drei Beispielfotos zeigen eindeutig das Martin Luther King bereits auf den Fliegenfänger des Machtsystem klebt, da war sein Schicksal bereits besiegelt, da hatten die Bildhauer schon den Auftrag sein Denkmal anzufertigen.
    Bei Jesus lief das exakt nach dem gleichen Muster ab.
    Das läuft immer nach dem selben Muster ab, zuerst ein Palmsonntag mit Jubelnden Massen, dann folgt immer die Hinrichtung . Auch bei Charlie Kirk war das so.
    Und für was machte die das, für nichts, denn das System arbeitet weiter.

    Denn sobald man den Mund aufmacht landet man auf dem Fliegenfänger der Macht.
    Alle stellen die Macht als etwas menschlich beeinflußbares dar, weit gefehlt, Macht ist etwas viel größeres als Menschen vermuten.

  4. Xavier Naidoo hat 2026 einige Konzerte in Deutschland, der Name der Tournee ist,
    „Bei meiner Seele“-Tournee“

    das sollte zu Denken geben.

  5. Man kann eine Gesellschaft beherrschen durch Manipulation, Lüge , Destruktivität und moralischer Abwertung und so weiter, all das , was wir heute sehen.
    Und doch führt das zu nichts außer zu verängstigten, unglücklichen Menschen. Und wozu soll das gut sein, weil es ohnehin irgendwann von selbst auseinanderfällt, wie wir es heute sehen.
    Wo nicht passiert was mit Wahrheit und Rechtschaffenheit zu tun hat, da gibt es kein Fundament und das Gebäude steht nicht lange.
    Dann verfällt das Gebäude und die Dinge fangen von vorne an, der Kreislauf geht so lange, bis es die Leute gelernt haben.
    Leute leiten kann man mit einem guten Vorbild , mit Aufrichtigkeit und Liebe.
    Mit Macht leitet man keine Menschen , sondern macht sie kaputt und am Ende macht der Machthaber sich selbst kaputt.. Weil Macht ein falsches Wort ist, Macht ist Machtlosigkeit die nur darauf beruht , immer nur zu diktieren und zu wollen wie ein verzogenes Königskind.
    Wahre Macht ist es, wenn Menschen etwas aus freien Stücken tun, zu denen sie ein Vorbild inspiriert hat.

  6. Vielmehr sind Figuren wie M.L.King oder Captain Jim Charey Kirk ( = Kirche ) Performer und Projektions-Figuren – der Jesus-Archetyp.
    Herr von Staufen profiliert sich als ein Agitator, indem er behauptet oder andeutet, die Knechtschaft sei freiwillig.

    Wie die Knechtschaft in Erscheinung tritt ist aber Nebenbedeutung.
    Die Performer haben ja alle dies gemeinsam: Sie blenden ihr Publikum und machen den Gläubigen vergesslich, als daß der Mensch eben KEIN Tier ist und damit immer in Abhängigkeiten lebt.
    Zwar gibt es einige Exemplare dennen ein Überleben ohne Zivilisation gelingt, die leben wie ein wilder Affe. Nur führt so ein Lebensstil in Extinktion, weil Menschen „genetisch“ zu variabel sind und instabil.

    Was da bleibt, was die Fühlenden betrifft, ist die Erlangung von Wissen und daraus Strategien zu etablieren – besonders in Bezug auf den Wahnsinn der Menschenherde.

  7. Ein Mensch der andere beherrschen will , muß den Ganzen Tag mit seiner „Macht“ umhergehen und den Leuten zeigen wie machtvoll er ist. Den ganzen Tag kümmert er sich um nichts, außer seiner „Macht“. Die Leute die um ihn sind, sind das nur weil er „Macht“ hat. Ist das nicht eintönig und traurig, das ist wirklich ein Auslaufmodell.
    Man sieht es ja, der ganze Süden macht da nicht mehr mit. Der „Macht“ laufen die Leute davon.

  8. „Victor“, das ist eine recht naive Vorstellung von politischer Macht. Die prominenten Köpfe in der Politik sind Schauspieler, die wie im Hollywood-Film das Drehbuch abspulen. Wer da schlecht performt wird ausgetauscht.

    1. Performen und Drehbuch,alles Dinge die sich um sich selber drehen. Und draußen geht das Leben seinen Gang, ohne kranke Königskinder-Ambitionen.
      Der Zirkus ist schon am vermodern.

  9. Der kommende System-Wandel

    Die Leute des bestehenden Systems gleiten durch geistige Trägheit in Dekadenz. Das bemerkt man an wahnwitziger Politik, Rechtsurteilen, Gesundheitsmaßnahmen, „Bildung“.
    Dazu in Opposition zu gehen ist zwecklos, eben weil die System-Leute so unfassbar borniert sind, daß ein Dialog nicht möglich ist.
    Eine Krise ist also unvermeidlich, weil die Führungs-Figuren schlicht zu dumm sind.
    Schau mal: Warum ist da ein Migranten-Problem, warum ist die DDR und ihre Emergenzen untergegangen?
    Es geht hier um politische Systeme – Parteiendiktatur im Ostblock oder (arabische) Staaten mit verfetteten Figuren –
    die völlig unfähig sind sich auf neue Umwelt odet Ökonomie auszurichten.
    Darum ist deren Untetgang unausweichlich.

    Erst in soeiner Krise kann diese sogenannte Minderheit wirksam sein, Vertrauen aufbauen und Maßnahmen durchsetzen.

  10. Ein politisches System gibt es hier schon lange nicht mehr. Es ist ein System des Commerzes.
    Und nun hat dieses System jedes Recht verloren, auch nur zu existieren. Nun sieht es jeder spätestens mit diese Akten da. Auch wenn die sich selbst schützen, und niemand wird verurteilt werden, ist es trotzdem vorbei.
    Die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen ist vollkommen weg. Damit ist das System erledigt.
    Auch wenn sie sich über die Leute lustig machen und die Mohrrübe hinhalten , um dem Esel Hoffnung zu machen, so machen sie uns Hoffnung auf Aufklärung- doch das ist nicht mehr nötig diese Aufklärung, weil alles groß und breit bekannt ist, auch das , was nicht bekannt ist.

  11. Genosse Victor ist ein schwieriger Fall.
    Ein System hat per Definition keine Rechte, es hat Eigenschaften.
    Die Schauspieler sind die Marionetten der Puppenspieler. Sie brauchen kein Vertrauen. Wir brauchen deren Vertrauen, damit die sehen wie es weitergeht.
    Systemkritikverfehlt.

  12. Ich habe nie behauptet dass das System Rechte hat. Ich habe geschrieben, das System hat jedes Recht verloren, zu existieren. Dieses beschriebene Recht ist nichts was dem System innewohnt, sondern es ist das göttliche Recht oder die göttliche Ordnung, gegen welche das System verstößt.
    Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber heute scheint man schon in der Schule Schwierigkeiten zu haben, das Verstehen von Inhalten von Sätzen den Schülern zu vermitteln.

    Auch Eigenschaften einem System anzudichten ist falsch, denn Eigenschaften haben wohl eher Lebewesen. Ein System hat ein Programm oder eine Aufgabe wie ein Werkzeug.

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